Version 05 06 26 mit 110 Bildern (mit neuem Update)
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Teil 6 der Dokumentation
zum Neubau des Duisburger Hbf
Hier: Abriß und Neubau des Bahnsteigs 3/4
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<Bild 1> Titelbild: So werden die alten Dachfenster in Erinnerung bleiben
Dies ist nun schon der 6. Teil der Doku, und der beschäftigt sich ab dem Jahresanfang 2026 mit dem Abriß UND dem Neubau des Bahnsteiges 3/4, der eigentlich einer der wichtigsten Bahnsteige in Duisburg ist, weil er die Ferngleise in Richtung Süden bedient. Solange er nicht angefahren werden kann, müssen die Züge auf andere Gleise verteilt oder großräumig umgeleitet werden. Wir werden sehen, wie sich die Bauarbeiten entwickeln, aber Routinearbeiten, die von anderen Baustellen schon bekannt sind, sollen hier nicht mehr so groß dargestellt werden, die Überraschungen hingegen auf jeden Fall! Kommt mit und verfolgt jeden Schritt . . .
Die Zusammenfassung der Bauarbeiten: Nach einiger Verzögerung wurde der Bahnsteig 3/4 am 7. Februar 26 endgültig gesperrt, am 9.2. begannen die Bauarbeiten mit dem Abräumen und dem schnellen Abriß der Aufzugkabine vom Posttunnel I. Dann wurden Löcher in den Bahnsteig gegraben für Fundamente und einen neuen Kanal – Und für den doch überraschenden Fund von Blidgängern aus dem letzten Kriege! Am 10. und am 11. März 26 wurden Bomben- Blindgänger gefunden und entschärft, bzw. an Ort und Stelle gesprengt (davon gibt es aber leider keine Bilder). Der Abriß der alten Halle 3/4 begann am 28. Mai 26.
▶️ Beachtet die neue Info zum POSTTUNNEL unter Bild 17!
Hinweis: In dieser Galerie werden die neuen Updates wieder jeweils oben hinzugefügt, die älteren Bilder liegen also unten
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Update 05 06 26
<110> Vergleiche mit Bild 35! Das Dach wird immer kleiner, aber die südliche Stirnwand steht noch<109> Die nördliche Stirnwand ist hingegen verschwunden. Vergleiche Bild 95<108> Bei diesem Licht stört der Schutzzaun gewaltig, viel schlimmer als sonst . . . man kann 1275 843 ja kaum erkennen, daher müssen wir uns näher ansehen, was der Zug denn “Schönes” geladen hat . . .<107> Da liegen Reststücke von schon abgebauten Dachelementen drauf. Beachte: Die dunkle Farbe deutet auf die Verwendung im Inneren des Daches hin, wohingegen das hellere Grün . . .<106> Wohingegen das hellere Grün auf der Außenseite des Daches verwendet war. Das Stück rechts ist also ein teil des Daches mit einem Stück Fensterfassung, das linke Teil dagegen ist Teil eines Trägers<105> Hier werden gerade noch mehr zertrennte Elemente des Daches aufgeladen. Aber was ist das denn vorne links?<104> Du meine Güte! Das sind ja MENGEN an belastetem Material . . . Beachte: Es ist Material, das mit Resten von Asbest belastet sein könnte, aber nicht muß. Es wird vorsorglich getrennt von allem Anderen entsorgt in dicht verschlossenen Spezialsäcken<103> Und diese Säcke sind für alle Fälle eindeutig beschriftet<102> Und hier sehen wir, wie dicht der normale Reisende an die Behandlungsstätte für möglicherweise asbestbelastetes Material herankommt. Ich habe aber (anders als zu früherer Zeit an anderen Bahnsteigen) keinen Anlaß für Kritik, sondern den Eindruck, daß inzwischen bewußter mit diesem Dreckszeug umgegangen wird, von dem eine einzige Minifaser von einem Millimeter (festgesetzt nach Einatmen in der Lunge) einen Menschen töten kann – So kraß muß man das erwähnen<101> Auch 408 046 ist erstaunt über die vielen Lücken im Dach vom Fernbahnsteig 3/4, er reißt vor lauter Erstaunen das Maul wie ein Fisch auf dem Trockenen ganz weit auf . . ..
Update 01 06 26
<100> Ein weiteres Dach- Fensterfeld ist verschwunden<99> . . . und gibt den Blick frei auf ein neues Dach knapp daneben (von Gleis 5)<98> Im nördlichen Asbestzaun liegt derweil ein großes Dachelement, das erst in den nächsten Tagen zerkleinert und auf Asbestreste untersucht werden soll. Möglicherweise sind ältere Schichten von Dachpappe belastet (so war es jedenfalls bei anderen Dächern)<97> Alleine auf weiter Flur . . . Die nördliche Stirnwand vom Bahnsteig 3/4 hängt nun alleine in der Luft, 408 037 schaut erstaunt zu ihr herüber.
Update 28 05 26
Erste Teile vom Dach 3 und 4 werden abgebaut
<96> Nun gehts dem alten Hallendach 3/4 an den sprichwörtlichen Kragen, die letzten Stunden laufen<95> An Nordende der Halle vom Bahnsteig 3/4 wurde ein großes Feld des Daches abgetragen und unten im eingezäunten Bereich auf Asbest untersucht, anschließend zerkleinert und verladen zur Entsorgung<94> In den letzten Tagen war auch hier am Südkran bereits ein großes Dachfeld geöffnet worden. Am 28. Mai 26 dann wurde ein erster Teil der Fenstergalerie vom Dach der Gleise 3 und 4 entfernt = Wir sehen das Loch um den Kran herum, damit hat der Abriß tatsächlich begonnen<93> Hier ist es noch deutlicher zu sehen von Gleis 2 aus, daß ein ganzes Dach- Seitenwandfeld fehlt (zwischen zwei Trägern), das Gegenstück hängt noch an seinem angestammten Platz, bekommt aber von dieser Seite erstmals seit seiner Entstehung Sonnenlicht zu sehen – Es lag 90 Jahre innen im Schatten<92> Dieselbe Stelle vom Dach 3/4, aber von der anderen Seite (Gleis 5) aus gesehen im Morgenlicht drei Tage vor der letzten Aufnahme: Nun wissen wir, daß das hier spotmäßig beleuchtete Dachelement das Erste sein wird, das drei Tage später herausgeschnitten wird<91> Damit ist nun genau das Feld offen, unter dem der zweite Asbest- Schutzzaun errichtet ist, es wird also an zwei Stellen nach Asbest gesucht<90> Vergrößerung daraus: Auch die uralte (sicher 90- jährige) Lampe hat noch nie Sonnenlicht gesehen<89> Und daraus nochmal eine starke Vergößerung: Wir sehen nicht nur eine Glasfassung, in der dem Vernehmen nach Asbest schlummern könnte (im Fensterkitt), wir sehen zudem, daß die einzelnen Dachfelder offenbar miteinander verschraubt sind und daß dazwischen wegen der Temperaturausdehnung in zwei Schichten ein dickes Gewebe eingelegt ist, das die Ausdehungs- Schwankungen des Daches aufnehmen soll. Diesen Umstand habe ich nun erstmals gesehen und dokumentieren können. Das lose Blech im linken Bildteil stammt im übrigen nicht von der alten Konstruktion, sondern war in den letzten Jahren ein Träger für zusätzlich verlegte Kabel und Leitungen<88> Daß dabei das Thema “Asbest” eine nicht unerhebliche Rolle spielt, sei durch dieses Bild zum wiederholten Male dargelegt: Größere Mengen “möglicherweise asbestbelastetes Material” wird hier (in Schutzanzügen, siehe links unten) verpackt und auf einen Güterzug geladen<87> Notiz am Rande: In den Neunzigerjahren waren die Bahnsteige nach Norden hin verlängert worden zum U- Bahn- Tunnel, der vorher so nicht existierte. Dazu wurden auch Treppenhäuser (teilweise mit Rolltreppen) errichtet, von denen wir hier dasjenige vom Bahnsteig 3/4 sehen. Wir erkennen, daß dazu riesige Doppel- T- Träger eingerammt worden waren, die nun beim Abriß der Bahnsteigkante wieder zum Vorschein kommen<86> Auch dies eine höchst überraschende Beobachtung: Der Posttunnel II wird an der Seite zum Gleis 3 GEÖFFNET aus unklarem Grunde, obwohl über den alten Aufzugschacht (siehe die Holzverschalung) bereits ein Zugang nach unten in den Tunnel geschaffen wurde, man erkennt das Treppengeländer für die nach unten führenden Stufen
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Und dann fehlt noch diese Beobachtung = Eine Zumutung . . .
Eine Zumutung, solange der Fernbahnsteig 3/4 nicht zur Verfügung steht, schaut mal:
Was würdet ihr hier tun mit Koffern und Kinderwagen?
<85> Was ist das? Nun, das ist die rekordverdächtige Marathon- Treppe von Duisburg = Das ist die 45- Stufen- Treppe zum derzeitigen Fernverkehrsbahnsteig der Gleise 1 und 2,, die aus Richtung des U- Bahn- Tunnels kommt. Sie ist ohne Rolltreppe angelegt (das braucht man Nahverkehrsreisenden, die sonst ab hier reisen, nicht anzubieten) und unterdimensioniert für den nun größeren Ansturm, aber vor allem: Sie ist für Gehbehinderte und Kinderwagen etc. ÜBERHAUPT NICHT NUTZBAR !! Problemreisende, die mit der unterirdisch verlegten Straßenbahn ankommen und es bis hierhin geschafft haben, stehen nun vor dem Aus ihrer gedachten Zugverbindung: Sie müssen von hier aus dem Tunnel herauslaufen und um die 500 Meter weiterturnen eine Steigung hinauf bis zum Osteingang vom Bahnhof (und dort gibt es nichtmal einen zumutbaren Fußweg) . . . Kein Wunder, daß viele Reisende Duisburg vollkommen meiden und sich zum einsteigen in einen Fernzug lieber nach Essen oder Düsseldorf bringen lassen . . .
Fairerweise muß man anmerken: Ganz auf Null gestellt sind Problemreisende gottseidank nicht, sie brauchen nur viel eingeplante Zeit und müssen sich vormelden beim Mobilitätsteam in Duisburg, DANN steht eine tatsächlich funktionierende selbstfahrende Rampe zur Verfügung, die sogar Rollstühle auf den Bahnsteig bringen kann und zurück. Wer es aber eilig hat, kommt hier an seine Grenzen, solange der Bahnsteig 3 und 4 und dessen Rolltreppe nicht zur Verfügung steht
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Update 25 05 26
<84> Das Südende vom Bahnsteig der Gleise 3 und 4. Die Bahnsteigverlängerung mit den Bahnsteigkanten sind fast vollständig weggerissen, das neue Fundament rechts vorne ist fertig, auf dem in Kürze zwei Hauptpfeiler des neuen Daches ruhen werden<83> Und so zum Beispiel sehen fertige Schraubenkränze aus, die nicht abgedeckt sind wie im letzten Bild. Das ist nun das Grundfundament eines Pfeilers der neuen Halle, wobei diese Schrauben im Bahnsteig verschwinden werden und später nicht mehr sichtbar sind<82> Einschub an diese Stelle: Hier sehen wir (wieder einmal), wie ein solcher Schraubenkranz eigentlich aussieht und aufgebaut ist. Dieser hier ist vorbereitet zum eingießen in Beton, dann werden nur noch die Gewindestifte hinausragen wie im letzten Bild zu sehen, der Rest wird für viele Jahrzehnte im Beton verschwinden<81> Mein letztes Bild der Halle 3/4 im vollständigen Zustand, es fehlen nur bereits zwei Dachfelder und drei Tage später wird das erste Fensterfeld abgebaut sein. Auch hier ist wieder einer der beiden eingezäunten Asbest- Bereiche zu sehen.
Update 19 05 26
<80> Der Abriß der Halle 3/4 rückt näher = Arbeiter bringen die weissen Markierungen an, die den Schweißern bedeuten sollen, wo das Material zu trennen ist, gemeint ist immer die Mitte eines solchen “Weißmarkierungsbereichs”<79> Ein paar Meter weiter ist der Posttunnel I inzwischen verschlossen und abgedichtet, also vorbereitet zum “Einbau” in den neuen Bahnsteig, während davor ein neues Fundament aushärtet und noch durch die Plane vor möglichem Regen geschützt werden soll<78> Rückblick: Eine Woche vorher wird genau dieses Fundament gerade vorbereitet für das Ausgießen mit Beton, nun sind auch die beiden Schraubenkränze für zwei neue Hauptpfeiler eingearbeitet und an den richtigen Stellen millimetergenau fixiert<77> Noch ein weiterer Rückblick: Hier entsteht gerade das Drahtgeflecht für das Fundament, welches später mit Beton umgossen wird, das Ergebnis heißt dann “Stahlbeton”. Hier am 4. Mai 26 fehlen die Schraubenkränze noch, im Bild hier drüber sind sie eingearbeitet<76> Und hier sind sie nochmals, die Schraubenkränze! Sie werden in das Fundament “eingeflochten” und ausgerichtet<75> Und dann gehört auch dieses Bild noch zum Rückblick: Wir sehen deutlich, daß aus dem Tunnel ein Beton- Pumprohr herausragt, daß also unten im Tunnel eine Betonmaschine steht, die frischen Beton liefert<74> NACHTRAG: Am 1. Juni gelang ein Detailbild vom Pumprohr, das eindeutig von unten aus dem Tunnel kommt<73> Und hier entsteht gerade eine neue Arbeitsfläche: Der Boden ist durch Planen “versiegelt”, darauf mit Stahlplatten nivelliert, außenherum eingezäunt = Dies ist eine von zwei Flächen, auf denen in Kürze die oben abgebauten Elemente des Hallendaches weiter zerkleinert und auf Asbest- Rückstände untersucht werden – Daher der Zaun.
Update 07 05 26
Heute fiel der Aufzugschacht II dem Bagger anheim . . .
<72> Am Morgen entstand dieses Bild, aber es war nicht absehbar, daß der Bagger an diesem Tage noch zuschlagen würde<71> Zufällig hatte ich ein paar Stunden später was in der Nähe des Hbf zu tun und schaute nochmal nach, was sich lohnen sollte: Genau in dieser Zeit war der alte Aufzugschacht vom Posttunnel II gefallen, nun ist nur noch das “Loch”, also der eigentliche Schacht, übrig und wird mit dem Geländer gesichert. Dieser Aufzug war bis zum Ende der Bahnpost im Jahre 1992 in Betrieb und lag seitdem im Dornröschenschlaf, hatte aber keine leuchtende Zukunft mehr
Und auch dies fiel noch auf heute . . .
<70> Zwei ausgegrabene Fundamente des Bahnsteig- Vordaches fielen ins Auge. Was haben sich die Macher dabei wohl gedacht? Diese Fundamente für ein einfaches Vordach (!) sind größer als für einen Hochspannungsmasten! Wahnsinn. Diese Fundamente sind atombombensicher und wohl etwas überdimensioniert. Nochmal: Diese kleinen Träger haben nur ein einfaches Vordach (wie z.B. auf Bild 66 zu sehen ist) zu tragen, kein Hochhaus<69> Auch sowas fällt einem geübten Auge auf: Eine wunderbare Steilvorlage für ein Einst-Jetzt-Bild, da gleich mehrere Sichtanker vorhanden sind im Hintergrund, während sich der Vordergrund gewaltig verändern wird = Hier auf dem weißen Fundament werden in Kürze Pfeiler für die neue Halle stehen, wie sie weiter hinten bereits zu sehen sind für die schon fertigen Hallen.
Update 25 04 26
<68> Nur Wenige wußten, daß es unter dem Duisburger Bahnhof DREI Tunnel gab, aber unsere Leser sind natürlich ALLE dabei und wissen längst, daß es einen Haupttunnel für den Personenverkehr gibt und zwei Posttunnel, einmal (südlich = Posttunnel I) für Briefe, Päckchen und für behinderte Reisende, und einmal (nördlich = Posttunnel II) für Pakete und Paketwagen mit direktem Anschluß zum Paketzentrum. Und diesen Posttunnel II, den sehen wir hier und können ihn mit dfiesem Foto eindeutig zuordnen! Auf den ersten Blick kommt man ja gar nicht darauf, daß hier ein Quertunnel unter allen Gleisen verlaufen könnte, aber dem IST so, und das graue Häuschen ist der ehemalige Aufzugschacht, der aber nur bis zur Auflösung der Bahnpaketzentren (1992) in Betrieb war und danach verschlossen und nie wieder genutzt wurde, während der Tunnel I immer genutzt wurde und wird, nur die Aufzüge um 2000 herum außer Betrieb genommen wurden<67> Und jetzt wissen wir definitiv, daß der Tunnel nördlich der Aufzüge verlief, und daß dieser Tunnel NICHT (wie der andere) Glasbausteine zur direkten Beleuchtung besaß, sondern komplett zugemauerte Decken (und daher immer auf elektrische Beleuchtung angewiesen war)<66> Es war immer schwierig in den letzten Jahren, die Lage des Posttunnels II eindeutig zu lokalisieren => seht selber: Im Bahnsteig 1/2 hier rechts ist NIX von ihm erkennbar, wir sehen nur den ehemaligen Aufzugschacht, aber auch dem ist seine ursprüngliche Funktion nicht mehr anzusehen und damit auch nicht die Zuordnung, ob der Tunnel nördlich oder südlich von ihm verläuft<65> Es ist (am Posttunnel I) wieder einmal Zeit für ein Beispielbild des “Bastelns unter laufendem Rad” = Direkt neben der Baustelle läuft der normale Verkehr weiter. Der Bahnsteig 3/4 ist an dieser Stelle (südlich neben dem Tunnel) tief weggebaggert, das alte Hallendach ist aber noch unangetastet<64> Da fiel dann plötzlich dieses schöne Motiv auf: Während vorne an der Mauer des Posttunnels gearbeitet wird an neuen Fundamenten, lassen es sich hinten zwei Grazien gut gehen in einem Sonnenspot des Frühlings > Auch SO kann man das Arbeiten neben dem normalen Leben darstellen<63> Beachtet den Vergleich zu den Bildern 18 und 18 weiter unten! Nun sind die Glasbausteine weg und an ihrer Stelle wird eine stabile Mauer gegossen = Wir sehen die Gießverschalung für den Beton. Außerdem sehen wir einen offenen Zugang zum Tunnel durch einen nun geöffneten Seitenraum<62> Neben dem südlichen Treppenaufgang aus dem Haupttunnel entstehen weitere Fundamente und der alte Bahnsteig ist durchgehend abgebaut, an vielen Stellen tiefer als das Gleisniveau<61> Gut zu erkennen die werdenden Fundamente direkt vor der Treppe. Und hinten sehen wir, wie es aussehen WIRD = Dort stehen bereits Pfeiler, zu denen hier erst die Fundamente gegossen werden, wir wissen also nun GENAU, wozu diese Fundamente gedacht sind!<60> Gut zu sehen die Schraubenkränze für die Pfeiler = Sie reichen weit nach unten und werden nun mit Beton umgossen, dann werden nur noch die oberen Gewindestücke herausstehen, die durch eine Schablone in der korrekten Ausrichtung gehalten werden<59> Ein paar Meter weiter sehen wir die Tieffundamente, die noch UNTER den gerade gesehenen Betonfundamenten sitzen: Wir auch bei den anderen Bahnsteig- Neubauten bereits gesehen, werden lange Gewindestangen in den Boden gerammt und vergossen, dann entsteht darauf eine Betonplatte mit gerader Oberfläche, und auf dieser entsteht dann das Fundament, das wir im Vor- Bild sehen.
Update 11 04 26
Fortschritte Anfang April 26
<58> Der Fahrstuhl für den Bahnsteig 3/4 wurde eingehaust und mit einem neuen Design versehen, allerdings mit “alten” Bildern, die dadurch aber nicht schlechter werden = Es sind phänomenale Comupterbilder des geplanten Bahnhofs, also aus einer Zeit, als es den neuen Bahnhof noch gar nicht gab – Und doch wirken diese Kunstbilder, als seien sie Echtfotos aus dem neuen Teil des Duisburger Bahnhofs >Das ist mehr als beeindruckend!<57> Ein anderer Aufzug, gar nicht mehr beeindruckend, sondern schäbig: Wir wissen, daß dieser Bahnsteig 1/2 nun der Fernbahnsteig für die Südrichtung ist, also von besonders vielen Reisenden genutzt wird. Und ausgerechnet dieser Bahnsteig ist nun nicht mehr mit einem Aufzug erreichbar = Es ist der einzige Aufzug, der dorthin führen könnte und (man soll es nicht glauben) zu diesem Bahnsteig gibt es auch KEINE Rolltreppen! Zur Zeit dieser Aufnahme KANN also keine Behinderter oder eine Mutti mit Kinderwagen gar nicht von Duisburg aus wegfahren . . . es gibt zwar eine Rollrampe, die über die Treppe fahren kann, aber die muß vorher beantragt werden und dauert lange, mal eben einen geplanten Zug erreichen ist unmöglich . . .<56> Die Baulok 1275 843, die abgebautes Material vom alten Bahnsteig wegfährt; Hinten sehen wir, daß auch das Vordach bereits abgebaut ist<55> Das Riesen- Fundament des Südkrans, nun freiliegend, rechts erkennt man geöffnete Katakomben, die offenbar vom Posttunnel aus zugänglich waren<54> Auch hier wird die alte Bahnsteigkante von 1934 über dem Haupttunnel (zwischen den Pfeilen) erhalten, wie bei den anderen (schon fertigen) Kanten ebenfalls. Die erhaltene Strecke ist durch die Bogenlage des Bahnhofs allerdings unterschiedlich lang und hier an Gleis 3 sehr kurz<53> Neben dem nördlichen Treppenaufgang aus dem Haupttunnel entsteht bereits ein erstes Fundament für zwei Hauptpfeiler. Dabei steht der Fotograf genau in der Sichtlinie der beiden geplanten neuen Pfeiler und der bereits fertigen Pfeiler auf dem Bahnsteig dahinter = Wir sehen hier also nicht nur die Vorbereitung für zwei neue Pfeiler, sondern auch das Ergebnis, wie sie dereinst einmal aussehen werden. Deutlich sind die beiden Schraubenkränze zu sehen, auf denen die neuen Pfeiler befestigt werden<52> Auch an der Nordkante der Bahnsteighalle ist bereits ein Fundament in Vorbereitung<51> Nur drei Tage später: Selbe Stelle, aber von der anderen Seite gesehen = Das Fundament ist fertig gegossen<50> Hier etwas näher: Wir sehen den grauen Fundamentklotz aus frischem Beton und erkennen darin eingelassen einen Schraubenkranz für die Befestigung eines Hauptpfeilers vom neuen Bahnsteigdach. Dies ist das erste fertige Fundament für den Bahnsteig 3/4<49> NACHTRAG: Dasselbe Fundament am nördlichen Hallenende 3/4 ist fertig, wieder rundum verfüllt und die Schraubenkränze sind abgedeckt mit Holzkisten, um die Schraubgewinde zu schützen – Soweit das Hauptfundament am NORDende der Bahnsteighalle<48> Ebenfalls Nachtrag zum SÜDende der Halle: Nun lassen die Lichtverhältnisse auch hier einen Blick zu auf das Ergebnis = Wir sehen weiter hinten genau die schon fertigen Pfeiler, die hier vorne gerade entstehen sollen<47> Auch das ein Nachtrag: Auf diesem Bild sehen wir nun deutlich die Schraubenkränze für die neuen südlichen Hauptpfeiler<46> Und wieder weiter nördlich ist das Vordach verschwunden und wird ein Kanal gebaut, beobachtet vom einfahrenden RE 5<45> Auch hier ein Nachtrag drei Tage später von der anderen Seite: Wir erkennen, wie tief der Bahnsteig hier weggebaggert wurde, um (von hier aus hinter dem Bagger) einen neuen Kanal anzulegen<44> Der freigelegte südliche Treppenaufgang vom Bahnsteig 3/4.
Update 17 03 26
<43> Bereits am 17. März kam das beeindruckende Fundament des Nordkrans ans Licht, bei dem riesige Doppel- T- Träger zu Tage treten, die (für mich) aus unklarer Zeit stammen – Neu angelegt für das Kranfundament sind sie meiner Ansicht nach NICHT, aber den vorherigen Sinn und Zweck kenne ich leider auch nicht<42> Abbau des nördlichen Vordaches<41> Und zum weggeworfenen Bauschutt gehört auch diese gelbe Konstruktion . . .<40> . . . die wir auf dem Bahnsteig 1/2 noch in Benutzung erleben dürfen.
Update 11 03 26
Bombenfund in der Baustelle!
Schon mehrere Jahre wird gearbeitet am neuen Bahnhof. Nie wurde außer Asbest und alten Fundamenten irgendetwas Gefährliches gefunden, aber immer war der Kampfmittelräumdienst im Einsatz, bevor neue Fundamente gesetzt wurden. Wie dringend und notwendig dies tatsächlich war, zeigte sich plötzlich am 10. und am 11. März 26 = An beiden Tagen stießen Bagger beim Abräumen des Bahnsteigs 3/4 auf verdächtiges Metall, das sich in beiden Fällen als Bomben- Blindgänger aus dem Kriege entpuppte: In beiden Fällen mußte der Bahnhof gesperrt und geräumt werden, bevor jeweils noch am selben Abend die Gefahrenquelle entschärft wurde, am 11. März sogar mit einer kontrollierten Sprengung am Fundort. Wer hätte das gedacht: Seit 80 Jahren waren im Fernbahnsteig nach Süden, dem Hauptbahnsteig des Duisburger Bahnhofs, Bomben versteckt, die theoretisch noch gefährlich waren und hätten losgehen können!
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Update 09 03 26
Die Arbeiten gehen scheinbar nur langsam voran, aber am 9. März fällt der Posttunnel I nochmal auf . . .
<39> Vergleiche mit Bild 18 weiter unten! Vor dem Bagger sind die Glasbausteine des Tunnels zu sehen<38> Dieselbe Szene von der anderen Seite: Wir sehen das tiefe Loch auf der Nordseite des Tunnels. Hier werden Fundamente entstehen für die Hauptpfeiler der neuen Bahnsteighalle<37> Wir sehen, daß der Tunnel an einer Ecke geöffnet wurde; Da drin stehen also irgendwelche Maschinen, Kompressoren oder andere Hilfsmittel, die verwendet werden; Meine Vermutung tendiert dahin, daß dort auch eine Betonpumpe steht, die frischen Beton nach oben pumpt<36> Nachtrag: Und wieder wird sichtbar, daß rechts und links neben der Baustelle 3/4 weitergearbeitet wird, als gäbe es keine Baustelle
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Update 09 03 26
<35> Vergleiche mit Bild 13! Der Zustand am 5. März 2026<34> Die Südseite vom Tunnel wird freigelegt, weil hier neue Tieffundamente gesetzt werden sollen<33> Dieselbe Stelle von der anderen Seite = Die weiße Fläche ist die zugemauerte Öffnung der Aufzugkabine zum Tunnel, hinter dem nun nur noch zu erahnenden Schacht des Aufzugs sehen wir noch einen Hohlraum, von dem nicht klar ist, ob er genutzt war oder nicht<32> Nördlich vom Posttunnel I wird ein neuer Kanal gebaut<31> Ein typisches und extremes Einst-und-Jetzt-Bild, denn = Genau dieses Motiv wird in der Zukunft wieder möglich sein, wobei der Aufzug,die Bahnsteigkante und das neue Bahnhofsschild ganz links die Sichtanker sein werden zu diesem Bild hier<30> Am Nordende der Bahnsteighalle ein tiefes Loch für neue Fundamente, und in diesem Bereich (so mein Kenntnisstand) werden am 10. und am 11. März Blindgänger- Bomben gefunden, die für großen Aufwand incl. Evakuierungen gesorgt haben<29> Daneben ist im Abendlicht das Riesenfundament eines der beiden Kräne sichtbar<28> Das nördliche “Treppenhaus” hinunter zum Haupttunnel ist freigelegt<27> Etwa später: Nun ist eine Ecke vom Treppenhaus aufgeschnitten worden aus unbekannten Gründen<26> Etwas früher: Selber Blick am 1. März, Treppenhaus noch nicht freigelegt
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Update 02 03 26
Zeit für Panoramabilder vom Istzustand . . .
<25> Alle SECHS Bahnsteigdächer sind zu sehen = 4 neue und 2 alte, Blickrichtung aus Südwest nach Nordost<24> Dieses Motiv wird wohl weitgehend erhalten bleiben, nur die beiden alten Hallen werden verschwinden<23> . . . die hier etwas näher zu sehen sind mit der Bauzuglok 1275 843<22> Die beiden noch zu erneuernden Hallen 1/2 und 3/4, Letztere ist gerade in Arbeit.
Update 14 02 26
<21> Der 14. Februar ist ein Samstagabend, an dem nicht mehr gearbeitet wird. Zeit und Gelegenheit für dieses Bild zu einem besonderen Zweck: Hier habe ich “Sichtanker” eringebaut wie den Aufzug und die südliche Treppe = Daran kann man in der Zukunft das Motiv eindeutig wiedererkennen und einen Einst-Jetzt-Vergleich anstellen<20> Am Morgen des 9. Fabruar 26 war begonnen worden, den Bahnsteig 3/4 “abzuräumen”. am 12. gibt es schon sichtbare Fortschritte<19> Gerade wird die Beplattung des Bahnsteig entfernt und die alte Bahnsteigkante<18> Und schon fällt auf = Hier fehlt was !<17> Rückblick 5 Tage vorher, selbe Stelle: Der Aufzugschacht vom alten Posttunnel, den wir hier ganz genau erkennen können, wenn wir auf die Besonderheit achten = Seht die Glasbausteine in der Bahnsteigkante! Sie verraten die Lage des Tunnels eindeutig. Und die Aufzug- Schachtkabine stand natürlich direkt daneben.
▶️ Zu diesem ehemaligen Posttunnel I gibt es eine neue Info: ⚠️
Meine langgehegte Vermutung war richtig = Der Posttunnel I ist weiterhin in Nutzung, allerdings nicht regelmäßig zu betreten. Der Tunnel ist nachwievor existent, beleuchtet und begehbar, aber nicht aus dem ehemaligen Zugang heraus, sondern über einen Leiterzugang vom neuen Bahnsteig 10/11 aus. In ihm verlaufen zahlreiche Kabel und Versorgungsleitungen, Elektronik und Schalteinheiten, auch in von dort aus zugänglichen weiteren Räumen. Die hier sichtbaren Glasbausteine fluten den Tunnel noch mit gedämpftem Tageslicht, diese werden aber entfernt, der Tunnel hat dann nur noch künstliche Beleuchtung, diese aber auf dem neuesten Stand. Ganz sicher befindet sich in diesem Tunnel unter anderem eine Betonpumpe, die frischen Beton nach oben pumpt zum Vergießen der Fundamente
.<16> Auch das Dingen haben wir bereits gesehen: Die blau/rote SOS- Rufsäule aus dem Bild 10 weiter unten. Sie wird nicht mehr gebraucht, warum eigentlich nicht, an ihr kann doch Nix kaputtgehen? Aber sie war seit Jahren schon nicht mehr in Betrieb, da lief ein Tonband “Wegen Überlastung außer Funktion”, da isses wohl besser, wenn sie mit entsorgt wird, dann fällt eine Nervfunktion durch Reisende weg . . . und damit auch die LETZTE Möglichkeit, irgendwo Rat oder Hilfe zu holen, in modernen Zeiten ist jeder auf sich allein gestellt . . .<15> Hier siehts schon schwer nach Arbeit aus<14> Das ist die Halle, die nun abgerissen wird, ihre Geschichte fast beendet nach 90 Jahren (Blick von Nordwest).
Eröffnungs- Update 11 02 26
Hier zunächst ein paar Bilder vom Ist- Zustand VOR den Bauarbeiten:
Und da gehen wir ersteinmal sehr weit zurück . . .
<13> Das Gleis 3 im Jahre 1996 . . . Also zu einer Zeit, da der Duisburger Bahnhof noch gepflegt war und sauber<12> Und jetzt seht genau hin: Derselbe Fotopunkt, nur liegen DREISSIG Jahre dazwischen! Und hier ist das legendäre Gleis 3 schon nicht mehr in Betrieb, die Züge sind auf andere Gleise verteilt, die Rohrpost nach 2 und der Desiro nach 5<11> Zu diesen alten Bildern vom Bahnsteig 3/4 werden einige Leser sicherlich später nochmal zurückblättern, wenn man den Zustand des alten Bahnhofs gar nicht mehr vor Augen hat angesichts des Neugebauten. Das war also der Blick von Gleis 3 in Richtung Südwest. ALLES, was hier auf dem Bild zu sehen ist, wird in den nächsten zwei Jahren ab jetzt (Anfang 26) für immer verschwinden, diese Dachfenster haben 90 Jahre lang Dienst getan, nun sind ihre Stunden gezählt . . .<10> Immer mal wieder waren Gleise gesperrt für Vorbereitungsmaßnahmen des Abrisses, aber der Bahnsteig war betretbar. Hier sehen wir unter der Uhr die blau-rote SOS- Rufsäule, der wir später noch einmal überraschend begegnen werden bei Bild 15<9> Die sind also die letzten Bahnsteig-3-Bilder im Betriebszustand – Natürlich mit dem jahrelang genutzten Fotomotiv des Süßautomaten vorne links = “Frisch und lecker, einfach genial” stand dort seit Jahrzehnten geschrieben, was zum Duisburger Bahnhof paßte wie eine Kuh zu einer Schreibmaschine<8> Der Blick von 3 nach Nordwest, bei dem auch die alte Westwand zur Geltung kommt, die als letztes Teil des alten Bahnhofes verschwinden wird im Jahre 2027 (nach derzeitiger Planung, aber ohne den “BER”- Faktor in Jahren und den “S21”- Faktor in Millionen . . .)<>7 Und dies war am 31. Januar 26 der letzte Sonderzug, der auf dem alten Gleis 3 abgefertigt wurde, zudem noch entgegen der dort üblichen Fahrtrichtung: Dieser Zug wird nach Norden ausfahren von Gleis 3, über das sonst immer NUR nach Süden gefahren wird. Wir sehen auch hier nochmal, wozu der alte Bahnhof eigentlich gedacht war: Den Abdampf der damals noch vorherrschenden Dampfloks abtreiben zu lassen, ohne die Reisenden zu belästigen<6> An diesem Tage waren die Gleise 3 und 4 bereits gesperrt, aber der Bahnsteig war so ungefähr letztmalig betretbar, dies ist mein letztes Bild von ihm<5> Am 7. Februar 26: Bahnsteig 3/4 komplett gesperrt und abgeriegelt, die Züge auf andere Gleise verteilt, wie hier vorne links auf 1 ein Erfurt- IC mit einer der letzten 101- Leistungen dieser Zeit<4> Deutlich zu sehen die beiden letzten alten Hallen, von denen es mal Sechs gab<3> Und hier wird besonders deutlich, daß ein Doppel- 402 nur knapp an den Bahnsteig 1 heranpaßt . . . aber NEIN, das war gar nicht der Grund des Fotos . . . vielmehr fällt hier besonders gut auf, was ich weiter oben schrieb: Der Bahnhof von 1934 war gedacht für die Dampflokomotiven, die ihren Abdampf sofort ins Freie pusten konnten, daher DIESE Konstruktion der alten Hallen, was aus dieser Perspektive besonders deutlich wird<2> Das ist der letzte Blick auf den noch unberührten, aber gesperrten Bahnsteig 3 und 4, zwei Tage später beginnen die Abrißarbeiten; Die Fortsetzung der Berichterstattung an diese Stelle ist also bei Bild 18 zu finden = beim nächsten Update
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Wie immer gilt: Wer bessere Infos hat als ich zu den Bauarbeiten und /oder den beschriebenen Bauumständen, möge sich bitte melden und meine Angaben gerne korrigieren, ich kann nur aus der Sicht des Laien unfachmännisch beschreiben, nicht erklären, bitte beachtet dies
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Dank für Euer Interesse
Fortsetzung demnächst in diesem Theater
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