<Bild 1> Titelbild: So werden die alten Dachfenster in Erinnerung bleiben
Dies ist nun schon der 6. Teil der Doku, und der beschäftigt sich ab dem Jahresanfang 2026 mit dem Abriß UND dem Neubau des Bahnsteiges 3/4, der eigentlich einer der wichtigsten Bahnsteige in Duisburg ist, weil er die Ferngleise in Richtung Süden bedient. Solange er nicht angefahren werden kann, müssen die Züge auf andere Gleise verteilt oder großräumig umgeleitet werden. Wir werden sehen, wie sich die Bauarbeiten entwickeln, aber Routinearbeiten, die von anderen Baustellen schon bekannt sind, sollen hier nicht mehr so groß dargestellt werden, die Überraschungen hingegen auf jeden Fall! Kommt mit und verfolgt jeden Schritt . . .
Die Zusammenfassung der Bauarbeiten: Nach einiger Verzögerung wurde der Bahnsteig 3/4 am 7. Februar 26 endgültig gesperrt, am 9.2. begannen die Bauarbeiten mit dem Abräumen und dem schnellen Abriß der Aufzugkabine vom Posttunnel I. Dann wurden Löcher in den Bahnsteig gegraben für Fundamente und einen neuen Kanal – Und für den doch überraschenden Fund von Blidgängern aus dem letzten Kriege! Am 10. und am 11. März 26 wurden Bomben- Blindgänger gefunden und entschärft, bzw. an Ort und Stelle gesprengt (davon gibt es aber leider keine Bilder)
▶️ Beachtet die neue Info zum POSTTUNNEL unter Bild 17!
Hinweis: In dieser Galerie werden die neuen Updates wieder jeweils oben hinzugefügt, die älteren Bilder liegen also unten
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Update 25 04 26
<68> Da! Nur Wenige wußten, daß es unter dem Duisburger Bahnhof DREI Tunnel gab, aber unsere Leser sind natürlich ALLE dabei und wissen längst, daß es einen Haupttunnel für den Personenverkehr gibt und zwei Posttunnel, einmal (südlich = Posttunnel I) für Briefe, Päckchen und für behinderte Reisende, und einmal (nördlich = Posttunnel II) für Pakete und Paketwagen mit direktem Anschluß zum Paketzentrum. Und diesen Posttunnel II, den sehen wir hier und können ihn mit dfiesem Foto eindeutig zuordnen! Auf den ersten Blick kommt man ja gar nicht darauf, daß hier ein Quertunnel unter allen Gleisen verlaufen könnte, aber dem IST so, und das graue Häuschen ist der ehemalige Aufzugschacht, der aber nur bis zur Auflösung der Bahnpaketzentren (1992) in Betrieb war und danach verschlossen und nie wieder genutzt wurde, während der Tunnel I immer genutzt wurde und wird, nur die Aufzüge um 2000 herum außer Betrieb genommen wurden<67> Und jetzt wissen wir definitiv, daß der Tunnel nördlich der Aufzüge verlief, und daß dieser Tunnel NICHT (wie der andere) Glasbausteine zur direkten Beleuchtung besaß, sondern komplett zugemauerte Decken (und daher immer auf elektrische Beleuchtung angewiesen war)<66> Es war immer schwierig in den letzten Jahren, die Lage des Posttunnels II eindeutig zu lokalisieren => seht selber: Im Bahnsteig 1/2 hier rechts ist NIX von ihm erkennbar, wir sehen nur den ehemaligen Aufzugschacht, aber auch dem ist seine ursprüngliche Funktion nicht mehr anzusehen und damit auch nicht die Zuordnung, ob der Tunnel nördlich oder südlich von ihm verläuft<65> Es ist (am Posttunnel I) wieder einmal Zeit für ein Beispielbild des “Bastelns unter laufendem Rad” = Direkt neben der Baustelle läuft der normale Verkehr weiter. Der Bahnsteig 3/4 ist an dieser Stelle (südlich neben dem Tunnel) tief weggebaggert, das alte Hallendach ist aber noch unangetastet<64> Da fiel dann plötzlich dieses schöne Motiv auf: Während vorne an der Mauer des Posttunnels gearbeitet wird an neuen Fundamenten, lassen es sich hinten zwei Grazien gut gehen in einem Sonnenspot des Frühlings > Auch SO kann man das Arbeiten neben dem normalen Leben darstellen<63> Beachtet den Vergleich zu den Bildern 18 und 18 weiter unten! Nun sind die Glasbausteine weg und an ihrer Stelle wird eine stabile Mauer gegossen = Wir sehen die Gießverschalung für den Beton. Außerdem sehen wir einen offenen Zugang zum Tunnel durch einen nun geöffneten Seitenraum<62> Neben dem südlichen Treppenaufgang aus dem Haupttunnel entstehen weitere Fundamente und der alte Bahnsteig ist durchgehend abgebaut, an vielen Stellen tiefer als das Gleisniveau<61> Gut zu erkennen die werdenden Fundamente direkt vor der Treppe. Und hinten sehen wir, wie es aussehen WIRD = Dort stehen bereits Pfeiler, zu denen hier erst die Fundamente gegossen werden, wir wissen also nun GENAU, wozu diese Fundamente gedacht sind!<60> Gut zu sehen die Schraubenkränze für die Pfeiler = Sie reichen weit nach unten und werden nun mit Beton umgossen, dann werden nur noch die oberen Gewindestücke herausstehen, die durch eine Schablone in der korrekten Ausrichtung gehalten werden<59> Ein paar Meter weiter sehen wir die Tieffundamente, die noch UNTER den gerade gesehenen Betonfundamenten sitzen: Wir auch bei den anderen Bahnsteig- Neubauten bereits gesehen, werden lange Gewindestangen in den Boden gerammt und vergossen, dann entsteht darauf eine Betonplatte mit gerader Oberfläche, und auf dieser entsteht dann das Fundament, das wir im Vor- Bild sehen.
Update 11 04 26
Fortschritte Anfang April 26
<58> Der Fahrstuhl für den Bahnsteig 3/4 wurde eingehaust und mit einem neuen Design versehen, allerdings mit “alten” Bildern, die dadurch aber nicht schlechter werden = Es sind phänomenale Comupterbilder des geplanten Bahnhofs, also aus einer Zeit, als es den neuen Bahnhof noch gar nicht gab – Und doch wirken diese Kunstbilder, als seien sie Echtfotos aus dem neuen Teil des Duisburger Bahnhofs >Das ist mehr als beeindruckend!<57> Ein anderer Aufzug, gar nicht mehr beeindruckend, sondern schäbig: Wir wissen, daß dieser Bahnsteig 1/2 nun der Fernbahnsteig für die Südrichtung ist, also von besonders vielen Reisenden genutzt wird. Und ausgerechnet dieser Bahnsteig ist nun nicht mehr mit einem Aufzug erreichbar = Es ist der einzige Aufzug, der dorthin führen könnte und (man soll es nicht glauben) zu diesem Bahnsteig gibt es auch KEINE Rolltreppen! Zur Zeit dieser Aufnahme KANN also keine Behinderter oder eine Mutti mit Kinderwagen gar nicht von Duisburg aus wegfahren . . . es gibt zwar eine Rollrampe, die über die Treppe fahren kann, aber die muß vorher beantragt werden und dauert lange, mal eben einen geplanten Zug erreichen ist unmöglich . . .<56> Die Baulok 1275 843, die abgebautes Material vom alten Bahnsteig wegfährt; Hinten sehen wir, daß auch das Vordach bereits abgebaut ist<55> Das Riesen- Fundament des Südkrans, nun freiliegend, rechts erkennt man geöffnete Katakomben, die offenbar vom Posttunnel aus zugänglich waren<54> Auch hier wird die alte Bahnsteigkante von 1934 über dem Haupttunnel (zwischen den Pfeilen) erhalten, wie bei den anderen (schon fertigen) Kanten ebenfalls. Die erhaltene Strecke ist durch die Bogenlage des Bahnhofs allerdings unterschiedlich lang und hier an Gleis 3 sehr kurz<53> Neben dem nördlichen Treppenaufgang aus dem Haupttunnel entsteht bereits ein erstes Fundament für zwei Hauptpfeiler. Dabei steht der Fotograf genau in der Sichtlinie der beiden geplanten neuen Pfeiler und der bereits fertigen Pfeiler auf dem Bahnsteig dahinter = Wir sehen hier also nicht nur die Vorbereitung für zwei neue Pfeiler, sondern auch das Ergebnis, wie sie dereinst einmal aussehen werden. Deutlich sind die beiden Schraubenkränze zu sehen, auf denen die neuen Pfeiler befestigt werden<52> Auch an der Nordkante der Bahnsteighalle ist bereits ein Fundament in Vorbereitung<51> Nur drei Tage später: Selbe Stelle, aber von der anderen Seite gesehen = Das Fundament ist fertig gegossen<50> Hier etwas näher: Wir sehen den grauen Fundamentklotz aus frischem Beton und erkennen darin eingelassen einen Schraubenkranz für die Befestigung eines Hauptpfeilers vom neuen Bahnsteigdach. Dies ist das erste fertige Fundament für den Bahnsteig 3/4<49> NACHTRAG: Dasselbe Fundament am nördlichen Hallenende 3/4 ist fertig, wieder rundum verfüllt und die Schraubenkränze sind abgedeckt mit Holzkisten, um die Schraubgewinde zu schützen – Soweit das Hauptfundament am NORDende der Bahnsteighalle<48> Ebenfalls Nachtrag zum SÜDende der Halle: Nun lassen die Lichtverhältnisse auch hier einen Blick zu auf das Ergebnis = Wir sehen weiter hinten genau die schon fertigen Pfeiler, die hier vorne gerade entstehen sollen<47> Auch das ein Nachtrag: Auf diesem Bild sehen wir nun deutlich die Schraubenkränze für die neuen südlichen Hauptpfeiler<46> Und wieder weiter nördlich ist das Vordach verschwunden und wird ein Kanal gebaut, beobachtet vom einfahrenden RE 5<45> Auch hier ein Nachtrag drei Tage später von der anderen Seite: Wir erkennen, wie tief der Bahnsteig hier weggebaggert wurde, um (von hier aus hinter dem Bagger) einen neuen Kanal anzulegen<44> Der freigelegte südliche Treppenaufgang vom Bahnsteig 3/4.
Update 17 03 26
<43> Bereits am 17. März kam das beeindruckende Fundament des Nordkrans ans Licht<42> Abbau des nördlichen Vordaches<41> Und zum weggeworfenen Bauschutt gehört auch diese gelbe Konstruktion . . .<40> . . . die wir auf dem Bahnsteig 1/2 noch in Benutzung erleben dürfen.
Update 11 03 26
Bombenfund in der Baustelle!
Schon mehrere Jahre wird gearbeitet am neuen Bahnhof. Nie wurde außer Asbest und alten Fundamenten irgendetwas Gefährliches gefunden, aber immer war der Kampfmittelräumdienst im Einsatz, bevor neue Fundamente gesetzt wurden. Wie dringend und notwendig dies tatsächlich war, zeigte sich plötzlich am 10. und am 11. März 26 = An beiden Tagen stießen Bagger beim Abräumen des Bahnsteigs 3/4 auf verdächtiges Metall, das sich in beiden Fällen als Bomben- Blindgänger aus dem Kriege entpuppte: In beiden Fällen mußte der Bahnhof gesperrt und geräumt werden, bevor jeweils noch am selben Abend die Gefahrenquelle entschärft wurde, am 11. März sogar mit einer kontrollierten Sprengung am Fundort. Wer hätte das gedacht: Seit 80 Jahren waren im Fernbahnsteig nach Süden, dem Hauptbahnsteig des Duisburger Bahnhofs, Bomben versteckt, die theoretisch noch gefährlich waren und hätten losgehen können!
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Update 09 03 26
Die Arbeiten gehen scheinbar nur langsam voran, aber am 9. März fällt der Posttunnel I nochmal auf . . .
<39> Vergleiche mit Bild 18 weiter unten! Vor dem Bagger sind die Glasbausteine des Tunnels zu sehen<38> Dieselbe Szene von der anderen Seite: Wir sehen das tiefe Loch auf der Nordseite des Tunnels. Hier werden Fundamente entstehen für die Hauptpfeiler der neuen Bahnsteighalle<37> Wir sehen, daß der Tunnel an einer Ecke geöffnet wurde; Da drin stehen also irgendwelche Maschinen, Kompressoren oder andere Hilfsmittel, die verwendet werden; Meine Vermutung tendiert dahin, daß dort auch eine Betonpumpe steht, die frischen Beton nach oben pumpt<36> Nachtrag: Und wieder wird sichtbar, daß rechts und links neben der Baustelle 3/4 weitergearbeitet wird, als gäbe es keine Baustelle
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Update 09 03 26
<35> Vergleiche mit Bild 13! Der Zustand am 5. März 2026<34> Die Südseite vom Tunnel wird freigelegt, weil hier neue Tieffundamente gesetzt werden sollen<33> Dieselbe Stelle von der anderen Seite = Die weiße Fläche ist die zugemauerte Öffnung der Aufzugkabine zum Tunnel, hinter dem nun nur noch zu erahnenden Schacht des Aufzugs sehen wir noch einen Hohlraum, von dem nicht klar ist, ob er genutzt war oder nicht<32> Nördlich vom Posttunnel I wird ein neuer Kanal gebaut<31> Ein typisches und extremes Einst-und-Jetzt-Bild, denn = Genau dieses Motiv wird in der Zukunft wieder möglich sein, wobei der Aufzug,die Bahnsteigkante und das neue Bahnhofsschild ganz links die Sichtanker sein werden zu diesem Bild hier<30> Am Nordende der Bahnsteighalle ein tiefes Loch für neue Fundamente, und in diesem Bereich (so mein Kenntnisstand) werden am 10. und am 11. März Blindgänger- Bomben gefunden, die für großen Aufwand incl. Evakuierungen gesorgt haben<29> Daneben ist im Abendlicht das Riesenfundament eines der beiden Kräne sichtbar<28> Das nördliche “Treppenhaus” hinunter zum Haupttunnel ist freigelegt<27> Etwa später: Nun ist eine Ecke vom Treppenhaus aufgeschnitten worden aus unbekannten Gründen<26> Etwas früher: Selber Blick am 1. März, Treppenhaus noch nicht freigelegt
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Update 02 03 26
Zeit für Panoramabilder vom Istzustand . . .
<25> Alle SECHS Bahnsteigdächer sind zu sehen = 4 neue und 2 alte, Blickrichtung aus Südwest nach Nordost<24> Dieses Motiv wird wohl weitgehend erhalten bleiben, nur die beiden alten Hallen werden verschwinden<23> . . . die hier etwas näher zu sehen sind mit der Bauzuglok 1275 843<22> Die beiden noch zu erneuernden Hallen 1/2 und 3/4, Letztere ist gerade in Arbeit.
Update 14 02 26
<21> Der 14. Februar ist ein Samstagabend, an dem nicht mehr gearbeitet wird. Zeit und Gelegenheit für dieses Bild zu einem besonderen Zweck: Hier habe ich “Sichtanker” eringebaut wie den Aufzug und die südliche Treppe = Daran kann man in der Zukunft das Motiv eindeutig wiedererkennen und einen Einst-Jetzt-Vergleich anstellen<20> Am Morgen des 9. Fabruar 26 war begonnen worden, den Bahnsteig 3/4 “abzuräumen”. am 12. gibt es schon sichtbare Fortschritte<19> Gerade wird die Beplattung des Bahnsteig entfernt und die alte Bahnsteigkante<18> Und schon fällt auf = Hier fehlt was !<17> Rückblick 5 Tage vorher, selbe Stelle: Der Aufzugschacht vom alten Posttunnel, den wir hier ganz genau erkennen können, wenn wir auf die Besonderheit achten = Seht die Glasbausteine in der Bahnsteigkante! Sie verraten die Lage des Tunnels eindeutig. Und die Aufzug- Schachtkabine stand natürlich direkt daneben.
▶️ Zu diesem ehemaligen Posttunnel I gibt es eine neue Info: ⚠️
Meine langgehegte Vermutung war richtig = Der Posttunnel I ist weiterhin in Nutzung, allerdings nicht regelmäßig zu betreten. Der Tunnel ist nachwievor existent, beleuchtet und begehbar, aber nicht aus dem ehemaligen Zugang heraus, sondern über einen Leiterzugang vom neuen Bahnsteig 10/11 aus. In ihm verlaufen zahlreiche Kabel und Versorgungsleitungen, Elektronik und Schalteinheiten, auch in von dort aus zugänglichen weiteren Räumen. Die hier sichtbaren Glasbausteine fluten den Tunnel noch mit gedämpftem Tageslicht, diese werden aber entfernt, der Tunnel hat dann nur noch künstliche Beleuchtung, diese aber auf dem neuesten Stand. Ganz sicher befindet sich in diesem Tunnel unter anderem eine Betonpumpe, die frischen Beton nach oben pumpt zum Vergießen der Fundamente
.<16> Auch das Dingen haben wir bereits gesehen: Die blau/rote SOS- Rufsäule aus dem Bild 10 weiter unten. Sie wird nicht mehr gebraucht, warum eigentlich nicht, an ihr kann doch Nix kaputtgehen? Aber sie war seit Jahren schon nicht mehr in Betrieb, da lief ein Tonband “Wegen Überlastung außer Funktion”, da isses wohl besser, wenn sie mit entsorgt wird, dann fällt eine Nervfunktion durch Reisende weg . . . und damit auch die LETZTE Möglichkeit, irgendwo Rat oder Hilfe zu holen, in modernen Zeiten ist jeder auf sich allein gestellt . . .<15> Hier siehts schon schwer nach Arbeit aus<14> Das ist die Halle, die nun abgerissen wird, ihre Geschichte fast beendet nach 90 Jahren (Blick von Nordwest).
Eröffnungs- Update 11 02 26
Hier zunächst ein paar Bilder vom Ist- Zustand VOR den Bauarbeiten:
Und da gehen wir ersteinmal sehr weit zurück . . .
<13> Das Gleis 3 im Jahre 1996 . . . Also zu einer Zeit, da der Duisburger Bahnhof noch gepflegt war und sauber<12> Und jetzt seht genau hin: Derselbe Fotopunkt, nur liegen DREISSIG Jahre dazwischen! Und hier ist das legendäre Gleis 3 schon nicht mehr in Betrieb, die Züge sind auf andere Gleise verteilt, die Rohrpost nach 2 und der Desiro nach 5<11> Zu diesen alten Bildern vom Bahnsteig 3/4 werden einige Leser sicherlich später nochmal zurückblättern, wenn man den Zustand des alten Bahnhofs gar nicht mehr vor Augen hat angesichts des Neugebauten. Das war also der Blick von Gleis 3 in Richtung Südwest. ALLES, was hier auf dem Bild zu sehen ist, wird in den nächsten zwei Jahren ab jetzt (Anfang 26) für immer verschwinden, diese Dachfenster haben 90 Jahre lang Dienst getan, nun sind ihre Stunden gezählt . . .<10> Immer mal wieder waren Gleise gesperrt für Vorbereitungsmaßnahmen des Abrisses, aber der Bahnsteig war betretbar. Hier sehen wir unter der Uhr die blau-rote SOS- Rufsäule, der wir später noch einmal überraschend begegnen werden bei Bild 15<9> Die sind also die letzten Bahnsteig-3-Bilder im Betriebszustand – Natürlich mit dem jahrelang genutzten Fotomotiv des Süßautomaten vorne links = “Frisch und lecker, einfach genial” stand dort seit Jahrzehnten geschrieben, was zum Duisburger Bahnhof paßte wie eine Kuh zu einer Schreibmaschine<8> Der Blick von 3 nach Nordwest, bei dem auch die alte Westwand zur Geltung kommt, die als letztes Teil des alten Bahnhofes verschwinden wird im Jahre 2027 (nach derzeitiger Planung, aber ohne den “BER”- Faktor in Jahren und den “S21”- Faktor in Millionen . . .)<>7 Und dies war am 31. Januar 26 der letzte Sonderzug, der auf dem alten Gleis 3 abgefertigt wurde, zudem noch entgegen der dort üblichen Fahrtrichtung: Dieser Zug wird nach Norden ausfahren von Gleis 3, über das sonst immer NUR nach Süden gefahren wird. Wir sehen auch hier nochmal, wozu der alte Bahnhof eigentlich gedacht war: Den Abdampf der damals noch vorherrschenden Dampfloks abtreiben zu lassen, ohne die Reisenden zu belästigen<6> An diesem Tage waren die Gleise 3 und 4 bereits gesperrt, aber der Bahnsteig war so ungefähr letztmalig betretbar, dies ist mein letztes Bild von ihm<5> Am 7. Februar 26: Bahnsteig 3/4 komplett gesperrt und abgeriegelt, die Züge auf andere Gleise verteilt, wie hier vorne links auf 1 ein Erfurt- IC mit einer der letzten 101- Leistungen dieser Zeit<4> Deutlich zu sehen die beiden letzten alten Hallen, von denen es mal Sechs gab<3> Und hier wird besonders deutlich, daß ein Doppel- 402 nur knapp an den Bahnsteig 1 heranpaßt . . . aber NEIN, das war gar nicht der Grund des Fotos . . . vielmehr fällt hier besonders gut auf, was ich weiter oben schrieb: Der Bahnhof von 1934 war gedacht für die Dampflokomotiven, die ihren Abdampf sofort ins Freie pusten konnten, daher DIESE Konstruktion der alten Hallen, was aus dieser Perspektive besonders deutlich wird<2> Das ist der letzte Blick auf den noch unberührten, aber gesperrten Bahnsteig 3 und 4, zwei Tage später beginnen die Abrißarbeiten; Die Fortsetzung der Berichterstattung an diese Stelle ist also bei Bild 18 zu finden = beim nächsten Update
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Wie immer gilt: Wer bessere Infos hat als ich zu den Bauarbeiten und /oder den beschriebenen Bauumständen, möge sich bitte melden und meine Angaben gerne korrigieren, ich kann nur aus der Sicht des Laien unfachmännisch beschreiben, nicht erklären, bitte beachtet dies
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Dank für Euer Interesse
Fortsetzung demnächst in diesem Theater
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