. . . denn heute am Sonntag bestand die Gelegenheit, das extreme Niedrigwasser des Rheins in Duisburg mal etwas näher in Augenschein zu nehmen, weil die Bahn ja derzeit etwas vom Niedrigwasser profitiert (womit der Bahnbezug hergestellt ist). Dabei ergab sich auch ein Vergleich mit der Vergangenheit, der so unglaublich klingt, als könne er nicht wahr sein:
Heute habe ich (siehe das nächste Bild) am Duisburger Rheinpegel einen Stand von 1,29 m fotografiert als extremes, noch nie gemessenes Niedrigwasser, und im Jahre 1995 habe ich an selber Stelle bei einem genauso extremen HOCHWASSER einen Stand von 11,66 m fotografiert = DAS HEISST: Im Vergleich zu heute stand das Wasser 1995 um MEHR ALS 10 METER HÖHER ! Stellt euch eine Wasserwand vor, Zehn Meter hoch (wie ein dreistöckiges Haus!) auf eine Breite von mehr als 500 Meter, und diese Wasserwand ist auch noch mehrere Hundert Kilometer lang . . . Kann man sich das vorstellen?
<840> Hier der Pegelstand Duisburg-Ruhrort heute am 16. August 26. Der bisherige Tiefststand aller Zeiten wurde 2018 gemessen mit 1,53 Meter, dieser Stand von 1,29 Meter ist nun der neue Allzeit-Tiefstwert seit Beginn der Aufzeichnungen! Und er wird bereits heute in der Nacht schon wieder Geschichte sein und weiter fallen.
Hinweis: Dieser Pegelstand bedeutet nicht, daß der Rhein hier nur 1,29 m tief ist => Der Pegelstand ist ein in der Vergangenheit festgelegter Wert, der NUR für diesen Pegel gilt und der für jeden Pegel einzeln bestimmt wurde ohne Zusammenhang, der also auch keinen Vergleich zwischen mehreren Pegelständen zuläßt, sondern der nur hier eine Aussagekraft hat und auch NUR DANN, wenn der Beobachtende die sonstigen durchschnittlichen Stände dieses Pegels KENNT. Er bezeichnet die ungefähre durchschnittliche Tiefe der Uferbereiche, die eigentliche Fahrrinne ist hier mehrere Meter tiefer, an einigen Stellen mehr als Zehn Meter, aber Rheinwassertiefen von 50 Metern sind Legende. Der durchschnittliche Normalwert, der hier üblicherweise angezeigt wird, schwankt zwischen 3 und 6 Metern, bei Hochwasser auch im Bereich von 8 Metern<839> Auf den ersten Blick ist hier gar nicht erkennbar, daß es sich um einen historischen Tiefststand handelt – Beachtet die helleren Bereiche über der Wasserlinie an den Brückenfundamenten und hinten am anderen Ufer > DAS sind die Bereiche, die normalerweise unter Wasser liegen<838> Der Pegel Ruhrort steht an der Stelle, an der die Zufahrt zum Duisburger Hafen den Rhein erreicht<837> Hier ist die Mündung in den Rhein gut erkennbar, zusätzlich sehen wir vorübergehend stillgelegte Schiffe, die zur Zeit nicht kostendeckend fahren können, vereinzelte Schiffe sind dennoch auf dem Fluß unterwegs, aber sehr viel weniger als zu normalen Zeiten<836> Der Pegelturm von Nahem, wobei man wissen muß, daß dies auch der Sitz des “Hafenmeisters” ist, der über jedes ein- und ausfahrende Schiff Buch führt. Und jetzt stellt euch vor, das Wasser stünde bis zur Unterkante des Schildes “duisport”, genau DIESEN Wasserstand sehen wir gleich!<835> Am Turm befinden sich Hochwassermarken vergangener Hochwasser, von denen dasjenige von 1926 mit 13 Metern das höchste jemals gemessene Hochwasser war, das damals viele Menschenleben gekostet hat, und die Marken darunter bezeichen die schlimmsten Hochwasserstände der Neuzeit<834> Davon war das Hochwasser vom Februar 1995 das höchste der letzten Hundert Jahre. Das Schild bedeutet, daß die Oberkante des Wassers bis zum schwarzen Strich reichte und 11,66 Meter über dem festgelegten Rheinpegel stand
Und DAS HIER ist das erwähnte Hochwasser von 1995 . . .
<833> Wir sehen im Februar 1995 denselben Turm des Hafenmeisters, der aber nicht trockenen Fußes die Treppe erreichen konnte, sondern mit einem Nachen gebracht und abgeholt werden mußte. Vergleicht Bild 836, wie hoch das Wasser dort stand!<832> Und hier ist genau der Wert erkennbar, der auf der eben gesehenen Hochwassermarke fixiert ist = 11 Meter 66 ❗️
Nochmal: Versucht euch vorzustellen, daß die gesamte auf den letzten beiden Bildern erkennbare Wasser-Oberfläche auf voller Breite von bis zu 800 Metern damals MEHR ALS ZEHN METER HÖHER stand als heute! Und Anno 1926 nochmals Zwei Meter höher . . . Unvorstellbar, soweit reicht meine Phantasie nicht . . .
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Update 16 08 26
Griff in die Klamottenkiste
Bei der Datensicherung, bzw der Umkopierung auf eine neue externe Festplatte, fiel das heutige Datum zufällig dreimal auf, daher habe ich die entsprechenden Bilder mal hervorgekramt, seht mal:
<831> Es sind drei alte Bilder aus dem Archiv, die alle drei etwas mit einem 16. August zu tun haben. Hier zum Beispiel 141 416 in blau/weiß im Sommer 1996 in Düsseldorf auf dem Weg zum Abstellbahnhof. Sie wird kurze Zeit später, nämlich am 16.08.96, heute vor 30 Jahren, ins AW Opladen einrücken und dort noch einmal hauptuntersucht und neu lackiert, sie wird das AW in orientrot wieder verlassen<830> Und hier sehen wir 101 030 als Werbelok für die “Bahn-BKK” im März 2020, aber auch sie hat direkt etwas mit demselben Datum, aber ein Jahr später, also mit dem 16.08.97, zu tun: Sie hatte an diesem Tage als Neulok ihre Abnahme bei der DBAG in Hamburg-Eidelstedt, sie feiert also genau heute ihren 29.ten Geburtstag und erfreut sich mmer noch guter Gesundheit, siehe weiter unten Bild 814<829> Und noch ein drittes Bild, das wahrscheinlich nicht ganz direkt am 16. August entstanden ist, aber auf jeden Fall Mitte August 1976, also vor 50 Jahren: Wir sehen 420 038/538 als S3 nach Maisach etwas nördlich von München an unbekanntem Ort, aber wohl an der Hauptstrecke von Augsburg, denn es liegt bereits das LZB-Kabel in der Mitte der Schienen. Dieser Triebwagen war sein ganzes Leben lang in München stationiert, wurde 2003 ausgemustert und später verschrottet, er schaut also aus dem Et420-Himmel zu und freut sich bestimmt über seine Erwähnung an dieser Stelle . . . FÜNFZIG Jahre! Eine gewaltige Zeitmenge!.
Update 14 08 26
Ein Problemzug mal fast pünktlich
Der Talgo ist einfach nicht in den Griff zu bekommen. Trotzdem zwingt die Bahn ihn in den Betrieb. Und nimmt alles in Kauf, was an Unwägbarkeiten dabei entsteht = Heute zum Beispiel ein Rekord im Positiven und gleichzeitig einer im Negativen, seht selbst:
<828> Das ist der 2012 am 14. August. Nur wenige Minuten verspätet. Also rekordverdächtig pünktlich! Das ist schön, aber sehen wir uns das mal an bei “zugfinder.de”, wo man den Durchschnitt der letzten 4 Wochen abrufen kann:<827> Hier sehen wir Dank zugfinder.de, daß der Zug in vier Wochen eine durchschnittliche Verspätung von 18 Minuten hatte und an einem Tag sogar ganz ausgefallen ist. Immerhin war er auch an ein paar Tagen pünktlich unterwegs, aber bei allem Respekt: Bei diesem Zug weiß man doch vorher, daß man den Anschlußzug wahrscheinlich nicht bekommen wird und der Termin platzt! Aber egal, werten wir das mal als POSITIVES Beispiel, weil = Es geht noch VIEL SCHLIMMER, seht mal:<826> Das ist der 2310, auch ein Talgo. Und der hatte heute eine satte Verspätung von FÜNF STUNDEN, hat aber sein Ziel Westerland wenigstens erreicht! Dieser Zug hat eine DURCHSCHNITTLICHE Verspätung von 68 Minuten, liegt also im Regelfall im Bereich der Fahrgastrechte, in dem die Reisenden mindestens 25% des Reisepreises zurückverlangen können – Und die Bahn nimmt das in Kauf, nur, um um jeden Preis nicht anstelle der unausgereiften Talgozüge wieder ältere IC1-Wagen einsetzen zu müssen. Eine durchschnittliche Verspätung von mehr als einer Stunde und nur in 11% aller Fahrten ist er halbwegs pünktlich, da fällt einem Nix mehr zu ein.
Genau wie hier, da fällt mir auch Nix mehr ein . . .
<825> Das war auch heute: Da steh ich im alten Teil des Duisburger Bahnhofs und will die flammneue 193 015 mit ihrem Flixtrain bei der Einfahrt knipsen gemeinsam mit der Zugzielanzeige . . . hinter mir war alles frei, aber im letzten Moment kommt ein Typ angeschlurft, läuft mir mitten ins Bild und bleibt auch noch stehen vor mir, um sich die ungewöhnlich saubere Lok anzusehen, die ihm auch aufgefallen ist. Der hat wirklich geglaubt, ich stehe mit meinem Fotoapparat da rum, weil ich Langeweile hab. Der hat meinen Unmut nichtmal verstanden und mich völlig verständnislos angesehen . . ..
Update 13 08 26
Der Lehrzug am Bahnhof der Schande
Mit “Bahnhof der Schande” ist natürlich der Haltepunkt Duisburg-Schlenk (Strecke Duisburg- Düsseldorf) gemeint, weil dort seit mehreren Jahren (‼️) eine extreme Beleidigung aller nach Duisburg anreisenden Fußballgäste als weithin sichtbares Grafitti existiert = “Scheiß Gäste!”. Ich habe mich bisher vergeblich bemüht, diese Schande entfernen zu lassen . . . Es interessiert Niemanden. Dort habe ich heute den Personal-Lehrzug aus Düsseldorf erwartet, der eine Rundfahrt durchs Ruhrgebiet gemacht hatte:
<824> Da kommt die 111 an und die Hand vom Lehrlokführer grüßt uns alle freundlich! Weniger freundlich grüßt das Grafitti links alle Reisenden, die tagein tagaus hier vorbeikommen, sei es im S-Bahn-Verkehr oder im Fernverkehr. Niemand nimmt Anstoß an dieser furchtbaren Beleidigung, so weit ist die Menschheit schon abgesumpft, mir fehlen die Worte<823> Und das, obwohl dieser Bahnhof eigentlich von den Duisburger Azubis als der “Toleranz-Bahnhof” auserkoren war! Ausgerechnet hier findet sich die Beleidigung den Fußballlgästen gegenüber und wird ÜBER JAHRE nicht entfernt, man kann es nicht fassen<822> Zurück zum Lehrzug: Die Nummer des ersten frisch revisionierten Wagens ist bekannt = 36-75 071 DABpza<821> An Beifang gab es heute z.B. diese ex-DB- 193 305 (allerdings im starken Gegenlicht)<820> Auch 408 043 (mit 003) wundert sich über das Grafitti. UND über den Laternenmast, der scheinbar mit der Fahrleitung verbunden ist . . . was ja sogar stimmt, aber weit hinter den Isolatoren, es besteht also keine Gefahr<819> Und dann kam der IC 2156, einer der allerletzten klassischen IC mit den Wagen, die die Bahn unbedingt loswerden möchte. Und weil es so ungefähr die letzten ihrer Art sind, habe ich mal aufgepaßt auf die Nummern: Hier der Steuerwagen Bpmmbdzf 91-102, also der älteste im Einsatz stehende Steuerwagen seiner Art, nachdem der 91 101 mit der museumsgerechten TEE-Folierung ja seit Jahren bereits abgestellt ist<818> Dahinter läuft der 20-95 409, ein Bpmmz<817> Dann der 21-90 926, ein Bvmmsz<816> Der vierte Wagen ist der 29-94 616, ein Bpmmbz<815> Und der Fünfte ist der 1.te-Klasse-Wagen 18-90 196, ein Apmmz, leider mit Grafitti<814> Geschoben das Ganze von 101 030 aus dem Baujahr 1996, die aber erst im August 97 abgenommen wurde, sie wird also am 16. August ihren 29. Geburtstag feiern können und wir hoffen, daß sie auch den 30. noch erleben wird .
Update 12 08 26
Neuzugang bei DB-Bahnbau-Gruppe BBG
Erst vor wenigen Tagen wurden zwei Neuzugänge beim Bahnbau-Standort Königsborn angeliefert, nämlich die 249 104 und 105. Und bereits heute konnte eine von ihnen im Bauzugdienst angetroffen werden, weil Steffen im richtigen Moment am richtigen Ort war:
<813> In Wittenberg traf Steffen auf einen Zug der Bahnbau-Gruppe, der bespannt war mit 249 051 und der flammneuen 249 104. Damit verfügt die BBG nun bereits über vier hochmoderne 249 = 051 und 052, sowie 104 und 105<812> Auf diesem Bild der schon etwas älteren 249 051 (Abnahme 11.06.25) sieht man gut die Rangierbühnen an der Pufferbohle, die es bei den normalen Vectronen nicht gibt<811> Das ist die neue 249 104 (= 90 80 2249 104-1 D-DBBBG), Abnahme 15.07.26 von vorne<810> . . . und von hinten (FS 2 vorne)<809> Nochmals beide Bahnbau-Loks bei ihrem kurzen Halt mit unbekanntem Ziel. Gerüchte besagen, daß eine der neuen Loks dauerhaft im Osten stationiert werden soll und eine im Ruhrgebiet, wobei ich mit Letzterem sehr einverstanden wäre . . . Dank für die Bilder an Steffen! .
Update 11 08 26
Bundesbahn-101 und ein Verspätungs-Rekordhalter
Heute ließ sich die einzige 101 mit “Bundesbahn”-Emblem festhalten und einer der Talgo-Rekordhalter, seht selbst . . .
<808> Dies ist die einzige 101 mit dem alten Bundesbahn-Logo = 101 110, die teilweise in den alten Farben des hochwertigen Reiseverkehrs beklebt ist. Sie ist allerdings schon etwas verblaßt und vom Betrieb gezeichnet<807> Trotzdem macht sie noch was her und erregt Aufmerksamkeit<806> Und die gut gemachte Werbung ist noch unbeschädigt. Wir sehen sie hier mit einem der kurzen, letzten verbliebenen IC in der Relation Gotha- Düsseldorf, dem IC 2152<805> Etwas später kam einer der Rekordhalter für Verspätungen, der ICE 2012. Auch heute hatte er wieder über eine halbe Stunde Verspätung, was nicht mehr lustig ist. Man kann gut davon ausgehen, daß ALLE Talgos unausgereift sind und Probleme und Verspätungen verursachen, und trotzdem von der Bahn unsinnig eingesetzt werden, was längst nicht mehr gerechtfertigt ist . . .<804> Immerhin lief heute einer der neusten Wagenzüge, der Tz 1823. Und der ist offenbar von Anfang an mit der großen Nummer versehen worden, die bei den anderen erst nachträglich angebracht werden. Zufällig (sowas kann man wohl eher nicht planen) sind bei der Aufnahme alle Buchstaben des Ortes auf der Bahnhofsfassade mit ins Bild geraten, der Ortsname “Duisburg” (in Spiegelschrift) ist also nicht mehr zu verheimlichen<803> Hier das Abnahmedatum des Zuges = 16.07.26<802> Auch am Endwagen befindet sich die Betriebsnummer der Wagengarnitur<801> Vorne lief 248 510 und hinten schob 248 509.
Update 09 08 26
Eine bekannte Museumslok zieht um
Es wurde bekannt, daß die Krauss-Maffei-Museumslok 18 528 umziehen wird: Sie stand seit über 50 Jahren auf dem Firmengelände von Krauss-Maffei in München Allach, dem heutigen Siemens-Gelände. Und sie wird umziehen zum Bayrischen Eisenbahnmuseum nach Nördlingen BEM! Ich denke, das ist eine gute Wahl und auch eine gute Lösung in Bezug auf die langfristige Unterhaltung. Zweimal hatte ich die Chance, die Lok besuchen zu dürfen:
<800> Aus dem Jahre 1980 stammt die Farbaufnahme am damaligen Standort<799> Und aus dem Sommer 1976 gibt es SW- Bilder<798> In dern letzten Jahren stand die Lok unter Dach, dürfte also in einem passablen Zustand sein. Nun gibt es also demnächst gleich zwei bayrische S 3/6 in Nördlingen!.
Update 06 08 26 mit Nachtrag vom 08 08 26
Es gibt ein paar Probleme mit der Homepage, der Traffic- Bedarf ist so groß geworden, daß Maßnahmen erforderlich werden, zu denen auch die Reduzierung von Bilddateien gehört – Ich muß also anfangen, alte Galerien mit wenig Klickzahlen wieder zu löschen, Zwanzigtausend Bilder sind viel zu viel, sie stoßen an mehreren Seiten an Grenzen! Dazu in den nächsten Tagen mehr, für heute ist nur wichtig, daß sich der Verdacht, gehackt worden zu sein, nicht bestätigt hat, aber das System hinter meiner Homepage ist an der Schmerzgrenzemit zu vielen eingestellten Bildern,ICH HABE NUN EINIGE ÄLTERE GALERIEN UND ORDNER GELÖSCHT!
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Ganz NEU: Circus Roncalli- Werbelok
Nun gibt es eine “Roncalli”- Werbelok, die gleichzeitig auch bei Märklin als Modell erschienen ist = 185 537. Sie hatte ihre Präsentation in Köln im Hbf und war dazu stilgerecht angereist mit einem Roncalli-Circuszug, denn Roncalli ist der letzte Zirkus Europas, der noch mit der Eisenbahn von Spielort zu Spielort verlegt. Martin war dabei und hat uns zwei Bilder mitgebracht:
<797> Hier ist die neue bunte Werbelok 185 537 mit dem Namen “Zippo” zu sehen<796> Und hier sehen wir den Gründervater des nun 50-jährigen Circus Roncalli: Bernhard Paul. Neben ihm Mona Neubauer, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen; Beide haben die Lok mit feinem Schampus getauft (“jedööf” würde der Kölner sagen), allerdings nicht direkt an der Lok, was einen bleibenden Eindruck hinterlassen hätte . . . 🧐, sondern am Puffer der Lok
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Zusammenfassung der letzten Tage
Es ging nicht . . . mehrere Tage lang . . .
Nach der Reduktion um mehrere Tausend Bilder (vorwiegend aus dem Bereich der älteren Sichtungen) scheint es wieder zu funktionieren, ich kann neue Bilder einstellen:
<795> So war 212 001 (= 143 001) am 05.08.26 in Duisburg anzutreffen auf den letzten Metern ihrer weiten Reise von Frankfurt/Oder nach Rheinhausen<794> Sie kam am Wedau-Stadion an der Betriebsstelle “Hochfeld Vorbahnhof” sehr schön im Licht<793> Sie fuhr langsam und mußte (wie fast immer) vor dem Nadelöhr Rheinbrücke anhalten für ein paar Minuten<792> Dadurch gelangen gleich mehrere Bilder, von denen ich nicht entscheiden kann, welches das Bessere ist, daher zeige ich alle<791> Auch ein Portrait konnte noch entstehen, genau nach Vorgabe mit FS I vorne<790> Das sind die Wagen, auf denen die China-Container hier ankommen, hier z.B. der Wagen 31 80 4850 065-2, ein Sggrs716<789> Und (welch Zufall) kurz vorher kam aus der Gegenrichtung eine weitere “Delta” in Form vom 243 179, die der 001 entgegen fuhr und sie in wenigen Minuten kreuzen wird. Diese Lok ist gegenläufig unterwegs nach Frankfurt/Oder zur polnischen Grenze<788> Sehr fein war 111 222 von RailAdventuere RADVE, die . . .<787> . . . die zwei neue israelische Desiro-Köpfe nach irgendwo überführte, dies hier ist der Wagen 6861 (NVR 94 95 0006 861-2 IL-IR). Daß dabei eine 266 parallel ins Bild lief, ist Pech und nicht zu ändern . . .<786> Und dann kam eine frisch revisionierte und neu lackierte 247 052 alias 266 452 vorbei, die sehr erfreute<785> Hier sehen wir das Datum 28.07.26 (Mühldorf) und die von der angeschriebenen Nummer abweichende NVR-Nummer. Wir erinnern: ALLE sechzig DB- Class 77 passen in das freigehaltene Nummernfenster von 266 401 bis 460, egal ob Baureihe 077, 247 oder 266! Und irgendwann werden wohl auch alle dort hineinkommen, Osterfeld hat ja längst begonnen, die Loks umzuzeichnen und auf die Baureihe 247 zu verzichten<784> Weshalb die Lok nun immer noch als 247 beschriftet ist und nicht (wie andere) als 266.4, das entzieht sich meiner Kenntnis<783> Auch diese ist noch nicht umgezeichnet, sie läuft noch als 077 014 und könnte doch als 266 414 unterwegs sein<782> Und das ist eine weitere Beacon- Class, nämlich die schon umgezeichnete 266 444, die ehemalige 077 044 alias 247 044, die eine weitere Besonderheit trug, die ich erstmals gesehen habe: Sie hat nun ein blaues “Beacon”- Logo, das auf diesem Bild nicht sofort sichtbar ist (am hinteren Führerstand)<781> Daher zeige ich von ihr auch den Nachschuß, der das blaue-gelbe Beacon-Logo deutlich zeigt nebst der HU 13.03.26 aus EOB9 (Oberhausen- Osterfeld)<780> Am 7. August traf ich dann 2019 305 der RTB an der Lotharstraße an<779> Und auch eine Ludmilla kam des Weges: Nach langer Zeit war mal wieder eine 232 im Angertal und befährt hier den Abzweig Lotharstraße nach Obrhausen, es ist 232 469<778> Und dann kamen noch zwei Frau Hundert, beide mit auf den ersten Blick “falschen” NVR-Nummern, die tatsächlich falsch vergeben wurden, aber so blieben und nicht wieder geändert wurden. Es sind “V100 2299”, die also eigentlich 212 299 heißen müßte, die aber als 212 229-9 unterwegs ist, und die “V100 2091”, die als 212 209-1 läuft, obwohl sie eigentlich die 212 091 sein müßte, das ist etwas verwirrend . . . .
Update 04 08 26
Es gibt eine neue Galerie, die 291. in dieser Homepage =
Darin ist nun alles zusammengefaßt, was mein Archiv an Bildern zu ihr zur Verfügung stellen kann – Es FEHLT aber noch ein Bild von ihr in orientrot, also aus der Zeit von 1992 bis 2000. Wenn da Jemand helfen könnte, dann gerne!
<777> Drei Beispielbilder daraus: Die jüngsten Aufnahmen der Lok von HEUTE aus Koblenz!<776> Dort fand Steffen die schöne Lok zufällig vor auf dem Weg zum Dienst – Wie schön für uns!<775> WANN hat man schonmal die Chance, eine solche neue Lok knipsen zu können? Im Jahrzehnt doch vielleicht nur ein bis zweimal. Dank an Steffen, daß du passend eine Knipse dabei hattest (was ja im Handyzeitalter etwas einfacher ist als früher . . .)
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Nächstes leidiges Thema: Der unzuverlässige Talgo . . .
Der 2215 hatte heute nochmal die rote 193 314, und die wollte ich einfangen. Das war aber gar nicht so einfach, denn was bei einem pünktlichen Zug problemlos gewesen wäre mit Abendsonne, das wurde bei 44 Minuten Verspätung zur Herausforderung . . .
<774> Es funktionierte nur eine stark bearbeitete Sichtungsaufnahme, kein “Foto” an sich, dem ich eine Mindestqualität abverlange (die hier nicht erreicht ist). Wir sind schon nach Sonnenuntergang am Duisburger Bahnhof, wo (6)193 314 gerade ausfährt mit dem 2215 aus Gleis 1 und dem Tz 1812<773> Das ist der tatsächliche Fahrplan zum Zug, nicht das Horoskop. Die größte Zwangspause entstand also wieder einmal beim Lokwechsel in Itzehoe, und im weiteren Verlauf konnte der Zug keine Minuten mehr aufholen, sondern legte sogar noch zu – Und DAS verstehe ich nicht . . .
Sehen wir uns das mal genauer an:
Der Zug hatte bis Itzehoe 7 Min Verspätung, obwohl er pünktlich in Westerland abgefahren ist. Hm, okay, das ist noch zumutbar, da SOLL eine “Verspätung eines vorausfahrenden Zuges” dran Schuld sein. WAS? Da ist ein Flaggschiff der Bahn unterwegs als ICE und ein “vorausfahrender Zug” verursacht 7 Minuten Verspätung? Da gehört der ICE doch VOR den langsamen anderen Zug! DAS ist nicht okay, aber vielleicht noch hinnehmbar. Ausfahrt Itzehoe: 33 Min Verspätung > DAS ist nicht mehr zumutbar! Das läßt auf technische Probleme beim Lokwechsel schließen. WIEDER EINMAL, eigentlich IMMER. Schon alleine das müßte ausreichen, den Talgo komplett aus dem Plandienst zu nehmen und nur gelegentlich einen in EINEN Planumlauf einscheren zu lassen, aber die Bahn zwingt ja den unausgereiften Talgo in den Plandienst, weil nicht (mehr) genügend gewartete IC1-Wagen zur Verfügung stehen (die Geld kosten würden). Sehen wir weiter: Harburg nur noch 31 Minuten – Donnerwetter, zwei Minuten aufgeholt, Taraa! Bremen = 33 Minuten, da sind die goldenen zwei Minuten schon wieder weg. Osnakrück = 35 Minuten! Jetzt wirds unverständlich! Wie kann das sein? Münster = 39 Minuten, es wird also immer mehr, anstatt weniger, der Zug müßte doch Zeit aufholen können durch schnelles beschleunigen und Fahren an der Hg-Grenze! Recklinghausen = 39 Minuten, Nix aufgeholt. Gesellenkirchen = ebenfalls 39 Minuten. Essen = 44 Minuten, also wieder zugelegt, wie ist das möglich? Sind alle Fahrzeiten an der Kotzgrenze berechnet und wird IMMER am Anschlag gefahren, sodaß ein Aufholen überhaupt nicht möglich ist, bzw. vom System sogar verhindert wird? Duisburg = 44 Minuten, also Nix aufgeholt, aber mit dem Hinweis “Reparatur an der Strecke”. Düsseldorf = 46 Minuten Plus. Völlig unverständlich, weil da durchgehend 200 gefahren werden können. Ankunft Colonia = 42 Minuten, also wirklich 4 MInuten herausgefahren, toll. Zusammengefaßt: Der Zug hat in Itzehoe Zeit verloren beim Lokwechsel und nie wieder die Chance gehabt, diese Verspätung signifikant zu reduzieren. Das läßt insgesamt auf einen Fehler im System schließen (keine Fahrzeitreserven), läßt aber das eigentliche Problem “Lokwechsel” allein übrig, und das bei (gefühlt) 8 von 10 Zügen, jeden Tag wieder . . . NEIN, der Talgo gehört NOCH nicht auf die Menschheit losgelassen, sondern in den Testeinsatz ohne Druck und Hektik, Punkt.
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Update 01 08 26
<772> DAS war die Besonderheit heute: Flixtrain ist erstmals mit einem Zug aus “neuen” Wagen, ex-DB-IC1- Wagen, gefahren. Das wollte ich mir doch ansehen und hatte eine Stelle ausgesucht, wo man die einzelen Wagen hätte knipsen können mit Nummer . . . aber wie so oft, kam es anders als gedacht: Der rechts schon zu sehende Triebwagen ist mir dann ins Bild gefahren, der war schneller als der Flitzeflix mit (7)193 004. Aber immerhin 6 Wagen hab ich:<771> Wagen 1 (Die Wagennummer ist mit der Gattung im Bild angegeben)<770> Wagen 2<769> Wagen 3<768> Wagen 4<767> Wagen 5<766> Wagen 6, die restlichen Wagen waren vom Triebwagen verdeckt
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Und hier der nächste gleich ausfallende Talgo . . .
Auch dies war ein schöner Talgo, der sein Ziel mal wieder nicht erreichen wird.
Dazu hab ich einen guten Spruch gefunden von Mirko G, der Alles zusammenfaßt:
Der Talgo ist ein Bananen- Produkt;
. . . es reift beim Kunden . . .
Sorry Deutsche Bahn, ihr müßt euch das gefallen lassen. Ihr zwingt viel zu früh den voller Probleme steckenden neuen Zug in Langstrecken-Einsätze und mißbraucht die Reisenden dabei als Versuchskaninchen, die alle Konsequenzen von Ausfällen und Verspätungen zu tragen haben
<765> Am 31.07. gab es diesen wieder mal verspäteten Talgo zu sehen: Den 2012, hier mit 248 510. Aber die Verspätung geht ja noch, es kommt noch schlimmer . . .<764> Sie hat die Wagengarnitur Tz 1812 am Haken<763> Der Steuerwagen vom Tz 1812, ein Apzf<762> Und hinten schiebt 248 506. Aber der Zug blieb auffällig lange in Duisburg stehen (mehr als zehn Minuten), bevor er sich wieder in Bewegung setzte, das bot dan Raum für ein paar Detailaufnahmen:<761> Drehgestell und Länderraster der 506 = NUR in Deutschland zugelassen (bis jetzt)!<760> Designstudie mit der Feststellung: Die beiden liegen gar nicht so weit auseinander<759> Das Drehgestell vom Steuerwagen mit Magnetschienenbremse und vielen im Neuzustand sichtbaren Details<758> Alle Angaben zur Bremse und das Gesamtgewicht, also mehr als 22,25t Achsdruck (mehr als eine 44!)<757> Und wir haben das Abnahmedatum vom Tz 1812 = Talgo 23.06.26<756> Die Abfahrt nach ungewöhnlich langer Wartezeit. Später am Abend stellte man fest, daß der Zug große Probleme hatte, es wurde aber nicht übermittelt, WAS er genau hatte, jedenfalls wurde er am nächsten Bahnhof Essen komplett geräumt und aus dem Verkehr genommen, auch dies hier war also ein Talgo, der sein geplantes Ziel mal wieder nicht erreicht hat . . .<755>Paßt dazu vielleicht dieses zufällig aufgeschnappte Motiv ?? Naja, als “Abfall” möchte ich den Talgo (noch) nicht bewerten, er hat sicher sein Gutes (die Barrierefreiheit), aber der Umgang der Bahn mit ihm, der ist ABFALL, der in Säcke gehört! Hier werden Reisende mißbraucht in Zügen, die noch lange NICHT BETRIEBSFÄHIG sind – Leider muß man das so krass sehen (meine ich)
Ich wiederhole dazu nochmal meinen Kommentar vom 12.07.26:
Das war das Wochenende, an dem der Talgo- Einsatz bundesweit anlaufen sollte. SOLLTE. Er tat es nicht. Gut, es war sehr heiß dabei und viel Pech kam hinzu wegen höherer Gewalt gleich an mehreren neuralgischen Punkten und unglaublicher Unwägbarkeiten, die sich nichtmal TV- Macher ausdenken könnten. Aber immer wieder hörte man auch von technischen Ausfällen, Totalausfällen von ganzen Zügen wegen nicht funktionaler Klimaanlagen und einem Management, dem das Chaos schlicht egal war und das weitere Züge mit IC1- Wagen direkt zum Abstellplatz Engelsdorf geschickt hat anstatt in eine Werkstatt, weil diese Wagen doch die Rückfallebene bei den nicht funktionierenden Talgos wären . . . Man muß das alles nicht mehr verstehen, tatsächlich lief fast gar nix wie geplant und von den zum Foto auserwählten Zügen kam überhaupt keiner bei mir vorbei . . . Nicht falsch verstehen: Die Eisenbahner geben ihr Bestes, um alles am laufen zu halten, aber die Bahn behindert sich selber und war an diesem Wochenende bemüht, in die Geschichtsbücher zu kommen als nicht funktionierendes System. Ist heute überhaupt ein Talgo da angekommen, wo er hin sollte ??
Es ist aus meiner Sicht eine Schande, daß die Bahn die neuen, eigentlich gut gedachten und wirklich barrierefreien Züge zu früh einsetzt und mit aller Gewalt in die Langstrecke zwingt, obwohl sie noch nicht ausgetestet sind, nicht von Kinderkrankheiten geheilt und nicht in ausreichender Zahl verfügbar sind, ganz abgesehen davon, daß die für sie bestimmten und mit ihnen bestellten speziellen Lokomotiven noch nicht einmal einsatzfähig sind – Was dazu führt, daß monatelang teure Leihlokomotiven aus dem Ausland und von Mitbewerbern verwendet werden, wo dieses Geld besser in die Unterhaltung und die Klimaanlagen der vorhandenen älteren IC- Wagen gesteckt worden wäre (um diese absolut zumutbaren und seit Jahrzehnten bekannten und akzeptierten Wagen ein paar Monate länger als geplant im Einsatz zu halten.
Das sind SchreibtischTÄTER, die hier agieren. Und dann so schönrechnen ohne rot zu werden, daß die Bahn angeblich ein Plus von 150 Millionen Euro erwirtschaftet habe, von dem bei genauem Hinsehen nicht mehr viel von übrig bleibt – Jeder, der Zahlen von der DB zum veröffentlichen bekommt, weiß seit Jahrzehnten, daß diese Zahlen aus dem Konzern immer nach dem Churchill- Gebot zusammengestrickt und dick übermalt sind . . .
Churchill- Gebot? (= “Glaube keiner Statistik, die du nicht selber manipuliert hast”)
Nicht falsch verstehen: Ich greife nicht einen einzigen Betriebseisenbahner an, sondern das Management, das von “Eisenbahn” keine Ahnung mehr hat und mit jedem Tag das Chaos größer werden läßt und Kunden vergrault
Auch dies hier paßt irgendwie zum Thema:
<754> Ersatzverkehr als RE 44 von Moers nach Bottrop. Diese Züge erfreuen sich (wie ich mehrfach hörte) großer Beliebtheit. Und WARUM? Weil sie SAUBER sind, sauber wie alles von TRI !<753> Daß dann im Ruhrgebiet auch eigentlich saubere Züge von Dreckskünstlern verunstaltet werden, das muß man wohl akzeptieren, weil ein Aufpassen oder geschütztes Abstellen noch teurer wäre, aber dieser Zug ist bestimmt nicht länger als erforderlich SO unterwegs, ganz anders als er hier:<752> Das ist eines der Planfahrzeuge auf der Strecke, der 648 440 auf der RB 31. Besonderheit? Der wurde seit zwei Jahren schon nicht mehr gesäubert, wobei man aber nicht alles auf den Betreiber schieben darf: Die Spayer sind schneller als die Saubermachkolonnen und in größerer Zahl unterwegs. Solange Grafitis nicht intensiv als Sachbeschädigung gewertet und verfolgt werden, ist der Kampf sinnlos. SO muß aber ein Fahrzeug trotzdem nicht aussehen, bei allem Respekt<751> Auch dies unverständlich, aber planmäßig: Der Wagenpark für den 2157 wird LEER von Dortmund aus nach Köln gefahren über unterschiedliche Strecken, aber täglich, heute mit 101 087 über die Güterstrecke Oberhausen- Moers- Krefeld; Und damit hör ich auf mit meckern, ich möchte nichtmal mehr anmerken, daß dieser Bahnhof ziemlich trostlos wirkt, das sieht jeder Betrachter der Bilder automatisch . . . und ich zeige auch nicht diesen Zug von vorne, die Kamera wollte sich schon weigern, das Bild überhaupt bei dem Dreck zu machen, der Steuerwagen 91 161 war seit sehr langer Zeit in keiner funktionierenden Waschanlage . . ..
Update 30 07 26
Die DOKU zum Bahnhofsneubau Duisburg wurde aktualisiert auf den 29. Juli ‼️
<750> Die Firma KonRail GmbH (Weisenheim am Berg) hat es geschafft: 151 031 mit ihrer neuen HU vom 12.06.25 erstrahlt nun im neuen Glanz in der korrekten historischen Farbgebung “orientrot”. Nun darf die zuverlässige und robuste Lok in einem zweiten Leben zeigen, was sie noch drauf hat und braucht sich dabei nicht zu verstecken, die Aufmerksamkeit ist ihr gewiß
Damit gibt es nun 20.000 Bilder in dieser Homepage online!
Ich habe weiter unten noch Nachträge eingestellt, wodurch sich hier die Bildnummern etwas verändert haben. Dadurch ist diese feine Aufnahme von KonRail (besten Dank dafür!) nun die genau 20.000.ste Aufnahme in dieser Homepage! Tataaa! Zwanzigtausend Bilder sind nun hier online! Nun werde ich aber etwas kürzer treten und ältere Aufnahmen auch gelegentlich wieder entfernen, viel MEHR Bilder möchte ich hier nicht im Angebot haben – Lasset die Klickzahlen entscheiden über Verbleib oder Tonne . . .
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<749> Ausgeführt wurde die Lackierung im OMB Neustrelitz<748> Dank für die Bilder an KonRail und OMB !
Nun gehen wir etwas zurück in ihre Vergangenheit:
<747> Im Januar 1987 war sie im harten Winterdienst im Personenverkehr in München anzutreffen, was zeigt, daß sie eine Universallok ist, die für jeden Transport zu haben ist und für keine Aufgabe ungeeignet<746> 1982 treffen wir sie auf der Geislinger Steige<745> Und 2007 auf der Laufacher Rampe<744> Auch auf der Nord-Süd-Strecke bei Kreiensen war sie oft anzutreffen mit Langläufen<743> Aber dies war ihr angestammtes Einsatzgebiet in den letzten Jahren: Wir sehen sie mit dem Osterfelder Starzug, dem “Andernacher”, der noch warme Coils von Thyssen Hamborn nach Andernach bringt zur Weiterverarbeitung<742> In den letzten Jahren ihres Dienstes bei Railpool sah sie arg mitgenommen aus, da sie mehrere Grafitti- Anschläge überstehen mußte, die jeweils Spuren hinterlassen haben<741> Technisch jedoch war sie Top bis zum Schluß und konnte in den letzten Tagen ihres ersten Lebens problemlos auch alleine am schweren “Andernacher” eingesetzt werden, ihr Übergabebuch zeigte keine Schwächen, sie hätte noch länger durchgehalten<740> Ihr Ende kam plötzlich: Hier sehen wir sie im Schrottzug nach Leipzig- Engelsdorf zum Lokfriedhof, wohin sie Ende Juni 2024 im betriebsfähigen Zustand verbracht wurde, auch wenn sie nicht danach aussieht: Die Bahn AG als langjähriger Mieter der Railpool- Boliden wollte sie nicht mehr einsetzen, was eine Schreibtisch- Entscheidung war und keine technisch oder sonstwie begründete<739> Und dabei ist dies hier eine überaus symbolträchtige Aufnahme: Die meisten ihrer Schwestern gingen nach dem Ende ihrer Dienstzeit an den Verwerter Bender in Opladen und damit in den Kreislauf zurück, nur wenige überlebten, und die 031 ist eine von ihnen, die nicht nur an diesem Tag einen Bogen an Bender vorbei gefunden hat, sondern zu einem zweiten Leben im piekfeinen und dazu noch historisch authentischen Kleid! Dankeschön KonRail!
Wir wünschen ihr allzeit gute Fahrt und der Firma KonRail einen guten Erfolg mit wenig Ausfällen!
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Und dann war da noch . . .
. . . der tägliche Talgo- Ärger . . .
Längst sind es keine Ausnahmen mehr bei der Vielzahl der Vorkommnisse. Längst müßte auch die Bahn seinsehen, daß der Talgo ZU FRÜH an den Start gegangen ist und daß er zur Zeit Fahrgäste KOSTET, anstatt neu GENERIERT !! Täglich werden Reisende vor den Kopf gestoßen, die sich auf eine entspannte Fahrt mit einem neuen Zug gefreut haben und täglich gibts neue Rekorde bei den Verspätungen, manchmal aber wenigstens mit dem kleinen Vorteil, daß der Zug sein Endziel überhaupt erreicht und nicht vorher schon herausgenommen wird zu Lasten der Fahrgäste; Schaut mal hier:
<738> Ich wollte am frühen Morgen den 2310 einfangen, der von Köln nach Westerland fährt, bzw. fahren SOLL, er hat in letzter Zeit häufig sein Ziel NICHT ERREICHT. Also steh ich am Fotopunkt und richte gerade die Kamera ein, als ich von hinten (aus der anderen Richtung) einen vermeintlichen Talgo- Leerzug wahrnehme, den ich so gerade noch erwischen konnte, kurze Zeit später kam der gewünschte 2310 (siehe die nächsten Bilder). Die genaue Recherche hat dann ergeben, daß dies keineswegs ein Leerzug war, sondern der Nachtzug 1540, der schon um 6.20h in Köln hätte sein sollen, der kam also um 8.20h erst durch Duisburg und wird Köln heute mit einer satten Verspätung von mehr als 2,5 Stunden erreichen ‼️ Das ist nicht mehr hinnehmbar und wird einigen Geschäftsleuten heute (wie so oft) die Termine zerschossen haben. Tatsächlich ist der Zug 1540 auch genau so bei DSO eingetragen: 193 314 von Railpool mit dem Tz 1806<737> Dann kam der 2310 nach Sylt, auch etwas verspätet, aber er wird heute sein Ziel erreichen mit “nur” einer halben Stunde Verspätung, oft genug fährt er wegen technischer Probleme und /oder noch größerer Verspätung nur bis Itzehoe, Husum oder Niebüll, und eben NICHT auf die Insel<736> Wir sehen ihn hier bei der Ausfahrt aus Duisburg, wo er gerade sein Stammgleis wechselt, weil er heute umgeleitet wird über Oberhausen und Essen dafür ausfallen läßt; Zuglok ist 193 220 von Railpool, der Wagenpark ist der Tz 1814.
Update 24 07 26
Überarbeitung der Reisezugwagen- Galerie
Heute gab es mal keine neuen Bilder, sondern Korrekturen auf mehreren Seiten und eine Überarbeitung der Reisezugwagen- Galerie 82 im Ordner 33 “Eisenbahn-Wagen”. Insbesondere bei den tschechoslowakischen Sonderwagen ab Bild 44 ( = Direktlink dorthin!) sind einige hochinteressante Historien- Texte hinzugekommen, die von unserem Leser Petr Barchanek aus Tschechien stammen und für die ich mich herzlich bedanken möchte!
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Update 23 07 26 mit Nachtrag vom 29 07 26
Notizen am Bahndamm
Heute gibts ein paar neue Bilder aus unterschiedlichen Ecken und zu völlig unterschiedlichen Themen, schaut mal:
Thema 1 = Duisburg-Wedau – Immer für Überraschungen gut
<735> Da komm ich zu einem kurzen “Kontrollbesuch” nach der Hunderunde um die Ecke, und –Paff– hatte ich Blutdruck . . . Seht ihr auch, was mir sofort in die Augen fiel ?? Dort stehen gleich DREI exclusive und sehr seltene Besonderheiten, DREI ‼️ 😳 > Eine ganz links in der Mitte, eine im Zentrum des Bildes und eine dritte rechts von der Bildmitte im Hintergrund!<734> Da steht doch tatsächlich eine V200! Eine sehr selten hier zu sehende SGL- Lok, die V270.09, ehemalige 221 121. Sie war zu Besuch in der Werkstatt bei DB Gleisbau. Nun ist das vermintes Gelände, da kommt man nicht so ohne weiteres hin, da war etwas Phantasie erforderlich und ein paar höfliche Worte . . .<733> Und siehe da: Ein Knips aus der Nähe wurde doch möglich<732> Und noch einer<731> Und wenn man einmal da ist, paßt auch 711 301 in die Speicherkarte . . .<730> Die ZWEITE seltene Besonderheit war sie hier: Eine Ludmilla = 233 493 von DB Gleisbau, noch nie hier gesehen<729> Auch von ihr war eine Nahaufnahme möglich<728> Und dies ist die DRITTE seltene Besonderheit, eine echte 155 in historischer Farbe. Auch von ihr war eine Nahaufnahme (mit fremder Hilfe) möglich, was kurz vorher noch als unmöglich erschien<727> Dabei stellte sich heraus, daß sie eine HU von 2026 hat und einen NEUEN HALTER, es ist keine Lok der LEG mehr. Der neue Halter ist “EVDFV” = 1435 Railway Vehicles GmbH & Co KG<726> Das war doch ein lohnender Ausflug nach Wedau, gleich drei Highlights . . . nicht schlecht . . .<725> Und zum Kompott kommt auch noch 218 396 mit dem Aluzug angebrummt, für die ich tatsächlich noch ein kleines Loch im Drahtverhau entdeckt habe; Es gibt deutlich schlechtere Tage . . .
Thema 2 = Seltene Signalkombi in Rheinhausen
<724> In Duisburg- Rheinhausen konnte ich am Morgen eine seltene Signalkombination dokumentieren, nämlich das Zs7, das “Vorsichtssignal”! Gemeint sind die drei hellen Lichter in Form einhes “V”, die besagen, daß der Lokführer am Halt zeigenden Signal ohne schriftlichen Befehl vorbeifahren darf, aber auf Sicht, also langsam und mit besonderer Vorsicht. Eine Signalstörung hatte dieses Prozedere notwendig gemacht, damit der Betrieb weiterläuft. Rechts hinten ruht sich noch 243 650 von Delta aus, die war aber noch kalt und unkalkulierbar, auf sie konnte ich nicht warten<723> Aber den 1428 001 konnte ich noch erwischen am Zs7, und ganz rechts im Bild den armen Fahrdienstleiter von Rheinhausen, der sicherlich Schweißperlen auf der Stirn hatte
Thema 3 = Eine Kilometertafel “0,0” (Nullkommanix)
<722> Auch dies eine Besonderheit in Rheinhausen: Siehe ganz rechts am Mast die Kilometertafel “0,0”, also Null Komma Null = Der Beginn einer neuen Strecke, also der Anfangspunkt. Gemeint ist hier die Strecke in Richtung Moers, die hier ihren Anfang nimmt, jedoch nur bis Trompet eine eigene Kilometrierung hat für den Abzweig aus Rheinhausen, wo sie in die eigentliche Strecke Krefeld- Moers mündet als Ast eines Gleisdreiecks<721> Im Bild dabei ganz “zufällig” der Ersatz- RE44 mit dem passenden Zuglaufschild<720> Bei der Ausfahrt westwärts erkennen wir die Situation mit einem neuen Signal und dem defekten Signal<719> Etwas später konnte die 111 130 noch an derselben Tafel erlegt werden, nun ist die “0,0” noch deutlicher zu sehen
Thema 4 = Ein Ferngüterzug mit grüßendem Tf
<718> “Zufällig” wußte ich von dieser Fahrt: Eine schöne Werbelok mit einem schönen Güterzug = Ein KLV (“Kombinierter Ladungsverkehr” mit LKW- Trailern)<717> Daher hatte ich etwas Zeit, den Fotopunkt auszuloten = Bahnsteig Rheinhausen-Ost<716> Und dabei entstanden mehrere feine Bilder, die der Tf natürlich bekommt<715> DER Tf, dessen grüßende Hand hier deutlich erkennbar ist, hier schauen uns ja sogar ZWEI Gesichter an – Grüße zurück!<714> Auch die Werbung von Railpool und TXL paßte in ein Bild<713> Und natürlich die zweite Lok = 6 193 922 von Northrail
Thema 5 = Eine flammneue Überführung mit altem Gerät
<712> Na, DAS war doch eine feine Überraschung! Sie war nicht vorgemeldet, es war reiner Zufall<711> Lang nicht gesehen, und doch wiedererkannt: 139 558 von RADVE <710> Sie hat eine HU vom 30.07.20 und hinter ihr läuft noch 2016 902 mit, eine Siemens Herkules ER20<709> Und das ist das neue Gefährt, dem die Überführung galt = 4428 002/502 für “start” (94 80 4428 502-1 D-RVSO)<708> Ein Zwischenwagen = 4828 002 <707> Und der andere Kopf = 4428 002, dahinter Radve- eigene Bremswagen
Thema 6 = Ein Redler- Spülzug in Dillenburg
<706> Diese Bilder erreichten mich von Claus Michael Schmidt aus Dillenburg und haben mich gleich sehr interessiert aus nachfolgend zu sehenden Gründen! Hier stand gestern ein “Spülzug” der Firma Redler in Warteposition für neue Einsätze<705> Und davor war die Lok 9 von Redler mit der NVR- Nummer 202 500, hinter der sich die ehemalige 710 970 verbirgt<704> Besten Dank an Claus Michael Schmidt für diese Bilder! Und jetzt . . .
Dazu eine große Überraschung . . .
. . . was für ein Zufall – Wahnsinn . . .
Von dieser heute als 202 500 fahrenden Ost-V100 habe ich tatsächlich alte Bilder!
<703> Auf dieser Aufnahme aus Nossen (1984) war sie gar nicht das Objekt der Begierde, sondern die neben ihr stehende 110 152, weil diese eine Nummern-Übereinstimmung mit einer DB- Lok war, da war die 110 970 nur zufälliges Beiwerk – Das war aber die ursprüngliche Nummer dieser Lok, die dann später als 710 970 Dienst getan hat<702> Und noch später wurde aus ihr die “202 970-5” des Gleisbauers Die- Lei, die ich in oder bei Hameln antraf<701> Und die wir hier (bei Bremen) auch von der anderen Seite sehen zu selber Zeit. Es ist die Lok, die nach einem erneuten Wiederaufbau als 202 500 ins Rennen ging und nun bei Redler treue Dienste leistet. Es ist (wenn mich nicht alles täuscht) eine von den Ost-V100, die zwei Gänge haben: Einen Rangier- und einen Streckengang.
Update 19 07 26
Eine Zusammenfassung der letzten Tage
Hinweis: Bei den schon weiter zurückliegenden Bildern zur Überführung der 95 028 von Bochum nach Sonneberg sind neue sehr alte Fotos hinzugekommen, ein Zurückblättern zu den Bildern ab der Bildnummer 640 könnte sich also lohnen, bzw. wird von hier aus empfohlen!
Aktuell kommt als erstes wieder der Talgo als Negativschlagzeile hervor, es ist und bleibt ein Kreuz mit ihm. Weil eine Garnitur ausgefallen ist aus unbekannten Gründen, aber immer noch nicht genügend Ersatzgarnituren vorhanden sind, wäre ein Umlauf nach Oberstdorf fast ausgefallen, aber die Bahn hat stattdessen wieder einen Zug aus alten IC1- Wagen eingesetzt, der kurzfristig aus Dortmund geholt wurde = Das ist also gleichzeitig positiv und negativ zu bewerten . . . Man freut sich ja schon, wenn ein Zug doch fährt, der fast ausgefallen wäre, obwohl genau dies selbstverständlich sein sollte . . .
Noch ein Hinweis: HIER habe ich am 12. Juli einen harten und radikalen Text mit meiner Meinung zu den neuen Talgozügen veröffentlicht, zudem verweise ich auf die Diskussionen in Drehscheibe-Online DSO zum Thema, wo Hintergründe dargelegt sind, die einfach nicht zusammen passen!
<700> Der Umlauf 2012/2013 nach Oberstdorf war gemeint: Am 17. Juli fuhr der 2013 nach Süden mit der Dortmunder Ersatzgarnitur aus älteren IC1- Wagen, und entsprechend mußte er am 18.07. wieder zurückkommen mit dem 2012 = Hier sehen wir den “ICE 2012″ als lokbespannten Wagenzug mit 248 511 in Duisburg- Buchholz auf dem Weg nordwärts nach Dortmund. Und für diesen besonderen Zug habe ich mir mal wieder einen besonderen Fotopunkt ausgesucht . . . Schaut mal in die linke obere Ecke! Dort finden sich genau die beiden Buchstaben “IC”, die so schön zu diesem Zuge passen . . . 🧐 . . . wohlgemerkt IC und nicht ICE . . .<699> Hier sehen wir die Wagen . . . und nicht nur das, wir haben auch alle Nummern dieser Wagen zur Verfügung für die Statistiker unter uns und für die nicht wenigen Wagenfreunde, bitte schön: Hier sind diese 9 Wagen vertreten . . .
Der Bpmmbdzf 80-91 148, der Apmmz 18-90 196, der Avmmz 19-91 150,
der Bvmsz 21-94 860, der Bpmmz 20-94 472, der Bpmmz 20-91 379,
der Bpmmz 20-91 503, der Bpmmbdz 84-91 101, und der Bpmmz 20-91 595.
<698> Und das ist der Nachschuß auf die zweite mitlaufende Lok 248 512, die nicht aufgebügelt ist, aber vielleicht den Dieselmotor laufen hatte (so hörte es sich wenigstens an)<697> Ein paar Stunden früher sehen wir den Zug unter Volldampf zwischen Heidelberg und Mannheim, schön eingefangen von Robin<696> Auch hier lief die 248 512 schon ohne Stromabnehmer; Dank für die Bilder an Robin!<695> Das ist der Zug, der unmittelbar vor dem 2012 durch Buchholz kam, es ist der 2152 aus Gotha und damit eine der letzten planmäßigen Leistungen für die Baureihe 101, die fast arbeitslos ist. Nur diese kurzen IC zwischen Köln und Erfurt oder Gotha und zwei Nachtzüge sind noch im Laufplan der Baureihe 101 vertreten, alles Andere ist wegoperiert. Auch für diesen Zug hier sind die 5 Wagennummern bekannt:
Der Apmmz 18-90 184, der Bpmmbz 29-84 853, der Bvmmsz 21-90 910,
der Bpmmz 20-91 565 und der Steuerwagen Bpmmbdzf 80-91 102
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Und dann hab ich noch was aus Münster . . .
Ich war für etwas nicht Bahnbezogenes in der Nähe von Münster und bin extra nach Münster hineingefahren, weil ich dachte, die wochenlange 111er- Leistung vor dem RE 42 würde auch an diesem Tage fahren, dem war aber leider NICHT so. So sind ein paar andere Aufnahmen entstanden:
<694> Da war mir z.B. der Bahnhof an sich ein Bild wert: Er fügt sich gut ins Stadtbild und gibt auf den ersten Blick preis, daß Münster eine FAHRRADstadt ist = Das Parkhaus hier links im Bild ist tatsächlich ein Fahrrrad- Parkhaus (natürlich mit Fahrrad- Werkstatt!) und überall sind Räder aller Arten zu sehen, bei denen man zur Ansicht gelangen könnte, sie hätten überall in der Stadt Vorrecht, was zudem aber gut zu funktionieren scheint.
Da paßt dieses Bild <693> (siehe im Vor-Bild unten rechts!) doch wunderbar, es ist zwar allgemein gehalten, könnte aber auch für die Bahnfans gelten, die hier knipsografieren wollen . . .
<692> Denn Münster ist immer für Überraschungen gut, hier z.B. 193 004 mit einem Flitzeflix<691> Und etwas abseits steht doch eine 111 namens “Sally” die zwar nicht in Betrieb ist, aber die bemerkenswerte Nummer 111 111-1 besitzt. Sie ist Reservelok in Münster und gelegentlich tatsächlich im Einsatz, zur Zeit gewöhnlich mit ihrer Schwester 111 074 “Hilde”, die aber genau heute defekt war<690> Und damit kommen wir zu relativen Negativa . . . So möchte ich dieses Fahrzeug benennen. Es ist der 643 055, der von Kindern designt wurde. Wunderschön, mit viel Liebe gestaltet. Und dann? Von der Bahn vergessen. Vergammelt. Verfault. Zeigt sowas den tatsächlichen Stand der Eisenbahn in D, sagt ein solches Bild vielleicht mehr aus als 1000 Worte ???<689> Und dann fuhr mir das hier vor die Linsen: Ein völlig verdreckter 411 053 “Ilmenau”. Macht es Spaß, solch ein Fahrzeug zu betreten? Macht es Freude, ein solches Fahrzeug zu fahren > Würde ich gern den freundlichen Tf fragen, der die Hand zum Gruß gehoben hat, oder schämt er sich für den Zustand seiner Bahn ?? Diese Karre ist seit Monaten nicht mehr gepflegt und /oder gewaschen worden, mit einem guten Anzug kann man hier nicht einsteigen . . ..
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Update 15 07 26
Der Ersatzverkehr zum RE44 am Niederrhein
Heute habe ich mich mal aufgemacht, den Ersatzverkehr vom RE 44 zu beobachten. Für ein paar Wochen fährt ein privates Unternehmen (Lok-Partner) mit zwei Zuggarnituren Pendeldienste als RE 44 zwischen Moers und Bottrop, also vom Niederrhein ins westliche Ruhrgebiet. An einem Zug hängt zur Zeit die 110 448 von TRI Tobias Richter und am anderen Umlauf die 111 130 desselben Eigners TRI. Beide Züge haben das Potential, in naher Zukunft noch Überraschungen auf Lager zu haben, was Lokomotiven und Wagen betrifft . . . Heute also wurde schonmal was festgehalten und das ganze Prozedere studiert:
<688> Die Fotosession fing schon gut an in Rheinhausen Ost am Bahnsteig = 110 448 summt nach Moers mit einem Zug, der von vielen Fahrgästen SEHR geschätzt wird, auch wenn er schon viele Jahrzehnte alt ist, denn er hat ZWEI VORTEILE = Er hat die klassische, immer funktionierende Klimaanlage und er ist SAUBER bis in die letzte Ecke, das wird auch vom normalen Publikum anerkannt und überall lobend erwähnt ‼️<687> Sie wird gleich den Haltebahnhof Rheinhausen erreicht haben, hier in “Ost” fährt sie durch<686> Da stehts geschrieben: RE 44 nach Bottrop. Also ein Zug in die Tropen.
Haha, man verzeihe mir diesen kleinen Scherz, über den das Ruhrgebiet noch immer lachen kann . . .
😳🤣
<685> Und so siehts aus bei der Rückfahrt, alles war etwas strubbelig geworden durch kurzzeitige Sperrungen der Strecke wegen “Personen im Gleis”, was hoffentlich keine Fans waren, die etwas übertrieben haben . . .<684> Etwas später scherte auch 111 130 in den Umlauf mit ein, hier ebenfalls als Nachschuß<683> Die 110 präsentierte sich beim nächsten Umlauf großartig, das wollte ich auch von der 111 meinen, da war Petrus aber anderer Meinung<682> Denn als die 111 um die Ecke kam, hörte ich hinter mir ein bekanntes Brummen . . . NEIN, das darf es doch nicht geben . . .<681> Aaahhhh . . . muß denn diese saudämliche Schüssel ausgerechnet jetzt durchs Bild brummen, ja ist es denn die Possibility
Ich hab so geflucht, daß Petrus wohl ein schlechtes Gewissen hatte . . .
<680> Und siehe da: Er hat noch etwas nachgeholfen<679> Im Weitwinkel gabs sogar noch ein weiteres Bild, nicht so wie gewollt, aber alles Wichtige ist drauf, okay, ich kann Petrus doch wieder in mein Nachtgebet mit einschließen und konnte auf die Herzpillen verzichten
Es gab sogar noch etwas Beifang:
<678> Da muß als erstes sie hier erwähnt werden: 243 179 von DeltaRail am Beginn einer langen Reise<677> Gerade ist sie am Containerbahnhof Rheinhausen abgefahren und wird wohl bis zur polnischen Grenze bei Frankfurt/Oder am Zug bleiben – Ein anstrengender Langlauf, der für die 43er aber offenbar kein Problem ist, die kennen die Strecke schon auswendig<676> Dann war es eine flammneue 159, die des Weges kam: 159 278 von NeoLox, Eigner ELL Wien. Sie ist so neu, daß sie in der Datenbank noch gar nicht erfaßt ist, ich hab sie daher gemeldet mit den Daten “Abnahme 26.06.26 Stadler” und der wahrscheinlichen Fabriknummer 4523 (die aber nicht ganz sicher ist)<675> Interessant auch sie hier, die hier keineswegs heimisch ist = 223 056 der WLE mit einem Kran<674> Und dann ist noch 187 538 erwähnenswert mit einem Millionenzug an Autos<673> Und sie möchte ich noch erwähnen: 266 037 “513-10” für Medway<672> Und sie hier war natürlich für mich wieder sehr interessant, ich hatte sie länger nicht gesehen = Eine 001! Es ist die erste eines Umbauprogramms zur Modernisierung von West- V100 zur Baureihe 209, zu dem ich HIER etwas ausführlicher berichtet habe<671> Sie hier war vorher mal die Bundesbahn- 211 162 und an den Drehgestellen kann man noch gut erkennen, daß sie von einer V100 stammen. Weil sie damals die erste des Programms war, bekam sie die Nummer 209 001 und läuft immer noch als “NIAG 4”.
Update 14 07 26
Es gibt eine neue Sylt- Galerie
Ich habe in diesem Jahr zwei kurze Familienreisen auf die Insel unternommen, bei denen es in der Hauptsache NICHT um Eisenbahn ging, aber dennoch ergab sich eine Auswahl von 200 Bildern, die nun aufgearbeitet und betextet zur Verfügung stehen. Dabei sind die ersten Einsätze der Baureihe 248.5 (noch mit IC1- Wagen!) und die letzte offizielle Phase der Baureihe 218, allerdings auch Einsätze von 218ern NACH dem eigentlichen “Aus” dieser Baureihe, denn so ganz kann sich die Bahn noch nicht von diesen Boliden trennen, es verbleiben zuviele Lücken. Hier ist der Link zur neuen Galerie, der natürlich auch über den Ordner 04 “Sylt” aufzurufen ist und durch die Listen auf der Startseite (etwas nach unten scrollen)
<670> Ein Beispielbild aus der neuen Galerie wäre z.B. dieses hier: Ich vermute, daß in der Zukunft mal die Frage gestellt werden wird “Wie, die neuen 248.5 sind damals in der ersten Zeit auch noch mit klassischen IC1- Wagen gefahren??” – Dann können wir antworten “Ja, natürlich!”. Hier bleistiftsweise mit dem bekannten 2311, der später dann zum ICE 2311 wurde und eine ICE-L- Garnitur bekam, im März 2026 fuhr er noch klassisch mit älteren Wagen und der flammneuen 248 502.
Update 13 07 26
Meine ersten Langstrecken- Talgos
Am Wochenende an den ersten Langstreckentagen der Talgos war ja (wie beschrieben) Chaos zu verzeichnen und keine verläßlichen Informationen zu bekommen, alles lief durcheinander wegen technischer Probleme, aber auch höherer Gewalt, für die die Bahn Nichts konnte – Wobei “Nichts” ein relativer Begriff ist, denn früher hätte es Pläne “B” in den Möglichkeiten gehabt und Ersatzzüge, die es nicht mehr gibt. Am Montag, den 13. Juli versuchte ich daher mein Glück erneut und siehe da: Es kam was an neuen Bildern zusammen, einige Züge erreichten ihr Ziel:
<669> Der 2311 aus Westerland war z.B. dabei in Mülheim- Styrum. Wenngleich auch reichlich verspätet, erreichte er dennoch sein Ziel. Irgendwas lag in Osnabrück im Argen, dort bekam er die große Verspätung, die er nicht wieder abbauen konnte, sondern an jedem Bahnhof vergrößerte – Und das kann ich nicht verstehen. Auch nicht, wie es sinnvoll sein kann, solche Prestigezüge auch noch mit Leihloks der Konkurrenz fahren zu lassen. Nachtrag: Aber er ist wenigstens angekommen, der 2311 vom nächsten Tag, dem 14. Juni, ist dafür zur Abwechslung mal wieder ganz ausgefallen . . .<668> Der Zug hatte auch was Neues zu bieten: Auch er trägt seit ein paar Tagen eine weithin sichtbare Kennung der TZ- Nummer “1808”, so wie schon seine Brüder 06 und 07, weitere habe ich noch nicht gesehen, sind aber wohl zu erwarten<667> Der nächste anvisierte Zug war der 2012, der ebenfalls eine Stunde Plus hatte, wie kann das sein? Wir sehen ihn bei der Einfahrt in Duisburg, Gleis 12, und das war bis zur letzten Sekunde das übliche Ratespiel = Kommt er jetzt auf dem gemeldeten Gleis oder nicht?<666> Das ist die Vergrößerung der Verspätung aus dem letzten Bild –> Genau eine Stunde. Und einer von den Beiden, nämlich der 2311, hatte auch noch einen verschlossenen Wagen, sprich: Eine defekte Klimaanlage > Das ist dann noch mehr, das ich nicht verstehe. Wie kann bei einem neuen Zug aus Spanien (wo es sicher gute Kühlanlagen gibt) die Klimaanlage an einem 1.te Klasse-Schuhkarton -Wagen15- ausfallen ??<665> Da ist der 2012 am neuen Motiv von Gleis 12 in Duisburg, bei dem das Wort “Duisburg” an der Fassade mit im Bild liegt. Er hat übrigens den Tz 1815 am Haken<664> Und bei der Ausfahrt kann man nochmal “Duisburg” mit ins Bild nehmen und im übrigen nur noch staunen: Die Beschleunigung, mit der die Vectronen losballern, die ist mehr als erstaunlich, das galt schon im Besonderen für die sehr schnellen 384 der CD, aber offensichtlich auch für die 248. “Faszinierend!” würde Mr. Spock meinen, kennt den noch Jemand; das Langohr aus “Raumschiff Entenscheiß” oder so ähnlich ?<663> Dann muß man aber aufpassen, daß man nicht noch ne Aufnahme verpaßt, denn der Zug wird zur Zeit im Sandwich gefahren mit einer weiteren 248, nämlich der 506. Auch aufpassen muß man in Duisburg auf Spinner, die vollbewußt absichtlich ins Bild turnen und auf mein meckern nur mit einem dummen Lächeln antworten . . . je mehr ich mich aufrege, desto mehr freut er sich, der Vollpfosten . . . soll nach Washington gehen, da bekommt er bestimmt einen Job . . .
Dann gabs noch etwas Beifang:
<662> Eine schöne alte E10 gibts ab sofort täglich mehrfach, solange sie durchhält als RE 44 von Moers nach Bottrop und zurück, aber OHNE HALT in Duisburg, hier fährt er durch! Angeblich wegen der Baustelle. Und wieder ein Ding, was ich nicht verstehen kann<661> Und dann gabs noch den 2157, einen der allerletzten lokbespannten Wagenzüge, vom Doppelstock- IC2 einmal abgesehen. Er bestand heute aus den Wagen 18-90 190 Apmmz, 29-94 626 Bpmmbz, 21-90 914 Bvmmsz, 20-95 455 Bpmmz und dem Steuerwagen 80-91 121 Bpmmbdzf, womit gesagt ist, daß diese 5 auf jeden Fall NOCH über eine funzende Klimaanlage verfügen sollten
Und dann noch zwei Infos zu Duisburg Hbf:
<660> Info 1: Ich habe genügend Bilder vom Fortschritt der Bauarbeiten, bin aber noch nicht dazu gekommen, die entsprechenden Seiten zu aktualisieren, ABER es hat sich auch noch nichts Entscheidendes getan = Man hat den Eindruck, es gebe eine Verzögerung, denn nirgendwo sind angelieferte Bogenelemente zu sehen, die längst hätten angebaut sein können am Bahnsteig 3/4, weil alles dafür Erforderliche vorbereitet ist. Ich bleibhe dran!<659> Info 2: Ich hätte da mal einen Verbesserungsvorschlag für den neuen Duisburger Bahnhof = Die WARTERÄUME auf den bisherigen Bahnsteigen waren so schlecht gar nicht und sind (insbesondere bei kaltem Mistwetter) gut ferquentiert gewesen<658> Dies hier ist der LETZTE verbliebene Warteraum auf Bahnsteig 1/2 und er wird (wie alle anderen) weggerissen, wenn der Bahnsteig “dran” ist im nächsten Jahr. In den alten Plänen waren auf den neuen Bahnsteigen sehrwohl Warteräume vorgesehen, aber tatsächlich ist (noch) keiner entstanden, das ist schade!.
Update 12 07 26
Oh Mann, ein einziges Chaos . . .
Das war das Wochenende, an dem der Talgo- Einsatz bundesweit anlaufen sollte. SOLLTE. Er tat es nicht. Gut, es war sehr heiß dabei und viel Pech kam hinzu wegen höherer Gewalt gleich an mehreren neuralgischen Punkten und unglaublicher Unwägbarkeiten, die sich nichtmal TV- Macher ausdenken könnten. Aber immer wieder hörte man auch von technischen Ausfällen, Totalausfällen von ganzen Zügen wegen nicht funktionaler Klimaanlagen und einem Management, dem das Chaos schlicht egal war und das weitere Züge mit IC1- Wagen direkt zum Abstellplatz Engelsdorf geschickt hat anstatt in eine Werkstatt, weil diese Wagen doch die Rückfallebene bei den nicht funktionierenden Talgos wären . . . Man muß das alles nicht mehr verstehen, tatsächlich lief fast gar nix wie geplant und von den zum Foto auserwählten Zügen kam gar keiner bei mir vorbei . . . Nicht falsch verstehen: Die Eisenbahner geben ihr Bestes, um alles am laufen zu halten, aber die Bahn behindert sich selber und war an diesem Wochenende bemüht, in die Geschichtsbücher zu kommen als . . . lassen wir das. Ist heute überhaupt ein Talgo da angekommen, wo er hin sollte?
Es ist aus meiner Sicht eine Schande, daß die Bahn die neuen, eigentlich gut gedachten und wirklich barrierefreien Züge zu früh einsetzt und mit aller Gewalt in die Langstrecke zwingt, obwohl sie noch nicht ausgetestet sind, nicht von Kinderkrankheiten geheilt und nicht in ausreichender Zahl verfügbar sind, ganz abgesehen davon, daß die für sie bestimmten und mit ihnen bestellten speziellen Lokomotiven noch nicht einmal einsatzfähig sind – Was dazu führt, daß monatelang teure Leihlokomotiven aus dem Ausland und von Mitbewerbern verwendet werden, wo dieses Geld besser in die Unterhaltung und die Klimaanlagen der vorhandenen älteren IC- Wagen gesteckt worden wäre (um diese absolut zumutbaren und seit Jahrzehnten bekannten und akzeptierten Wagen ein paar Monate länger als geplant im Einsatz zu halten.
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Update 09 07 26 mit Korrekturen vom 11 07 26
95 028 verläßt ihre langjährige Heimatund kehrt zurück nach Hause!
Wie wir ja bereits weiter unten gehört haben, wurde die 95 028 aus dem Museum Bochum- Dahlhausen ersetzt durch die 94 1692, die nun ihren Platz im Museum einnehmen wird. Für die 95 hingegen war es heute der letzte Tag im Ruhrgebiet, sie ging auf Reisen in Richtung Osten, nämlich in ihre alte Heimat nach Sonneberg:
Zunächst begann aber alles mit einem Pechbild für mich . . .
<657> Obwohl ich im Ruhrgebiet groß und dick geworden bin, fehlten mir Ortskenntnisse, vielleicht hatte ich sie auch verdrängt. Jedenfalls ging ich (fälschlicherweise) davon aus, der Überführungszug aus Dahlhausen müsse über die S-Bahn-Gleise aus Richtung Steele nach Essen Hbf kommen . . . Dem war aber nicht so . . . Denn plötzlich nahm ich den gewünschten Zug auf einem anderen Bahnsteig wahr, der fuhr also ganz anders, als ich dachte, so ein Mist. Ich glaubte schon, jetzt sei alles vorbei, aber er blieb stehen . . .<656> Also gab es einen schnellen Sprint auf den anderen Bahnsteig, und Klick, war die 95 schon mal im Kasten. Nun glaubte ich ja noch, der Zug werde jeden Moment weiterfahren, denn ich hatte gehört, er würde in Essen West Kopf machen . . .<655> Folglich mal schnell alles Wichtige geknipst, wie diesen schönen alten Wagen mit der besonderen Nummer . . .<654> Und die für eine große Fahrt vorbereitete 95<653> Dann ging es schnell zur Zugspitze, aber Nix wars mit der Abfahrt, die Lok hatte schon abgekuppelt. Das bedeutete also, daß doch schon hier im Hbf die Richtung gewechselt würde und nicht erst (wie geplant) in Essen West, dem nächsten Bahnhof<652> Damit war ja wieder Ruhe angesagt und der Zug konnte ohne Hektik in Augenschein genommen werden, dadurch ergaben sich zufällig sehrviel mehr Aufnahmen als eigentlich angedacht waren<651> Und vor allem konnte ich mich nun um Details kümmern<650> Wie z.B. den festgelegten Kreuzkopf, der ohne die Treibstange nicht mehr mitlaufen muß<649> Oder das schöne Nummernschild vor der Rauchkammer, das aber kein DR- “Pockauer” Original aus 1970 ist, aber dennoch ein authentisches Schild, das so an der Lok gelaufen ist, wie weiter unten alte Betriebsbilder zeigen werden<648> Und ich konnte die beste Position für ein Portrait suchen<647> Dann ergab sich mit 412 221 plötzlich dieses Motiv, das wirklich zwei Welten darstellt<646> Irgendwann kam die Zuglok in einer Zugpause zurück und blockierte solange natürlich ein dringend benötigtes Gleis<645> Dann stand der Zug bereit in seiner neuen Reihenfolge, sehr interessiert von vielen zufällig Anwesenden beobachtet und auch vielfach geknipst von allen möglichen Leuten, die nicht so wirklich wußten, was sie da gerade geboten bekamen<644> Dann gings los, die V100 hatte keine große Mühe<643> Und so ging die 95 028 nach vielen Jahren der Ruhe mal wieder auf große Fahrt<642> Sie lief erstaunlich ruhig und (soweit erkennbar) problemlos, was nach der langen Standzeit verwundert = Die Lok war seit Mitte Juli 1983 in Bochum- Dahlhausen zuhause (Dank an Jörg für die Info!), also 43 Jahre lang<641> Nun ist sie letztmals zu sehen im Westen und rollt zum erst später bekanntgewordenen Ziel in Thüringen . . .<640> Und war bald darauf verschwunden zu einem Reiseziel, das erst Tage später bekannt wurde: Sonneberg in Thüringen, ihre alte Heimatregion. Würzburg war als Zwischenziel gemeldet, dann ging es weiter: Dem Vernehmen nach möchte die PRESS irgendwo ungestört feststellen, ob diese Lok aufarbeitungsfähig ist, dann werden Entscheidungen getroffen. Wir wünschen ihr jedenfalls alles Gute! Wer weiß, vielleicht kehrt die 95 028 eines Tages mit eigener Kraft als Schmuckstück wieder nach Bochum zurück, wo sie über vierzig Jahre ihres langen Lebens verbracht hat ?! Nachtrag: Zwei Tage später steht sie in Sonneberg/Thüringen am Lokschuppen neben ihrer Schwester 95 009, die ebenfalls den Weg aus dem Westen (Dieringhausen) zurück nach Thüringen gefunden hat. Man darf gespannt sein, wie es weitergeht, es gibt das Gerücht, daß eine von den Beiden wieder unter Dampf kommen könnte
Zum Thema “Dampf” drehen wir die Uhren mal wieder weit zurück . . .
<639> Und schauen uns ein Bild der Lok an, das sie in ihrer Planzeit Anno 1978 im Thüringer Wald zeigt: Es ist die Einfahrt in den Spitzkehren- Bahnhof Rauenstein mit einem planmäßigen Personenzug ihrer Zeit<638> Auch Peter hat alte Betriebsbilder von ihr zur Verfügung gestellt: Hier z.B. sehen wir sie in Saalfeld nach einem kleinen Malheur = Offenbar hat sie irgendwie das Verkleidungsblech des rechten Zylinders verloren, das nun als “Ladegut” auf der Pufferbohle liegt und später im Bw wieder angebaut werden wird<637> Doch ein Jahr später war sie wieder im Dienst und sah sogar besser aus als im Jahr zuvor, Dank an Peter! Und wenn man das Nummernswchild mit dem heutigen Schild vergleicht, kommt man darauf, daß es zwar kein Pockauer DR- Schild von 1970 ist, aber sehrwohl ein nach Norm angefertigtes Nietschild, das jahrelang mit der LOk gefahren ist. Mir dämmert, daß die DR zur Umzeichnung 1970 überhaupt keine Nummernschilder für die BR 95 hat anfertigen lassen, da diese zur Ausmusterung vorgesehen waren – Was sich aber verzögert hatte, und danach hatten die Loks nur EIN im Bw angefertigtes Nummernschild an der Rauchkammer, die anderen drei Nummern waren immer nur gemalt. Das heute an ihr befindliche Lokschild dürfte genau dieses damals in Saalfeld oder Probstzella angefertigte Schild sein und wird damit zu einem Original, auch wenn es nicht genau der Norm entspricht, die 1970 aus Pockau- Lengefeld an die gesamte Reichsbahn geliefert worden war<636> Auf diesem Bild ist sie 1985 zu sehen im Museum Dahlhausen, wo sie damals vielbeachtete neue Attraktion war, und das Umfeld Bochum nie wieder verließ (soweit ich erinnere), bis heute . . . Und was für ein genialer Zufall: Damals stand genau die 94 1692 direkt hinter ihr, die heute (Vierzig Jahre später) ihren Platz im Museum Dahlhausen einnimmt und sie quasi verdrängt . . . Wer hätte das damals gedacht?<635> Und nun kommen wir zum Grund, weshalb mich die 95 028 so besonders interessiert und ich immer so stolz war darauf, daß sie quasi vor meiner Haustüre in Bochum zu besichtigen war: Ich besitze seit vielen, vielen Jahren ein Lokschild von ihr! Nun kann ich die Lok also nicht mehr in meinem Umfeld bewundern, aber der Gedanke daran, daß sie möglicherweise wieder unter Dampf kommen könnte, ist ein vollwertiger Trost, mir gefällt ihr Lokschild dennoch auch heute noch so gut wie am ersten Tag . . .<634> Und so werden wir sie aus Dahlhausen in Erinnerung behalten, das war die letzten Jahre ihr Platz im Museum<633> Und dort gab es auch mal eine Gegenüberstellung der beiden Nummernschilder mit mir, besten Dank an Peter!
Und die Zugabe für heute:
Der letzte IC 2012, der durchgehend von Oberstdorf kam (und dabei bis Plochingen mit zwei 218ern gefahren wurde):
<632> Hier sehen wir ihn in Duisburg, wo er mit satten, völlig unverständlichen 100 Minuten Verspätung die Ehre hatte! Unglaublich. Und dazu noch grafitiiverseucht an Lok und Wagen, eine Schande. In einem solchen Fall hätte damals die so geschmähte Bundesbahn eine Ersatzgarnitur eingesetzt. Ersatzgarnitur? Haha. Sowas altmodisches gibts doch schon lange nicht mehr . . .<631> Im Führerstand der Lok hing ein Abschieds- Zuglaufschild für den 218- Einsatz ab Oberstdorf, der mit dem heutigen Tage Geschichte ist. Ob aber (wie geplant) auch tatsächlich Schluß ist mit den IC1- Wagen, das steht noch völlig in den Sternen, denn zum Beispiel der ICE L, der morgen den Zug hätte fahren sollen,.schonmal kaputt ist und kein Ersatz für ihn zur Verfügung steht . . . Arme Eisenbahn . . . Ich kann es nicht fassen . . . Wir werden in den nächsten Tagen noch so manche Überraschung erleben, weil bis heute keine ausreichende Zahl von L- Talgos zur Verfügung steht und noch keine einzige für den Zug gedachte Lokomotive . . . Das Thema Talgo tendiert im Augenblick eher zum Begriff “Chaos” als zum Wort “Erfolg” . . ..
Update 08 07 26
Einer der letzten IC1- Züge: Der 2012
Die Tage der letzten lokbespannten Wagenzüge mit klassischen IC1- Wagen sind gezählt. Heute fuhr einer der letzten verbliebenen Züge mit der ehemals weißen und nun grauen 101 013, die damit eindrücklich zeigt, warum nicht mehr 101er in diese Farbgebung versetzt wurden:
<630> Hier kommt der 2012 aus Oberstdorf, der seit Plochingen die graue 101 013 als Zuglok hat, mit einer Dreiviertelstunde Verspätung durch Mülheim- Styrum geblasen, den nächsten Halt Essen vor Augen<629> Der Steuerwagen hatte wohl ein Aua, was beim Gesamtzustand nicht allzusehr verwundert. Es ist der Bpmmbdzf 91 148<628> Schneller Beifang war 146 119, die ich auch mal einstelle, weil ja nicht jeder unserer Leser eine 146.1 vor der Haustüre hat, vielleicht ist diese Komposition, die bei uns Alltag ist, woanders interessant.
Update 07 07 26
Wieder eine T16.1 im Ruhrgebiet
Was ist eine preußische T 16.1 ? Okay, das muß man jüngeren Fans erklären: Wir reden von einer Dampflok. Von einer, die in allen Ecken des Ruhrgebiets alltäglich war und sowohl im Rangierdienst, wie im leichten Pz- Dienst zum Zuge kam, die letzten (in Hamm) wurden 1973 abgestellt. Es ist eine Lok der Baureihe 94, wie die T16.1 aus der Länderbahnzeit nach 1925 hießen:
<627> Hier erreicht die Überführung das Ruhrgebiet an der Lotharstraße in Duisburg und wird noch weiterrollen nach Bochum- Dahlhausen ins Museum. Dort wird sie die langjährige, ebenfalls aus Länderbahnzeiten stammende Kollegin 95 028 (eine preußische T20) ablösen, die nach woanders umzieht und zu der es Gerüchte gibt, sie könnte eventuell aufgearbeitet und wieder betriebsfähig werden<626> Schauen wir uns den Überführungszug genauer an. Da fällt doch gleich dieser schnuckelige Güterwagen auf, der eine HU vom 24.10.22 hat und sehr gepflegt aussieht (wie eigentlich alle Fahrzeuge der PRESSnitztalbahn). Aber was sehen wir denn da bei der Nummer ??<625> Da geht doch gleich das Herz des 001- Sammlers auf! Denn “000” ist ja noch seltener und exotischer als die 001 . . . Der hat tatsächlich die Nummer 49 80120 0 000-2 und die Gattung Gos. Das dürfte aber nicht die ursprüngliche Nummer sein, die ich vergeblich in der Datenbank gesucht habe . . . ich komme da nicht weiter, vielleicht kann Jemand helfen, der sich nicht so dumm anstellt wie ich? JA KLAR, es hat gar nicht lange gedauert . . . Dank an Dietmar: Es ist wohl ein Wagen des Baujahrs 1945, der bei der Bundesbahn die Nummer 21 80 140 5056-9 hatte und 1986 zum Bahnhofswagen 72868-3 wurde. Irgendwann ging er an die PRESS und wurde bis 2022 gründlich aufgearbeitet, nun ist er eben als klassisches Schmuckstück unterwegs!<624> Dann kommt das Objekt der Überführung, die preußische T16.1. Sie hatte nach 1925 die Nummer 94 1692 und nach 1968 die EDV- Nummer 094 692-1, die heute auch korrekt angebracht ist. Offensichtlich ist die Lok für Dahlhausen nochmal etwas fein aufgehübscht worden, wobei man sich durchaus Mühe gegeben hat<623> Dahinter laufen zwei Bremswagen der Gattung Uxx. Sie haben die Nummern 40 80 9400 977-1 und 917-7<622> Und dahinter läuft das mitgeführte Hotel für die Mannschaft, ein Wohnschlafwagen 60 80 9925 397-3
Dabei war die 94 1692 bereits einmal in Dahlhausen . . .
Mindestens einmal war sie bereits dort, nämlich zum Beispiel bei der großen Fahrzeugparade zu den Feierlichkeiten im Jahre 1985:
<621> Das ist “unsere” 94, die ab sofort wieder in Dahlhausen ist und dort verbleiben soll. Sie war 1985 mustergültig optisch (aber nicht betriebsfähig) aufgearbeitet worden für das 150- jährige Bahnjubiläum in Deutschland
Es geht aber noch viel älter . . .
Die Lok ist aktuell beschildert mit Bundesbahn- Nietziffern, also in der Epoche bis 1968. Und sie trägt aktuell die Bw- Beschilderung “BD Hamburg” mit “Bw Rothenburgsort”. Das ist absolut authentisch, denn die letzten Jahre als Betriebslok verbrachte sie genau dort. Dazu gibt es ein zufälliges, sehr altes Foto von Peter Giese, das möglicherweise auch die 94 1692 zeigt:
<620> Peter war Anfang 1972 mit der S- Bahn in Hamburg unterwegs und immer knipsbereit, was plötzlich wichtig wurde: Bei der Vorbeifahrt am Bw Rothenburgsort konnte er durch die Scheibe der S- Bahn hindurch ein schnelles Foto schießen, das die Zeitläufe überdauert hat und sehr schön die damalige Situation in vielen deutschen Bw dokumentiert = Die Dampfer sind weniger geworden, aber noch nicht wegzudenken, auch einige 94er sind noch im Bestand und werden auch genutzt, sichtbar ist vorne die 094 307-6, ehemalige 94 1307, die wenige Tage später als die 1692 abgestellt werden wird, aber nicht überlebt hat. Die Chance ist sehr groß, daß unter den sichtbaren 94ern auch unsere 1692 steht!<619> Ich selber sah sie wieder Anno 1994, da aber sah sie nicht mehr so gut aus, denn sie hatte großes Pech: Beim Brand im Lokschuppen Hamburg- Wilhelmsburg im Oktober 1994 war sie stark beschädigt worden, konnte aber dennoch erhalten werden<618> Ich sah sie noch ein weiteres Mal 2011 bei der Rennsteigbahn, und nun also in Dahlhausen<617> Das sind ihre Baudaten (Nachguß des Fabrikschildes). Wer aktuell ihr Besitzer ist, ist nicht so ganz klar, mein letzter Stand lautet “Rendsburger Eisenbahnfreunde”
Aber nicht nur von der 94 gibts alte Bilder . . .
<616> Im März 1996 sehen wir 202 347 in Zella- Mehlis, aus ihr wurde die “204 347” der MTEG.
Update 06 07 26
Testfahrten einer renovierten Hauptbahn
Heute standen “Belastungsfahrten” der renovierten Hauptbahn Hagen- Wuppertal- Köln an, und dafür waren zwei schwere Schotter- Sonderzüge zusammengestellt worden, die mit jeweils zwei Loks im Sandwich Pendelfahrten machen sollten. Nun, es lief nicht alles “rund”, ein Zug schwächelte etwas, aber es wurden (so meine Kenntnis) keine größeren Fehler gefunden, sodaß die Strecke in den nächsten Tagen wie geplant wieder eröffnet werden kann für den normalen Verkehr. Ein paar Bilder dieser besonderen Aktion konnte ich knipsen:
<615> Der erste 2200- Tonnen- Belastungszug, der mir vor die Flinte fuhr, war dieser hier mit der AixRail- G2000 272 205. Sie war es, sie auf der Rückfahrt nach Köln später etwas schwächelte und ersetzt wurde. Am Haken hat sie einen langen Zug aus beladenen Faccns “Schottertüten”<614> Am anderen Ende lief die aufgebügelte Railsystems- Riesenlok 159 234<613> Was ich noch nicht ahnen konnte: Diesen Zug sah ich nur einmal trotz seiner mehrfachen Pendelfahrten<612> Und dann kam der zweite Umlauf der Balastungszüge, der (für mich) besonders interessant war, denn er hatte eine 001- Lok dabei = Die 248 001 von Railsystems aus Gotha. Auch sie war aufgebügelt und testete gleichzeitig die Fahrleitung<611> Am anderen Ende wurde sie unterstützt von 272 407 der Firma AixRail<610> Und diesen Zug konnte ich zweites Mal sehen, als er wieder zurückkam von Köln<609> Und damit ging auch 248 001 ein zweites Mal ins Netz<608> Zusätzlich gab es auch noch einen “Personenzug”, allerdings als Gummibahn auf der falschen Seite der Lärmschutzwand in Opladen: Wir sehen die RB48 von Köln via Opladen nach Wuppertal
Und dies wurde zudem als Beifang geliefert:
Natürlich gab es Beifang nur auf der Güterstrecke, die Hauptbahn war ja noch gesperrt für den normalen Verkehr; Ich zeige hier eine Auswahl aus dem für einen Montag doch recht guten Angebot
<607> Eine dritte G2000 tauchte plörtzlich auf: Die 273 018 der Kreisbahn Siegen- Wittgenstein<606> Eine Lok kam vorbei, die ich für ein Neufahrzeug gehalten hätte, aber weit gefehlt, sie hat eine Abnahme vom 17.06.25 angeklebt, ist also schon ein Jahr alt = Es ist 188 105 von Northrail<605> Sie hier hat schon eine lange Vergangenheit bei der HGK hinter sich = 185 632 von Transflex<604> Auch eine West- V100 tauchte auf = Die bis vor kurzem noch altrote 212 047 von Monti Gleisbau<603> Gleich darauf eine weitere gelbe Frau Hundert: 212 097 vom DB- Gleisbau aus Wedau<602> Und der Aluzug nach Voerde mit 218 396 war im Angebot<601> Und dann ist auch noch sie hier erwähnenswert: Eine 193! Wir sehen die (3)193 906 von Stern und Hafferl aus Österreich
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Update 05 07 26
Eine “Lady” beim Schönheitsschlaf beobachtet
Gleich mehrere Informanten riefen mich am Morgen an: Da steht was in Wedau, was dich bestimmt interessiert . . . Das stimmte, aber es ergab sich ein Problem, seht selbst:
<600> Tatsächlich stand am alten Bahnsteig Duisburg- Entenfang die S-Bahn-farbene 143 175 von ITX abgestellt zur Wochenendruhe. Sie stand aber etwas ungünstig da und wäre viel besser von der anderen Seite aus knipsbar, aber das ist unmöglich: Vermintes Gelände. Unmöglich? Ich hatte da eine Idee . . .<599> Erstmal schaute ich mir die Lok aus der Nähe an, wenn man schon solch eine Gelegenheit bekommt, aber ein bestimmter Gedanke reifte<598> Sehr schön, diese Lok, und korrekt historisch aufgearbeitet, auch wenn diese 175 nie vorher in dieser S- Bahn- Farbe des Ruhrgebiets (und Nürnbergs) unterwegs war, zahlreiche andere Schwestern hatten genau dieses Outfit viele Jahre lang<597> Hier ist der Eigentümer genannt
Aber wie sollte ich nun auf die andere Seite kommen, was eigentlich nicht geht ?
Es brauchte etwas Phantasie, etwas Glück und die richtige Idee, um Jemanden anzutreffen, der meine höfliche Frage beantworten konnte, dann war es doch möglich, mit Genehmigung und etwas Hilfe an die andere Seite der Lok heranzukommen, ohne ein einziges Gleis übertreten zu müssen . . .
<596> Naja, das Unkraut stört, aber man kann nicht alles haben<595> Das ist also ein unmögliches Bild . . .<594> Wer sagts denn? Genau passend kam auch noch ein Güterzug um die Ecke, geknipst an einer Stelle, an der ich nie vorher war und die wohl so ohne weiteres auch nie mehr erreichtbar sein wird. Früher gab es an dieser Stelle einen Dienstweg über alle Gleise, aber den gibts nicht mehr, und das Herüberlaufen ist völlig unmöglich und lebensgefährlich, bitte gar nicht erst versuchen!<593> Das ist der bekannte Fotopunkt am (aufgelassenen) Bahnsteig vom Entenfang, hier mit der 193 275, die “Im Auftrag der Natur” unterwegs ist, und der liegt der Fotostelle aus dem letzten Bild genau gegenüber, dazwischen liegen aber gut 20 Minuten Fußmarsch.
Update 03 07 26 mit Nachtrag vom 05 07 26
Ein paar Bilder der letzten Tage
Zum Monats- und gleichzeitigen Quartalswechsel gab es mehrere Fotomotive, die neu ins Archiv kamen und von denen ich einige hier zeige, auch von Zulieferern, denen ich an dieser Stelle herzlich danke:
<592> An einem der allerletzten “lokbespannten Wagenzüge mit IC1- Wagenmaterial” (so die amtliche Definition aus Bundesbahn- Zeiten) hing heute mal wieder die Werbelok 101 127 mit dem dargestellten Triebwerk der 01 066 – Es ist wohl eine der ungewöhnlichsten, aber auch schönsten Werbeloks aller Zeiten (wie ich finde)<591> Seit dem 1. Juli 26 fahren dem Vernehmen nach keine Taurus- Loks (von HectorRail) mehr an den Flitzeflix- Zügen, stattdessen sind ziemlich neue Akiem– Vectron im Einsatz, von denen wir hier die 7193 010 sehen<590> Die Lok trägt Farbe und Logo des Eigners Akiem, aber die Halterkennung “D-FLIX” für den derzeitigen langfristigen Mieter. Auch die Nummer des ersten hier sichtbaren Wagens ist bekannt = Ein Bmmpz D-TAL 51 80 84-90 025-8 ex DB<589> Am Tag zuvor konnte bereits eine solche Lok am Flitzeflix beobachtet werden, nämlich 7193 004 in Düsseldorf<588> Und bei ihr konnte der neue Halter eindeutig dokumentiert werden
Aber noch etwas viel Schöneres gab es gestern in Düsseldorf . . .
Ein neues 001- Fahrzeug !
<587> Drei Fahrzeuge “Mireo Smart Plus B” von Siemens Uerdingen sind seit wenigen Tagen in Mettmann bei der Regiobahn beheimatet und im Testeinsatz. Sie sollen eingesetzt werden auf der RE47 von Düsseldorf nach Remscheid- Lennep via Müngstener Viadukt. Hier sehen wir den 2564 001, der ein paar Umläufe auf der S28 zum Kaarster See fahren durfte<586> Hier die NVR- Nummer, die darauf hindeutet, daß sich der Wagen noch im Eigentum der Siemens AG befindet und verleast ist<585> Meiner Kenntnis nach ist der neue Fahrzeugtyp (noch) nicht als Ersatz für die schon betagten Integral- Triebwagen vorgesehen, würde aber auf der S28 ein gutes Bild abgeben, dann wären hier Vorgänger und Nachfolger gemeinsam auf einem Bild – So weit ist es aber noch nicht<584> Für im Moment sind es nur Testeinsätze auf der S 28<583> Eine Stunde vorher war der 001 schonmal zu sehen und summt hier gerade nach Kaarst<582> Aber nicht, ohne seine eindeutige Identität dazulassen . . . allerdings: Ein Abnahmedatum habe ich nicht gefunden<581> Auch der Wagen 2564 002, der war am 2. Juli bereits (testweise) unterwegs, und zwar tatsächlich als RE47. Er fährt hier gerade aus Düsseldorf nach Remscheid-Lennep, wo er mit dem aufgebügelten Stromabnehmer nicht hinkommen wird, bis dort wird er im Akkubetrieb fahren wie ganz weit damals die “Steckdosen-IC” ETA 515, an die hier gewissermaßen angeknüpft wird<580> Hier deutlich sichtbar die ZZA (Zugzielanzeige) mit der Bezeichnung “RE47” nach Lennep für den 2564 002<579> Und hier die Vergößerung für die Zweifler mit der genauen Fahrtstrecke<578> Und auch der dritte Wagen 2564 003 war mal kurz zu sehen, wenn auch sehr ungünstig weit dahinten, aber die Nummer war eindeutig lesbar<577> Auch der schöne Werbewagen der Regiobahn Mettmann war heute unterwegs = 609 101 “Vt 101”
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Und dann gab es noch diese große Überraschung . . .
<576> DAS ist doch wohl mal ein Ding! Die 1066 in Düsseldorf! Und das als sehr altes Foto, wie kann das denn? Nun, regelmäßige Leser dieser Seite wissen natürlich mehr, die Geschichte hab ich schon einmal dargelegt . . .
Denn: Wer die Not hat, in Düsseldorf Hbf zum Bahnhofs- Klo zu müssen, der wird nicht nur um 1,50 Teuronen ärmer, sondern mit einigen sehr alten Bildern an den Wänden belohnt. Und dabei befindet sich doch tatsächlich ein wunderbares Bild der 1066 mit Rand- Schildern und einem Untersuchungsdatum von 1954! Wir sind also in der Dampfzeit unterwegs und ohne Fahrleitung, rechts vom Fotografen befindet sich noch das Stahlwerk mitten in der Stadt von Düsseldorf und überall raucht und dampft etwas. Ich habe das Bild nach genauer Betrachtung eingeordnet in die Zeit meiner Geburt um 1957 herum und bin immer noch ganz fasziniert von diesem Foto aus dem Stadtarchiv Düsseldorf von einem unbekannten Fotografen, der vor siebzig Jahren zufällig eine Lok geknipst hat, die es heute noch gibt – Faszinierend ‼️
Und wo wir schon in der Dampfzeit unterwegs sind . . .
Da schiebe ich noch ein besonderes Bild von mir hier rein. Es zeigt einen planmäßigen Reisezug der Deutschen Reichsbahn der DDR im Jahre 1985 im Bahnhof Güsten, Zuglok ist die allseits bekannte 41 1185-2, seht mal:
<575> Die Geschichte dahinter: Ich habe “alle” meine alten Dias gescannt. ALLE? Nein, leider nicht. Es gab ein paar Dias, die damals auf Reisen waren (ausgeliehen) und es gab ein paar Dias, die damals nicht mehr aufzufinden waren in einem Gerümpelkeller und die erst wieder ans Tageslicht kamen, als der Scanner schon verkauft war. Und nun hat mir ein Freund eine Balgenkonstruktion mit einem Macroobjektiv geliehen, mit der der man Dias digitalisieren kann, indem man sie einfach abfotografiert mit der vorhandenen Digiknipse! Und dieses Bild hier ist der erste Versuch eines abfotografierten Dias aus dem Jahre 1985 (es ist zwar “84” einkopiert im Bild, aber es muß aus 1985 sein, da die Lok 1984 noch nicht in Güsten war). Das geht vielleicht noch etwas besser mit den Farben, vielleicht kann man hier auch die KI einsetzen . . . Jedenfalls scheint die Technik dahinter ganz gut zu funzen, wie man neudeutsch sagt, also erstmal herzlichen Dank fürs ausheihen an Eberhard K, wir werden demnächst noch mehr solcherart digitalisierte alte Schätze sehen (wenn alles klappt)
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Und nun noch ein paar Bilder von Zulieferern,besten Dank !
<574> Auf dem Weg in den wohlverdienten Urlaub hat Steffen die “155 053” angetroffen in Lutherstadt- Wittenberg<573> Aber natürlich ist dies nicht die wirkliche 155 053, aondern vielmehr die echte 155 179, die bei der PRESSnitztalbahn die interne Nummer “155 053” bekommen hat. Im übrigen sehen wir hier auch ihre HU- Daten<572> Der gepflegte “Kabelccontainer” stand dort zur Pause<571> Einen Tag vorher hat Steffen zwei 101er im Bw Köln Bbf angetroffen, wo man als Normalsterblicher nicht mehr hineinkommt. Beachte die besondere Kupplung der 101 094 im Vergleich zur normalen Kupplung der 075 = Die 094 trägt den Schaku- Adapter zum abschleppen eines ICE- Zuges<570> Auch die Maus- Lok von TRI war anwesend, die aber eigentlich die Elefanten- Lok ist, denn sie entstand zum Jubiläum des kleinen Elefanten (nicht der Maus)<569> Und der Klassiker aller E10 stand dort abgestellt<568> Zusätzlich noch zwei 145er, die ebenfalls nun zu TRI gehören<567> Und von denen diese hier bereits in den TRI- Farbtopf gefallen ist<566> Auch 111 037 hört nun auf das Kommando von TRI; Vielleicht bekommt auch sie einen Neulack, wer weiß
Und dann haben wir noch eine betriebliche Besonderheit:
In KÖNIGSWINTER am Rhein hatte ein unvorsichtiger Bagger die Fahrleitung der Bahn berührt und beschädigt, ein folgender Güterzug hat dann ein großes Stück der Fahrleitung heruntergerissen. Dadurch bekam der als Pz fahrende 1440 230/730 eine Überspannung auf die Motoren, die er nicht vertrug, wodurch er auf freier Strecke (mit Fahrgästen) liegenblieb. Dann wurde 1440 234/734 herangeholt als Rangierfahrt und genau neben den Havaristen gestellt, damit die Fahrgäste umsteigen konnten in den noch fahrfähigen Zug. Von einer solchen Betriebssituation mal Bilder zu bekommen, dürfte selten sein . . .
<565> Hier stehen die beiden Züge nebeneinander bei Königswinter, der Havarist links im Regelgleis und rechts der Evakuierungszug . . . Es lief geübt und professionell ab, Niemand wurde verletzt, alle Reisenden errreichten später ihr Ziel (wenn auch mit etwas Verspätung)<564> Hier sehen wir die Rampe für den Fahrgastwechsel, die unter normalen Umständen für Rollstühle gedacht ist<563> Und dann haben wir noch ein aktuelles Bild aus Rotterdam, wo immer noch mehrere V100 aus DDR- Zeiten fleißig im täglichen Dienst stehen als robuste Rangierloks. Wir sehen die RRF 22, hinter der sich die 203 022 verbirgt, und hinter dieser steckt die vormalige 202 527 vom Baujahr 1973 !<562> Hier sehen wir den aufgeräumten, sehr modernen Führerstand der ehrwürdigen Ost- V100 = Nun läßt sich die Lok mit einem Joystick bedienen, nicht mehr mit dem klassischen Handrad eines Trabis
Und auch dies können wir noch dokumentieren:
<561> Eine der letzten 218 aus Niebüll, die sich als besonders zuverlässig erwiesen hatte, bekam die Ehre, eine Deutschlandreise mit einem Messzug absolvieren zu dürfen: Sie war tagelang unterwegs in der ganzen Republik, aber Niemand hatte ihre vorgesehenen Fahrzeiten, sodaß es immer Zufall war, wenn sie mal irgendwo gesichtet wurde. So traf Steffen sie in Koblenz an, wo dieses Bild entstand. Später war sie auch in meiner Gegend, aber ich wußte Nix davon . . . und dann war sie wieder zurück in Niebüll und wurde dort sofort wieder ersatzweise an Autozügen eingesetzt, obwohl es offiziell doch keine 218 mehr gibt im Syltverkehr . . . C´est la vie . . . Sellerie . . .
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Update 01 07 26
Als Eröffnungsbeitrag für die Unterseite des dritten Quartals 2026 zeige ich ein paar Bilder des letzten, also zweiten Quartals, die den einzigen in unserer Gegend verbliebenen und sogar betriebsfähigen Et 420 zeigten und eine weitere “neue” 143 im alten S-Bahn-Lack:
Am 28. Juni 26 gab es gleich zwei bemerkenswerte Fahrzeuge, die ich unbedingt festhalten wollte, auch wenn die Wetterverhältnisse dagegen sprachen: Es war der dritte Tag mit 38 Grad in Folge = Das hatte es in einem Juni noch NIE seit Beginn der Datenaufzeichnungen gegeben. Aber Trumple Duck aus Washington ist ja immer noch der Meinung, der Klimawandel sei eine unsinnige Erfindung der europäischen Medien . . .
<560> Dies ist die Einfahrt in Essen Hbf bei der ersten Runde, vorne läuft der Kopf 420 484<559> Und es ergab sich dieses Motiv mit dem Vorgänger (Et 420) und seinem direkten Nachfolger (Et 422)<558> Schon nach wenigen Minuten setzte der schöne Triebwagen seine Fahrt wieder fort zurück nach Düsseldorf. Dabei HÄTTE dies eine schöne Aufnahme werden können, wenn nicht im allerletzten Moment dieser Heini ins Bild geturnt wäre, dem die Reihe von Fotografen völlig egal war. “Rücksichtnahme” ist eben kein in Deutschland weitverbreiterter Begriff . . . Nun hätte ich ja theoretisch am Nachmittag nochmal die Chance gehabt bei der zweiten Runde, aber da lag etwas anderes an, das mindestens genauso selten war . . .<557> Der gewünschte Zug kam allerdings nur ohne Sonne daher und es gab ein Bild bei 38 Grad OHNE Sonne. Wir sehen die neu für die WFL aufgearbeitete Lok 143 597 in den alten S-Bahn-Farben des Ruhrgebiets und damit durchaus eine typische Lok, allerdings völlig untypische Wagen für diese Gegend. Diese Wagen aus den Regierungs- Sonderzügen der DDR sind im Originalbeitrag ausführlich einzeln dargestellt mit den genauen Wagennummern<556> Daß sich die Lok 143 597 hier gut auskennt, beweist dieses Bild aus 2014: Hier durcheilt sie mit hoher Geschwindigkeit den Duisburger Bahnhof auf Gleis 9 und hat im Führerstand den Grund angezeigt, weshalb sie hier durchfährt und nicht anhält = Sie ist als S6 unterwegs nach Essen, also als Umleiter in Duisburg, und dann darf sie “natürlich” nicht hier halten mit ihren x- Wagen, die schon längst wieder aus dem Alltag verschwunden sind . . .
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