Wer hätte es gedacht, daß es sooo viele “001”- Fahrzeuge geben könnte? Hier kommt nun schon der Achte Teil der Serie, was bedeutet, daß schon über 400 Bilder online sind von Erstlingen und seltenen sonstigen Fahrzeugen. Auch hier sind sicher wieder Überraschungen dabei und auch Bilder von Zulieferern, bei denen ich mich herzlich bedanken möchte! Vorhang auf, schauen wir gemeinsam, was zusammengekommen ist:
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Gleich das erste Fahrzeug der Galerie ist seltener als selten . . .
Ein Einzelstück:
<1> Hier muß an der Spitze natürlich ein ganz besonders seltenes Fahrzeug stehen, und da haben wir sogar ein Einzelstück: Den Versuchts- Triebwagen 618 001, der Detlef Anno 2003 in Wittenberge zufällig vor die Kamera lief mit eigener Kraft. Es ist ein Alstom Coradia Lirex, der aus dem Versuchsstadium nicht herauskam. Die Historie zum, Fahrzeug ist HIER bei Wikipedia nachzulesen. Anzumerken ist, daß der Wagen noch heute existiert, und zwar im privaten Werksmuseum von Alstom in Salzgitter (aber nicht fahrbereit)<2> Auch die zweite Kandidatin des heutigen Clubs ist (noch) ziemlich selten > Es gibt aktuell im Januar 2026 gerade mal drei Stück. Und sie hier, die 248 501, ist die erste von ihnen = Eine Fernverkehrs- 248 für die Bespannung im Personenverkehr <3> Leon erwischte sie beim Tanken in Kornwestheim. Eine E-Lok beim TANKEN . . . Ja natürlich: Das ist eine Zweikraftlok, die einfach weiterfährt, wenn der Fahrdraht aufhört. Hochmodern, flammneu, vielgelobt . . . und doch noch nicht so ganz auf Höhe der Zeit: Sie kann “nur” 160 km/h fahren. Also ist geplant, eine andere, schnellere 193 bis Itzehoe fahren zu lassen, um dort doch noch einen Lokwechsel auf sie hier vorzunehmen für den Weitertransport nach Sylt. Also, ich weiß nicht, ist das sehr sinnvoll ?? Wir lassen uns mal überraschen, wie es wirklich kommt<4> Sie hat den ersten Dreck ihres Lebens auf der Brust, die Farbe ist noch frisch, der Lobgesang schallt über alle Grenzen und mit Fanfaren untermalt . . . hoffentlich nicht demnächst nur noch mit der Mundharmonika . . . Nein, ich will sie nicht ins Lächerliche ziehen, sie ist sinnvoll und zeitgemäß und sie wird ihren Weg gehen, auch nach Sylt, wo die besten Fahrzeiten der Dampfer von 1971 NOCH nicht signifkant unterboten sind, woran bei der Bahn aber auch Niemand Interesse hat . . . aber das ist ein anderes (Reiz-) Thema . . .<5> Noch ein hochgelobter, internationaler Triebwagen, aber ein inzwischen abgestellter: Er steht ohne Arbeit und Aufgabe, von seinem Herrchen verstoßen, im SSM Mukran auf der Insel Rügen, wo er Grünspan ansetzt in der Meeresluft = Es ist der 406 001, der einzige seiner Art mit blauem Streifen. Er kam innerhalb dieser Serie schon einmal vor, aber eine Wiederholung schadet ja nicht > Neu ist in diesem Falle leider die endgültige Abstellung mit der Nachricht, daß sich kein Käufer für ihn gefunden hat<6> Ebenfalls ein Triebwagen, aber ein kleiner. Der Urtyp der Staatsbahn- Alstom Coradia Lint. Nur die an die Nord- Ostsee- Bahn ausgelieferten Fahrzeuge ab 648 071 waren noch etwas älter als er hier, der Erster der DBAG war. Wir sehen ihn in Dortmund<7> Die schöne Nummer und das damalige Fahrziel Anno 2017<8> Der 648 001 von der anderen Seite mit dem Kopf 648 501, aber es gibt ihn mindestens zweimal, schaut her:<9> Auch dies hier ist ein 648 001! Zur Unterscheidung tragen beide daher die Tausenderstelle noch vor der alten Baureihe = Der ältere DB- Wagen heißt genaugenommen 0648 001, und der modernere graue Wagen der Rhein Ruhr Bahn heißt 1648 001<10> Und wenn man jetzt z.B. in der Datenbank bei revisionsdaten.de nach der Nummer “648 001” sucht, dann erhält man auch ein Ergebnis für DIESE Lokomotive hier, die wir als 232 289 sehen – Ja Wie kann das den ?? Ganz einfach: Die Lok wurde später zur 233 289 und die wurde weiterverkauft an die GySEV, eine Privatbahn in Ungarn. Und dort bekam sie die Nummer 648.001 ! Wir sehen also, daß die Nummer “648 001” keineswegs eindeutig ist und zu mindestens DREI Ergebnissen führt ❗️<11> Wir sind wieder bei einem Triebwagen, einem ICE T. Es ist der Tz 1101, also der 411 001<12> Aber wir sehen den 1101 zu einer Zeit, als es die langen NVR- Nummern noch gar nicht gab, und damals war die TZ- Nummer “1101” noch ganz klein und zaghaft über dem Neige- Drehgestell angeklebt<13> Schaut hier, die NVR ist nicht angeschrieben ( . . . logisch, die gibts ja erst seit 2007!). Aber noch was ganz Anderes ist faszinierend unglaublich bei diesen alten Bildern, so ein doller Zufall:<14> Seht mal, WO wir hier sind bei der Ausfahrt des 411 001 = In Neustadt an der Weinstraße! Ja das gibts doch gar nich, solche Zufälle sind doch unmöglich, ABER: Der Name “Neustadt an der Weinstraße” wurde 2003, also zwei Jahre nach diesen Fotos, zufällig genau der Taufname für DIESEN Zug, und ausgerechnet dort hatte ich ihn früher mal erwischt . . .<15> Hier trägt der den Namen “Neustadt an der Weinstraße”, als er mir nochmals begegnete, der 411 001, bei der Ausfahrt aus Passau im Sommer 2012. Er trägt inzwischen auch die lange NVR- Nummer, aber das kann man auf diesem Foto natürlich nicht erkennen<16> Und DAS findet man, wenn man im Netz nach “411 001” sucht! Gottseidank ist ja ein Urhebernachweis dabei und ich hoffe sehr, daß L. Keller nichts dagegen hat, daß ich sein klein aufgelöstes Bild aus Ungarn hier scherzeshalber zeige <17> Und auch in der Neuzeit hatte ich eine Begegnung mit dem Tz 1101: Im Januar 26 traf ich ihn in Essen Kray Süd, wo er (man soll es kaum glauben) sogar öfter mal vorbeikommt (!)<18> Hier eindeutig die Identität als Triebzug 1101 durch den Namen “Neustadt”<19> Hier ist auch die 001- Nummer sichtbar und natürlich auch das Schild von Essen Kray . . . DAS war aber Zufall, das gebe ich zu<20> Auch von ihr war in der Galerieserie schonmal die Rede, aber nicht mit so schönen Bildern aus dem Pz- Verkehr. Durch einen besonderen Tip hatte Udo damals diese Gelegenheit ergreifen können, worüber wir heute dankbar sind!<21> Ihm war damals auch aufgefallen, daß die 001 anders aussieht als alle anderen: Die Fenster sind wesentlich größer, auch die Lampen sind etwas anders gestaltet und ein paar andere Kleinigkeiten; DIESE Lok würde man also auch ohne Nummer erkennen können<22> Nur seltenkonnte solch ein Dienst festgehalten werden, ich sah nie vorher Bilder davon. Selbst 111 047 da rechts schaut erstaunt zu ihrer Kollegin aus dem Gütergeschäft herüber<23> Die Lok fährt schon lange nicht mehr, aber ist museal erhalten – wenigstens etwas<24> Die tschechische deutsche Neubaulok. Neubau? Leider nicht mehr ganz, sie hat schon Baujahr 2015, ist aber kaum gefahren seitdem, hat jahrelang nur gestanden, weil irgendwelche Kleinigkeiten fehlten. Von einem sauberen Einsatz danach kann leider auch nicht die Rede sein durch immer wieder neue Probleme, ihr Stern beginnt schon zu sinken: Eine Lok steht bereits am Rand als Spenderin für die anderen, es ist der Wurm drin<25> 102 001 = Baujahr 2015, da führt kein Weg dran vorbei, und damit ist sie für manche Einsatzmöglichkeiten in Verbünden bereits “zu alt”, so siehts aus . . .
Und jetzt seht euch das mal an zum Thema “102 001” . . .
<26> Ja was ist das denn ?? Eine Lok mit derselben Nummer! Aber das hat alles seine Richtigkeit = Das war 1968 in der DDR eine Probelok für eine neue Kleinloktype und war als V23 001 bezeichnet. Bei der Umnummerung zu EDV- fähigen Nummern (die es auch in der DDR gab) bekam die Lok dann die Nummer 102 001, und mit dieser Nummer fuhr sie durch die Gegend bis zum Zusammenschluß der beiden deutschen Staatsbahnen – Ab diesem Moment hieß sie dann 312 001, was eigentlich auch heute noch ihr korrekter Name wäre, aber das DM- Museum hat sie historisch korrekt als “102 001” bezeichnet, jedenfalls war das der Kenntnisstand im Jahre 2011, als ich die Museumslok in Meinigen antraf<27> Jetzt werden wir wieder größer und kommen zu richtigen Loks, wo dieses Bild zufällig aufgefallen war. Mir gefällt es so gut, daß ich es hier eingestellt habe. Die große alte Dame hat leider in 2026 Fristablauf, ich möchte da viel Gutes wünschen ‼️ <28> Auch eine 001! Aber eine “Nachgemachte” . . . Es handelt sich um eine reine MaK- Industrielok, die nie eine Staatsbahnnummer besessen hat und auch keine brauchte. Seit sie auf größeren Strecken im Freiland fahren darf, muß sie natürlich doch ordnungsgemäß bezeichnet werden, und dazu hat das EBA die 0261 001 vergeben – Also DOCH ne echte 001, wenngleich erst zu später Zeit ihres Lebens<29> Sie kann derzeit (Anfang 2026) überall angetroffen werden und ist fleißig, allzeit gute Fahrt! <30> Jetzt wird schwierig: Wir haben hier gleich ZWEI 001er Nummern! Schaut mal . . .<31> Da ist die Nummer “260 001-3” gerade abgekratzt, und nun gilt die 261 001-2 bzw. die 1261 ! Während die eben gesehene MaK eine 0261 ist, also auch hier braucht man die vierstellige Nummer! WARUM das so ist, daß die Lok erst als 260 001 lief, ist mir nicht klar, ist aber auch gar nich sooo wichtig, HIER sind jedenfalls in der Galerie gleich zwei Plätze besetzt (!)<32> Das ist sicher ein seltenes Fahrzeug, und dazu noch eine echte 001. Das ist die 264 001 der Firma Stock aus Mainz, eine Voith Maxima, die mit hohen Erwartungen in den Markt ging seinerzeit, sich aber leider trotz guter Leistungen nicht durchgesetzt hat<33> Und noch ein schönes 001- Original = Die echte 266 001, der Erstling aller Class 66 in Europa! Die Lok gehörte 2025 zu Captrain Belgien, ist aber auch in D anzutreffen, HIER fand ich sie hocherfreut zufällig in Aachen West (wenn auch von der Schattenseite)<34> Nummer und Eigner besser erkennbar, zudem Zulassung in D, NL und B<35> Die genaue Nummer<36> Später aus anderer Perspektive, ebenfalls in Aachen<37> Und tatsächlich konnte ich diese Lok auch einmal vor der Haustür abgreifen = 266 001 bei ELOT<38> Noch eine 001, aber keine echte = Es ist die 266 461, die aber als “29 001” unterwegs ist<39> Auch sie hier war schonmal präsent in der Galerie, aber: Sie soll einen neuen Eigner bekommen = Alle Class 77 der Bahn gehen dem Vernehmen nach an Beacon und werden an die Bahn zurückvermietet, dazu zählt auch sie hier, die 077 001 oder 266 401, wie man sie auch nennen könnte. Noch ist sie täglich im Ruhrgebiet unterwegs und fleißig (Stand Anfang 2026), hier kommt sie mit Frischstahl von Krupp- Mannesmann HKM, der irgendwo im Ruhrgebiet weiterverarbeitet wird<40> Aber dies hier ist jetzt mal KEINE echte 001. Dies ist die 132/232 404, die 1995 in Seddin ausgemustert wurde und den Weg zur Wismut fand, später dann zu Starkenberger. Lange Jahre hieß sie danach V300 001, bis sie ins Ausland verkauft wurde, wo sich ihre Spur etwas verliert<41> Auch keine “echte” 001. Oder inzwischen schon . . . Das war die Riesenlok 142/242 003 der Reichsbahn, eine 4000 PS- Wumme ❗️von der es nur zehn Stück gab. Später war sie als W 232.01 unterwegs und wurde später nach Polen verkauft, wo sie die Nummer 232-001 bekam und damit zu einer “richtigen” 001 wurde<42> Inzwischen habe ich eigene Bilder von 246 001, der Vorgängerbauart der 245 <43> Diese beiden Nullnummern können gar nicht echter sein, es sind die Erlköniginnen der Reihe 249! Völlig unerwartet kamen 249 001 und 002 eines Tages durch Duisburg gebrummt auf einer ihrer allerersten Fahrten, die wahrscheinlich nach Minden zur Systemtechnik ging. Sie waren so neu, sie waren noch gar nicht abgenommen und liefen mit Sondergenehmigung<44> Leider lief die 001 hinten und war etwas verdeckt, aber sie ist es . . . die 249 001 im Neuzustand<45> Von ihr habe ich inzwischen eine Aufnahme im Ursprungszustand = Wir sehen die spätere 251 001 von Sylt im Zustand als “6.661” für die Norwegische Staatsbahn! Aus dieser Baureihe wurden die “Marschbahnwummen” für Deutschland umgebaut <46> Dies ist auch eine von ihnen, und zwar die 251 011, die bei ihrem späteren Besitzer HectorRail die Nummer “861.001” bekam und damit zur 001 wurde; Zusätzlich trägt sie den Namen “Thor”<47> Zwei Loks der Reihe 271 in Hamburg Bergedorf, und eine davon ist 1271 001 (die erste), die andere heißt 1271 021<48> Hier sind Lok und Baureihennummer überraschend, denn unter der Baureihe “272” hätten wir uns doch eine G 2000 vorgestellt, aber weit gefehlt: Dies ist die 0272 001, eine MaK von 1982 !<49> Aber dies hier ist jetzt eine richtige G 2000 = 1272 001, ebenfalls von MaK/Vossloh. Das heißt: Auch hier ist die vierstellige Baureihennummer zwingend erforderlich zur Unterscheidung zwischen 0272 und 1272<50> Wir haben das Bild 50 erreicht. Und damit wieder eine völlig überraschende Nummer: Hier hätte man doch eine etwa wie “275” klingende Nummer erwartet, es ist aber die 3512 001, ex “501” von Thyssen und noch früher die “281”. Dank an Matthias Lauter für das Bild im vorbildgerechten Alterungszustand, Lackfarbe “gebraucht” . . .<51> Noch eine Überraschung: Die RBH hat nämlich auch gelegentlich Loks verkauft. So wie diese hier, die an eine Investmentfirma ging und von dort aus weiter zur Chemion (Bayer) in Uerdingen<52> Und sie war mit der NVR- Nummer zur echten 001 geworden<53> Hier sehen wir sie als Bayer- Lok, es ist die ehemalige 821 der RBH als 1275 001 von Bayer<54> Wir sehen eine flammneue Lok, die im AW Neustrelitz Anno 2007 entstanden war auf einem unbekannten älteren Rahmen einer Ost- V100. Es ist eigentlich keine V100 mehr, weil sich so viel an ihr verändert hat . . . > Und genau deshalb bekam sie auch eine neue Nummer, diese bekam sie aber zunächst nur auf dem Papier, sie wurde noch nicht angeschrieben. Erst ein paar Monate später war die NVR- Nummer Pflicht und die Lok wurde zur (1)293 001 des AW Stendal, ansonsten hieß und heißt sie beim Besitzer V130.13<55> Zum Schluß dieses achten Teiles der Galerieserie noch ein 001- Fahrzeug, aber es ist diesmal nicht die Lok, sondern der Kran = Das ist der Kirow 99 80 9219 001-7 der Firma MGW, zu dem ich HIER ein paar Daten gefunden habe
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Soweit reicht das Material, das in letzter Zeit zusammengekommen war,
Fortsetzung demnächst in diesem Theater!
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Dank für Euer Interesse,
wer weiß, vielleicht wird es noch einen neunten Teil geben !?
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