Einst und Jetzt am Hbf

Galerie 286 im Ordner 25 “Duisburg”

Einst- und- Jetzt- Bilder im direkten Vergleich

Immer, wenn etwas Neues gebaut wird, fragt man sich am Ende, wie das denn wohl früher ausgesehen haben mag, wenn man die Erinnerung daran schon wieder verloren hat. Ich persönlich mag solche Vergleiche von Neuem zu Verblichenem an selber Stelle und habe immer mal wieder versucht, Bilder mit sogenannten “Sichtankern” zu machen, also Details, die die Örtlichkeit später wiedererkennbar machen. Hier also ein paar meiner Versuche, “Alt” und “Neu” direkt einander gegenüberzustellen:

<1> Ostwand 2017
<2> Ostwand 2026
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Der bekannte Luftbild- Fotograf Hans Blossey hat uns ein paar Bilder zur Verfügung gestellt:

<3> Luftbild Blossey Nr. 200705611 von 2022. Das war die Ausgangssituation: Der Duisburger Gammelbahnhof in ganzer Ausdehnung mit allen Vordächern und in Süd- Nord- Richtung gesehen, also rechts ist Osten, links West, wo nach genauem Hinsehen die Eingangshalle zum Bahnhof erkennbar wird (auch wenn sie erst beim zweiten oder dritten Blick überhaupt auffällt). Wir sehen vor allem die SECHS alten Bahnsteigdächer von 1934 und erkennen am breiteren Abstand, daß in der Mitte das zusätzliche (bahnsteiglose) Gleis 7 verläuft, welches auch in die Zukunft übernommen wird. Ein langer ICE1 für die Fahrt in den Süden steht am Gleis 4 bereit, vorne links ist das einzige Gleis erkennbar, das am eigentlichen Bahnhof vorbeiläuft für nicht dort haltende Züge, es ist das Gleis 400, das eine Gleis, das vom ehemaligen Güterbahnhof Duisburg übergeblieben ist
<4> Dies ist vom Boden aus der Blick, der dem Blossey- Bild em ehesten entspricht, sogar ein ICE steht auf demselben Gleis 4 wie im Luftbild! Es ist der Bahnhof VOR allen Umbaumaßnahmen im Jahre 2017, die 6 Bahnsteighallen sind erkennbar und der größere Abstand für Gleis 7 in der Mitte
<5> Luftbild Blossey Nr. 260100256 aus 2026. Und nun der Blick vier Jahre später von West nach Ost über den schon zu zwei Dritteln fertiggestellten neuen Duisburger Bahnhof. Wir sehen, daß die Bauarbeiten im Zeitplan liegen, denn für jeden neuen Bahnsteig war ein Jahr vorgeplant, was genau paßt. Es fehlen nun noch die zwei vorne sichtbaren Bahnsteige, von denen der Fernbahnsteig der Gleise 3 und 4 aktuell (Mai 2026) gerade in Arbeit ist und in Kürze abgetragen wird
<6> Der entsprechende Anblick aus Flughöhe Null: 4 neue Dächer, 2 alte
<7> Im Vergleich dazu ist dies hier natürlich auch eine “Luftaufnahme”, allerdings nur vom Modell des neuen Bahnhofs, der zur Zeit der Aufnahme (2016) völlige Utopie war, die offenbar auch der Duisburger Oberbürgermeister Sören Link (rechts) noch nicht so ganz glauben mag, aber (mit allem Respekt:) Das bisherige Ergebnis kommt sehr nahe an das damalige Modell heran! Dieses Foto wollte ich damals unbedingt haben – mit den alten Dächern und dem Schild “Duisburg” im Bild, der OB Link war dabei nicht sooo wichtig und fällt ja kaum auf . . .
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Die Bahn hat den alten Bahnhof Duisburg und möchte neu bauen. Sie beauftragt eine (leider unbekannte) Agentur, die Planungen irgendwie zu visualisieren, damit man sich in etwa vorstellen kann, wie der neue Bahnhof später einmal aussehen könnte. Und ein paar Jahre später kann man in Duisburg ein Foto machen, daß sogut wie keine Abweichungen vom Horoskop zeigt = Da ist also damals eine Kunstgrafik entstanden (so kann man das sicher nennen) nur aus der Utopie, der ursprünglichen Planung heraus . . . und herausgekommen ist ein Werk, das dem später erst gebauten Original so derartig nahe kommt, daß es nur noch beeindruckend ist und den Betrachter kopfschüttelnd danebenstehen läßt. Schaut mal genau hin und vergleicht Details, ihr kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus:

<8 und 9> Duisburg Hbf, Gleis 9, als Horoskop in ferne Zukunft und darunter das tatsächlich gebaute Ergebnis = UNGLAUBLICH ❗️

Okay, in der Vorhersage war da noch ein gläserner Warteraum angedacht, der aus Kostengründen entfallen ist, dafür ist das Schild “E 9” hinzugekommen, aber das Bahnhofsschild “Duisburg” am rechten Pfeiler ist dafür ganz exakt an seinem Platz. Und das Ganze ist ja noch nicht fertig, es ist erst ein Zwischenzustand, überall fehlen noch Kleinigkeiten. Aber daß hier genau nach Vorgabe gebaut wurde, ist nun bewiesen. Und daß es Künstler gibt, die eine Vision so darstellen können, wie sie im Endeffekt Jahre später tatsächlich aussieht, das ist unfaßbar, mir fehlen die passenden Worte dazu.

Das “Horoskop”- Bild ist ein vielfach noch vor Beginn der Bauarbeiten veröffentlichtes Werbefoto der DBAG, und der Künstler war sicherlich kein Eisenbahnfreund, sonst hätte er am ICE nicht das dritte weiße Licht vom typischen Eisenbahnlicht vergessen und hätte nicht das Spitzenlicht gemeinsam mit dem Rücklicht brennen lassen. Aber sonst ist hier kein einziger “Fehler” zu finden und kaum eine winzige Abweichung von der vorhergesehenen Realität, das ist eigentlich unglaubwürdig. Kann das um das Jahr 2021 herum schon KI (komische Intelligenz) gewesen sein, die mitgeholfen hat ? Oder ist das eher feinste Handarbeit, das Meisterwerk eines Künstlers?

<10> Ganz aktuell tauchte Anfang 2026 im Bahnhof eine neue Version der gerade schon beschriebenen Kunstgrafik auf, die sicherlich mit dem Bild 8 identisch ist und an der Nichts mehr nachträglich verändert wurde, ABER hier kommen quasi in einem Weitwinkelblick noch viel mehr Details zur Geltung, und weiterhin keine einzige wirkliche Abweichung von der tatsächlich gebauten Version. Aber immerhin ist auf diesem Werbebild der Bahn ein Urheberhinweis zu finden, dort steht: “Station & Service AG ISBO”, allerdings konnte ich die Kombi “ISBO” noch nicht entschlüsseln = Die verantwortliche Agentur würde ich hier gerne nennen und loben
<11> Dieses Scherzbild ist ein PLATZHALTER für einen weiteren Versuch, das Horoskop aus demselben Blickwinkel und mit ähnlicher Brennweite im heutigen Bahnhof nachzustellen. Dazu brauche ich knallendes Sonnenlicht am ganz frühen Morgen, nur dann kann diese Lichtstimmung aus der Grafik existieren. Da bitte ich also noch um Geduld, hier kommt ein Foto hin, das es noch gar nicht gibt . . . und das auch schwierig wird, weil von Gleis 9 aus im Regelfall keine ICE- Züge abfahren
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<12> Auch das war eine meisterliche Vorab- Visualisierung einer Agentur der DBAG, die ich bisher in drei Versionen kenne
<13> Die zweite Version, sie betrifft eindeutig die Gleise 9 und 10 in Nordrichtung gesehen, wie ich nachfolgend beweise
<14> Die dritte Version, hier wieder mit dem Vermerk “@ Station & Service AG ISBO“. Wir sehen: Auch diese Kunstgrafik ist genial, aber nicht ganz so gut wie die weiter oben vorgestellte Studie, denn: Hier passierte beim Hintergrund ein sachlicher Fehler = Es ist (in falschem -zu kleinem- Maßstab) der Fernsehturm und das Bank- Hochhaus im Blick nach Norden erkennbar hinten links, der Bereich hinten rechts aber stellt das Gleisgewirr in der Ausfahrt nach Süden dar, also in die entgegengesetzte Richtung. Das macht aber Nix, das Bild ist dennoch hervorragend, denn es zeigt sehr eindeutig wiedererkennbar die Gleise 9 (links) und 10 (mitte). Dazu nehmen wir mal einen Ausschnitt:
<15> Ein Aussschnitt von Bild der 14, und jetzt schaut mal genau hin: Schräg rechts oben von der Frau ist der Fernsehturm erkennbar, daneben das Hochhaus, also KANN hier nur der Bahnsteig 8/9 dargestellt sein, und das paßt haargenau, seht selber . . .
<16> Dies ist ein erster Versuch meinerseits, die grafische Vorgabe im tatsächlich entstandenen Original zu wiederzufinden. Das geht sicher noch besser, aber grundlegende Übereinstimmungen sind auch hier auf den ersten Blick vorhanden: Die perspektivische Darstellung des Horoskops ist wieder erstklassig und alle baulichen Elemente lassen sich richtig und in korrekter Position wiederfinden. Und hier wird sehr eindeutig: Das KANN nur der Blick sein von Bahnsteig 10 aus auf den Bahnsteig mit den Gleisen 8 und 9; Auf Gleis 8 steht in der Grafik der ICE. Einen besseren Versuch der Umsetzung werde ich gelegentlich noch nachreichen, insbesondere die Version im Weitwinkel
<17> Nochmal der PLATZHALTER für einen weiteren Versuch, das Horoskop aus demselben Weitwinkel im heutigen Bahnhof nachzustellen. Auch dazu brauche ich sehr frühe Morgensonne, da muß ich einen besonders sonnigen Tag abwarten und mal ziemlich früh aufstehen . . .
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<18> Kurz vor Beginn der Bauarbeiten: Der Bahnsteig 12/13 (rechts) ist schon als Baustelle eingezäunt, aber deutlich sind noch alle 6 Bahnsteighallen aus dem Jahre 1934 erkennbar; Blickrichtung von Süd nach Nord
<19> Dezember 2023: Der rechte Bahnsteig 12/13 ist sozusagen fertig, der Bahnsteig 10/11 ist in Arbeit (der Rohbau beginnt gerade) und vier alte Hallen sind unangetastet
<20> Januar 2026: 4 neue Bahnsteighallen sind fertig miteinander verbunden durch Gleisdächer mit anderem Wellenschwung
<21> Luftbild Blossey 260100253 aus 2026. Dann ist dies das Luftbild, das dem Bild 20 entspricht. Hier wird der unterschiedliche Wellenschwung der Gleisdächer besonders deutlich und damit die beeindruckende Übereinstimmung mit dem MODELL des Bahnhofs
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<22> November 2021 = Noch unangetastet, aber einige Scheiben nur noch von Panzertape zusammengehalten
<23> März 2022: Für einen kurzen Zeitraum war der Damm von Gleis 13 freigeholzt wegen Bauarbeiten und Vermessungen, wohl schon im Zusammenhang mit den Bauarbeiten zum Umbau. Das mußte ich einfach nutzen für die schiebende 101 110 mit einem Sylt- IC
<24> Augsut 2022: Die Ostwand von innen
<25> Auch August 22, nur wenige Tage später: Die Ostwand halb geöffnet = erstmals “durchsichtig” seit ihrer Existenz
<26> Auch das im August 22: Das Gleis 13 ist verschwunden samt Unterbau, darunter sitzt eine Metallwanne. Und links sitzen Brötchen und Pressevertreter, denn das war eine Werbeveranstaltung für den tatsächlichen Beginn der Bauarbeiten
<27> April 2023 = Die neue Halle mit der Ostwand entsteht, daneben steht noch eine alte Halle
<28> Januar 2026 = Die neue Ostwand ist fertig, das Umfeld hingegen noch nicht
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<29> Der Ost- Eingang ist eben nicht der Haupteingang des Bahnhofes, aber er ist längst (und das auch im politisch gewollten Interesse der Stadt) zu einem zweiten Haupteingang geworden und dem anderen ebenbürtig, aber mit einem gewaltigen Vorteil versehen: Hier sind es nur wenige Meter bis zu den Gleisen, dieselbe Laufstrecke von der Hauptseite beträgt knappe 500 Meter, also Halbmarathon für Gehbehinderte!
<30> März 2022 = Die Bauarbeiten haben begonnen, auch das Umfeld wird umgestaltet
<31> Oktober 2025 = Die Ostwand ist halbfertig, der Vorplatz halbherzig erneuert und sowohl für Busse, als auch für Bringer und Abholer ist zu wenig Fläche vorhanden, von Parkplätzen wollen wir gar nicht erst reden
<32> Die Ansicht von der Neudorfer Straße aus > Letztmals mit Panzertape- Drahtglasfenstern aus 1934
<33> März 2023 = Der Rohbau des neuen Daches hat begonnen
<34> April 2023 = Der erste Bogen (aus vier verschweißten Teilen) sitzt an Ort und Stelle
<35> November 2023 = Die Ostwand wird vorbereitet, wird aber noch viele Monate ohne Glas sein, weil wegen des Massenausgleichs zunächst weitere Bahnsteighallen fertig und mit dieser Halle fest verbunden sein müssen, bevor die schweren Glasscheiben montiert werden können
<36> Januar 2026 = Die Optik des neues Bahnhofes an dieser Seite ist fast fertig
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<37> Einst: Der Rohbau von Bahnsteig 12/13 wird zusammengebastelt
<38> Jetzt: Die Halle ist fertig verkleidet und verglast, damit erstmalig seit 100 Jahren einigermaßen wetterfest (!)
<39> Einst: Eine Rohrpost an der alten, immer undurchsichtigen Panzertape- Ostwand von Gleis 13
<40> Fast Jetzt: In der Zwischenphase der Ostwand entstand dieses Bild, das auch gleich das Problem mit dokumentiert = Die Ostwand ist monatelang nur halb verglast, die untere Reihe ist offen (neben der Lok) und daher Wind und Wetter ausgesetzt > Der Bahnsteig ist naß, die Reisenden brauchen auf dem Bahnsteig einen Schirm! DAS ist mit der vollständigen Verglasung der Ostwand vorbei
<41> Ganz Einst: Dies war DAS Motiv im Jahre 2000 = Die Einfahrt nach Gleis 12 von Süden, natürlich mit Kilometerstein
<42> Einst: Der letzte Kenntnisstand VOR dem Neubau – Und immer war der alte ehrwürdige Kilometerstein “63,0” dabei
<43> Irgendwann: Den gabs auch im April 24 noch, aber er lag einige Meter von seinem Standort entfernt auf der Nase . . . und irgendwann wurde er mit dem anderen Gerümpel beiseite gepackt und leider nie wieder gesehen . . . schade!
<44> Fast Jetzt: Nun können wir erkennen, daß sich der alte Fotopunkt für Gleis 12 kaum verändert hat
<45> Ganz Jetzt: Das alte Motiv neu belebt, aber ohne 103, dafür mit Unkraut und mit ohne Kilometerstein
<46> Sehr Einst: Der Bahnsteig 12/13 aus Süden gesehen mit Kilometerstein
<47> Einst: Bahnsteig 10/11 und 12/13 noch im alten Zustand kurz vor dem Abriß
<48> Halb einst: Selbe Stelle. Der Bahnsteig 12/13 im Bau, die ersten Pfeiler werden per Großkran gesetzt
<49> Jetzt: Selbes Motiv im Zustand “fast fertig” mit Talgo- Steuerwagen, aber ohne Km- Stein
<50> Gaaanz einst, also damals, vor vielen Monden: Die neue 103 122 vor einem TEE an Gleis 12 im Duisburger Bahnhof, als erstklassiges Reisen noch erstklassig war. Auch der Kilometerstein “63,2” war gepflegt und wurde alle paar Jahre neu angestrichen. Ach was sag ich: Der ganz Bahnhof war gepflegt und wurde alle paar Jahre neu ansgestrichen, es gab keine kaputten Scheiben oder sichtbaren Rost . . . es ist lange her . . . 1975! Vor 50 Jahren❗️
<51> Jetzt: Selbes Motiv! Auch der Kilometerstein ist noch da, liegt aber auf der Nase (neben dem ersten Rad vom 411 032)
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<52> In der Mitte also das noch aus der Dampfzeit stammende ehemalige Zuführ- und Wartegleis der Dampflokomotiven vom Bahnbetriebwerk Hochfeld = Das Gleis 7, das seitdem nur noch als Abstell- und Rangiergleis genutzt, aber in die Zukunft übernommen wird für denselben Zweck
<53> Und jetzt muß man ganz genau hinkucken. Gaaanz genau. Nützt aber Nix! Es sind keine Übereinstimmungen mehr feststellbar, aber ihr dürft es glauben: Die 101 128 mit ihrem Ersatzzug steht genau an der Stelle, an der im letzten Bild der rote Triebwagen 425 steht, nämlich auf Gleis 6 ❗️Daneben liegt das ominöse Gleis 7, hier vorne Bahnsteig 8, auf dem ich stehe. Nur ist es nun das NEUE Gleis 6
<54> Das Gleis 7 mal aus nördlicher Richtung betrachtet mit einem Gleisbauzug, ich stehe also genau diagonal gegenüber zum Bild 53
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Natürlich hab ich auch Luftbilder, ha, wär ja gelacht . . . aber meine entstanden nicht aus einem Flieger wie bei Hans Blossey, sondern “nur” von einem Parkhaus aus, das gottseidank an geeigneter Stelle Luftbilder gestattet, obwohl man festen Boden unter den Füßen hat . . .

<55> März 2023: Bei den Bauarbeiten an Gleis 12/13 entstand dieses Bild, das daneben noch 5 unangetatstete alte Bahnsteighallen zeigt, also ein Panorama über den gesamten Bahnhof, sogar die Eingangshalle ist rechts noch zu sehen vor dem blauen Hochhaus
<56> Gerade werden die ersten Rohbauteile des neuen Daches zusammengeschraubt wie in einem Metallbaukasten, und unten entsteht ein aufwändiges Hilfsgerüst, von dem aus die neue Ostwand errichtet werden soll
<57> April 2023: Der Rohbau für die Halle 12/13 ist fertig
<58> Juli 2023: Nun ist auch das Dach gedeckt und das Gerüst für die Ostwand aufgebaut
<59> November 2023: 401 001 zeigt sich auf dem ganz neu gemachten Gleis 13, während nun 10/11 gesperrt sind für den Neubau
<60> Dezember 2023: Nun steht der Rohbau für 10/11 und daneben sind nur noch 4 alte Hallen existent
<61> März 2024: Das Dach 10/11 ist gedeckt
<62> Mai 2024: Nun ist auch das Gleisdach zwischen den Bahnsteigen 10/11 und 12/13 (also das Dach über den Gleisen 11 und 12) ebenfalls im Rohbau fertig und sofort wurde die Ostwand zur Hälfte verglast, was nur wenige Tage gedauert hat
<63> Wir sehen, daß unten noch eine Scheibenreihe fehlt, was bewußt so vorgeplant war, damit die Halle in ihrer Gesamtheit Spielraum hat, sich “zu setzen” und mögliche Spannungen abzubauen bzw. sichtbar und damit behebbar zu machen – Tatsächlich ist aber (so meine Kenntnis) nicht eine einzige Scheibe zu Bruch gegangen durch Spannungen oder unachtsame Behandlung!
<64> November 2024: Jetzt stehen nur noch 3 alte Bahnsteighallen von 1934. Wir erkennen zusätzlich, daß nun auch das erste Gleisdach mit dem anderen Wellenschwung gedeckt und verkleidet ist, außerdem sitzen die ersten Scheiben in den oberen Bögen
<65> September 2025: Nun stehen nur noch 2 alte Hallen und wir erkennen, daß am breiteren Gleisdach über den Gleisen 6, 7 und 8 gearbeitet wird, während die Ostwand immer noch den offenen Streifen besitzt
<66> Mai 2026: Nun sind alle bisherigen Dächer fertig gedeckt und miteinander fest verbunden zu einer Einheit. Als nächstes steht der Abriß der Halle zu den Gleisen 3 und 4 an, zu dem es zu gegebener Zeit ein Update geben wird!

es ist aber davon auszugehen, daß noch weitere hinzukommen werden

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Dank für Euer Interesse

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