Der Zustand im Jahre 2021

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> Der Neubeginn als Wohnviertel

Duisburg- Wedau wird in den Zwanziger Jahren komplett umgebaut und sogar umgegraben, es wird Nichts mehr von früher erkennbar sein. Immer mal wieder habe ich bei passenden Gelegenheiten Bilder davon angefertigt, die hier zusammengefaßt werden sollen – Den Beginn macht nun erstmal der Blick von der Fußgängerbrücke Entenfang bei der noch verbliebenen DBG-Werkstatt:

<1> Von der Fußgängerbrücke, die von der Masurenallee zum Entenfang führt, bot sich im September 21 dises Bild: Die Gleise sind gekappt, ein Lärm- und Sichtschutz in irrwitziger Höhe ist entstanden, der den Stellenwert der Eisenbahn ja schon mal grundsätzlich als Störfaktor einordnet
<2> Dasselbe Motiv im Weitwinkel: Nun sehen wir, daß etwas Eisenbahn noch übrig geblieben ist. Rechts die Werkstatt der DB Gleisbau mit Lokwerkstatt und Verwaltung, links die Zufahrt zum Voest-Alpine Gleislager = zwei noch aktive Arbeitgeber
<3> Das Motiv von gerade, nochmal näher herangezoomt. WARUM? Na, deshalb:
<4> Wir stellen die Uhren 15 Jahre zurück und sehen dasselbe Motiv im direkten Einst-Jetzt-Vergleich! Die Gleise werden noch als Durchfahrgleise in südlicher Richtung genutzt von Zügen aller Art; Hier ein Kohlezug mit zwei E40, von denen die erste die 140 801 ist, die sich auch 2021 noch bester Gesundheit erfreut (beim Güterverkehr der privaten Pressnitztal-Bahn). Wir sehen beide Wassertürme: Rechts die marode und zerfressene Stahlkonstruktion vom Bw Wedau, hinten die (noch) stabile Mauerstein-Variante des Rbf, die auch für das Eisenbahner-Wohnviertel zuständig war
<5> Der Schwenk nach rechts: Zur DBG-Werkstatt, an der immer was los ist. Heute warten dort die kleine 333 145 und daneben stehen Tradition und Moderne: Während der 782 001 als Instandhaltungs-Spezialfahrzeug flammneu ist, stammt die rechts außen zu sehende 203 311 schon aus der DDR des Jahres 1969! Hinter ihr verbirgt sich die ehemalige 110 169, von der tatsächlich ein altes Bild vorliegt:
<6> Hier sehen wir die 110 169 der Deutschen Reichsbahn in ihrem Heimat-Bw Nossen 1979. Später bekam sie einen stärkeren Motor, wurde dadurch zur 112 169 und noch viel später wurde sie neu aufgebaut in Stendal zur 203 311
<7> Und noch eine weitere ex-DDR-Lok der Reihe V100 war (zufällig) anzutreffen: Die private V100-SP-006 von Spitzke Gleisbau. Hinterihr steckt die ehemalige 110/112 340, von der aber leider kein altes Bild zur Verfügung steht
<8> Auch ein altes Bundesbahn-Fahrzeug ist zu bewundern, hinter ihr steckt die ehemalige 215 010, die dokumentiert werden kann:
<9> 215 010 im Bw Ulm 1996 in “orientrot”
<10> Und die 215 010 in frischem Neulack “verkehrsrot” 1998 in Duisburg
<11> Hier der Blick von der Wedauer Brücke in Richtung ehemaligem Rbf und Bw, Zustand Mai 21
<12> Der Blick näher auf die beiden nun gut sichtbaren Wassertürme, links der des Bw, rechts der gemauerte, die ersten Planierungs- und sonstigen Bodenarbeiten für die Bebauung sind in ihrer ersten Phase
<13> Noch stehen einzelne Bahngebäude der ehemaligen Nutzung und es ist unbekannt, was davon erhalten, also “integriert” wird
<14> Da sehen wir schon den Aushub für die erste Hochbaueinheit, links der Bahnsteig Wedau (außer Betrieb)
<15> Nochmal der Gesamtüberblick, der sich bereits in den nächsten Wochen grundlegend verändern wird

Hier wirds weitergehen in Kürze, jetzt fehlt die Zeit, sorry

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