Vorher/Nachher Teil 2

Galerie 222 im Ordner 22 „Vorher/Nachher“

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Version 10 12 23 mit 35 Bildern (wird noch erweitert)

Fahrzeuge, die sich stark verändert haben

Nun sind wir beim zweiten Teil der Galeriereihe, weitere Seiten werden vielleicht im Laufe der Zeit noch hinzukommen. Die ersten Bilder sind online, sie sollen noch aufgefüllt werden auf 55, wobei die neu eingestellten Bilder immer oben angefügt werden. Bitte schön und gute Unterhaltung:

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218 399-4

<35> März 2007 = Getreu dem Motto, daß ALLE 218 irgendwann mal auf Sylt waren (es gibt nur wenige Ausnahmen), kam mir auch die 399 erstmals auf der Insel vor eine Kamera, ältere Bilder von ihr habe ich leider nicht. Hier ist sie in Keitum zu sehen mit der 218 345
<34> September 2018 = Da begegnete mir die Lok in Opladen, als die noch der ELBA gehörte. Danach wechselte sie zur NeSA und wurde von dort aus an KHR (Kübler Heavy Rail) weiterverkauft – Und Kübler lackierte sie als Werbelok dann um in die Hausfarben
<33> Dezember 2023 = Dieselbe Lok, nun in GRÜN, gesehen mit einem Schwerlastzug in Stolberg. Sehr interessant wäre es jetzt, könnte ich die Lok auch als 215 112 zeigen > Wir erinnern: Das war ursprünglich die 215 112, die 1973 einen schweren Unfall hatte bei Horb am Neckar und die danach wieder neu aufgebaut wurde als 218 399 unter Verwendung von Teilen der 215! Aber von 215 112 habe ich leider keine Bilder

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218 487-7

<32> August 2005 = Und auch diese Lok sah ich erstmals auf der Insel aller Inseln, auch von ihr habe ich leider keine älteren Bilder. Hier ist sie gerade angekommen mit einem Pz aus n-Wagen („Silberlinge“) in Westerland, hinten steht 215 907 mit einem Autozug
<31> März 2007 = Nun sehen wir die 218 487 in Keitum mit einem IC, der sein Ziel Westerland gleich erreicht hat
<30> Dezember 2023 = Und hier steht sie in grün für AixRail in Stolberg -> So können sich 218er verändern, aber elegant bleiben sie immer!

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103 101-2

<29> Um 1980 herum = Wir sehen die erste Serien-103 mit der Ordnungsnummer 101 in Düsseldorf mit einem zeitgenössischen Zug
<28> März 1993 = Dieselbe Lok, aber in völlig anderer Farbe und Design: Mit einem „Lufthansa-Airport-Express“ erreicht die den Stuttgarter Hbf, sie pendelt zu der Zeit zwischen Frankfurt, bzw. Kelsterbach und Stuttgart
<27> August 1999 = Wir sehen die 101 101 in einer dritten Farbgebung als Betriebslok in Bentheim, wo sie gleich einen IC nach Berlin übernehmen wird
<26> August 2001 = Und hier sehen wir sie als Museumslok im Bw Darmstadt Kranichstein – SO sieht sie auch heute noch aus, allerdings ist der Lack reichlich schlechter, aber sie ist immerhin komplett erhalten

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151 170-8

<25> Nun sind wir bei der höchsten Nummer der Reihe 151, der „170“ aus dem Jahre 1977
<24> Dieselbe Lok im Herbst 23 im Vorfeld des Duisburger Hbf in vermintem Gelände, wo Normalsterbliche nicht hinkommen . . . Diese Aufnahmen hat daher ein Befugter für mich gemacht
<23> Hier erkennt man den Fotostandort im Gleisbereich, der für Fotografen völlig tabu ist, da braucht es Phantasie für Bilder + etwas Glück, einen Befugten zur rechten Zeit organisieren zu können
<22> Die Lok trägt noch das Logo von WRS, die aber im Sommer Insolvenz angemeldet haben, derzeitiger Halter ist laut Kennung die SRI-Rail-Invest
<21> Sie hatte erst im August 21 eine HU (in Nürnberg) und wird uns noch eine Weile erhalten bleiben

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151 153-4

Eine andere 153 hatte nicht soviel Glück . . .

<20> Hier fährt sie noch munter mit einer Schwester (= 099) den „Andernacher“ . . .
<19> . . . und genau DIESE Pufferbohle liegt im Dezember 23 beim Bender im großen Haufen, das war´s, für sie ist es zu spät

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Auch Dampfloks sollen hier erwähnt werden:

01 1075 (012 075-8)

<18> Auch Dampfloks dürfen hier nicht fehlen: So wurde aus der 012 075, die wir hier Mitte der Siebziger im Bw Rheine sehen . . .
<17> . . . später eine 011 075-9 in den Niederlanden, weil sie dort wieder auf Kohlefeuerung zurückgebaut wurde

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78 468

<16> Diese 78 468 sah ich erstmals bei den großen Ausstellungen in Bochum-Dahlhausen zum 150-jährigen Eisenbahnjubiläum im Jahre 1985. Da war an eine betriebsfähige Aufarbeitung noch lange nicht zu denken. Die Lok war in der Obhut von Hamburger Eisenbahnfreunden und im alten Bw Wilhelmsburg abgestellt mit anderen Museumsfahrzeugen – Das hätte aber fast ihr Schicksal besiegelt . . .
<15> . . . denn dort, im Bw Wilhelmsburg, gab es 1994 einen größeren Brand, bei dem mehrere Fahrzeuge stark beschädigt wurden. Die 78 hatte es aber gut überstanden, nur war das Museum Wilhelmsburg nach dem Brand nicht mehr realisierbar. Die noch verwendungsfähigen Fahrzeuge wurden weit verstreut, und so wurde 78 468 an die Stadt Oberhausen verkauft, die sie dann in Meiningen aufarbeiten ließ – Der Rest ist bekannt

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183 251-8 = SVT 137 234

<14> Dieser einst stolze Diesel-Schnelltriebwagen (ein Vorkriegsfahrzeug!) stand noch 1994 im Gbf Berlin-Schöneweide hinterstellt. Er war einmal der Stolz der Reichsbahn und nach dem Kriege sogar DDR-Regierungssonderzug. Aber man brauchte ihn nicht mehr, er gammelte vor sich hin, doch nur ein Jahr später . . .
<13> Nur ein Jahr später als die gerade gesehene Schrott-Aufnahme, stand der Triebwagen wieder fein optisch hergerichtet in Leipzig. Er sollte auch betriebsfähig aufgearbeitet werden, aber das sprengte alle finanziellen Rahmen, heute steht der Zug in Delitzsch

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212 030-1 => 214 025-9

Aber die größte Umbauaktion, die hier präsentiert werden kann, ist wohl diese hier:

<12> Hier sehen wir die DB- 212 030 als Schrottlok im AW Stendal im Sommer 2008. Hier hätte doch Niemand darauf gewettet, daß sie wieder ans rollen kommen könnte!? Aber so war´s. Sie wurde noch einmal zu neuem Leben erweckt. Wie viel früher schon einmal: Sie war es, die 1971 in Radevormwald mit Schienenbussen zusammenstieß und leider mehrere Dutzend Tote zurückließ, darunter viele Kinder. Sie wurde danach wieder aufgebaut und nun in Stendal ein zweites Mal in ihrem Leben -> Sie wurde zur 214 025
<11> Und die erste hier sichtbare Lok, die „BBL 14“, das ist genau unsere 212 030, bzw das, was aus ihr geworden ist: Es ist fast ein Neubau, aber die alten Drehgestelle und der Rahmen von 1963 wurden weiterverwendet, alle Aufbauten sind neu. Übrigens ist die zweite hier sichtbare Lok = BBL 02, ebenfalls eine umgebaute (modernisierte) West-V100, dies war früher die 212 222 (gesehen in Opladen)

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110 198-9

<10> Hier haben wir ein ganz besonders bemerkenswertes Bild der 110 198: Im Juli 2010, kurz vor der Love-Parade-Tragödie, gab es das „Stllleben“ zwischen Duisburg und Essen = Die Autobahn A40 war für den Verkehr gesperrt und stand einen Tag lang nur für Fußgänger und Radfahrer zur Verfügung. Und so entstand dieses Bild von der Autobahn am Kreuz Kaiserberg, weil ich in etwa wußte, wann der Pbz nach Dortmund dort vorbeikommen müßte. Der regelmäßige Pbz lief damals noch via Lotharstraße, später über Wuppertal
<9> Und im Sommer 2023 sehen wir dieselbe Lok in ihrer neuen „alten“ Farbe bei der Einfahrt nach Duisburg Hbf, wobei man anmerken muß, daß diese Lok nie die orientrote Lackierung getragen hat, sie war seinerzeit von beige/türkis direkt in verkehrsrot gespritzt worden. Die Systemfarbe der Achtziger steht ihr trotzdem gut!

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221 136-5

<8> Die klassische V200 sieht auch in Blau toll aus! Hier kann ich aber mal keine andere Farbe, sondern „nur“ eine Farbveränderung dokumentieren und auch in „rot“ habe ich die 221 136 leider nie gesehen
<7> Im Jahre 2023 ist die Lok immer noch unterwegs und fährt Geld ein, und immer noch ist sie blau, aber die Farbe hat etwas gelitten

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218 402-6

<6> Von ihr liegt ein altes, aber sehr schlechtes Dia vor, das auch noch schlecht gescannt ist, aber es ist immerhin die 402, die hier die 103 004 mit Messwagen über eine nicht elektrifizierte Strecke nach Lindau schleppt, gesehen um 1980 herum in Immenstadt
<5> Und dieselbe Lok im Jahre 2019 auf Sylt als Privatlok von „RailSystems Gotha“ in orientrot, eine Farbe, die sie damals wirklich trug

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219 001-5

<4> Nun sind wir bei der 219 001 ex V169 001, die uns hier in Wanne-Eickel entgegenkommt um das Jahr 1976 herum
<3> Schon auf ihrer Rückreise aus Italien (wo sie Bauzuglok war), traf Markus dieselbe Lok an in Österreich in Ehrenburg, wo sie eine zeitlang abgestellt war, bevor die Überführung weiterging. Dank an Markus!
<2> Acht Jahre später traf ich sie in Krefeld im Hafenbahn-Bw, von wo aus sie eine zeitllang einen Müllzug planmäßig beförderte. Sie war bei Gmeinder in Mosbach gründlich aufgearbeitet worden. Später war sie im Bremer Raum im Einsatz bei der EVB, wo ein Unfall sei dann aus dem Rennen warf. Es war schon über eine Zerlegung nachgedacht worden, aber es kam anders: „LokRapid“ kaufte die Lok . . .
<1> Und nach einer weiteren Aufarbeitung (in Brieske) ist dieselbe Lok nun in Duisburg-Wedau zu sehen wie frisch aus der Packung! Sie gehört einem Lokführer aus Oldenburg, der bundesweit mit ihr unterwegs ist und die Kosten der Aufarbeitung wieder einfährt

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