Beginn des Hallen-Neubaus

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Version 180822 mit 85 Bildern und neuen Fotos

Der Neuanfang: Beginn der Bauarbeiten in Duisburg Hbf

Ich habe ein Titelbild für diese Galerieseite gefunden, das so Manches aussagt ohne Worte . . .

<1> Was für eine „passende“ Werbung: „Investieren Sie in Geborgenheit!“ Haha! In Duisburg Hbf, dem Nostalgiebahnhof mit den lustigen Klebebändern an den Fenstern, die alles mühsam zusammenhalten und in dem der Denkmalschutz soviel Wert hat wie ne Rolle Klopapier (außerhalb einer Krise) . . . Naja, nun scheint sich ja wenigstens etwas zu tun, auch wenn das neu angedachte Dach sicherlich keine 90 Jahre halten wird, aber lassen wir das . . . Es kann sich Jeder selbst eine Meinung bilden. MEINE Meinung war und ist, daß das alte Dach hätte gerettet werden können, wenn es gepflegt wäre und die umgebende Infrastruktur zumutbar, Punkt. Siehe dazu meinen Kommentar am Ende der Duisburg-Hbf-Historienseite! Daß bei diesem Foto aber noch ausgerechnet der „Duisburg“-ICE 403 019 vorbeikam, war reiner Zufall

NEUERE Bilder werden laufend UNTEN angehängt, bitte beachten!

<2> Ein zweites Titelbild gehört hierhin mit einem Ausblick, wie es denn mal werden soll. Okay, sieht schön aus, die Idee ist gut!
<3> Und dann muß auch noch dieses Bild hierhin, es zeigt die Blickrichtung Nord, die auch in der Animation dargestellt ist (= der Fernsehturm ist sichtbar, wenn auch perspektivisch zu weit entfernt). Das ist also ziemlich exakt der dem Horoskop entsprechende heutige Blick. Das grüne Biotop in Gleismitte soll aber offenbar nicht in die Zukunft übernommen werden . . .

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22. Juni 2022, die Überraschung:

Da war die Überraschung groß: Bei einem zufälligen Besuch im Nostalgiebahnhof Duisburg wurde klar: Hier tut sich was! Offenbar haben die ersten Vorbereitungen für den Hallen-Neubau begonnen, der ja auf der OSTSEITE zunächst die Abschlußwand und dann die erste Bahnsteigüberdachung für die Gleise 12 und 13 erstehen lassen soll. Demgemäß waren am Sonntag, den 26. Juni 22 die beiden Ferngleise 12 und 13 gesperrt, allerdings war dies nirgends im Bahnhof angeschlagen oder sonstwie bekannt gemacht, es sollte wohl geheim bleiben. Flugrost-Schienen bewiesen aber den Nicht-Verkehr und erklärten damit den Über-Verkehr auf dem Bahnsteig 10/11, über welchen sich der Gesamtverkehr quälte, obwohl dort bereits tiefe Baugruben ausgehoben waren, durch die der Bahnsteigraum stark eingeschränkt wurde. Von diesem Szenario erzählen die ersten Bilder, die zum Neubau EDG gehören, weitere werden folgen und jeweils UNTEN angehängt:

<4> Wir beginnen mit einem Panorama des Osteingangs vom Hauptbahnhof, der in den nächsten Jahren zur Großbaustelle werden wird. Das wird bestimmt noch lustiger als heute, wo zufällig auch VOR dem Bahnhof schon eine Dauerbaustelle existiert, die den Verkehr und die Reisenden bereits jetzt unzumutbar behindert: Dort SOLLTE schon vor einem Jahr ein Kreisverkehr entstehen, aber die Baufirma machte Pleite – Und seitdem ruht der See: NICHTS tut sich mehr auf der stillgelegten Baustelle und die Stadt Duisburg wartet ab, Keiner weiß, wie es weitergehen soll . . . und jetzt kommt die Bahnhofsbaustelle hinzu, am besten meidet man den Bahnhof EDG . . .
<5> Dieselbe Szenerie noch etwas näher inclusive der allgegenwärtigen Falschparker, die gar keine andere Wahl haben, weil der Bahnhof NICHT mehr legal anzufahren ist, von Parkplätzen wollen wir gar nicht erst reden, natürlich gibt es auch KEINE Behindertenparkplätze hier an diesem einzigen für Behinderte überhaupt nutzbaren Zugang zum Bahnhof überhaupt! Ein trauriges Bild, ich schäme mich für meine Heimatstadt Duisburg! – Übrigens ist das Kennzeichen des Mercedes vorne links kein Zufall: Es ist das Bekenntnis eines Mitbürgers mit Migrationshintergrund zu seiner ursprünglichen Heimat und meint den türkischen Bezirk „12“ = Bingöl / Ostanatolien
<6> Kommen wir nach oben in die ehrwürdigen Hallen, deren Tage gezählt sind: Wir blicken vom zumindest am 26.06. stillliegenden Bahnsteig 12/13 auf den Bahnsteig 10/11, über den sich nun der Gesamtverkehr quält, obwohl dort tiefe Baugruben den Platz stark einschränken! Siehe das Dach des Baggers, das noch oben herausschaut und die Rohrpost, die sonst sogut wie niemals über dieses Gleis 10 abgewickelt wird. Zeitweilig ist dieser Bahnsteig schwarz vor Menschenmassen, für die der Platz nicht ausreicht, dort bildet sich eine gewaltige Gefahrenquelle für die nächsten Wochen aus (!)
<7> Schauen wir doch mal, was dort auf dem Bahnsteig 10/11 getrieben wird: Es ist nicht wirklich erkennbar, hoffentlich wissen es die Arbeiter! 147 571 schaut zu, der ausführende Bauunternehmer wird klar (vorne links) und der schon ältere Abspannmast in der Mitte des Bahhnsteigs fällt nun auf. Hier war noch nicht ersichtlich, was wir inzwischen wissen: Es wurde das tiefe Fundament für einen Großkran errichtet
<8> Hier ist zu sehen, wie tief die Grube bereits ist und wie wenig Platz für die Reisenden übrigbleibt -> Dort könnte man auch mit einem Rollstuhl rechnen müssen, und dann?
<9> Aha! Beim Blick nach oben fällt auf, daß wohl ein größerer Mast zu setzen ist
<10> Etwas weiter draußen: Dort stehen zwei schon ältere, aber ebenfalls neu gesetzte Masten ohne Funktion. Fehlplanung? Planung eines anderen Bauherren, der die Pläne geändert hat? Wir wissen es nicht. Jedenfalls . . .
<11> Jedenfalls wurden wenige Meter weiter ganz neue (offenbar provisorische) Masten gesetzt, die tatsächlich schon in Betrieb sind und die Fahrleitung tragen, bzw. zur Seite ziehen, denn „getragen“ wird sie offenbar noch von einer alten Querverspannung
<12> Das muß sich auch der schön „saubere“ 401 063 (hier der Kopf 563) genauer ansehen: Tatsächlich zwei neue Provisorium-Masten, die scheinbar nur auf dem Bahnsteig aufliegen (Nie vorher gesehen sowas)
<13> Dann gehen wir nochmal weiter zurück und verschaffen uns ein Gesamtbild mit der bekannten Hektometertafel „63,0“ (von Köln-Deutz) im Zentrum des Bildes und dem übergroßen älteren Abspann- und Tragemast. Dieser Mast mit dem Km-Schild hätte die Chance, auch vor den neuen Hallen stehen zu dürfen in einigen Jahren
<14> Der Vollständigkeit halber noch ein Panorama über alle 6 Bahnsteighallen, also auf die Skyline, die sich nun ändern wird, von rechts beginnend: Die rechte Halle (12/13) wird als erstes entfernt und ersetzt, dann geht es weiter nach links, also von Ost nach West
<15> Dazu sind bereits zwei Baustellen-Abschnitte eingeteilt und abgesperrt, die das Fotografieren nicht gerade erleichtern (hier 422 029 mit 034)
<16> Auch vorne im Bahnhof wird es zunehmend schwieriger, Bilder hinzubekommen, also quasi unmöglich, auch wenn das satte Grün des Unkrauts noch gut zum Flixtrain-Grün paßt . . .
<17> Viel schlimmer ist dies: Ein übervoller Bahnsteig 10/11 und ein nicht genutzter Bahnsteig 12/13. Ich möchte den Teufel nicht an die Wand malen, aber es geht dort sehr eng zu und ich möchte hoffen, daß nichts passiert . . .

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Bei einem Besuch am 10. Juli 22 entstanden diese Bilder:

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<18> Ein Blick auf die letzten drei Hallen mit der Ostwand. Dies ist der Teil des Bahnhofes, der als erstes verschwinden wird
<19> Wenn man der Planung Glauben schenken darf = Pro Hallen-Bahnsteigdach ein Jahr, dann wird es noch drei Jahre dauern, bis diese Fensterlöcher (oben rechts) verschwunden sind. Im übrigen sehen wir hier das Gleis 7, das einzige Gleis ohne Bahnsteig (ehemaliges Lok-Zuführgleis in der Mitte)
<20> Nochmal zwei Werbungen, die so gar nicht zu Duisburg passen . . . „Frisch und lecker genial“ ist der Bahnhof längst nicht mehr und seine „Zukunftsperspektiven“ fangen ja gerade erst an, wir wissen noch nicht, was draus wird . . . Ob der kleine Junge das erleben wird?
<21> Was ist das? „Im Auftrag DB Sicherheit“ – Aha. Wir sehen, daß selbst diese zwei angeblichen Sicherheitsleute NICHT nebeneinander in den vorgesehenen Raum HINTER der weißen Linie passen und den geschützten (weil gefährdeten!) Raum betreten MÜSSEN, wie alle Anderen auch, die aneinander vorbeikommen wollen (von Corona-Abstand wollen wir gar nicht erst reden). An anderen Stellen geht es noch enger zu, wer würde sich wundern, wenn da mal was passieren sollte . . .??
<22> Hier sehen wir, daß es unter den Bahnsteigen ungeahnte Katakomben gab: Wir wissen, daß quer vor den Postaufzügen (die wahrscheinlich noch funktionsfähig sind und bis vor einiger Zeit noch für Behindertentransporte genutzt wurden) ein durchgehender Tunnel existiert, der unter allen Gleisen verläuft. Und offenbar gab es genau hier einen Durchgang von diesem Tunnel aus zu einem Raum, in dem nun der Bagger steht. Der Durchgang ist zugemauert, aber es nicht erkennbar, ob dies nun erst geschah, oder ob er schon länger verschlossen ist, jedenfalls liegt unmittelbar hinter der sichtbaren gemauerten Wand der Tunnel, der alle Bahnsteige mit der Vorhalle verbindet (= ehemaliger Posttunnel)
<23> Selbe Baugrube, andere Seite: Und hier sehen wir, daß es NOCH einen Zugang zu diesem oninösen Raum gegeben haben muss, der unter den Gleisen 11 und 12 verlief, wir sehen deutlich die Seitenmauern unter den Buchstaben RRX des Zuges. Und wir sehen, daß dies offenbar die tiefste zu grabende Stelle ist, denn dort wurden deutlich sichtbare Fundamente gesetzt: Siehe rechts und links vom Bagger die herausschauenden Gewindestangen, die in einem dicken Betonfaß stecken. Und wir sehen noch was: Daß nämlich die Baugrube auf beiden Seiten noch wesentlich breiter war als jetzt, und notdürftig mit Holz wieder etwas schmaler gemacht wurde, um für die Reisenden etwas mehr Platz zu schaffen – Bedenke: Über DIESEN Bahnsteig hier quält sich nun der gesamte Ost/Nord-Fern- und Nahverkehr (außer der S-Bahn)!
<24> Das ist der Zustand am 10. Juli: Der Bahnsteig 12/13 völlig menschenleer und ohne Verkehr, der Bahnsteig 10/11 voller Betrieb und häufig übervoll, und zudem noch durch tiefe Baugruben behindert -> Es war das letzte Mal, daß ich den Bahnsteig 12/13 betreten konnte, in den nächsten Tagen wurde er komplett gesperrt und die Abräumarbeiten begannen

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<25> Eine weitere Fotoaktion fand statt am 9. August 22, wozu dieses Titelbild die Gesamtsituation beschreiben soll: Das alte Plakat von der „Modernisierung“ ist nun benutzt worden zum Stopfen einer Vandalismus-Lücke in einem bereich, in den kein R eisender mehr kommt- Es wird also für den ursprünglichen Zweck nicht mehr genutzt und hat keine Aussagekraft mehr . . . Kritiker meinen, die hätte es auch beim Drucken schon nicht gehabt . . .
<26> Nun stehen große Kräne auf dem Bahnsteig 10/11 und wir wissen nun, wozu die weiter oben sichtbaren die Baugruben gedacht waren = für die Fundamente dieser Kräne, mit denen in Kürze der Abbau der ersten Bahnsteighalle 12/13 erfolgen wird und der Neuaufbau derselben. Das Baustellenschild hin gegen hat NICHTS mit der Bahnbaustelle zu tun, sondern mit der stillliegenden Straßenbaustelle VOR dem Ostbahnhof, bei der die ausführende Firma Pleite gemacht hat und nun Niemand weiß, wie es weitergeht
<27> Dazu sind jetzt endgültig die Aufgänge zu den Ferngleisen 12/13 gesperrt und der Bahnsteig wird vollständig abgeräumt
<28> Gerade war der südliche Aufgang zu sehen, hier die Demontage der Rolltreppe des nördlichen Aufgangs. Dieser Aufgang wird wohl erst wieder nutzbar sein, wenn der neue Bahnsteig errichtet ist und das neue Dach sein Richtfest hatte
<29> Die Situation am Osteingang am 9. August 22 mit dem alles überragenden Kran auf dem Bahnsteig 10/11
<30> Der zweite Kran und vielleicht der letzte Blick auf die „Ostwand“, die als erste abgerissen werden soll, die Vorbereitungen laufen
<31> Die Geschäfte sind alle verschwunden, der Durchgang für Reisende soll aber während der Bauphase passierbar bleiben
<32> Hier sehen wir den Fuß des gerade von außen bewunderten Kranes, 100 m weiter ist der zweite Kran sichtbar
<33> Das Nordende der als erstes abzureißenden Bahnsteighalle 12/13 mit der Ostwand
<34> Die vollständige Ostwand und ein bemerkenswertes Detail in der Bildmitte: Eine klassische Telefonzelle! Die wird wohl mit entsorgt
<35> Was ich bei der Anfertigung dieser Aufnahmen noch nicht wissen konnte: Es war das letzte Mal, daß ich die Ostwand komplett sah, in den nächsten Tagen begannen die Abrißarbeiten durch Herausnahme der Scheiben. Vergleiche mit Bild 63!
<36> Der große Kran auf dem Bahnsteig, oder besser : IM Bahnsteig! Und im Dach. Offenbar ist das Dach bis zum Abriß nochmal verstärkt worden um das Loch herum. Vergleiche mit Bild 7, dann wird klar, warum, die Verstärkung angesagt war: Eine ursprüngliche Dachstrebe wurde zertrennt, die Last mußte neu verteilt werden
<37> Dieser Bauzug von „Eiffage“ war am 9. August unterwegs. Es ist DIESE Lok und siehe da: Es war früher eine RAG/RBH-Lok, die als „825“ umherfuhr
<38> Das hier war dieselbe Lok! Hier fuhr sie im April 2007 als „RAG 825“ für die Ruhrkohle (später RBH) und es gab noch grafittifreie Güterwagen!
<39> Zurück in die Jetztteit: Das ist die Skyline, die sich mit den Kränen schon verändert hat und die ihr Antlitz noch mal umkrempeln wird: Die hier rechts zu sehende Bahnsteighalle wird als erstes abgerissen
<40> Eine auf dem Bahnsteig aufliegende Fahrleitung! Hat man sowas schonmal gesehen? Offenbar wird die durch andere Masten getragene Oberleitung an dieser Stelle durch den provisorischen Mast zur Seite gezogen (oder gedrückt), um die Zickzack-Vorgabe hinzubekommen
<41> Die Ostwand ist noch geschlossen, jedenfalls weitgehend, die fehlenden Scheiben fehlen schon seit Jahren und wurden nie ersetzt
<42> Ob es wohl Zufall ist, daß der Mülleimer neben dem Duisburg-Schild steht ?
<43> Zapperlot, was ist das denn? Da hängen zwei große Winkel von der Decke herab. Wißt Ihr, was das ist oder war ??
<44> Aber natürlich wissen wird das! An diesen Trägern hingen jahrzehntelang große weiße Emailleschilder „Duisburg Hbf“, siehe Bildmitte rechts (um 1980 herum)
<45> Und diese Schilder wurden sogar mal umgehängt: Hingen sie früher QUER zur Fahrtrichtung der Züge, hängen sie um das Jahr 1988 herum LÄNGS zu den Zügen. Im übrigen sehen wir auf den alten Bildern mal eine gepflegte und gut gestrichene Bahnhofshalle ohne fehlende Scheiben!
<46> Wieder zurück zur Baustelle im August 22. Hier ist also ein „verengter Bereich“. Wirklich? Eher ist doch der begehbare Weg völlig versperrt, denn die weiße Linie dort macht doch Sinn für einfahrende oder durchfahrende Züge, oder was?!
<47> Und Ja, an diese alles überragenden Kräne werden wir uns wohl für ein paar Jahre gewöhnen müssen in Duisburg

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Nächster Fototag: 13. August 2022. Beginn der tatsächlichen Abrißarbeiten!

<48> Die erste (untere) Reihe der Glasscheiben der Ostwand ist weg! Nun kann man durchsehen bis auf den Bahnsteig
<49> Etwas näher, nun sieht man das Schild vom Bahnsteig – Die Ostwand ist durchsichtig geworden
<50> Die offene Fensterreihe, vergleiche mit Bild 28!
<51> Andere Schilder des Bahnsteiges sind dafür bereits an die Seite gestellt, es ist unklar, ob sie zu entsorgen sind oder weiterverwendet werden
<52< Voim Gleis 8 aus nochmal ein Blick auf die Dimensionen der Kräne – Und auf Lücken bei den Glasfenstern, die aber nicht auf den Bauarbeiten beruhen, nein, diese Lücken gibt es bereits seit vielen Jahren (seit dem Sturm „Kyrill“)
<53> Auch hier ist es noch nicht wirklich klar, was passiert: der Aufzug wird offenbar gesichert, es könnte sein, daß er in den neuen Bahnsteig wieder integriert wird, daß also der neue Bahnsteig quasi um ihn drumherum gebaut wird
<54> Hier der nun offene Blick, vergleiche mit Bild 39!
<55> Der südliche Treppenaufgang zum Bahnsteig 12/13 wird wohl benötigt für die Bauarbeiten, er wurde eingehaust und bleibt wohl für die Arbeiter funktionsfähig
<56> Und so sieht nun der südliche Zugang von unten aus: Unbefugter Zutritt nicht möglich
<57> Die Vergrößerung des dazugehörenden Textes. Sommer 23! Okay, ein ambitioniertes Ziel!
<58> Da staunt sogar der 462 081. Vergleiche diese Aufnahme mit Bild 10!
<59> Auch das hier ist eine Folge der Bauarbeiten: Ein in Duisburg nicht ganz so häufiger 411 kommt angefahren und wird nach Gleis 9 gelassen, das paßt aber nicht . . .
<60> Der Zug steht und der hintere Zugteil paßt mit anderthalb Wagen nicht an den Bahnsteig. Eigentlich geht sowas nicht, aber hier gibts wohl Ausnahmen und alle Beteiligten wußten Bescheid, es wird wohl auch eine entsprechende Durchsage im Zuge gegben haben. Es sind 411 592 und 072, die als Tz 1172 „Bamberg“ laufen und der 411 076/576 als Tz 1176 „Coburg“
<61> Auch das gehört zur Wahrheit: Hier sehen wir eines der größten Probleme der alten Halle, oder gleich 6 davon = Tauben! Ob die im neuen Domizil auch ihre Nische zum Überleben finden, kann man wohl noch nicht beurteilen
<62> Ich fasse mit zwei Bildern nochmal die Ereignisse bis zum 13. August zusammen: Das Abräumen des alten Bahnsteiges 12/13 hat begonnen und . . .
<63> Die ersten Maßnahmen des Abrisses sind sichtbar, es wird nun zügig weitergehen. ein großer Teil der Glasfenster ist bereits verschwunden. Vergleiche mit Bild 33!

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Ein paar Bilder vom 15. August 22: Nun sind erste Mauern gefallen

<64> Nochmal ein Panorama über den Baustellenbereich, der zunächst die rechte Bahnsteighalle betrifft. Hier wurde auch ein Bahnhofsschild und (noch wichtiger:) die nicht verrückbare Km-Tafel „63,0“ iins Bild genommen, die später beim neuen Bahnhof als Sichtanker dienen soll
<65> Der Osteingang im Detail mit fehlenden Scheiben
<66> Und hier sehen wir, daß die ersten (kleinen) Mauern gefallen sind: Die Mauer unterhalb der unteren Scheibenreihe ist weg. Und das kleine Bäumchen hat noch ein paar Tage Schonfrist, es war mir vorher nie aufgefallen, aber z.B. auf Bild 30 ist es tatsächlich sichtbar
<67> Zum Vergleich: Hier in diesem Bereich steht die kleine Mauer noch
<68> Der direkte Gegenblick zu Bild 65: Der Blick von oben auf die Buchstaben des Wortes „Hauptbahnhof“, die nie von hier aus zu sehen waren. Das grüne Haus im Hintergrund gehört bereits zur Neudorfer Straße und das dunklere Feld in der Mitte ist die überbaute Zufahrt zur Kammerstraße
<69> Der einfahrende 403 059 „Leverkusen“ hat wieder Platz am Bahnsteig 11, wo wieder Ruhe eingekehrt ist, seit die Baugruben weitgehend gerschlossen wurden. Nur schaut der 403 traurig zu seinem „normalen“ Gleis 13, wo jetzt ein Bagger steht; Der 403 wird noch länger auf sein Stammgleis verzichten müssen
<70> Da bot sich dieses Motiv geradezu an: 403 059 (links) und 032 (rechts) auf Gleis 11, während ihr Stammgleis 13 im Hintergrund weggeräumt wird
<71> Da werkelt doch tatsächlich ein Bagger im Gleis 13 (der in Höhe des Stellwerks nun eine Zufahrt zum Gleis bekommen hat). In der Mitte die umgeworfene Litfaßsäule, links fehlende Scheiben und Grundmauer, rechts beide noch vorhanden
<72> Da ist er: Der ehrwürdige Kilometerstein „63,0“, der schon Dampfloks gesehen hat Generationen von Bahnfans als Motiv schon zu 103-Zeiten diente. Und nicht nur 412 202 (Tz 9202), sondern auch wir fragen uns, ob der alte Stein wohl eine Überlebenschance hat im neuen Bahhnhof!?
<73> Der Vollständigkeit halber darf dieses Bild nicht fehlen, vergleiche mit Bild 63, dann fällt die fehlende Mauer auf
<74> Und wo voll Vollständigkeit die Rede ist . . . > Hier wird ein kleines Geheimnis des Duisburger Bahnhofes offenkundig: Man beachte die Glasbausteine in den Mauern zum Bahnsteig! Auch dahinter in dem Bahnsteig, im dritten Bahnsteig allerdings wurden sie provisorisch verschlossen, weil sie einzufallen drohten. Glasbausteine verraten natürlich einen Hohlraum dahinter – Es ist der ehemalige Posttunnel, der vor den jeweiligen Postaufzügen (die Boxen links) alle Bahnsteige mit der Vorhalle verband und parallel zum normalen Fußgängertunnel auch heute noch existiert, aber der nicht (mehr) zugänglich ist. Bis vor wenigen Jahren war er noch begehbar und wurde für behinderte Fahrgäste genutzt, die mit ihrem Rollstuhl vom Taxistand bis zu den jeweiligen Aufzügen barrierefrei gerollert sind und dann direkt zum Zuge kamen
<75> Und noch ein Bild für die Fotografen, die nun um die Einfahrt nach Gleis 12 trauern, die so gut zu knipsen war . . . fast genauso gut läßt sich nun während der ersten Bauphase die Einfahrt nach Gleis 10 umsetzen, sogar mit etwas Buntkraut im Vordergrund, das hier nicht einmal stört
<76> Am 18. August fiel erstmalig das Baustellen-Plakat auf, das die ausführenden Unternehmen präsentiert
<77> Hier die Großaufnahme, damit die Textzeilen lesbar bleiben. Die Ausführung des Daches kommt also aus Hannover, ein ansässiges Unternehmen ist nicht dabei. Und die Fertigstellung ist für 2028 prognostiziert – Da ist allerdings der BER-Faktor (in der Einheit „Jahre“) noch nicht berücksichtigt und die S21-Konstante (in der Einheit „Euro“) muß noch eingerechnet werden . . .
<78> Und eine dieser Firmen ist draußen damit beschäftigt, weitere Fundamente für irgendwas in die Erde zu rammen. Das sieht zwar aus wie ein normalker Schaufelbagger, aber er hatte das typische hämmernde Geräusch eines Preßlufthammers: Die Schaufel ist auch als Ramme nutzbar!
<79> Auch drinnen tut sich was: Die Geschäfte sind abgebaut und zum Vorschein kommen alte Außenmauern und . . .
<80> . . . und es kommt die Traverse zum Vorschein, auf der das Gleis 13 liegt. Auf diesem geschweißten Doppel-Doppel-T-Träger rollt seit fast 90 Jahren der Fernverkehr durch Duisburg und über die Köpfe der Reisenden hinweg, aber nie vorher war die Konstruktion so deutlich sichtbar
<81> Hier fällt der Wwerbespruch von 2016 wieder auf: „Der Hbf macht die Welle!“ in Anspielung auf das in Wellenform geschwungene Dach, das hier entstehen soll
<82> „Zeit“ ist ja seit 1915 (Albert Einstein) ein relativer Begriff, aber daß man Zeit auch entsorgen kann, das hatte er nicht erkannt . . .
<83> Und nun wird auch die Bahnsteigdach-Erweiterung abgebaut, vergleiche mit Bild 58!
<84> Auf einmal herrscht emsiges Treiben – Am 22.08. sind zahlreiche Pressevertreter eingeladen für einen symbolischen „Ersten Spatenstich“ des Umbaus, obwohl die Arbeiten längst begonnen haben, jedenfalls wird dafür noch kräftig gewerkelt und optisch aufgeräumt
<85> Und noch ein Blick auf die ungewöhnliche Mastaufstellung auf einem Bahnsteig: Siehhe den Fahrleitungsmast rechts! Nie vorher gesehen: der liegt einfach so auf dem Bahnsteig auf (als Provisorium)

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Soviel bis hierhin zum Thema,

Fortsetzung demnächst in diesem Theater.

Dank für Euer Interesse!

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Nochmals der Hinweis: Neuere Bilder werden hier unten eingefügt, die älteren stehen also oben!