Vor der Haustür Teil 4

Nun gibt es den vierten Teil der “Haustür”-Reihe, der Bilder aus dem Umfeld von Duisburg zeigen soll, die im Laufe der Zeit entstanden. Auch diesmal möchte ich dokumentieren, was möglich ist und wie man ein Motiv manchmal auch herbeizaubern kann, wo eigentlich keines ist. Ob mir das allerdings in allen Fällen gelungen ist, das ist eine persönliche, eine individuell zu beantwortende Frage mit vielen denkbaren Ansichten. Vorhang auf zum vierten Teil, bitte sehr:

Da war der 4. Mai 21, an dem gleich zwei Exoten angekündigt waren, nämlich 143/212 001 und 120 119. Gemäß dem Motto “Bei gutem Wetter kanns ja Jeder!” bin ich mal bei teils strömendem Regen auf der Pirsch gewesen und habe versucht, das Beste draus zu machen:

11# Bild B0853. Angekommen am Fotopunkt in Duisburg Wedau, wo neben der Jugendherberge eine Zufahrt vorhanden ist zum “Vorbahnhof Duisburg Hochfeld Süd”, kam sofort ein schöner Zug von Hector vorbei mit den Loks 241.002 “Skywalker” und 241.012 “Chewbacca”
10# Bild B0856. Und mit 1278 004 kam mal wieder eine Lok vor die Linse, die ich nie zuvor gesehen hatte und deren Nummer mir schlicht Nix gesagt hätte. Es ist eine “G 800 BB” von Vossloh, die ihre letzte HU am 20.09.19 hatte
9# Bild B0858. Zufälligerweise kam auch die Brohltaler 218 396 vorbei auf ihrem Weg nach Mülheim/Ruhr-Speldorf, von wo sie dann weiterfahren wird nach Voerde-Spellen zum Aluwerk
8# Bild B0862. Und dann kam endlich das erwartete Fotoobjekt, leider gerade im strömenden Regen, man sieht die Wassertropfen auf der Scheibe. Es war die 143 bzw. 212 001, die Urmutter aller 143 und 112, der HIER eine eigene Galerie gewidmet ist
7# Bild B0866. Und da kommt das zweite Objekt der Begierde in knipsbare Reichweite, die ex-DB 120 119, die nun im privaten Einsatz steht
6# Bild B0869. Das Motiv war anders geplant, aber im Regen muß man Kompromisse schließen, insbesondere dann, wenn aus der Gegenrichtung ein Störfaktorzug bedrohlich nahe kommt, und so sind im letzten Moment noch Masten hinter die Lok gesprungen, die nicht mehr zu vermeiden waren, sorry
5# Bild B0870. Na, wenigstens bei der “Typenaufnahme” (wohingegen die beiden anderen “Streckenaufnahmen” sind), ist kein störender Mast hinter der Lok
4# Bild B0871. Wir sehen deutlich die HU-Daten, nämlich HU München 07.05.14, dann erste Verlängerung, ebenfalls in München, bis zum 06.05.21 und die zweite Verlängerung (wieder in München) bis zum 25.04.22, dann ist spätestens eine neue Untersuchung fällig
3# Bild 37202. Zum Thema 120 119 fällt meiner Kartei übrigens noch dies Bild hier ein, 1990 am “Banktunnel” gegenüber der Loreley geknipst, als sie rein zufällig des Weges kam. Es ging damals nicht um die Lok, sondern nur ums Motiv
2# Bild 27209. Und auch dies war einige Jahre lang die 120 119 = als Micky-Maus-Werbelok für Märklin!
1# Bild B0873. Doch kommen wir zurück in die Jetztzeit: Ganz zum Schluß des geplanten Zeitfensters kam noch eine Überraschung um die Ecke: Eine RailSystems-Rangierlok, die von Rheinhausen herüberkam und in Hochfeld Süd anfing zu rangieren = noch nie gesehen und auch nicht für möglich gehalten. Ein privates gepflegtes Dreibein mit Namen 363 171 (HU 24.04.14 Gotha), fernsteuerbar mit Bauchladen

Dieses ist der fünfte Teil, doch der Sechste folgt, sehr geil . . .

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