BLOG 2024 (106+)

Jahrgang 2024 > inzwischen angekommen am 24. Februar mit 106 Bildern

. . . und zum Blog aus dem Jahre 2023 mit mehr als 600 Bildern

*

Hinweis: Das sehr besondere zehntausendste Bild der Homepage ist zu finden bei der Bildnummer 313 (im Jahrgang 2023) und das sehr alte Echtfoto der Riesendampflok 96 023 findet ihr dort unter den Bildnummern 473 / 474!

*

Die Meldungen und Sichtungen des Jahres 24 im Einzelnen:

(Neue Beiträge werden oben hinzugefügt, aber von unten beginnend durchlaufend nummeriert)

*

Der 23.02.24 brachte ein paar wenige neue Bilder in die Speicherkarte. Eigentlich wollte ich nicht raus wegen unbeständigem Wetter. Aber dann kam eine Vormeldung von „Melissa“, und deshalb mußte ich eben doch raus . . .

<106> Da kommt sie an nach einem weiten Weg quer durch Deutschland: Sie kommt von Frankfurt/Oder (und die Wagen sogar aus Peking), und sie will noch wenige Meter weiter nach Rheinhausen, sie hat ihr Tagesziel fast erreicht
<105> 143 856 von DB-Gebrauchtzug, im Einsatz für DeltaRail, gesehen bei ELOT Km 3,0 (Kammerweg)
<104> Auch eine Portrait-Aufnahme (genau nach Vorgabe durch Carl Bellingrodt) war noch drin
<103> Und der schöne Ehrenname „Melissa“ ließ sich festhalten auf dem weißen Lätzchen
<102> Und dann zeige ich auch dieses Bild noch als Beifang: 189 067 und 039 mit einem 5000er Erzzug ins Saarland

*

21.02.24 -> Eine ganz besondere Sonderfahrt

Der 21. Februar brachte ein tolles Fotoevent, das ich sehr gerne selber geknipst hätte, aber es war für mich zu weit weg. Es war Michael Goll, der näher dran war und ein paar Bilder zur Verfügung gestellt hat, und zwar zu diesem Thema:

<101> Eine DB-Sonderfahrt war angesetzt, mit der drei nicht mehr gewollte Wagen dem Museum in Koblenz überstellt wurden. Michael Goll konnte diese Bilder schießen und hatte leider ne Menge Pech dabei. Die für das Museum vorgesehenen Wagen wurden vorher in Hannover Pferdeturm auf Vordermann gebracht und geschmückt durch die Teilfoliierung in alten Produktfarben, was sehr Klasse aussieht und ein dickes Lob nach Hannover erforderlich macht! (Bildquelle hier: vsl DBAG / Vielfach weitergeleiteter Netzfund).
<100> Hier kommt der Sonderzug angefahren in der Einfahrt von Karlsruhe. Aber just im falschen Moment wollte auch eine an dieser Stelle „dämliche“ Köf vorbei, und das war dann nix gut für den Sonderzug. Wir wissen nicht, welche Köf es ist, können aber erkennen, daß sie in wenigen Tagen Fristablauf hat am 07.03.24 und DANN nicht mehr „stören“ kann . . . > Und am HU-Datum konnte sie später identifiziert werden: 335 214 !
<99> Immerhin gelang Michael noch eine zweite Aufnahme der Loks 101 110 und 101 013, wenn auch mit abgeschnittenem Zug
<98> Und dann hatte Michael schon wieder Pech, ja gibts denn sowas !? Auch der Nachschuß wollte nicht glücken, da kam ein TGV dazwischen, es ist unglaublich . . . aber eben Eisenbahn: Das ist uns allen schon passiert, das ist einfach Pech
<97> Wie gut, daß Michael zwischen den beiden gerade gesehenen Bildern nochmal draufgehalten hat auf die Wagen, so wissen wir jetzt, WELCHE Wagen heute in den Museumsbestand übergingen. Hier ist es der Arkimbz 266 „61 80 85-91 704-4“
<96> Und hier sind es der Arkimmbz 28861 80 85-94 404-8“ und der Bimmdzf 28751 80 80-95 259-2„. Diese drei genannten Wagen gehören nun nach Koblenz-Lützel. Mit ihnen verschwinden gleichzeitig Übersetzfenster, Drehfalttüren und die letzten Interregios von den Gleisen
<95> Und weil Michael am Morgen soviel Pech hatte, versuchte er, am Abend die Rückfahrt bei Neudorf umzusetzen . . . Und hatte fast schon wieder Pech (!): Ein Güterzug fuhr in dieselbe Richtung . . . Immerhin ist der Bimmdzf-Steuerwagen nun gut erkennbar
<94> Und das ist der (sehr knappe) Nachschuß: Es schiebt nun die 101 013 alleine bis nach Koblenz, die andere 101 war im Schwarzwald (Seebrugg) geblieben, da nicht in Doppeltraktion bergab gefahren werden darf (so wurde es übermittelt). In Koblenz wurden die drei genannten Museumsstücke an das DB-Museum übergeben, dann fuhr der Zug mit seinen Fahrgästen wieder nach Frankfurt zurück. Vielen Dank an Michael Goll für diesen schönen Eindruck von dieser nicht alltäglichen Sonderfahrt. Daß Michael heute gleich dreimal Pech hatte, wird hoffentlich dafür sorgen, daß er nun drei Monate pechfrei bleibt – Jedenfalls wünsche ich ihm dies!

*

Der 21. Februar 24 brachte auch bei mir ein paar neue Bilder ins Archiv – Allerdings nicht so, wie gewollt . . . Vorgemeldet war die schon lange mal hier erhoffte 120 143, und für die bin ich trotz Regen losgefahren nach Osterfeld. Aber erfolglos = Der Zug mit der gewünschten 120 hat sich soooviel Zeit lassen müssen (sicher unverschuldet und keineswegs im Sinne des Tf), daß er hier in der nicht mehr knipsfähigen Dunkelheit ankam. ABER immerhin: Es kamen mehrere andere Highlights vorbei, die die Trauer um die 120 etwas schmälern konnten . . .

<93> Da war zum Beispiel sie hier, als das Licht noch halbwegs passabel war = Die scheinbare „193 274“, aber mit der polnischen Zulassungsnummer 91 51 5370 072-8 PL-ID und mit vier Stromabnehmern -ergo mehrsystemfähig- in der West-Ausfahrt Oberhausen-Osterfeld
<92> ABER wie so oft -> Die Nummer ist auf den ersten Blick nicht eindeutig! Es lassen sich in der Datenbank gleich zwei Loks mit dieser Nummer finden, nämlich hier die Erste 6193 274 als Link, und hier die Zweite 6193 274 ! Das KÖNNTE nun bedeuten, daß es sich um die ELOC-Lok vom Baujahr 2016 handelt, die in Polen eine neue Zulassung bekommen hat, obwohl die erste Zulassung eigentlich angeschrieben bleibt, oder gibt es zwei Loks mit scheinbar selber Nummer ?? Antwort: JA!
<91> Die Nummerngleichheit „6193 274“ ist verwirrend, aber dies hier kann eigentlich nicht die spätere polnische Lok sein, denn sie trägt nur zwei Stromabnehmer! – Wie paßt das zusammen? Antwort: Gar nicht . . .

elektrolok.de (Hans Sölch) und ein Siemens-Mitarbeiter haben für Aufklärung gesorgt, herzlichen Dank dafür = Es sind tatsächlich ZWEI unterschiedliche Lokomotiven, die beide scheinbar auf den ersten Blick dieselbe Nummer 193 274 tragen! Die ELL/TXL-Lok „We love to connect“ ist NICHT identisch mit der viel jüngeren polnischen 5370 072 alias 6193 274. Das ist verwirrend und sicher nicht im Sinne des Erfinders der NVR-Nummern, aber es gibt inzwischen wohl über 20 ähnlicher scheinbarer Doppelbesetzungen -> Tatsächlich aber sind beide Loks sehrwohl unterscheidbar, denn die NVR-Nummer ist sowieso eine andere und im deutschen System (wie uns der Siemens-Kenner mitteilt) wird die polnische Lok mit „6193 274“ angemeldet, die deutsche Lok aber mit „193 274-8“, da kann es also keine Verwechselung geben, die Verwirrung kommt „nur“ bei den Fotografen an der Strecke auf . . . Dazu noch zwei Zusatzbilder:

<90> Vectron 91 51 5370 072-8 PL-ID, Abnahme 31.08.23 (die 08. nicht ganz sicher!), LZB-Nummer 6193 274 !

Die Baudaten dazu = Siemens München 23334/2023, Vectron Nummer 1336

<89> Vectron 91 80 6193 274-8 D-ELOC, Werbelok ELL/TXL, Abnahme 13.09.16, LZB-Nummer 193 274-8 !

Die Baudaten dazu = Siemens München 22179/2016, Vectron-Nummer ?

<88> Dann kam die 077 001, für welche genau das gerade Geschriebene gilt: Sie trägt weiterhin die französische Zulassungsnummer, obwohl sie lange schon in D spazieren fährt – Hier übrigens mit einem Tf, der wild geschimpft hat über den Fotografen (der nicht im Gleisbereich war und an einem häufig von Fotografen genutzten -problemlosen- Fotopunkt „Scheuerstraße“ stand) . . .
<87> Und dann kam der Zug, auf den ich ein wenig spekuliert hatte, dessen Laufweg ich aber nicht kannte. Ich wußte nur, er kommt von Bremen und will nach Worms, und da gibt es viele Möglichkeiten; Daß er gerade hier entlang kam, war sehr schön und gern gesehen
<86> Und dann kam noch ein Highlight in der „blauen Stunde“ völlig unerwartet um die Ecke: 225 030 ex 215 030 von EGP! Und mit ihr im allerletzten, so gerade noch mit durch Photoshop hinbiegbarem Licht, war es das für heute . . . Die gewünschte 120 143 kam später noch hier vorbei, aber in völliger Dunkelheit – unknipsbar . . .

*

Am 19. Februar 24 kamen wieder ein paar Bilder hinzu, und zwar unter anderem die letzten Bilder zur Doku der Zerlegung der Kölner Brücke, die hiermit dann abgeschlossen ist mit genau 202 Bildern (incl. zweier Nachträge). Das interessanteste Bild von heute stelle ich hier mal dem älteren Bild desselben Themas direkt gegenüber:

<85> Der Bagger zerlegt heute gerade die Reste der letzten Brücke des Karl-Lehr-Brückenzuges, die noch zu entsorgen war. Und zufällig sehen wir hier genau zwei Teile, die auch auf einem Foto vom 23.01.24 letztmalig „ganz“ zu sehen sind . . .
<84> Genau diese Ecke sehen wir im Bild 85 und daneben liegt ein Teil der Stirnwand. Das waren also die ersten Teile, die bei der Verschrottung entfernt wurden und sind nun die letzten Teile, die im großen Berg von Altteilen wieder auftauchen. Sie werden vom „Scherenbagger“ noch in handliche Stücke verkleinert und das war´s dann . . . Zusätzlich konnten inzwischen alle mir bekannten Souvenirs der genauen Stelle zugeordnet werden, von der sie stammen, und sogar das von der Stadt Duisburg als Denkmal erhaltene Bogenstück konnte eindeutig identifiziert werden = Siehe dazu die in der Galerie noch nachgefügten Bilder 201 und 202! Damit ist meine 202-Bilder-Doku zur Kölner Brücke beendet

*

In der Nacht zum 19. Februar 24: Nun bin ich wieder in heimatlichen Gefilden nach meinem Kurzausflug nach Hamburg, für den ich mich hier „ordnungsgemäß“ abgemeldet hatte . . . Diese Kurzreise hatte zwar familiäre Hintergründe, aber ganz zufällig gerieten auch zwei alte Damen der Eisenbahn in meine Reichweite und zwei architektonische Besonderheiten:

<83> Für mich am interessantesten war dieses stolze Fahrzeug, dem man weit über 50 Dienstjahre ansieht, aber auch ansehen DARF: 225 002 ist es, die ehemalige 215 002, Baujahr 1969 bei Krupp in Essen. Heute gehört sie zur EGP Potsdam und stand im Hamburger Hafengelände zur Wochenendruhe abgestellt. Neben ihr steht die sehr schöne 291 038, aber an sie war nicht heranzukommen
<82> Dafür kam man aber etwas weiter an diese ebenfalls schöne Lok des selben Typs heran: Dies ist die 295 076 und damit die ehemalige 291 076. Und sie gehört heute zu RailSystems Gotha und hatte gerade erst vor wenigen Tagen eine frische HU bekommen, nämlich am 06.02.24 (in Gotha bei RPRS). Hinter ihr steht die DB- 261 098

Und der Vollständigkeit halber zeige ich hier auch die beiden architektonischen Besonderheiten:

(und bei Beiden sind die dunklen Wolken symbolisch für die nähere Zukunft . . .)

<81> Da ist zunächst die berühmte Köhlbrandbrücke, hier aber mal aus einer eher ungewöhnlichen Perspektive. Und auch zeitlich kann man von einer Perspektive reden, die aber nicht besonders schön ist: Es gibt Meldungen, nach denen die Brücke in die Jahre gekommen und nicht mehr langfristig haltbar ist, sogar an einen Abriß muß man leider denken – Und für einen Ersatz fehlt das Geld . . . Auch von einem Tunnel an ihrer Stelle war die Rede, aber davon sind die Planungen wieder abgerückt, für SIE HIER gibt es jedenfalls keine lange Zukunft mehr
<80> Und die zweite, derzeit in allen Medien präsente Besonderheit ist diese hier: Der „ELBTOWER“ der Immobiliengesellschaft Signa des Karstadt-Milliardärs Benko, der wohl nicht länger Milliardär ist und möglicherweise demnächst wieder kleinere Brötchen backen muß. Die Baumaßnahmen ruhen und sind keineswegs in guter Perspektive für die nächste Zukunft . . . Immerhin gibt es Pläne der Stadt Hamburg, die Ruine zu übernehmen und in Eigenregie weiterbauen zu lassen, in welcher Form auch immer . . .

Und dann gibt es noch einen Nachtrag, gewissermaßen einen Bonus:

<79> Denn von der eben gesehenen 225 002 gibt es ein älteres Bild aus meinem Bestand, das die Lok noch als 215 002 im Bw Ulm zeigt. Damals war sie orientrot lackiert und wartet hier gemeinsam mit der 215 004 auf weitere Einsätze im Herbst 1996
<78> Und noch ein weiteres Bild der Lok kann ich bieten: Hier läuft sie schon als 225 002, aber noch in Diensten der DBAG, als Schiebelok hinter dem damaligen Blümchengießzug am Heißener Berg in Mülheim an der Ruhr

*

Ich melde mich für zwei Tage ab.

Nach dem ganzen Streß mit den vielen Hundert Bildern vom Abriß der Kölner Brücke in Duisburg brauche ich eine kurze Auszeit . . . Ich bin dann mal zwei Tage weg (in der Hamburger Gegend) und kann wohl erst am Montag (19.02.) wieder Updates einspielen. Nachzutragen gibt es zur bewußten Brücke aber noch ein paar Souvenirs, die mir zwar nicht alle gehören, von denen ich aber weiß, daß sie in gute Hände kamen – Und zwar allesamt an Interessenten, die eine besondere Beziehung zu dieser Brücke haben, so wie ich, dessen Familie aus dem Kölner Raum stammt und daher schon früh in Kontakt mit der Hohenzollernbrücke kam, deren kleine Reste auf diesem Foto zu bestaunen sind, seit es die bemerkenswerte Brücke nicht mehr gibt:

<77> Dies kann alles sein, was beim Abriß einer riesigen Brücke von 1500 Tonnen genieteten Stahls übrigbleibt . . . Es sind aber nicht nur diese drei Stücke „privatisiert“ worden, sondern noch eine Menge mehr, nur zu diesen Dreien habe ich Zugang: Der linke Klotz wiegt 26,3 Kg (!) und besteht aus 6 übereinander gelegten 20-mm-Stahlplatten, der mittelere Klotz besteht nur aus zwei Stahlplatten und einer Niete und die rechte Einzelniete ist eine Gefälligkeitsschweißung für einen Interessenten, der höflich danach gefragt hat. Alle Drei dürften sicher von der Kölner Hohenzollernbrücke aus den Baujahren 1907 bis 1911 sein und bei den beiden größeren Teilen ist sogar klar, won welcher Stelle sie genau stammen. Für Manche mag dies nur Schrott sein, für mich ist es eine individuell wertvolle Erinnerung, und zwar eine anfaßbare Erinnerung an eine Brücke, die es nicht mehr gibt

*

Hinweis: Die letzten Tage waren ausgefüllt mit Updates zum Fortgang der Bauarbeiten am Duisburger Hbf und mit der Bearbeitung der Bilder der Zerlegung der Kölner Brücke . . . HIER sind die nun fertigen 190 Detailbilder der Zerlegung zu finden. Auf die Einstellung neuer Bilder vom Hbf müßt ihr bitte noch etwas warten, aber der Istzustand wurde alle paar Tage dokumentiert, es geht also nichts verloren

<76> Als Beispielbild der Zerlegung der Kölner Brücke in Duisburg habe ich dieses Bild ausgewählt: Es stellt das Ende der aufwändigen Bemühungen dar und auch das Ende der ehemaligen Hohenzollernbrücke aus Köln = Die beiden letzten Bogenelemente werden zeitgleich von zwei Kränen abgehoben, damit hat die Brücke aufgehört zu existieren; Das Bild ist mit der Galerie verlinkt

*

Am 07.02.24 konnte ich mal wieder eine (kleine) Fernfahrt unternehmen – Einen frischen Neuwagenbesitzer nach Golfsburg . . . äh . . . Wolfsburg bringen, um sein Gefährt abzuholen. Dabei wollte ich auf dem Rückweg Pause machen beim Bahnhof Dedensen-Gümmer, um nach langer Zeit mal wieder beim berühmten Fotopunkt vorbeizuschauen. Ich wußte noch: Der Fotopunkt ist nur wenige Meter von der Autobahn (Abfahrt Wunstorf-Luthe der A2) entfernt und insofern gut und quasi ohne Umweg erreichbar. Es kam so Einiges vorbei in meinem Zeitfenster und 3 Züge habe ich hier mal ausgewählt:

<75> Für mich der Star heute war nochmal eine schöne Streckenaufnahme einer 151 kurz vor dem bevorstehenden Ende dieser Baureihe bei RP bzw dem Mieter DBAG. Nur erhofft, aber nicht wirklich erwartet, kam die AK- 151 103 des Weges, leider allerdings bunter als notwendig
<74> Auch dieses Fahrzeug war für mich interessant: Ein Neigetechnik-Zug der Reihe 411 = 411 007 „Pirna“ mal in ganzer Länge
<73> Und auch dieses Bild fand ich sehr interessant, sah ich doch erstmalig einen der Amsterdam- Berlin- IC´s, die seit Kurzem mit Loks der Nederlandse Spoorwegen durchfahren bis Berlin. Hier 193 737, die sich übrigens hier mit 193 935 (ebenfalls NS) kreuzte

*

Am 03.02.24 wurde eine gravierende Änderung vorgenommen: Der Ordner „07“ wurde umgestaltet und soll ab sofort kleine, in sich abgeschlossene Bildberichte zeigen, für die kein eigener Ordner eingerichtet wird. Dazu zählt bis jetzt der Besuch auf dem Schrottplatz Feldkirchen (bei München) im Jahre 1973 und ganz aktuell ein Besuch im AW Krefeld-Oppum aus dem Januar 2024. Das Beispielbild hier stammt aus der Oppum-Galerie:

<72> Wir sehen einen leider unbekannten ICE II, der im AW Krefeld- Oppum eine HU mit Neulack erhält und in Kürze wieder dem Betrieb zur Verfügung stehen wird für weitere 8 Jahre, er ist fast fertig und sieht aus wie frisch aus der Packung . . .

*

Der 03. Februar 2024 brachte ein paar wenige Bilder einer stehenden Lok ins Archiv, hatte ich doch eher zufällig in Wedau eine DB-143er erspäht:

<71> Da stand einsam und verlassen die 143 138, die noch bis zum Sommer gültige Fristen hat

*

Der 1. Februar 2024 war etwas anstrengend für mich . . . galt es doch, Familienmitglieder mal eben mit dem Auto nach Bayern zu befördern. Kein Problem, sowas mache ich gerne. Noch viel mehr, wenn sich damit auch eine Knipserei verbinden läßt – und viel viel mehr, wenn es sogar zwei werden . . .

<70> Es ergab sich die Gelegenheit, im Bahnpark Augsburg mal kurz die 23 105 zu besuchen im derzeitigen Zustand, die seit wenigen Monaten dort ihr Zuhause gefunden hat. Wir erinnern: Dies war die LETZTE für die Bundesbahn gebaute Dampflokomotive, damals, im Dezember 1959. Sie hat die Baudaten Jung 1959, Fabriknummer 13113, war zuletzt in Saarbrücken stationiert und hat gottseidank überlebt. Sie hat nicht nur alle Verschrottungswellen überstanden, sondern auch den großen Brand in Nürnberg vom 17. Oktober 2005 und sieht inzwischen wieder aus wie eine Dampflok. Sie wird in Augsburg optisch hergerichtet, wozu das Museum noch Ausrüstungegegenstände sucht, die zu ihr passen, z.B. vom Führerstand! Vielleicht kann ja einer der Leser helfen und hat noch Souveniers im Keller liegen? Übrigens ist zum Bahnpark Augsburg eine umfassende Galerie in Arbeit, die auch die anderen dort ausgestellten Fahrzeuge würdigt
<69> Und auf dem Rückweg hatte ich Gelegenheit, in Gemünden einen Halt einzulegen am klassischen Fotopunkt „Mainbrücke“. Dazu muß man wissen, daß die Straße „Mainbrücke“ heißt, auf der ich hier stehe, wir sehen aber keineswegs eine Mainbrücke, sondern eine Brücke über die Fränkische Saale, die hier (rechts vom Fotografen) in den Main mündet. Hier 182 912 der EVB
<68> Und auch so ist das Motiv umsetzbar, hier mit 185 281
<67> Und dies ist die andere Seite, hier mit 159 206, die wahrscheinlich den Pendel von den Niederlanden via Emmerich und Oberhausen nach Wacker Burghausen am Haken hat. Natürlich kommt sowas erst um die Ecke, als die Sonne schon weg war . . . aber immerhin kam später sogar noch der Gegenzug mit 159 242 in die Speicherkarte, sowie einige Werbeloks -> Dazu später mehr, ich plane eine ganze Galerie zu diesem Ausflug

*

Am 30.01.24 kamen noch ein paar Bilder hinzu vom Abtransport des Brücken-Bodens der zerlegten „Kölner“ Brücke, siehe dort (ganz unten)

*

Inzwischen ist am 29.01.24 die Zerlegung der Kölner Brücke in Duisburg abgeschlossen, die Brücke gibt´s nicht mehr. In der Galerie zur Kölner Brücke in Duisburg wird es dazu noch eine Untergalerie geben mit Detailbildern der Zerlegung, aber in der verlinkten Hauptgalerie gibt es schonmal eine Zusammenfassung der Zerlegung ab dem Bild 111! Als Beispielbild habe ich dieses hier ausgewählt, das ebenfalls zur Hauptgalerie der Brücke verlinkt ist:

<66> Dies war der Schlußakkord der Zerlegung am Abend des 28. Januar 2024: Die beiden letzten Bogenelemente der Kölner Brücke wurden zeitgleich abgehoben, damit blieben nur noch wenige Stahlpfeiler stehen, die später abgeschnitten wurden, sodaß die Brücke nun vollständig „abgeräumt“ ist. Hier verlassen also die beiden Mittelelemente der unteren Bögen ihren angestammten Platz, den sie mehr als 100 Jahre innehatten. Dieses Abheben symbilisierte für alle Beteiligten das Ende der Brücke, die 1911 in Köln gebaut worden war

*

Es gab mehr als Hundert Bilder heute, am 28. Januar 24, vom Abriß (bzw. der Zerlegung) der alten Kölner Brücke in Duisburg. Die Brücke gibt es nicht mehr! Sie wurde bis zum Abend vollständig zerlegt – oder jedenfalls fast vollständig: Nur 6 einsame Seitenmasten ohne Funktion standen noch, als ich die Szene verließ:

<65> Das letzte abgehobene Bogenteil ist links vom blauen Bagger gut erkennbar. Es liegt sicher auf dem Boden und braucht keine Brücke mehr zusammenzuhalten, wie mehr als 100 Jahre lang! Alles, was jetzt noch steht, ist der querverspannte Stützrahmen und es sind 6 Seitenmasten der Brücke übergeblieben, die schnell entfernt sind, damit ist der Zeitplan vom Abriß erfüllt

Weitere Bilder dazu wird es in wenigen Tagen geben

*

In der Nacht zum 28. Januar 24 haben wir die Klickzahl 156001 bei den Besucherzahlen erreicht . . . Und da war doch was . . . Die Nummer kommt mir doch sehr bekannt vor: Gleich mehrfach geriet mir diese letzte Neuentwicklung der DDR nit genau dieser Nummer vor eine Linse, und der Wert der Besucherzahlen soll Anlaß sein, daran zu erinnern:

<64> Erstmals traf ich die Lok zufällig im April 1994 in Leipzig, gemeinsam mit einer schön gemachten Kodak-Werbung. Kodak? Ist heute schon nicht mehr in aller Munde, aber diese Farbnegativ-Filme, die gibt es tatsächlich immer noch im Handel
<63> Dann sah ich die Lok erst im Mai 2018 wieder, und zwar in Oberhausen, diesmal als MEG-Lok
<62> Und als sie am 26.04.2020 an der Lotharstraße mit einem Schrotti zum Bender vorbeikam, sah sie schon wieder anders aus und hatte eine Werbung für die MEG verpaßt bekommen, die ihr gut stand
<61> Dann durfte sie im November 2020 nochmals einen Schrottzug nach Opladen bringen, abgepaßt in Wuppertal am Motiv mit den zwei Kilometerangaben: Die 116,0 bezieht sich auf die Ferngleise und die 38,8 beziffert die Ortsgleise
<60> Und am 24.03.23 sah ich sie dann nochmals, und zwar quasi direkt vor meiner Haustür im Duisburger Hbf, nun für FWK im Dienst

*

Der 27. Januar 24 brachte ebenfalls ein paar Bilder der Zerlegung der Kölner Brücke in Duisburg-Kaßlerfeld ins Archiv, und nochmals muß ich um Geduld bitten: Inzwischen sind mehrere Hundert Bilder der Zerlegung angefallen, die alle sortiert und bearbeitet werden müssen, das wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Immerhin zeige ich hier schonmal ein Bild von heute, und zwar ein Nachtbild, denn: Um einen Sturmtag ohne Schweissarbeiten wieder auszugleichen, wird heute die Nacht über durchgearbeitet, was am Abend folgendermaßen zu dokumentieren war:

<59> Gleich an zwei Stellen wurde gleichzeitig gearbeitet. Wir sehen, daß nur noch ein Rest der ehrwürdigen Brücke übergeblieben ist, die ein paar Bilder weiter unten noch in „ganz“ zu sehen ist, siehe Bild 50 zum Vergleich

*

Ich bin zur Zeit dabei, täglich ein paar Momente der Zerlegung der „Kölner“ Brücke in Duisburg zu dokumentieren. Durch die Fülle des Materials, das erst vorbereitet werden muß, können aber NOCH keine weiteren Bilder eingestellt werden, sie kommen aber!

Drei von ihnen schonmal als Beispiel:

<58> Dies ist der Sachstand am 25. Januar 24. Wir sehen den ganzen „Karl-Lehr-Brückenzug“ mit den beiden alten nun abzubauenden Brücken un den beiden neuen Brücken daneben. Die alte Kölner Brücke ist bereits zur Hälfte verschwunden, unten liegen einige Reste am Ufer der Ruhr. Unter der Brücke die Schwimmpontons der Firma Sarens, die das Gesamtgewicht der Brücke tragen können (!)
<57> Und so sieht die Zerlegearbeit dann aus. Wir erkennen dabei, daß die Brückenbögen hohl sind, was auch logisch ist, da nicht in einen Hohlraum hinein vernietet werden kann und zweitens, daß die Brücke keineswegs aus Bögen besteht, sindern aus absolut geraden Stücken, die jeweils leicht abgewinkelt aneinandergesetzt wurden – Damit ergibt sich im Gesamtbild ein scheinbarer Bogen
<56> Und dies ist eine ganz faszinierende Besonderheit, die dokumentiert werden konnte: Wir sehen einen Doppel-T-Träger aus einer Zeit, in der es noch gar keine Doppel-T-Träger gab (!!). Wie sieht die Lösung des Problems aus? Schaut mal genau hin: Wir sehen drei einzelne gerade Platten, die das „H“ bilden und dann vier WINKEL, die in alle Ecken gesetzt und dann aufwändig vernietet wurden! Was für ein Aufwand für einen Doppel-T-Träger, der heute in einem Arbeitsgang gewalzt wird. Betrachtet die irre Anzahl von Nieten und bedenkt, wie aufwändig sie montiert werden mußten – Irre (aus heutiger Sicht, damals das Maß der Dinge, wir reden vom Baujahr 1907 bis 1911!)

*

Der 23. Januar 24 brachte zahlreiche neue Bilder ins Archiv, und zwar in der Hauptsache zu zwei Motiven: Einerseits war die neuerstandene 151 001 der Bayernbahn Nördlingen erstmals auf großer Fahrt, und zwar am „Henkelzug“ von Langenfeld nach Gunzenhausen! Und zum anderen war es die schon oft erwähnte „Kölner“ Brücke in Duisburg, deren letztes Stündlein heute wirklich geschlagen hat. Zu beiden Motiven sind Serien entstanden, die in nächster Zeit noch ausgeweitet werden, zunächst nur jeweils zwei Beispielbilder daraus:

<55> Vor wenigen Augenblicken ist sie losgefahren in Langenfeld und summt hier durch Leverkusen-Rheindorf, die 151 001 der Bayernbahn
<54> Herrlich: Eine altgrüne 151, und dann noch die 001! Allzeit gute Fahrt und wenig Schäden!! Gruß zurück an den Tf
<53> Das war´s dann: Die ehemaliger Kölner Hohenzollernbrücke, die im März 1945 gesprengt worden war und danach zwei Jahre lang im Rhein gelegen hatte, wurde heute in Duisburg endgültig verschrottet – Zumindest begannen heute die Zerlegearbeiten. Zur Brücke gab es ja ausführliche Erläuterungen, heute wurden dann vollendete Tatsachen geschaffen

Hier gehts zur Galerie der „Kölner Brücke in Duisburg“

. . . in der demnächst die Zerlegebilder zu finden sein werden!

<52> Und völlig geräuschlos trennen sich plötzlich die abgeschnittenen Teile vom Rest. Die alte Nietkonstruktion aus den Baujahren 1907 bis 1911 stand seit 1949 in Duisburg an dieser Stelle als Brücke über die Ruhr, nun muß sie weichen und geht den Weg allen alten Eisens

*

Am Sonntag, den 21.01.24, brachte mich eine private Verpflichtung für einen Tag in den Großraum Bremen. Und wenn man denn einmal da ist, kann man ja mal kurz nachsehen, was denn im alten Bw Bremen Rbf so alles rumsteht . . .

<51> . . . und das war absolut keine schlechte Idee: Erstmals überhaupt in ihrer neuen alten Farbgebung konnte ich dabei die 110 511 (ehemalige 139 134) erspähen! DAS war eine sehr schöne Überraschung, für die sich der Umweg schon gelohnt hat. Die weiteren Bilder kommen in den nächsten Tagen – es waren noch andere Überraschungen dabei, aber sie hier war der Star!

*

Am 19.01.24 konnte ich letztmals ein paar Bilder der alten Ruhrbrücke in Duisburg- Kaßlerfeld machen. Wir erinnern: Das war ein Originalteil der Kölner Hohenzollernbrücke, über das bis zur Sprengung im März 1945 Autos und Straßenbahnen den Rhein überqueren konnten. Zur Historie dieser Brücke gibt es in dieser Homepage eine eigene Galerie, in der auch zu sehen ist, daß die neue Brücke bereits fertig ist. Nun also ist das Ende der alten Kölner Brücke gekommen, ab dem 22.01.24 beginnt die Zerlegung!

<50> So sieht die Situation heute aus, am letzten Arbeitstag vor dem Abriß. Die alte Brücke steht noch im Ganzen und wird vorbereitet für die Zerlegung, der Kran steht schon bereit. Neben ihr ist die neue Brücke zu sehen, die bereits in Betrieb ist und unter ihr fließt das Wasser der Ruhr, die dem ganzen Gebiet zwischen Duisburg und Dortmund den Namen gab
<49> Wenn man genau hinsieht, erkennt man, warum die alte Brücke, die in Köln im Jahre 1911 fertig wurde, nun den Weg allen alten Eisens gehen muß: Sie ist einfach nieder. Die Pfeile zeigen auf zwei von vielen deutlich sichtbaren Durchrostungen von innen. Das Bild zeigt aber auch die Markierungszeichen für zu setzende Trennschnitte (siehe oben rechts) und es zeigt die alte, überaus aufwändige Niettechnik der damaligen Zeit – allein auf diesem Bild sind mehrere Hundert Nieten zu finden (!)
<48> Diese Perspektive wird es also nicht mehr lange geben, daß man von der Straßenbahn aus die alte Brücke noch sieht. Der Plan ist nun, die alte Brücke wegzureißen und dann die neue Brücke komplett an deren Platz zu verschieben

Wer also noch Bilder der alten Kölner Brücke haben möchte, möge sich beeilen!

*

Der 18.01.24 brachte nur ein einziges Fotomotiv in die Speicherkarte, mehr Zeit war nicht für eine mögliche Exkursion . . . Angetroffen wurden am üblichen Abstellplatz neben Gleis 1 in Duisburg Hbf gleich drei Fahrzeuge:

<47> Hier standen heute die 193 942 von ELOC, die 193 208 ebenfalls von ELOC/ELL und der 648 361 der RheinRuhrBahn
<46> Und ganz plötzlich und nur für einen Augenblick ergab sich eine surreale Abendsonne, und genau passend lief dieser IC in Duisburg ein neben den abgestellten Vectronen. Da war Auslösen Pflicht! Es ist übrigens der Steuerwagen D-DB 61 80 80-91 147-1 Bpmmbdzf 286.1 mit der letzten HU vom 19.08.20 in Neumünster (ANX)
<45> Und geschoben wurde dieser Zug von der 101 134, hier der Nachschuß im dachlosen (jüngeren) Teil von Duisburg Hbf

*

Dann kam der 14. Januar 24, ein Sonntag. Also ein Ruhetag . . . eigentlich. Aber dann kam eine Meldung rein, die elektrisierte: Der Oberhausener Starzug, der Coilexpress „Andernacher“, der hier und überall schon oft mit Doppel-151ern zu sehen war, der war plötzlich in Oberhausen-West mit einer 232 gesichtet worden! Freilich dauerte die Umsetzung dann noch zwei Stunden und aus dem „Brötchenholen“ wurde Nix, da mußte eine andere Entschuldigung her . . .

<44> Aber dann kam er, und tatsächlich mit der 232 669! Hier gesehen zwischen Wedau und Lintorf und eindeutig identifiziert durch die Buchstaben „AND“ auf den Coils = Der Andernacher = Der GAG 60713 !
<43> Und nur wenige Meter weiter stand Markus, ebenfalls beim „Brötchenholen“ . . . ;-))

Und sonst !?

Gab es noch Beifang . . .

<42> Völlig unerwartet kam 218 468 (laut NVA-Nummer: immer noch NeSa) angebrummt mit einem „Spülzug“

Und dann ergab sich noch etwas Feines . . .

<41> An einem Ort im Großraum Duisburg waren diese drei Riesen abgestellt, allerdings auf Bahngelände, daher (und weger der hier mitlesenden „Künstler“) möchte ich den Ort nicht nennen, nur soviel: Die Aufnahmen entstanden legal. Wir sehen die 2159 258 (Abnahme erst im Dezember, also flammneu) und dahinter 2019 303 und 304, alle von oder für RFO
<40> Hier die neue 2159 258, Abnahme 04.12.23 = Stadler Valencia 4315/2023 im Portrait = Imponierend!

*

In der Nacht zum 14. Januar 24 wurde der Klickwert (Besucherzahl) von 155001 erreicht. Und weil mir dazu etwas einfällt, das aber leider auch mit etwas Frust verbunden ist – und weil hier ja auch gelegentlich alte Bilder auftauchen sollen, ist dies eine schöne Gelegenheit, DENN zu dieser Zahl fällt jedem Eisenbahnfreund eine bestimmte Lok ein . . .

.
<39> Diese 155 001 habe ich allerdings nur zweimal gesehen bisher; So kanns kommen: Manche Loks hat man dutzendfach, andere überhaupt nicht, da sind „zwei“ ja schon viel. So traf ich sie im Jahre 1994 im Bw Halle/S P an, als sie zur Wochenendruhe abgestellt war, allerdings ziemlich eingekeilt von anderen Fahrzeugen. Immerhin kann man einen augenfälligen Unterschied der Vorserienlok im Vergleich zu einer direkt daneben stehenden (unbekannten) Serienlok erkennen: Die 001 hat größere Fenster an der Front und an der Seite!
<38> Und dies ist das zweite Bild, das ich von ihr habe, und das immer noch großen Frust auslöst: Ich stand am Bahnsteig in Aachen und war dabei, rechts eine neu lackierte 110 zu knipsen mit langer Belichtungszeit, da nahm ich auf dem anderen Gleis eine Bewegung wahr – aber es ging so schnell, daß ich die Zeit nicht mehr ändern konnte, und so ist meine einzige Betriebsaufnahme der 155 001 leider unscharf geworden . . . und das auch noch am westlichsten Punkt, den die 155 überhaupt erreichen konnte . . . Ich habe sie danach nie wieder gesehen, weiß aber, daß sie als Museumslok erhalten geblieben ist, und zwar in Halle P!

*

Und weiter geht´s, auch wenn dadurch die exklusiven Bilder der 155 111 weiter nach unten rutschen, so ist das halt im Leben . . . Nichts ist so alt wie die Zeitung von Gestern . . .

Also, am 12. Januar 24 konnten trotz widrigen Wetters ein paar Bilder entstehen in meinem „Wohnzimmer“ ELOT:

Die Überschrift: Erfolgreich verpaßt!

Hä? Wie kann etwas „erfolgreich“ sein, wenn man es verpaßt hat? – – – Ganz einfach: Das, was erwartet wurde, wurde verpaßt, aber dafür kam was Anderes unerwartet um die Ecke, daß genauso interessant war und sonst verpaßt worden wäre . . .

<37> Also, erwartet worden war eine vorgemeldete 264 (Voith Maxima), die nur sehr selten hier bei uns zu sehen ist und die mir sehr wichtig gewesen wäre . . . Nun, sie war etwas zu schnell für mich und ich habe sie um wenige Minuten verpaßt. Aber in meinen Frust hinein kam völlig unerwartet eine DELTA um die Ecke: 243 931 nach Rheinhausen!
<36> Gesehen an der Forsthauswegbrücke (an der Universität) im Duisburger Stadtwald bei ELOT

Und dann kam noch was ziemlich Interessantes . . .

<35> Die orientrote 218 402 von RailSystems Gotha! Leider aber nur Lz. Das Foto geht SO . . .
<34> Oder SO, aber immer stört der Mast. Es sei denn . . .
<33> Es sei denn, man hilft etwas nach und versetzt das Schild etwas, dann paßt´s
<32> Und ein Portrait dieser schönen Lok war noch drin. Sie hat den Ehrennamen PIDDER LÜNG
<31> Und dann kam noch sie hier: Die in Tschechien zugelassene 383 402 von Metrans wollte noch ins Bild, bevor die Heimreise angetreten wurde zum Aufwärmen, draußen war es feucht und bitterkalt

*

Der 11.01.24 brachte ein paar exklusive Bilder aus Neustrelitz, die ich selber noch etwas verfeinern kann durch ältere Bilder derselben Lok:

155 111-8

(91 80 6155 111-8 D-BDMW)

Diese Lok ist zu Restarbeiten und zur Lackierung im AW Neustrelitz (OMB), nachdem sie bei LEG und der DB in Halle/S wieder zu neuem Leben erweckt worden war, gehört nun zu den Mietloks von Traktion4Rent GmbH und steht dem neuen Mieter Budamar West GmbH ab sofort zur Verfügung für deutschlandweite Einsätze! Sie wurde zusätzlich von PIC-Werbung Schleiz noch foliiert. T4Rent verfügt nun über 7 Loks der Reihe 155, nämlich 004, 078, 111, 137, 138, 151 und 273. Hier die Bilder, die uns freundlicherweise die OMB zur Verfügung gestellt hat:

<30> Hier steht sie frisch lackiert im AW Neustrelitz und freut sich auf erste Einsätze!
<29> Schick ist sie geworden!! Und sicher sehr zuverlässig. Dank für die Bilder an Martin Dirsch und Eric Schneider, OMB Neustrelitz!
<28> Hier sehen wir die Maschine noch mit alter Nummer „250 111“ im Jahre 1991 in einer Reihe von Betriebsloks im Bw Cottbus, wir sehen von links nach rechts: 118 683, 250 234, 250 213, 250 233, 250 111 und 143 126
<27> Und hier sehen wir die Lok im letzten Betriebszustand bei RailPool auf der Drehscheibe des Bw Bremen-Walle Rbf im Mai 2019
<26> Und auch an der Lotharstraße war sie anzutreffen, ebenfalls im Mai 2019

Der Lok, dem Eigner und natürlich dem Mieter allzeit gute Fahrt!

*

Aber der 11. Januar 24 hatte noch mehr zu bieten, nämlich Wintersonne und fiese Minus-Temperaturen. Und er HÄTTE ganz fast auch noch eine private 111 mit einem Zirkus-Sonderzug zu bieten gehabt – Die war aber zu schnell für mich und ist mir deshalb entwischt. Dafür kam aber dies hier vorbei in einem Zeitfenster um die Mittagszeit:

<25> Große Freude: Die orientrote 143 856 kam des Weges mit einem ebenso feinen Zug, leider allerdings aus fotografischer Sicht auf dem „falschen“ Gleis an der Lotharstraße (ELOT), Brücke Forsthausweg
Jo, zugegeben . . . Hier wurde etwas manipuliert . . . Wäre es aufgefallen ??
<24> Dieser Neuauto-Zug war offensichtlich für DeltaRail unterwegs. Und wie bei Edgar Wallace ist auch der „Meister“ mit im Bild, wenn auch nur als Schatten . . .
<23> Wie es ausgesehen HÄTTE auf dem „richtigen“ Gleis sehen wir hier bei 185 532 „Captrain Dompteur“
<22> Und die Gegenseite bei eigentlich zauberhaftem, aber nur schwer fotografisch umsetzbarem Licht sieht dann so aus: 248 014 von NorthRail im Elkektromodus. Hier sieht man auch (glaube ich), wie kalt es dabei war – brrrrr . . . .

*

Am 09.01.24 habe ich ein paar weitere Updatebilder der Bauarbeiten am Duisburger Bahnhof eingestellt, verbunden mit einem weiteren Aufreger. Wer Interesse daran hat, möge auf das Beispielbild klicken und dann zum Bild 257 herunterblättern:

<21> Dies ist ein Beispielbild aus dem Update in der mit dem Bild verlinkten Gelerie. Es zeigt den Zustand der Baustelle um den Jahreswechsel: Ganz rechts der neue (aber völlig unfertige) Bahnsteig 12/13, in der Mitte der fast fertige Rohbau von Gleis 10/11 und links die noch unangetastete alte Halle vom Bahnsteig 8/9

*

Der 8. Januar 24 brachte nochmal ein paar Bilder zum Fortgang der Arbeiten am Duisburger Bahnhof ins Archiv. Und er bescherte zudem eine unerwartete (zufällige) 101:

<20> Mit dem 2156 nach Köln kam 101 003 nach Duisburg und ließ sich widerstandslos festnehmen im Gewirr der alten Hallenkonstruktion. Im Vordergrund einer der Hauptträger der ehrwürdigen alten Halle von 1934 bis 37, die „eigentlich“ unter Denkmalschutz steht

*

Hinweis: Auf Wunsch habe ich unten (Bild 5) noch ein sehr altes Bild zusätzlich eingefügt!

Am 5. Januar 24 kamen neue Bilder ins Archiv, galt es doch, die ABSCHIEDSFAHRT der 151 060 zu würdigen, die dankenswerterweise vielfältig veröffentlicht war. Allerdings waren drei Anläufe erforderlich, aber irgendwie und mit hängender Zunge hat es dann doch noch geklappt:

<19> Das Motiv dürfte ja sofort klar sein . . . Am Zentralstellwerk „Mathilde“ in Oberhausen konnte ich den Zug 59964 abpassen. Er kommt aus München und fährt noch weiter nach Rheine
<18> Und die Lok war dem Anlaß entsprechend geschmückt, den genauen Grund sehen wir gleich
<17> Es waren sogar mehrere Bilder möglich, weil der Zug hier langsam fuhr ( = La mit 60)
<16> Links die drei Buchstaben „Maf“ für „Mathilde Fahrdienstleiter“ (Kürzel EMAF)
<15> Und noch ein klassisches Portrait (was manchmal auch bei fahrender Lok gelingt)
<14> Und hier sehen wir den Grund für die Abschiedsfahrt: Die Lok hat am 10. Januar, also in 5 Tagen, Fristablauf! Nach altem Recht bedeutet das zwingend die Abstellung, egal, in welchem Zustand sich die Lok befindet
<13> Der Vollständigkeit halber zeige ich hier auch die zweite mitlaufende Lok, die als Angstlok für alle Fälle dabei war. Es ist 193 774, ebenfalls von Lokomotion, aber an RTC verliehen, die eine schöne Werbelok aus ihr gemacht hat
<12> Und wo wir gerade bei GRÜNER Farbe sind . . . Auch die 151 060-1 war einmal grün, es ist sogar die Herstellerfarbe. Hier steht sie im Sommer 1978 im AW Opladen und wartet (gerade einmal 4-jährig!) auf einen neuen Trafo. Es ist völliger Zufall, daß ich vor so langer Zeit ausgerechnet die 060 in Schwarz/Weiss in Opladen knipsen konnte
<11> Und hier steht sie als normale Betriebslok von Lokomotion in Duisburg neben Gleis 1 als „Zebra“(März 2019). Was nun mit ihr geschieht, ist unklar, aber wir wollen hoffen, daß sie und ihre drei LM-Schwestern (die bereits in Kufstein abgestellt stehen) noch eine weitere private Zukunft bekommen werden, ihre Zeit bei LM (Lokomotion) indes scheint abgelaufen
<10> Und wie es der Zufall so will: Wenige Minuten nach der 151 060 kamen zwei weitere 151er bei Mathilde vorbei: Zwei Einsatzloks von HectorRail auf dem Weg zum Bw Osterfeld für irgendwelche Arbeiten. Es sind 162 002 „Lang“ und 162 005 „Herzog“, hinter denen sich die früheren 151 070 und die 151 133 verbergen, die ebenfalls in Kürze leider Fristbablauf haben
<9> Hier der Nachschuß auf 162 005 ex 151 133 mit der Streckenführung bei Mathilde: Das rechte Gleis läuft weiter nordwärts in Richtung Dinslaken/Wesel/Emmerich/Rotterdam und das Gleis der 151er biegt gleich ostwärts ab Richtung Osterfeld und in alle östlichen Richtungen

*

03.01.24 = Diese Bilder entstanden am Mittwoch, dem 3. Januar in EDG (Duisburg Hbf):

<8> Der fein saubere 402 019 „Hagen“ läuft als irgendwas-Ersatzzug in Duisburg ein auf Gleis 4. Dies ist halt noch der alte Teil des Duisburger Nostalgiebahnhofs, dem man gut ansieht, WARUM auf der anderen Seite der Neubau begonnen wurde . . .
<7> Vom neuen Bahnsteig 12 aus gesehen: Die noch sehr neue 4185 142 (Ende November 23!) mit einem Bauzug vor der Skyline der Baustelle. Und was liegt da vor der Lok im Schotter ?? Erkennt das Jemand ???
<6> Aber natürlich erkennen unsere regemläßigen Leser das Ding vor der Lok auf den ersten Blick: Es ist der schon mehrfach erwähnte alte Kilometerstein „63,2“, der auch an diese Stelle gehört, aber im eingepflanzten Zustand. Weshalb der schon SEIT JAHREN auf der Nase liegt, ist nicht bekannt, aber wohl deshalb, weil sich Niemand drum kümmert, wir sind eben in Duisburg . . .

Ich bin gebeten worden, das alte Bild nochmal hier einzustellen, bitte schön:

<5> Hier sehen wir genau den Kilometerstein von Bild 5, allerdings vor 50 Jahren! Die Aufnahme entstand zwischen 1972 und 1975 und der Kilometerstein steht an derselben Stelle, an der er heute liegt. Das heißt: Der TEE mit der noch sehr neuen 103 122 (noch mit voller Umlaufschürze und gegossenen DB-Emblemen) fährt gerade von Gleis 12 nordwärts aus, die Halle im Hintergrund ist die Halle 12/13, die gerade neu gebaut wurde und ich stehe auf dem Bahnsteig, der aktuell gerade in Arbeit ist und deshalb nicht betreten werden kann. Links der angeschnittene Puffer gehört zur Bahnhofs-Köf (sowas gab es damals wirklich!), die auf den nächsten Kurswagentausch wartet

*

Es fehlt, bezugnehmend auf Bild 2, der Blick auf das ganze Modell, das im Reisezentrum Duisburg Hbf zu bewundern ist:

<4> Dies ist das Modell des neuen Duisburger Bahnhofs in seiner Acrylhaube, wir sehen die Ostwand mit Gleis 13
<3> Von der Seite erkennt man, daß zwei unterschiedliche Wellenschwünge geplant sind

*

Das ERSTE Bild des neuen Jahres ist gleichzeitig das ZWEITE Bild zum Thema vom ERSTEN Bild der Galerie . . .

Hach, was kann das Leben kompliziert sein . . . Aber der Hintergrund ist einfach: Zum Bild hierdrunter mit der 101 145 aus dem letzten Jahr habe ich heute versucht, am MODELL des neuen Duisburger Bahnhofs in etwa die Perspektive zu treffen, die auch das Bild 1 zeigt. Nun, so ganz hat es nicht fuinktioniert, und zwar deshalb, weil das Modell in einer Acrylglashaube steckt und daher nur schlecht fotografierbar ist, das Foto entstand durch die Acrylscheibe hindurch:

<2> Hier also das Modell des Bahnhofs. Und nun erkennen wir, warum auf dem Bild 1 drei Bögen so einsam in die Luft ragen = Sie werden unterschiedliche Dächer tragen!

*

<1> Willkommen im Jahrgang 2024! Das letzte Bild aus dem Jahre 23 ist hier auch das erste Bild des neuen Jahres: Eine der schon selten gewordenen 101er sehen wir mit dem 2157 nach Gotha auf Gleis 13 des neuen Bahnsteigs, der aber immer noch eine extreme Baustelle ist. Daß es sich dabei zufällig um die letztgebaute 101 145 handelt, ist sehr schön, das Umfeld eher weniger . . .

FROHES NEUES! An dieser Stelle beginnt nun der Blog für 2024 und wird sich nach oben hin langsam aufbauen!

Wer sich gerne die News und Sichtungen aus 2023 und der Zeit davor ansehen möchte, sei gerne eingeladen über den Link zwei Zeilen tiefer auf die Übersichtsseite aller bisherigen Sichtungen seit dem Start der Homepage, dort finden sich so um die gut 2000 Bilder !

– – –

Soviel bislang zum Jahre 2024,

Dank für Euer Interesse

. . . und auch zu den Sichtungen des Jahres 2023 mit mehr als 600 Bildern

– – –

.