NEUES im Oktober (487)

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Sichtungen und News bis Oktober 2022

ÄNDERUNG zur vorherigen Praxis: Ich lasse die älteren Monate stehen und füge oben laufend weitere Bilder hinzu

Hinweis: Die Zahl oben (in Klammern) gibt immer die Anzahl der in der Galerie enthaltenen Bilder an, das heißt: Auf den ersten Blick auf der Startseite könnt Ihr nun sehen, ob es etwas Neues gibt > Immer, wenn sich die Zahl verändert hat, gibts neue Inhalte. Die Jubiläums- Bilder, die bis zu 50 Jahre zurückreichen, sind nun im eigenen Jubiläums- Ordner zu finden!

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Der 6. Oktober 2022 brachte eine neue Galerie in die Homepage. Es war der Tag, an dem die ersten Berliner S-Bahnen beim Verwerter ihres Vertrauens in Opladen angeliefert wurden – Für Bender ein Novum; Allerdings auch nicht viel anders als bei den S-Bahn-Zerlegungen aus Hamburg. Die nun 174.te Galerie der HP heißt „Berlin beim Bender“ und umfaßt 25 Bilder, von denen eines dieses hier ist:

<487> Eine Ost-V100 darf die S-Bahnen aus Berlin nach Opladen bringen, es sind insgesamt 8 Viertelzüge der Riehe 485/885

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Willkommen im Oktober! Kinder, was die Zeit vergeht . . .

Pünktlich konnte eine neue Folge der Jubiläumsbilder eingestellt werden, die wieder die Vielfalt der Eisenbahn in 50 Jahren darstellen soll, bitte den Jubi-Ordner anklicken = links in der Spalte ganz oben oder hier bei den blau unterlegten Worten

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Der 29. September erbrachte (nicht von mir, aber FÜR mich gemachte) Bilder vom weiteren Geschehen am Bahnhof EDG. Heute wurden die ERSTEN Stahlträger entfernt, und damit war dies der Tag des Beginns vom eigentlichen Abriß. Die Bilder sind in der Galerie zum „Beginn des Neubaus“ im Ordner 25 „Duisburg“ zu finden, hier zwei Beispielbilder daraus:

<485> Wir sehen die südliche Ecke vom Bahnsteig 12/13, die heute den ersten Teil der Ostwand verloren hat und später auch noch die Stirnwand. Nach 88 Jahren hat die genietete Stahlkonstruktion nun ausgedient und geht in den Hochofen
<486> Und zum Vergleich ein Bild vom 28.11.21 mit genau der Ecke, an der heute gearbeitet wurde. Ein Klick auf das Bild erinnert nochmal an die Historie zum Duisburger Hbf, die ausführlich dargestellt ist in einer anderen Galerie, mit der dieses Bild hier verknüpft ist

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Am 27. September 22 kamen wieder ein paar Bilder hinzu, die aber eitgehend in der jüngsten Folge von „Vor der Haustür, Teil 6“ zu finden sind. Hier gibts als Appetitanreger nur zwei Bilder daraus und zu Anfang mal etwas ganz Neues, das in der genannten Galerie noch nicht gezeigt wird; Offenbar gibt es im Ruhrgebiet einen neuen Anbieter von ÖPNV, nämlich die Rhein-Ruhr-Bahn:

<481> Die von der Nord-West-Bahn bekannten Triebwagen der Reihe 648 werden wohl für unsere Region umgezeichnet
<482> Hier schnonmal der 648 368, der keinen Zweifel übrig läßt
<483> Und weil die Hinfahrt dieses Zuges direkt hier drunter eingestellt ist, habe ich nun auch die Rückfahrt dazugestellt, aber diesmal MIT Beachtung der beiden sicherlich aus der DDR stammenden Wagen der DR, die jetzt zur „TRG“ gehören. Dahinter verbirgt sich offenbar die schon länger agierende Frima TRIANGULA aus dem Erzgebirge
<484> Hier sind die biden Wagen zu sehen. Und wer sich für die genauen Nummern aller drei hier sichtbaren Wagen interessiert, möge bitte den Link wählen zur Galerie „Vor der Haustür Teil 6

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Der 23. September 22 brachte ein paar neue Bilder ins Archiv, in der Hauptsache Sonderzüge. Fotostandort war der Bahnhof Duisburg-Schlenk an der Hauptlinie Duisburg-Düsseldorf:

<472> Grund für den Ausflug war der „Hetzerather“ Partyzug zum Moselstrand, heute mit 111 168 (Baujahr 1980)
<473> Ein zweiter Sonderzug war erreichbar, der wahrscheinlich in der Relation Köln- Leipzig fährt, und zwar mit 193 610
<474> Beifang war dann 101 083 im Gegenlicht (auf dem Ferngleis nordwärts)
<475> Und 401 016 „Pforzheim“ als nicht sonderlich gepflegter Langzug (13 Wagen)
<476> Sowie 402 006 „Magdeburg“, ebnso auf dem Ferngleis südwärts
<477> Dazu kam noch ein weißer Gabelstapler mit 147 561 (Tz 4881), der wieder nordwärts summte
<478> Und ein Flitzeflix mit 182 515, der den Abschluß darstellen sollte
<479> Aber beim Weggehen kam noch 101 037 um die Ecke, die am alten Km-Stein „60,1“ festgehalten werden konnte
<480> Und dann war da noch Eduard, die dicke Spinne! Bei der Wartezeit kam sie mir bedrohlich näher, was für einen erklärten Spinnenfeind „schwierig“ wird, aber durch den Sucher mit Tele betrachtet, ließ sie sich bemerkenswert gut einfangen – Ich habe dann aber sofort wieder das Weite gesucht . . .

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Am 20. September 22 konnte eine schon länger geplante Galerie an den Start gehen mit den ersten 15 Bildern, die in Kürze auf 55 Bilder erweitert werden soll. Es handelt sich um den 6.ten Teil der stark nachgefragten und oft besuchten Reihe der „001“-Fahrzeuge und seltene Exoten. Hauptakteure darin sind die Prototypen ihrer art, die meistens die laufende Nummer 001 haben, es kommen aber auch andere seltene Fahrzeuge vor, teilweise sogar nur Einzelstücke, wie dieses hier:

‹471› Wir sehen den 445 001 auf dem Dampflokfest des Jahres 2000 in Dresden. Da war er schon vier Jahre alt und im Testeinsatz, aber so richtig ans rollen kam er nie: Die Zeit war noch nicht reif für ihn, die DB wähnte keinen Bedarf für solche Triebzüge, die heute Alltag sind. So verschwand der Versuchszug von Siemens, ADtranz und Waggonbau Görlitz wieder aus dem Sichtfeld und wurde letztlich im Jahre 2006 verschrottet. Dies ist also wahrlich ein seltener Exot, und von solchen und ähnlichen Fahrzeugen handeln die bisherigen Galerieteile dieses Ordners 27 „001-Fahrzeuge“

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Der 13. September 22 brachte eine Zugfahrt aus privatem Anlaß nach Augsburg, bei der auf dem Rückwege in STUTTGART Station gemacht werden konnte mit einem angemeldeten Besuch im „ITS Infoturm“ zum Bauprojekt „Stuttgart 21“. Es gab drei (gute) Gründe dafür: Erstens ist vom Neuen schon die Hälfte zu sehen, zweitens ist vom Alten noch die Hälfte zu sehen und drittens wird der Stuttgarter Bahnhof in diesen Tagen 100 Jahre alt! So entstand eine kleine Doku zur scheinbaren Halbzeit der Bauarbeiten, aus der diese drei Bilder entnommen sind:

‹468› Da ist zunächst dieses Bild, das die Bausituation am besten beschreibt: Rechts ist der alte Bahnhof zu sehen mit den verkürzten Bahnsteigen, links ist das alte Empfangsgebäude zu sehen („Bonatzbau“) und dazwischen ist die Baugrube für den neuen Bahnhof, der unterirdisch angelegt ist mit Gleisen, die im rechten Winkel zu den bestehenden Gleisen verlaufen werden
‹469› Im alten Bahnhof mit den stark verkürzten Dächern waren derweil Ersatzzüge unterwegs, die bei diesem Besuch aber nur Beifang waren
‹470› Allenfalls die gepflegte 110 428 von Tobias Richter fiel wohltuend auf, und zwar nicht nur den Bahnfans, sondern auch den Normalo-Reisenden!

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Am Sonntag, den 11. September, kamen einige ganz besondere Aufnahmen neu ins Archiv: Wir hatten uns mit mehreren Fotografen zusammengetan und unbs abgesprochen an mehreren Fotopunkten des Fahrweges von 23 058 postiert, die heute eine Sonderfahrt im Westen machte. So kamen dann gleich FÜNF Streckenaufnahmen der 23 zustande, wo der Einzelne nur ein Einzelbild gehabt hätte, nun haben alle Beteiligten eben fünf Bilder und geben untereinander die Rechte weiter – Eigentlich eine gute Idee!

Dies kam dabei heraus:

‹456› Um diesen Sonderzug ging es: 23 058 von Mönchengladbach nach Brohl und Andernach, der Duisburg nur streifte und einen Zustieg in Hochfeld erlaubte, nicht aber im Duisburger Hbf. Dabei war die 23 058 (soweit ich weiß) erstmalig in unserer Gegend
‹457› Und dies war dann der erste geplante Fotopunkt, besetzt von Markkus Tigges („KOPLX“): Duisburg Bissingheim beim Voest-Gleislager
‹458› Der nächste Fotopunkt, nur wenige Km weiter, besetzt von Joe „Vectronaut“: Lintorf vor der Autobahnbrücke
‹459› Der dritte vorgeplante Fotopunkt, besetzt von Martin Wehmeyer: Ratingen West bei den Kleingärten
‹460› Der vierte Fotopunkt, besetzt von mir: Einfahrt Düsseldorf Rath am Stellwerk
‹461› Dort gelang auch eine Potraitaufnahme der Lok, die wahrscheinlich noch nie vorher hier anzutreffen war
‹462› Und mal einen Blick auf die Stromversorgungslok am Schluß = 112 268 von TRI (ebenfalls in Rath)
‹463› Und der fünfte Fotopunkt für heute, besetzt von Ricardo Wanie: Köln-West am Mediapark!
‹464› Und dann gab es als Nachzügler sogar noch einen sechsten Fotopunkt, der von Dietmar Stresow besetzt war = Köln Hbf
‹465› Ebenfalls von Dietmar: Eine Zugabe in Form des Nummernschildes aus der EDV-Ära (allerdings nachgemacht)

Und dann gibt es noch ein paar ältere Bilder aus der Konserve:

‹466› Da gibt es ein Portrait der Lok aus dem Jahre 1982 (in Basel), als sie zwar optisch hergerichtet war, aber noch lange nicht betriebsfähig
‹467› Und es gibt ein sehr altes Foto aus dem April 1975, in dem ich die Lok als Vorspannlok vor einem schweren Güterzug irgendwo in der Nähe von Crailsheim/Lauda antraf, wahrscheinlich auf der Verbindung nach Osterburken – Es war das einzige Mal, daß ich die 058 vor die Kamera bekam

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VIELEN DANK . . .

. . . für die vielen Glückwünsche zu meinem nun schon 65. Geburtstag, allen Freunden dieser Homepage ebenfalls ALLES GUTE in dieser schwierigen Zeit!

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Der 8. September 22 brachte ein paar wenige neue Bilder in die Kamera, wobei wieder einmal der „Andernacher“ das Hauptobjekt der Begierde war. Er fuhr heute mit der RailPool-Werbelok 151 129 und dem Einzelstück 151 086 (Orientrot). Mit dieser Fotosession wurde die 170.te Galerie dieser Homepage neu eröffnet, die Folge „Lotharstraße 4. Teil“, daraus ist dies hier das Hauptfoto, der Andernacher Leerzug:

‹455› Da kommt er an, der Andernacher: Die RP-Werbelok führt, dahinter 151 086, die nur noch wenige Tage im Dienst stehen wird!

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Am 6. September 22 kamen einige neue Bilder ins Archiv, darunter die zweite EuroDual des Ruhrgebietes, die 159 240 nach der 241, die ja schon ein paar Wochen unterwegs ist im Lande (und hier vorgestellt worden war). Nun hat die zweite Stadler-Riesenlok ihren neuen Standort Oberhausen erreicht und macht gerade die ersten Testfahrten. Eine davon konnte heute beobachtet werden wie folgt:

‹447› Da kommt sie nicht nur sprichwörtlich um die Ecke, die (2)159 241. Sie kommt aus einem scheinbar dunklen Wald und aus einer engen Kurve: Das ist die Verbindung von und nach ELOT (Lotharstraße). Die Lok erreicht also gerade „Hochfeld Vorbahnhof“, einen kleinen Abstellbahnhof mit Ausfahrsignalen zu beiden Seiten. Eine weitere Aufnahme konnte übrigens nicht mehr entstehen, weil von links ein Gegenzug mit einer 193 in die Parade fuhr . . . aber immerhin konnte das dokumentiert werden, was ich aufnehmen wollte: Die Lok fährt elektrisch, hat einen Bügel am Draht
‹448› Wenige Minuten später und 750 Meter weiter westlich: Nun fährt die Lok dieselgetrieben und zieht einen sehr langen Falns-Zug in den drahtlosen Abzweig zum Duisburger Süden, wo HKM anzufahren ist (= Hüttenwerke Krupp-Mannesmann)
‹449› Das ist schon eine beeindruckende Lokomotive; länger als eine 44er Dampflok mit Tender!
‹450› Ein starker Auftritt der neuen Lok. Die Abnahme konnte auf den 21.04.22 festgestellt bzw. abgelesen werden, hingegen gelang es nicht, das Fabrikschild ausreichend scharf zu bekommen: Es ist eine Nummer ähnlich wie „4193“ aus 2022
‹451› Hier die genaue Nummer und andere Daten – Wir sehen also, daß sie nicht der DB gehört, sondern dem Investor RCM
‹452› Da läuft sie hin, und sollte eine Stunde später nochmals mit einem anderen Zug zurückkommen, daraus wurde aber nichts, sie fuhr „nur“ Lz und blieb in Hochfeld leider nicht stehen, um von V auf E-Antrieb umnzuschalten. Sie fuhr schlichtweg durch und war weg – Aber es wird noch viele neue Gelegenheiten geben
‹453› Kurz später kam dieser elegante Vectron des Weges, es ist 193 848 von EGP mit interessanter Außenwerbung auf der Grundfarbe Weiß
‹454› Es ist ein Vectron aus dem Baujahr 2015: Siemens München 21970 vom 03.07.15, Eigentümer ENON, Nutzer EGP

Und wo wir gerade bei Beifang sind: Zwei weitere Bilder des Tages sind zu sehen in der Galerie „Vor der Haustür“ Teil 6, siehe bitte dort! Es handelt sich um 145 023 und die flammneue 192 061 (in neutralem blau)

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Hier noch ein Nachtrag vom 2. September, als 151 062 mit 028 bei ELOT abzugreifen war an eher ungewöhnlichem Motiv:

‹446› Der Andernacher Coilzug 60715 als Leerzug nach Oberhausen bei ELOT, Forsthausweg

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Pünktlich zum 1. September 22 gibt es dann wieder eine Folge der „50-Jahres-Jubiläumsbilder“ mit älteren Aufnahmen im 5-Jahres-Abstand, die bis zu 50 Jahren zurückreichen, also bis ins Jahr 1972. Das entsprechende Bild dieser Folge für den September 72 ist dabei dieses hier:

<445> Es war eine der seltensten und bemerkenswertesten Lokomotiven, die ich jemals vor eine Kamera bekommen habe, es ist die 10 002 kurz vor ihrer Verschrottung, abgestellt als Schatten ihrer selbst in der Nähe von Schifferstadt. Das Bild war bei mir falsch einsortiert mit „1972/09“, die Aufnahme muß aber vor Ende April entstanden sein, da die Lok dann im AW Offenburg leider verschrottet wurde (wie wir heute wissen). Ich hatte mich bemüht, aber es war mir nicht gelungen, ein Stück der silbernen Zierleisten als Andenken sicherzustellen

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Am 31. August 2022 konnte man nochmals eine feine 103 erleben, die auf langem Laufweg quer durch Deutschland unterwegs war: 103 113 vom DB-Museum Koblenz hatte die Aufgabe, einen AKE- TEE von der Insel Rügen nach Koblenz zu bringen – für eine 50-jährige Lok eine stolze Leistung. Es gab drei Bilder, die (bei kritischer Betrachtung) aber allesamt einen gewissen (kleinen) Makel haben . . .

<441> Zunächst kam an der Fotostelle aber ein Triebwagen vorbei, der da nun überhaupt nicht hingehört . . . Es ist der 425 012 von DB-Regio Südost, der zur S-Bahn „Mittelelbe“ in Sachsen-Anhalt gehört und offenbar auf der Überführung in die Heimat war, denn er hatte ein HU-Datum „30.08.22“ aus dem AW Krefeld-Oppum angeschrieben
<442> Dann kam SIE, die 103 113 mit ihrem stolzen TEE! Aber: Ein Mast ragt in den Stromabnehmer = Punktabzug . . .
<443> Wenige Meter weiter, aber: Ein vorher nicht erkennbarer Schatten der Fahrleitung steht genau auf der Lok = Punktabzug . . .
<444> Und beim dritten Bild stimmt alles, aber: Zu wenig Platz vor der Lok bis zum Bildrand = Punktabzug . . . Naja, das ist Meckern auf hohem Niveau, ich bin recht zufrieden mit den Bildern trotz ihrer Macken und will froh sein, solche Bilder überhaupt noch machen zu können im Jahre 2022 – Vielen Dank an die Macher!

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Der 30. August 22 brachte ein paar Tagesrandlagen-Bilder ins Archiv, weil ein Exote plötzlich in den Vormeldungen war: Der morgendliche Andernacher Leerzug war so stark verspätet, daß er den Tageszug verbogen hätte, daher ging ein weiteres Pärchen 151er ins Rennen, und eine davon war die silberne 151 062! Die wollte ich doch unbedingt nochmal haben, und dafür fuhr ich abermals zur Lotharstraße, obwohl das Licht eigentlich bereits weg war . . .

<436> Da kommt der Tages-Leerzug vom „Andernacher“ an, heute unter schwierigen Lichtverhältnissen und mit 151 062 und 028 am fast ganz zugewachsenen Schild „Lotharstrasse“
<437> Am Mittag bereits bei besserem Licht (auf der Hunderunde) kam 189 002 des Weges
<438> Und eine echte Doppeltraktion von Captrain mit 186 154 und 156
<439> Am Abend dann war der Beifang die 266 061 (DE 61) von RheinCargo und die . . .
<440> . . . und die beiden 242.531 und 532 von Hector, ebenfalls eine „richtige“ Doppelktraktion

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Am 28. August 22 gab es eine sehr seltene Chance, ein ebenso seltenes Fahrzeug zu sehen, nämlich einen von nur zwei betriebsfähigen Diesel-ICE der Baureihe 605. Er befindet sich zu Testfahrten für neue Bahntechnologie vorwiegend in den neuen Ländern und ist nicht ständig unterwegs, bei uns schon überhaupt nicht. Und nun war er für einen Tag im AW Krefeld-Oppum zu einem kleinen Festakt und wurde heute wieder nach Berlin überführt – Und diese Fahrt galt es, abzupassen. Das gelang auch, aber leider als Pechbild, denn er lief auf dem foto-unfreundlichen S-Bahn-Gleis . . . Sehr schade. Immerhin, dies sind die Ergebnisse des frühen Aufstehens:

<429> Da kommt er angebraust im frühen Morgenlicht in Mülheim-Styrum. Leider auf dem Ortsgleis, das Gleis links außen wäre fotografisch besser gewesen, aber man kann nicht alles haben
<430> Hier läuft vorne der Kopf 605 017, hinten der 517, der ganze Zug nennt sich Tz 5517, der zweite betriebsfähige ist der 5519, die restlichen Fahrzeuge sind mittlerweile alle verschrottet
<431> Hier sehen wir die neudeutsche Bezeichnung des Zuges und die vielen beteiligten Firmen: „Advanced Train Lab“, also etwa „Fortschrittliches Zug- Labor“
<432> Der Zug im Nachschuß, gute Fahrt nach Berlin und komm gelegentlich mal wieder in unsere Gegend!

Wie das geplante Motiv ausgesehen HÄTTE, sehen wir hier:

<433> So zum Beispiel (462 083)
<434> Oder so (412 051 = Tz 9451)
<435> Oder auch so (146 112)

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Eine Fotosession sollte am 26. August 22 gleich drei Exoten erlegen:

<426> Nummer eins: Wilde Hilde 111 074 mit dem „Hetzerather“ Partyzug zum Moselstrand
<427> Nummer zwei: „Meine“ 232 230 in Wanheim auf der HKM-Strecke am Duisburger Kraftwerk
<428> Nummer drei: 151 086 orientrot (mit 151 126) in Rheinhausen-Ost, Näheres dazu in der Galerie „Vor der Haustür“, Teil 6

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Neben der kleinen Feier in Form einbes Likörchens zum zweiten Jahrestag der Homepage gab es auch noch ein paar Bilder am Nachmittag, wo das Objekt der Begierde die einzig verkehrsrote Class 77 der DB, die 077 012, war. Heute fuhr zwar auch die 159 241, aber die habe ich erfolgreich verpaßt, die 077 012 hingegen wurde gut angetroffen. Der Rest der Bilder, die zu diesem Ausflug gehören, sind zu finden im Ordner 18 im vierten Teil der Serie „Vor der Haustür“, hier daher nur der Hauptschuß der roten Class:

<425> Die einzige rote DB-Class. Es gibt zwar noch eine (oder mehrere?) bei der MEG, aber dies ist die einzige im DB-Bestand. Und sie sieht auf den ersten Blick schon deutlich eleganter aus als ihre vielen grauen Schwestern, die einfach nur langweilig sind (meine ich)

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24. August 2022 = 2 Jahre auf Sendung!

Und genau heute entstand eine Aufnahme, die Tradition mit Moderne perfekt verbindet und sich daher (wie ich finde) als neues Titelbild prima eignet:

<424> Die Koblenzer Museumslok 103 113 mit einem weiteren AKE-Rheingold-TEE auf dem Wege von Köln nach Rügen, gesehen im sehr frühen Morgenlicht in Mülheim (Ruhr)-Styrum (EMRY). Der Lok, den Fahrgästen und AKE allzeit gute Fahrt!

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Und nun ist es soweit, am 23.08.22, der Klickwert 111.111 ist erreicht, die Schnapszahl 6 mal die Eins!

Noch etwas größer werde ich es morgen „feiern“ am richtigen Jahrestag, aber ein Foto zur Zahl stelle ich heute schon ein, morgen gibt es ein weiteres. Morgen ist eben erst der Zwei-Jahrestag der Homepage und die 111111 war der Wunsch zu diesem Tage, der bereits einen Tag vorher erfüllt wurde.

<423> Auch in „orientrot“ kam die 111 111 mal daher. Hier in Duisburg-Duissern im Jahre 2000, damals extra aufgenommen, um nun, im Jahre 2022 eine Homepage zu feiern, die bereits zwei Jahre auf Sendung ist und an die Anno 2000 eigentlich noch gar nicht gedacht werden konnte . . .

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Am 22. August wurde der Klickwert 111001 erreicht, was bedeutet, daß wir heute oder morgen (also termingerecht zum zweiten Jahrestag der Homepage!) den Besucher-Zahlwert von 111.111 erreichen werden – Vielen Dank dafür. Hier also zunächst eine Erinnerung an den Wert 111.001, der natürlich sofort an die 111 001 denken läßt – und die hab ich flammneu mal vor die Linse bekommen bei ihren ersten Probefahrten:

<Bild ohne Nummer>
<422> Im Mai 1976, als die Lok nur eine vorläufige Zulassung für Testfahrten hatte, habe ich sie in Stuttgart angetroffen. Was für ein Glückstreffer, wenn auch von der Schattenseite. Die Lok existiert noch, und sogar wieder in dieser ursprünglichen Farbgebung beige/türkis. Sie gehört 2022 zum DB-Museum Koblenz und hat gerade eine erfolgreiche HU hinter sich, ist also wieder für 8 Jahre bis 2030 fahrbereit!

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Für den 22. August 22 hatte die Bahn eingeladen zu einer Presseschau im Duisburger Bahnhof, wo es einen symbolischen „Ersten Spatenstich“ geben sollte, obwohl dieser schon lange gestochen war. Die Bahn wollte unbedingt bereits sichtbare Maßnahmen präsentieren, um den Willen am Neubau zu dokumentieren, was auch perfekt gelang. Dazu gibt es nun eine neue Galerie im Ordner 25 „Duisburg“, die sich mit dem „Ersten Spatenstich“ beschäftigt, und bei dem diese vier Promis zugegen waren:

<421> Der symbolische erste Spatenstich wurde umfunktioniert in den gedrückten Startknopf für die Arbeiten. Daran beteiligt waren Werner Lübberink, DB-Konzernbeauftragter für NRW, Gabriele Matz, derzeitige Vorstandsprecherin vom VRR, Susanne Henckel, Staatssekretären, und der Duisburger Oberbürgermeister Sören Link

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Auch am 20.08.22 gab es ein paar neue Bilder in zwei kleinen Zeitfenstern am Duisburger Hbf. In der Hauptsache waren es eine Gebrauchtzug-111 und der 406 001, die meine Aufmerksamkeit erregt hatten, der Rest war Beifang:

<412> Da war am frühen Morgen zunächst der MSM 1111 von Köln nach Norderney, der mit der 111 067 fuhr und den Schriftzug „Duisburg“ am linken Bildrand genau noch freigelassen hat
<413> Auch eine „Technische Standardaufnahme“ war noch möglich, wobei ich (wie Carl Bellingrodt) unterschide zwischen der „Streckenaufnahme“ und dem Standard-Foto für Details (die man Dank morderner Technik auch am fahrenden Objekt hinbekommen kann, was unser Großmeister noch nicht schaffte)
<414> Dann ließ sich der 406 501 „Europa“ neben dem 403 528 „Aachen“ im dierekten Vergleich knipsen, wobei auffällt, daß es keine Designunterschieder zwischen beiden Baureihen gibt: der 406 ist „einfach“ nur die mehrsystemfähige Variante des 403, sonst sind beide identisch (soweit ich weiß)
<415> Der 406 001 machte bei der Ausfahrt eine gute Figur, aber das Umfeld will so gar nicht zu einem modernen Triebwagen passen
<416> Und dies fiel mir erstmalig auf: Eine Werbung „50 Jahre InterRail“!
<417> Und dies ist dann logischerweise der 406 001 im Nachschuß; Ausfahrt EDG Gleis 2 südwärts (Düsseldorf)
<418> Und dies war Beifang. Und ausnahmsweise mal keine falsche Zugzielanzeige: Das ist wirklich der Zug von 13.34h und wir haben jetzt 15.07h! In der Anzeige steht tatsächlich: „90 Minuten Verspätung“, wozu die Laitsprecherstimme diesmal auch den Grund verriet: Das durch Wasserschäden abgesoffene Stellwerk in Dortmund
<419> Und auch dies war Beifang: Falsch verstandene Tierliebe. Die Ratten der Lüfte ließen sich tatsächlich aus der Hand füttern
<420> Und auch dieses Bild setze ich noch hierhin. Dokumentiert wurde nicht die junge Dame mit den extrem hohen Schuhen, sondern die bekannte STOLPERFALLE vor ihrem Sitz! Die Stolperkante ist bekannt und wurde bereits markiert mit Leuchtfarbe, ja, warum wird sie dann nicht gleich in Angriff genommen und entschärft?? Achso, ja, wir sind ja in Duisburg, klar, das hatte ich vergessen . . . Die nette Dame sitzt genau auf dem ehemaligen Posttunnel, was auch die Glasbausteine am anderen Bahnsteig verraten, und da gibt immer wieder die Betondecke nach und SOLLTE soweit instand gehalten werden, daß sie nicht einbricht (!)

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Am 19. August wollte ich auf einer Hunderunde die angerosteten Schienen an der Lotharstraße besichtigen und eventuell knipsen, denn mein kenntnisstand war ja, daß die Strecke zwischen Ruhrtal und Oberhausen West wegen Brückenschäden gesperrt sei. Aber von einer Sperrung war NIX zu merken: In recht kurzer Zeit kamen zahlreiche Züge in alle Richtungen, ganz so wie sonst . . . Später stellte sich heraus, daß wohl nur noch ein Gleis gesperrt ist, die anderen drei sind wieder befahrbar:

<405> Da war zunächst 189 287 nordwärts am zugewachsenen Schild „Lotharstrasse“
<406> Ein leerer Kohlependel aus dem Süden mit 187 129 und 125 wechselt die Strecke auf das Gleis nach Oberhausen West, also KANN dort nichts mehr gesperrt sein
<407> 247 051 mit großer Wahrscheinlichkeit aus Oberhausen West und nicht aus Ruhrort Hafen – Da fragt man sich schon, WAS denn jetzt gesperrt ist, der Verkehr läuft wie immer . . .
<408> 152 146 auf dem Hauptgleis Lotharstrasse- Mathilde
<409> Auch dieser Zug mit 247 049 fährt meiner Ansicht nach nach Oberhausen West
<410> Und einen beladenen Kohlependel sah ich noch mit 187 123 und 126, also (wenn überhaupt) ist nur noch auf einem kleinen Stück ein Gleis gesperrt, der Rest ist wieder befahrbar oder „für befahrbar erlärt“ (was ja ein kleiner Unterschied wäre)
<411> Mal ein Blick auf die Ladung: Kohle. Ein wertvoller Rohstoff zu Zeiten der gegenwärtigen Krise. Leider zwar ein fossiler Energieträger, der unbedingt abgeschafft werden muß, aber der die Notlösung für die Energiefrage des nächsten Winters bedeudet. Es ist übrigens der Falns 81 80 66 33 048-6 D-DB, der noch „Schenker“-Werbung trägt

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Bis zum 18. August gab es leider keine neuen Bilder, aber ein sehr altes Bild von 1962 (!) in der 140 003-Galerie !!

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Am 14. August gab es einen Alarmstart: Hatte ich vor einigen Tagen noch gelesen, die 151 081 sei irgendwo neu lackiert worden in weinrot, hatte ich das abgetan mit dem Gedanken „Das wird lange dauern, bis Du die mal sehen kannst . . .“. Und -Zack_ kam heute Morgen eine Meldung, genau diese neulackierte 151 sei mit einer 233 gemeinsam als Lz auf dem Weg ins Ruhrgebiet, um hier einen nächtlichen Zug abzuholen. Alsbald wurde das Pferd gesattelt und es ging bei über 30 Graden zur Lotharstraße, ein anderes lichtpassendes Motiv fiel mir auf die Schnelle nicht ein, es war wenig Zeit, aber es reichte . ..

<399> Mit feinem Wolkenhimmel und noch etwas Licht auf dieser Seite ging es bei ELOT am km 4,2 (= Wolfsburgwegbrücke)
<400> Auch ein zweites schnelles Bild war noch drin für diese wieder reaktivierte (lange Zeit abgestellte) 151
<401> Auch die mitgeführte 233 373 vom selben Halter „Trainlog“ ging als Nachschuß ins Netz, und dann gabs einen Blick ins Archiv:
<402> Und siehe da: Die 151 081-7 war bereits vertreten, wenn auch zufällig, denn damals wollte ich nur den Denkmal-Kran in Wedau knipsen und hab auch irgendeinen Zug gewartet, der als Hintergrund im bild ist -> Und das war ausgerechnet 151 081, es war das einzige Mal, das ich sie überhaupt sah als DB-Lok
<403> Aber als RBH-Lok kam sie mir nochmal vor eine Linse, und zwar nur wenige Meter von der heutigen Fotostelle entfernt, ebenfalls bei ELOT. Schön, daß sie nach langer Standzeit wieder unterwegs ist und sogar noch bis 2024 Fristen hat, ich wünsche allzeit Gute Fahrt!
<404> Dies hier war heute der einzige Beifang. das Wetter war zwar gut, aber bei deutlich über 30 Grad war es hier in der Sonne und ohne Schatten nicht auszuhalten, ich habe dem heimischen Ventilator vorgezogen. Dies hier ist aber eine zumindest kleine betriebliche Besonderheit: Es ist ein 5000-Tonnen-Zug ins Saarland, der normalerweise nur von Loks mit automatischer Kupplung (AK) gefahren wird. Da davon aber nicht genug Loks zur Verfügung stehen, hängt hier eine „normale“ 189 086 der AK 189 039 als Vorspann vor. Beide müssen über einen speziellen Adapter mit einander verbunden werden, was etwas aufwändiger ist als einfaches Kuppeln

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Der 13. August bracha mal wieder eine Dampflok nach Duisburg, und dann auch noch eine 01.10! die niederländische 01 1075 brachte deutsche Fans für einen Tag nach Amsterdam und konnte im Nostalgiebahnhof Duisburg festgehalten werden:

<397> Sie hat in Duisburg leider nicht gehalten, sondern fuhr langsam durch, aber beeindriúckend war es allemal!
<398> Und genau von dieser Lok liegt ein altes Foto vor aus der Planeinsatzzeit beim Bw Rheine (1974 oder 75)!

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Am 11. August 22 kamen gleich zwei neue Galerien hinzu, und zwar die Nummern 166 und 167. Dabei beschäftigt sich die erste mit der KÖLNER BRÜCKE IN DUISBURG und die zweite mit dem Verwirrungspotential in EDG durch falsche Zugzielanzeigen:

<395> Dabei ist DIES hier der aktuelle Blick in Duisburg durch den Brückenbogen, der mal ein Teil der Kölner Hohenzollernbrücke war und aus dem Baujahr der Kölner Brücke stammt, dem Jahre 1911. In der Galerie findet sich ein Bild von 1926, das EXAKT DIESEN BLICKWINKEL zeigt, den ich fast 100 Jahre später nachgestellt habe! Die letzten Tage dieser Brücke in Duisburg sind gezählt, die neue Brücke ist bereits im Bau und die alte wird (leider) zerlegt werden
<396> Und die zweite neue Galerie beschäftigt sich mit immer wieder vorkommnden FALSCHEN Anzeigen in Duisburg Hbf, die offenbar Niemanden zu interessieren scheinen. Hier zum Beispiel steht die Ersatz- RB 32 am Gleis 1 und wird in wenigen Augenblicken nach Dortmund via Oberhausen abfahren, die Zugzielanzeige zeigt aber einen RE 44 nach Moers an, also in die GEGENrichtung der tatsächlichen Fahrstrecke des sichtbaren Zuges. Und die Verantwortlichen in Duisburg kümmert es nicht, ich muß mich für meinen Heimatbahnhof schämen und hoffe, wenigstens mit meiner Galerie Jemanden wachzurütteln . . . habe aber wenig Hoffnung

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Und der 7. August brachte einen Sonderzug mit sehr langem Laufweg in die Kamera, der eigentlich vorgemeldet war mit zwei privaten 111ern, tatsächlich kam er aber mit einer privaten Neubaulok, der 187 510 von Metrans. Der Zug kam vom „Wacken“-Festival aus Itzehoe und fuhr einmal längs durch ganz Deutschland bis München:

<394> Eine sehr stolze Leistung: Itzehoe-Hamburg-Ruhrgebiet-Stuttgart-München, und das mit 16 Wagen!

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Am 6. August war ein kleines, aber feines Sammlertreffen von Lokschild-Sammlern an einem ort, der hier nicht preisgegeben werden muß. Jedenfalls waren dort nicht nur erlauchte Persönlichkeiten zugegen, sondern auch ebensolche Schilder. Die beiden EDV-Schilder in meinen Händen gehören mir, die anderen Schilder im Hintergrund (in einer anderen Preis-Liga!) gehören anderen Sammlern und waren hier zur Ansicht, keineswegs zum Verkauf ausgestellt:

<393> Ich hab zwar die „größten“, aber nicht die „teuersten“ . . . obwohl die EDV-Schilder in den letzten Jahren kräftig aufgeholt haben und in vielen Fallen inzwischen WERTVOLLER sind als alte Schilder derselben Loks > Beispiel 01.5! Und das ist ja auch etwas nachvollziehbar: Ich bin die letzte Generation, die sich noch an alte Schilder der Ära von vor 1968 (bzw. 1970 in der DDR) erinnern können, alle Jüngeren haben nur noch die EDV-Zeit kennengelernt und keinen Bezug zu den alten, dreidimensionalen Schildern, unter denen die frühen DDR-Schilder eine Ausnahmerolle spielen, denn diese sind ebenfalls noch aufwändig genietet worden und in der Ausführung PP (= „Pockauer Platte“ = Anfertigung von 1970 aus Pockau genau nach Norm) durchweg teurer zu haben als Schilder derselben Loks von vor 1968/70. diese beiden 01er hier sind KEINE PP-Schilder, sondern spätere Meiningen-Nachfertigungen

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Auch am 2. August 22 konnten ein paar wenige Bilder entstehen (wieder bei ELOT, aber immer wieder etwas anders kombiniert):

<385> Da war es dann ein Schotterzug von BBL, der um die Ecke kam an Km 4,2. Es sind 203 615 und 203 122, die ex 202 645 und die 202 610, heute BBL 6 und 9
<386> Dann kam ein leerer Militärzug mit 185 351 und einem typischen Begleitwagen, den wir uns näher ansehen >>>
<387> Es ist ein ehemaliger Büm 234 und heißt heute D-DB 63 80 99-40 118-1 Bcmkh 240, der sogar einen Wiki-Eintrag hat, wohingegen ich mit der Wagendatenbank zunächst gescheitert bin, mit Hilfe aber dann doch fündig wurde und erfuhr, daß er 1975 bei LHB gebaut worden war in beige/türkis
<388> Und hier der Beweis, wo wir uns befinden: Rechts außen ist die Kilometertafel 4,2 sichtbar im Weitwinkel = unterhalb der Carl-Benz-Straßenbrücke (legal auf einem Wanderweg und spät-Nachmittags im Licht)
<389> Und noch eine nur selten hier gesehene 1275 110 der InfraLeuna kam vorbei (Baujahr 2000)
<390> Und dann begehrte noch ein kleines Schmankerl Einlaß in die Speicherkarte, leider aber nur von der Schattenseite knipsbar: Eine der wenigen noch verbliebenen Loks in der alten Siemens-Dispo-Farbgebung gelb/silber, die 189 205
<391> Da mußte noch ein zweites Bild her: 189 205 von MRCE, eine „ES 64 F4“, die gerade für RFO fährt und wohl auch mal 189 922 hieß
<392> Und zum Abschluß noch eine „vorwärts“ laufende DE 18 = 4185 019 alias DE 503 im Abendlicht

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Nun kann ich doch ein paar Bilder nachtragen, die zufällig bei Hunderunden an ELOT entstanden, zunächst vom 1. August 22:

<377> Da geriet nach langer Zeit mal wieder das „scheue Reh“ 218 396 ins Blickfeld, ein Zug, der so gar nicht kalkulierbar ist und zufällig besser anzutreffen ist als gezielt . . . Hier ist es der beladene Brohltaler auf dem Rückweg nach Koblenz, wo das transportierte Primär-Rohaluminium weiterverarbeitet wird
<378> Aich 294 667 kam des Weges mit ihrem „Rüssel“ (= Rangierkupplung), es ist die ehemalige 290 167 aus dem Baujahr 1968 (KHD 58337)
<379> Und dann kam eine noch nie nier gesehene Lok, offenbar eine „Neue“ von Railflex = 98 80 0580 005-3 D-RF ex HZL V152
<380> Und eine erste ihrer Serie war Zufallsgast: DE 801 alias 285 112 von RheinCargo mit einem fast täglich verkehrenden Falns-Zug
<381> Eine private mehrsystemfähige 185 in schönem Blau: 185 596 von Beacon/BRLL mit dem „Nievenheimer“Aluzug
<382> Alles ganz zufällig, ohne Vormeldung: Eine schöne Werbelok, gern gesehen, aber wohl nicht mehr sehr lange: Die Folie löst sich an mehreren Stellen und beginnt sich zu verabschieden. Es ist 186 255, und wie die Daten verraten: Eine RailPool-Lok, die an Lineas langvermietet ist, sie ist unter der Folie silbern
<383> Und dann kam noch was ganz seltenes: Eine SAUBERE 185. Für sie kam sogar noch ein Tröpfchen Sonne heraus
<384> Und dann kam erst der erwartete Andernacher, heute mit 151 126 und 002, wieder aus Richtung KRH

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Am 30. Juli habe ich die Jubiläumsbilder für August schon fertiggestellt und eingearbeitet im entsprechenden Hauptordner. Auch diesmal sind es wieder Bilder, die bis ziu 50 Jahren zurückreichen und für fast alle Interessen ist etwas dabei, sogar für LKW- Und Straßenbahn-Freunde. Und eine Straba zeigt auch das Beispielfoto für die neue Serie, ist es doch ein bemerkenswertes Foto, das ganz anders scheint als es ist . . .

<376> Eine Straba in Stuttgart. Aber eine Straba, die auf Hp2 fährt, also einem Eisenbahnsignal nach EBO? Da stimmt doch was nicht . . . Natürlich stimmt das nicht, das ist ein Fake! Links steht ein Fdl-Stellwerk und davor steht ein altes Signal als Denkmal – Und wenn man das geschickt knipst, hat man den Eindruck, die Straßenbahn würde auf ein Eisenbahnsignal fahren, tatsächlich aber „kennt“ der Fahrer das Signal gar nicht, es hat für ihn keine Bedeutung, weil es für ihn nicht definiert ist . . .

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Nun habe ich doch einige besondere Bilder anfertigen und einstellen können, auf deren Ausführung ich sehr lange habe warten müssen: Mit fremder Hilfe (Vielen Dank dafür!) habe ich endlich eine Fotosession hinbekommen, bei der nicht eine Lok, sondern ein altes Nummernschild die Hauptrolle spielt. Es kommt ja nicht oft vor, daß ein Sammler ein Schild einer Lok besitzt, die noch im Einsatz steht, aber bei E40 003 ist dies der Fall – Und nun endlich kamen Lok und Schild mal wieder zusammen!! Hier gehts zur erweiterten Galerie „Portrait der 140 003“ und hier zu zwei Beispielbildern:

<374> Nun kamen in Wedau Lok und Schild mal wieder zusammen: Das Scxhild hatte von 1957 bis 1968 an der Lok gehangen, war also nun schon länger in Sammlerhand, als es an der Lok angeschraubt war
<375> Und hier stehe ich mit meinem Schild vor der Lok, der das Schild einst gehörte. Dazu muß man wissen, daß die Lok bis auf wenige Tage genauso alt ist wie ich (1957), was nochmal einen besonderen Kick gibt und mich mit etwas Stolz erfüllt

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Nun ist der 24. Juli = Monatstag der Homepage = 23 Monate! Und wir haben die Klickzahl 106001 erreicht, zu der ich leider kein eigenes Bild zeigen kann: Die Lok V60 1001 = 106 001 existiert zwar noch (in Hilbersdorf), aber mir kam sie nie vor eine Kamera. Das nächste Ziel für die Klickzahlen wäre dann die 111.111 am Jahrestag 24.08.! Dankeschön für eine gewisse Mitarbeit, also fleissige Besuche der HP!

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19. Juli. Fast 40 Grad! Kein Wetter für den Bahndamm. Es wurden stattdessen Korrekturen vorgenommen und eine Festplatte aufgeräumt, sowie eine neue Galerie vorbereitet, die aber noch auf eine Foto-Freigabe durch den WDR wartet. Am Abend war noch eiwas zeit für die Einstellung eines weiteren „Klickwert-Bildes“ – Wat is dat denn? Nun, das ist eine zufällige Übereinstimmung der gerade aktuellen Besucher-Klickzahl mit einer bekannten oder interessanten Lokomotive. Und da wir ja bereits 101 001, 102 001, 103 001 und 104 001 hatten, fiel die Wahl auf 105 001 nicht sooo schwer. Diesmal ist es aber eine Diesellok:

<373> Da ist die Entsprechung der Besucherzahl 105001: Die Ost-V60 105 001-2, die mir im Sommer 1984 zufällig in Jüterbog vor die Kamera geriet. Typisch für Jüterbog war auch das hypermoderne Stellwerk, das im Hintergrund zu sehen ist

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Am 17. Juli galt es zusätzlich noch, einen Freund zu ehren, der Geburtstag hat: Herzlichen Glückwunsch, Stefan Motz!

<372> Eigens für heute habe ich damals 044 636 (mit der passenden „63“) in Lingen geknipst. Wer Stefan nicht kennt, möge sich bitte trotzdem an dem alten Bild von der Emslandstrecke erfreuen, das einer Tradition bei DSO folgt, „passende“ Geburtstags-Nummern zu zeigen

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Der 17. Juli brachte dann eine neue Galerieseite in die Homepage: Das Portrait der Zweikraftlok 248 001 von RPRS, die vor wenigen Tagen einzufangen war, worauf dieses Beispielbild verweisen soll:

<369> Dies ist die Standard-Position der Lok 248 001, also die Sicht von vorne (FS1)

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Am 16. Juli kamen genau zwei Bilder hinzu: Ein AKE-TEE nach Papenburg war angekündigt, und was für die Mitreisenden von Vorteil war (schnelles Reisen), war für die Fotografen (für die der Zug ja nicht fährt!) eher von Nachteil > Eine optisch nicht „passende“ moderne Lok an einem TEE:

<367> So kam 182 519 von MRCE um die Ecke, also als moderner TEE
<368> Und wir befinden uns genau hier, auch wenn es im Bild mit der 182 nicht sofort auffällt: Wir stehen auf dem Bahnsteig in Stylheim-Mürum . . . äh . . . in Mülheim-Styrum . . . so is richtig . . . und zwar deshalb, weil das Licht morgens dort gut steht
<370> Und manchmal lohnt ein Blick ins Archiv: Dieselbe Lok in ganz anderem Outfit habe ich bereits vor der Kamera gehabt, und zwar flammneu im September 2002 im Abstellbereich des Bw Lichtenberg (wo wir eine offizielle Führung hatten)
<371> Und im September 2005 hab ich sie nochmals angetroffen in Ratigen-Tiefenbroich in wieder ganz anderer Farbe, diesmal fährt sie für die Wiener Lokalbahn, die Gute ist also schon 20 Jahre alt, wer hätte das gedacht ??

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Der Freitag, der 15. Juli 2022 brachte gleich mehrere Dutzend neue Bilder ins Archiv, aber ich kann sie noch nicht zeigen, weil die Zeit einfach dazu fehlt = Es geht um den „Schrotti“ von Heute, also einen Schrottzug aus immerhin 17 ! Lokomotiven, die nicht mehr gebraucht werden, die heute zum Verwerter ihres Vertrauens nach Opladen überstellt wurden. Es wir dazu noch eine eigene Galerie geben, aber es wird dauern – sorry. Daher hier nur ein paar ausgewählte Schnappschüsse dieser Aktion, ergänzt durch Lichtblicke der letzten Tage und noch ein „Klickwert-Bild“:

<356> Zunächst das alte Bild zum Klickwert 104 001. Natürlich ist das nicht gaaanz richtig, denn die Lok hieß bei der DR ja 204 001 und nicht 104, aber sie hieß zu Zeiten der DBAG dann offiziell 104 001, auch wenn die alte Beschilderung als E04 01 dran blieb. Hier sehen wir die damals betriebsfähige Lok zusammen mit der E18 31 bei einem Zubringerzug zu den Paraden von Riesa im April 1989. Zu diesen Paraden (und den von Nürnberg) wird es in Kürze noch eigene Galerien geben, aber hier erstmal die 104 001 zur Besucherzahl 104001, die heute erreicht wurde und natürlich sofort an diese Lok denken läßt
<357> Dann gab es heute, am 15.07.22 einen weiteren Schrotti zum Bender nach Opladen: Immerhin 17 Loks, die leider nicht mehr gebraucht werden (was Algorithmen entscheiden, nicht selbstdenkende Manager – gibt´s die eigentlich noch?). Es waren drei Schnellrenner der Reihe 120 und 14 Maschinen der Reihe 111, die allesamt schon mehrere Jahre stehen und als Ersatzteilspender dienten, alle haben seit langem Fristablauf
<358> Gebracht wurden die Schrottis von der stolzen 187 420, eine Bombardier-187, die einen „Last Mile-Diesel“ verbaut hat und daher kurze Strecken ohne Fahrleitung als Diesellok fahren kann – Sie hatte keine Probleme, 17 Loks vor sich herzuschieben zum Bender und hat in allen Punkten absolut überzeugt. Ich habe nicht nur diese Lok, sondern diese Last Mile-Baureihenversion erstmalig zu Gesicht bekommen und bin voll überzeugt davon, daß es ein Fehler der DBAG war, ihre 187 bewußt NICHT mit dem Zusatz-Dieselmotor bestellt zu haben! Das Umsetzen in Opladen ist immer perfekt geeignet, solche genialen technischen Standard-Bilder zu generieren, noch viel besser wird man eine Lok wohl kaum portraitieren können, alleine dafür lohnte die unmenschlich frühe Anfahrt am Morgen (halb 6 in Opladen -!- diese Aufnahme entstand aber erst knapp zwei Stunden später durch „Verzögerungen im Betriebsablauf“)
<359> Und ja, die angereisten Fotografen nutzten auch bequeme Hilfsmittel für beste Fotos, Ricardo hat alles gegeben da oben in der dünnen Luft . . .
<360> So entstand unter anderen auch dieses Bild aus ungewöhnlicher Perspektive, als die 187 420 der EBS die Zerlegekandidaten auf die beiden vorhandenen Gleise verteilte, was ganz exakt paßte, sodaß das Hochsicherheitstor wie bei Fort Knox wieder geschlossen werden konnte
<361> Die traurigen Hauptdarsteller der nächsten Wochen haben die letzten Meter ihres Lebens erreicht, durch das Schließen des Tores sind alle Würfel gefallen, dieser Weg ist eine Einbahnstraße . . .
<362> So kam es, daß der Platz beim Bender mal wieder vollständig ausgereizt wurde, vorne zu sehen der Hambuger 472 058 ohne seinen Mittelwagen, der im Norden noch als Büro/Kommunikationszentrum genutzt wird. Der Schrottpreis ist zur Zeit wieder so schlecht, daß sich die Abfuhr der angehäuften Berge (noch) nicht lohnt
<363> Aber DAS hat sich gelohnt: Der genaue Blick auf einen dieser Schrottberge! Denn:
<364> Denn dort findet sich tatsächlich noch ein Überrest der längst zerlegten Unfalllok 152 128, die vor wenigen Wochen für Aufsehen gesorgt hat und deren Tf dabei leider sein Leben verloren hat. Hier liegen Bleche der Unfalllok mit einer deutlich sichtbaren Front-Nummer
<365> Und auch dies gibts noch nachzutragen: In den letzten Tagen rutschten gleich zwei Riesenloks der Reihe 159 in die Speicherkarte, hier zum Beispiel 159 221 von VTG/Retrack, die Lz an der Lotharstraße vorbeikam
<366> Und diese ebensolche 159, die langfristig an BBL (Hannover) vermietet ist und daher deren Foliierung trägt, was sie auf den ersten Blick als ganz andere Lok als die gerade gesehene 159 221 erscheinen läßt, diese 159 230 ist aber die gleiche Maschine, nur etwas anders ausgestattet. Die BBL-Lok wurde gesehen am ehemaligen Haltepunkt Entenfang in Duisburg-Wedau

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Es gibt noch einen Nachtrag vom 12. Juli, weil eine weitere „001“ ins Netz ging, auf die ich lange gewartet habe: 248 001 von RP. Es fehlt aber leider die Zeit, alle Bilder zu bearbeiten und eine Galerie zu erstellen, daher hier nur drei Vorabbilder, der Rest wird in wenigen Tagen kommen:

<353> Die Siemens- Vectron- Variante in EuroDual- Ausführung (Hybrid diesel und elektrisch) heißt 248, und der Prototyp dieser neuen Baureihe, die also vorrangig als Diesellok eingenummert ist, ist die 248 001, die an RailPool ging. Sie rollt schon seit dem April 2018 über deutsche Gleise, aber ich habe sie nie zu gesicht bekommen – bis zum 12.Juli: Da hatte sie eine vorgemeldete Leistung nach Wedau, sollte rangieren und mit einem anderen Zug wieder gen Norden entschwinden
<354> Hier kommt sie bei ELOT vorbei und hat nur noch wenige Minuten bis zum vorläufigen Ziel Wedau
<355> Auch die so genannte „technische Standard-Aufnahme“ konnte entstehen (obwohl die Lok fuhr)

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Der 12. Juli 22 brachte einige neue Bilder ins Archiv, nämlich von einer EuroDual und einer Siemens- 248, aber davon wird erst morgen die Rede sein können, weil ich die Bilder heute nicht mehr habe bearbeiten können. Dafür kamen aber sehr alte Bilder von mehr als 50 Jahren hinzu, die uns freundlicherweise von Karl-Hans Fischer (organisiert von Bruno Georg) zur Verfügung gestellt wurden! Damit konnte die Dokumentation zum Thema „Lotharstraße“ vervollständigt werden und erstmals kann ich nun Bilder vom Stellwerk Lotharstraße zeigen, das dort bis etwa 1970/71 gestanden hat. Dieses Stellwerk zeige ich auch hier als Beispiel für die neuen alten Bilder, ich empfehle aber unbedingt, die Doku nochmal aufzurufen mit den alten Bildern ganz am Ende der bisherigen Galerie! Und diese Galerie konnte am 13. Juli nochmal umgebaut und erweitert werden durch die Einstellung von aktuellen Bildern im Vergelcich zu den alten Bildern von Karl-Hans > Wir haben dort also nun einen feinen Einst-Jetzt-Vergleich!!

<349> Hier kommt 191 009 angeklappert aus Oberhausen, sie will wahrscheinlich nach Rheinhausen. Und dort im Hintergrund sehen wir das Stellwerk „Lotharstraße“, das durchaus stattlich war. Durch dieses Bild läßt sich nun auch heute die Örtlichkeit eindeutig zuordnen!
<350> das ist der direkte Vergleich zu 1970! Nun kann man sich vorstellen, wo das Stellwerk stand
<351> Dies ist die Vergrößerung aus dem Bild mit der E91. Genau neben den Weichen Rheinhausen- Mathilde stand also das Stellwerk, dessen Ort heute ohne solche Bilder nicht im Geringsten zuzuordnen wäre, denn NICHTS von ihm hat überlebt – Außer einem Handlauf einer Treppe, die ehemals neben dem Stellwerk nach unten führte und einem Sockel eines Tanks oder Schaltschranks, der heute noch oben auf dem Damm in Stellwerkshöhe zu finden ist. Vielen Dank an Karl-Hans und Bruno!
<352> Und auch zur Vergrößerung haben wir nun ein aktuelles Bild zum direkten Vergleich, dadurch ist die Doku-Galerie auf 88 Bilder angewachsen und wartet auf Euch!

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Letztlich kamen am Sonntag, den 10. Juli 22 dann doch noch ein paar Bilder neu ins Archiv: Ein TEE-Sonderzug von AKE war angekündigt und trotz des langen Laufweges quer durch Deutschland sehr pünktlich:

<345> Zuglok am AKE TEE 321 von Dresden nach Köln war 110 459 in Orientrot. Sie war trotz des superlangen Laufweges von Dresden bis hier auf die Minute pünktlich = 19.36h! Das ist ein starke Leistung für eine Maschine des Baujahres 1967! Sie hat die Baudaten Krauss-Maffei 19234/1967 und ist damit stolze 55 Jahre alt
<346> Allzeit gute Fahrt! Zu dieser Lok gibt es in meiner Homepage bereits eine eigene Galerie mit älteren Bildern, auf die ich hier gern nochmal verweise = Sie ist zu finden im Ordner 17 „Lok-Portraits“
<347> Und weil es so perfekt angeboten wurde: Noch eine Standard-Aufnahme der tollen Lok
<348> Immer wieder schön: Das alte Logo des hochwertigen Reiseverkehrs schlechthin

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Und am 10. Juli wurde bereits die Klickzahl 103101 erreicht. In Ermangelung neuer Bilder von diesem Tage nochmals drei alte Bilder, die zum Klickwert 103 101 passen, ich konnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen, daß später doch noch neue Bilder möglich werden würden, und sogar mit einem ebensolchen TEE-Zug (siehe oben)! Wir sehen hier eine der ganz wenigen 103 (ich glaube, es sind nur zwei!?), die in ihrem Leben DREI verschiedene Farben trugen: Die 103 233 war TEE-farben, dann orientrot und dann verkehrsrot, und die 103 101 war TEE-farben, dann Lufthansa-farben und dann erst orientrot, alle anderen 103 hatten nur die TEE-Farbe und eventuell später das „Lätzchen-Rot“. Von dieser 101, der ersten Serien-103, soll also hier die Rede sein mit drei alten Bildern, die alle drei Outfits zeigen:

<342> Um das Jahr 1980 herum begegnete mir 103 101 in ihrer ursprünglichen Farbe und noch mit klassischen DB-Emblemen (aus Alu-Guß) in der Einfahrt nach Düsseldorf Hbf aus der FR Köln. Sie hat einen zeittypischen TEE („Trans-Europ-Express“) am Haken
<343> Ihr zweites feines Kleidchen war die weiße Farbe des „Lufthansa-Airport-Express“, in der sie mehrere Jahre lang Binnenflüge auf Flughöhe Null ersetzte zwischen Stuttgart und Frankfurt. Hier im März 1993 bei der Einfahrt in Stuttgart ist das Ende bereits beschlossen und steht kurz bevor
<344> Und im Jahre 1999 (in der letzten Phase ihres Lebens als Betriebslok) wartet sie gerade im Grenzbahnhof Bentheim auf einen Amsterdamer EC, dem sie zusätzlich noch einen Verstärkerwagen (in InterRegio-Farben) beistellen wird. Nach ihrer Ausmusterung ging sie dann als Dauerleihgabe an das Museum Darmstadt-Kranichstein, wo sie sich aktuell (2022/07) noch befindet

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Auch bis zum 9. Juli kamen keine wirklich neuen Bilder hinzu, aber es wurde die Klickzahl „103001“ erreicht – da war doch was!?

<Bild ohne Nummer> Klickwert 103 001

DIESE Nummer kann nicht einfach so übersprungen werden! Damit verknüpfen wir gedanklich eine der schönsten Lokomotiven aller Zeiten, die E03 001. Daher zeige ich hier vier Bilder aus ihrem Leben, das ja dankenswerterweise noch anhält: Die E03 001 ist mit Stand von heute betriebsfähige Museumslok des Eisenbahnmuseums Koblenz-Lützel und erfreut jung und alt, wenn sie mal unterwegs ist. Hier allerdings Bilder aus ihrem Vor-Leben, aus ihrer Zeit als Betriebslok, oder genauer -> Als Messzuglok:

<338> Hier zum Beispiel sehen wir die 103 001 als Messzuglok im Bw Hamburg Eidelstedt im Juni 1988. Sie ist schon stark mitgenommen, aber sie wird noch einige Jahre im Dienst stehen für „Minden“ (das ehemalige BZA, nun Systemtechnik)
<339> Und genau dort, in Minden, auf dem Gelände des ehemaligen BZA („Bundesbahn-Zentralamt“) sehen wir die Lok im Jahre 1994, nun heißt sie als Messzuglok aber 750 001 (= alle Bahhndiestfahrzeuge bekamen im Jahre 1989 eine 700er Nummer)
<340> Und dann kam das Jahr 1998 = Fristablauf für die 103 001 alias 750 001. Die Fans hatten Bedenken, sie würde möglicherweise nicht mehr benötigt, aber die neue DBAG ließ sie tatsächlich am AW Opladen nochmals aufarbeiten für acht weitere Betriebsjahre. Hier sehen wir sie während der Arbeiten im AW Opladen in der großen Richthalle. Sie hat gerade eine neue, sehr aufwändige Front-Beblechung bekommen und wurde gründlich überholt (wovon sie heute noch profitiert)
<341> Und dann sehen wir sie hier im Jahre 1999 in neuem Glanze mit einem exclusiven 1.-Klasse-Sonderzug für erlauchte (aber mir unbekannte) Fahrgäste in Mülheim/Ruhr am „Heißener Berg“, einer starken Steigungsstrecke, die man im Ruhrgebiet gar nicht vermuten würde. Nun heißt sie wieder E03 001, ist aber normale Betriebslok und wird für zahlreiche Einsätze, auch vor planmäßigen Zügen eingesetzt bis zum Jahre 2006, wo sie dann endgültig Fristablauf hat und abgestellt wurde. Jahre später hatten die Mitarbeiter des Museums Koblenz sie dann wieder soweit, daß sie nochmals eine Betriebszulassung bekommen durfte, deren Datum nun 22.05.18 lautet

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Bis zum 8. Juli kamen keine neuen Fotos hinzu wegen anderer Verpflichtungen, see you later

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Durch gute Vormeldungen kam am 6. Juli noch ein „Knips der Woche“ in die Kamera, und zwar völlig unerwartet, aber plötzlich realistisch zu erreichen: Auf einmal wurde klar, daß ein besonderer Zug wohl umsetzbar sein würde an einer Stelle mit gutem Licht -> Die Rede ist von einer grauen Radve- 111. Grundsätzlich ist es so, daß Abschlepp-Züge nur schwer knipsbar sind, weil sie schnell eingelegt und abgearbeitet werden, und erledigt sind, wenn die Fotografen erst wach werden. Das war heute mal anders: Eine Abschleppleistung, die an RailAdventure vergeben wurde, war rechtzeitig vorgemeldet mit dem wahrscheinlichen Laufweg. Und so kam es, daß 111 029 heute wie folgt abgepaßt werden konnte:

<334> Radve 111 029 mit einem abgeschleppten ICE in Duisburg-Buchholz im feinen Abendlicht, an dem Motiv mit den vielen schiefen Masten . . . nach welchem Mast soll man denn nun ausrichten . . . ?
<335> Und dies war der Abgeschleppte: 411 584 „Kaiserslautern“ (Tz 1184)
<336> Und beim Nachschuß auf 411 084 sehen wir das Umfeld der Örtlichkeit: Den Bahnsteig Duisburg-Buchholz (Strecke KD-EDG)

Und dann, nur wenig später, die nächste Überraschung:

Ich sinnierte noch darüber, wann ich wohl zum letzten Male einen 411 bei uns gesehen hätte, da kam ein WEITERER 411 um die Ecke – unglaublich und für mich völlig überraschend:

<337> Da kam der 411 027 „Weimar“ angerauscht als ICE 28, also mit Fahrgästen. Und die Recherche ergab, daß dieser Zug wohl öfter mit 411ern gefahren wird (aber mir noch nie aufgefallen war)

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Erst am 6. Juli kamen wieder neue Bilder hinzu. Da war zum Beispiel der Exot 156 003, der (nun schon zum wiederholten Male) in Duisburg Hbf neben Gleis 1 abgestellt war. Er, der Exot und sie, die Lokomotive, ließ sich am Vormittag gut verpixeln und dazu hat die Kartei noch eine alte Aufnahme zu bieten:

<331> In dieser Art lassen sich neben Gleis 1 abgestellte Fahrzeuge völlig legal vom Bahnsteig aus knipsen
<332> Dieser Exot hat eine HU von 2017, kann uns also noch bis 2025 erfreuen und erfüllt hoffentlich die Erwartungen seines derzeitigen Halters FWK (danach sieht es aus, sie scheint permanent unterwegs zu sein)
<333> Und dann hatte die Kartei noch dieses Bild zu liefern: Hier steht dieselbe Lok flammneu im Mai 1992 im Bw Dresden und läßt sich bestaunen. Sie war die letzte Neuentwicklung der DDR-Lokbauindustrie, wurde aber erst nach der Wende geliefert. Korrekterweise ist sie hier noch ausgewiesen als DR-Lok der Deutschen Reichsbahn der DDR, die ja bis zum Januar 1994 existierte, also bis zur Gründung der heutigen DBAG. Das Bild ist mit 1991 beschriftet, aber das kann nicht sein, weil die Lok erst zum 09.07.91 abgenommen worden war und zu dieser Zeit wahrscheinlich noch „252 003-9“ nach DR-Schema geheißen hat. Hier gehen die Meinungen aber auseinander, ob sie diese Nummer jemals außerhalb des Werkes getragen hat, es ist möglich, daß sie bereits als 156 ausgeliefert wurde, denn es gab eine Richtlinie, nach der neue Fahrzeuge bereits ab dem 01.07.91 in neuem Nummernschema beschriftet werden sollten . . . Dazu gibt es im DSO-Beitrag interessante Informationen, Interessierte schauen bitte dort, mit dem Link dahin möchte ich mich auch für diese Antworten dort bedanken!

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Am 1. Juli ergab sich nochmal die Gelegenheit, eine Loknummer einzustellen, die sehr gut zur Besucher-Klickzahl paßt. Diesmal gibt es sogar ZWEI Nummern, die indentisch sind, aber nicht dieselbe Lok meinen: Einmal ist es ein kleiner DDR-Floh und einmal ist es eine ausgewachsene Neuzeitlok aus dem Münchener Raum:

<Ohne Nummer> Der Klickwert „102001“ – Na, was paßt wohl dazu?
<329> Da ist schonmal eine 102 001 ! Es ist natürlich die 312 001, die aber früher zu DDR-Zeiten eben „102 001“ hieß und davor V23 001 (Baujahr 1968)
<330> Und hier ist die zweite 102 001, die zeitgleich mit der (historischen) 102 001 existiert, die sich aber wohl nicht begegnen werden: Die Kleine ist in Halle/Saale als Werklok unterwegs und die Große fährt München- Nürnberg (wenn man sie läßt)

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Pünktlich zum 1. Juli 22 konnten die neuen Jubiläums-Bilder eingestellt werden , also die 50-Jahres-Bilder im Abstand von 5 Jahren, die bis zu 50 Jahren zurückreichen. Diese Bilder sind (natürlich) an ihrem angestammten Platz zu finden im Hauptordner der Jubiläums-Bilder oben links. Beispielhaft dafür soll hier einer der Hauptdarsteller aus dem Jahre 1972 stehen, die Saarbrücker 023 075, die wir hier im französischen Ausland sehen:

<328> Die 023 075 hat uns gut von Saarbrücken nach Sarreguemines gebracht und setzt nun um. Ein weiteres, aus ihrem Zug heraus geknipstes Bild ist im oben genannten Ordner zu finden und zudem jeweils zwei Bilder aus allen 5-Jahres-Zeiträumen bis vor 20 Jahren (also 1972 bis 2002). Und ein ALTES Bild der Lok, also noch mit ihren alten Nummernschildern, finden wir in den Antworten zum DSO-Beitrag, vielen Dank dafür!

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Und noch eine ÄNDERUNG hat sich ergeben am 27. Juni: Die Galeriefolgen der „001“-Fahrzeuge haben nun einen eigenen Hauptordner bekommen unter der Nummer „27“. Darunter sind Prototypen-Fahrzeuge, so genannte „001“-Fahrzeuge und besonders seltene Fahrzeuge aller Art zu finden, bislang in 5 Folgen zu je 55 Bildern. Die 001-Nummern sind (jedenfalls für mich) immer etwas Besonderes und sollen nun auch richtig gewürdigt werden in einem eigenen Hauptordner

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Dann kam der 27. Juni und mit ihm eine neue Galerieseite, die Nummer 163: Überraschend hat offenbar der Neubau der Bahnhofshallen in Duisburg begonnen, bzw. die Vorarbeiten dazu. Was davon sichtbar wurde, ist in diesen zunächst 14 Bildern zusammengefaßt, für die dieses Bild ein Beispiel sein soll:

<325> Das war eine Momentaufnahme vom 26. Juni: Der Fernbahnsteig 12/13 ist (ohne jeglichen Hinweis darauf) offenbar gesperrt, der Gesdamtverkehr quaält sich über den durch Baugruben eingeschränkten Raum an Bahnsteig 10/11 (!). Ein breiter Bahnsteig leer, ein schmaler Bahnsteig voll, da wirds bestimmt noch lustig in nächster Zeit, hoffentlich nicht zusätzlich auch noch traurig, aber lassen wir das Unken . . .

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Und noch ein Zuwachs am 27. Juni = Die Galerie Nr 164 = Ein Portrait der DB-Stadler EuroDual Riesenlok 159 241, die dem Bw Oberhausen Osterfeld Süd zugeteilt wurde und die sowohl aus der Nähe, wie auch bei ihren ersten Einsätzen im Ruhrgebiet beobachtet werden konnte. Zwei Beispielbilder:

Stadler Euro Dual 159 241
<326> Ein Bild aus nächster Nähe im Gegenlicht mit Sonnenstrahlen, und . . .
<327> Eine Betriebsaufnahme von einer der ersten Leistungen im westlichen Ruhrgebiet

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Und dann gab der 26. Juni auch noch eine Klickzahl her, die unbedingt festgehalten werden muß: 101 001. Nein, keine Bange, ich werde jetzt nicht alle 101er bis zur Nummer 145 aufzeigen, aber diese erste aller 101er, die paßt mit einem besonderen Bild zur Klickzahl 101001:

<324> Das war ein Bild vom Juni 1999, also ziemlich genau heute vor 23 Jahren. Und damals kam uns das alles hochmodern vor: Eine neue Lok, eine etablierte Zuggattung „InterRegio“ in ansprechenden Farben, was ganz Neues: Eine Außenwerbung auf dieser neuen Lok > DAS war die Fahrt in die Zukunft, das war ganz sicher. Und dann? Schon bald darauf war die Farbgebung vergessen, die Zuggattung wurde aus politischen Gründen gestrichen, von der neuen 101 gab es schon über 100 Stück, auch sie war nix Besonderes mehr, alles war schnell relativiert und vom Jahrtausendwechsel Silvester 1999/2000 vollkommen überlagert, der in den Medien als Weltuntergang hochgekocht war und in der bewußten Nacht auf Sparflamme seinen normalen Gang nahm . . . Man sieht: In dieses Bild kann man soviel hineininterpretieren, man kann es sogar philosophisch sehen, mehr Ehre kann man einer 101 gar nicht mehr antun, die nun, in unserer Jetztzeit, schon zum alten Eisen gehört und nur noch die Firma Bender erfreut

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Auch das hier gab es noch im Angebot am 26. Juni: Zwei besondere Züge im Nostalgiebahnhof EDG:

<320> Da war zum einen der „Hetzerather“ Partyzug vom Moselstrand, heute mit 111 197 bei der Einfahrt in Duisburg
<321> Und dann gab es mal eine Zugnummer dazu: MSM 1851 von Hetzerath nach Rheine
<322> Und zum Zweiten den Flitzeflix nach Dresden (!) mit der 193 862, die eine neue HU vom 21.03.22 hat
<323> Und dann die Ausfahrt und eine Volksverdummung . . . ODER? Kann das korrekt sein – 100% grüne Energie ?? Und die DB auf dem Nachbargleis fährt mit Kohlestrom aus Datteln!? Irgendwas stimmt hier nicht. Oder ich habe das Einspeisekabel aus der Nordsee übersehen, das der Flix hinter sich herzieht . . .

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Und gleich am selben Tage (26.06.) gibt es eine zweite Kleinlok, die zur Klickzahl 100950 paßt: Es ist eine sehr ungewöhnliche Lok mit historisch wertvoller Geschichte:

<319< Lokomotive Kö 5750, dann 100 950, später 310 950, die 1992 erst in Nordhausen ausgemustert wurde (als Verschub-Gerät). Das Besondere an ihr: Sie ist laut Aussage des damaligen Besitzers (Herr Ludger Guttwein) die einzige erhaltene Lok, die nachweislich im KZ Buchenwald eingesetzt war und sie sollte (Kenntnisstand 2016) als Museumstück auch dorthin zurückkehren – ich weiß aber nicht, ob dies umgesetzt werden konnte. Die übrige Geschichte ist HIER zu finden

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Am 26. Juni wurde der Klickwert (Was für ein Wort!), also der „Klickwert“ (= Besucher-Aufrufe der Seite) in der Höhe von 100912 gemessen. Das ist wieder mal ein Grund für ein altes Foto: Mit der Nummer 100 912 steht hier eine Kleinlok im Februar 1991 (bei einem Plandampf in Thüringen) irgendwo in einem kleinen unbekannten Bahnhof:

<318> Und diese Kleinlok hat sogar die Zeitläufte überdauert: Sie wurde noch zur 310 912, dann sogar mit der NVR-Zeit zur 98 80 3310 912-1 D-HEF und an dieser Halterkennung sehen wir schon, daß sie heute als Museumslok in gesicherter Hand ist > Bei der Historischen Eisenbahn Frankfurt/M als Kö 5712. Sie war vorher zum 30.11.95 in Erfurt ausgemustert worden und ursprünglich war es eine Heeresfeldbahnlok des zweiten Weltkrieges mit der Nummer „8“, die gesamte Gechichte siehe HIER

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Der 25. Juni sollte ein paar Bilder einer besondereen Fuhre ins Archiv bringen: Soweit mir bekannt, fuhr heute erstmalig 111 174 (beige/türkis) mit dazu passenden „blau/weißen“ CBB-Wagen eine Sondertour zum Sommerfest nach Koblenz. Dieses Ereignis wollte ich festhalten, aber es ging gleich zweimal in die sprichwörtliche Hose:

<315> Die morgendliche Hinfahrt sollte an einer Stelle geknipst werden, an der das ORTSGLEIS in der Sonne lag, weil dieses Gleis von einem Fahrplaneinsteller gemeldet worden war. Das Problem: Das Ortsgleis sollte erst ab Abzweig Rethel kurz vor Düsseldorf genommen werden, bis dahin das Ferngleis – und das war hier in Duisburg-Großenbaum im Extremschatten und unfuzzbar . . . Dies ist das schwache Ergebnis und wir sehen links auch gleich den Grund, weshalb zu dieser Zeit nur die Fernbahn infrage kam: Auf dem Ortsgleis war zur selben Zeit eine Bummelbahn unterwegs, die in Großenbaum um 8.03h abfährt > Daher die 111 174 mit dem besonderen Zug (und einer Fehlfarbe hinter der Lok) nur als Müllbild . . . Aber am Abend sollte sich ja noch eine Chance ergeben . . .
<316> Da ist die Rückfahrt am Abend: Stark verspätet, mit einem TEE-farbenen Ersatzwagen hinter der Lok und wieder mal auf einem ganz anderen als kurz vorher noch gemeldeten Gleis in Duisburg im Biotop an Gleis 10 (mit hängender Zunge nach hastigem Bahnsteigwechsel). Ergo = Ebenfalls ein Müllbild, der Zug hat mir kein Glück gebracht . . .
<317> Ein schwacher Trost: Am Morgen gelang noch diese bewußte Schattenaufnahme, für die ich einige Minuten Zeit der Motivgestaltung und der Vorbereitung hatte. Wir sehen 193 759 mit einem verspäteten Nachtexpress/NightJet nach Holland (ebenfalls in Großenbaum)

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24. Juni!

Monatstag der Homepage. Heute bin ich 22 Monate auf Sendung. Und habe die für den Zweijahres-Zeitraum angestrebte Besucher-Klickzahl von 100.000 bereits jetzt deutlich überschritten, nochmals besten Dank dafür! Nun habe ich ein neues Ziel: Ich möchte bis zum Zweijahres-Tag am 24.08.22 die Zahl 111.111 erreichen! Dank schonmal an Alle, die mitmachen

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Am 24. Juni war nicht nur der Monatstag der Existenz dieser Homepage (= 22 Monate), sondern es kamen (leider) auch ein paar Unfallbilder hinzu – Allerdings war es ein harmloser Rangierunfall ohne Personenschaden (soweit bekannt):

<309> So stellte sich die Situation dar am Nachmittag des 24.06.22
<310> Betroffen war 203 318 von e.g.o.o. und einige Weichen-Schräglader aus dem Gleislager
<311> Da wartet eine Baustelle irgendwo wohl noch etwas länger auf ihre Weichen . . .
<312> Der Vollständigkeit halber auch die im letzten Bild schon zu sehende 225 010 in WE-Pause auf ihrem regelmäßigen Standplatz
<313> Der Pechvogel. 203 318 = ex 202 318 oder 112 318
<314> Dann sorgte ein Blick in die Kartei für eine Überraschung: Die Lok hatte ich bereits einmal gesehen! Sie stand im August 2008 als „Schrott“ oder „Arbeitsvorrat“ (= der Unterschied war noch nicht entschieden) in einer hintersten Ecke des AW Stendal abgestellt. Wohl kaum jemand hätte damals darauf gewettet, daß diese Lok noch ein weiteres Leben als private 203 vor sich haben würde! Und wie wir heute wissen, hatte sie zu diesem Zeitpunkt schon ein zweites Leber hintersich, denn sie war gerade vorher aus dem Kosovo zurückgekauft worden – Sie ist also schon weit herumgekommen in ihrem Leben und wird wohl auch diesen kleinen Dämpfer überleben

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Der 22. Juni brachte einige neue Bilder anläßlich einer Hunderunde zur Lotharstraße und am Abend dann noch einen AKE-TEE, der zwar „nur“ mit einer 111 bespannt war, aber dennoch ein schönes und stimmiges Bild abgab:

<307> An der Lotharstraße ELOT überraschte eine HSL-151! Und zwar eine mit einem wohlgelaunten Tf, der sich gerne melden kann für das Bild!
<308> Und in Duisburg ließ sich dann die 111 118 digitalisieren. Das sieht vielleicht immer so einfach aus, aber es war harte Arbeit heute: Mehrere Fotopunkte habe ich in Augenschein genommen und Internethilfe via „Sonnencalculator“ mehrfach zu Rate gezogen, bis ein geeigneter Fotopunkt feststand: Der Bahnsteig von Duisburg-Buchholz. Und zwar an dem alten Motiv, das schon zu 103-Zeiten für Freude sorgte = Ich meine das „IC“-Zeichen oben links in der Fahrleitung! Da gibt also (scheinbar) die Oberleitung vor, daß hier nur IC-Züge fahren dürfen . . . aber gelegentliche TEE sind wohl auch gestattet . . . ;-))

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Am 21. Juni war der längste Tag des Jahres. Zumindest theoretisch. Denn tatsächlich war es schon früh dunkel an diesem langen Tage! Es war ein zeitfenster am Abend eingeplant für Streckenbilder im Abendlicht, aber daraus wurde Nichts. Was dennoch so gerade eben zeigbar dabei herauskam, ist im Ordner 18 im vierten Teil der Serie „Vor der Haustür“ zu finden

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Hurra, einen Tusch bitte!

Noch ein Ereignis am 20. Juni 22: Ich habe in weniger als zwei Jahren die 100.000 voll bekommen, eine Besucher-Klickzahl von 100.000! Vielen Dank an Alle, die mitgeholfen haben! Tatsächlich habe ich diese Zahl schon vor Monaten übersprungen bei den absoluten Klicks auf die Seite, aber ich wollte nur die Aufrufe der Hauptseite werten, und da haben wir nun eine sechsstellioge Zahl:

>Bild 306> Besucher-Klickzahl Einhunderttausend!

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Und am 20. Juni 22 ging noch ein besonderer Fisch ins Netz: In den Vormeldungen des Tages war eine nur selten hier zu sehende 215 aus dem Süden aufgetaucht, die unbedingt gesichert werden sollte. Nach einiger Wartezeit kam dann sie hier um die Ecke:

<305> 225 004 von WRS hatte einen Zementzug bespannt mit dem Fahrziel Moers und hat hier in Duisburg-Rumeln fast ihren Zielbahnhof erreicht, sie mußte sich mächtig anstrengen, weil sie kurz vorher stehengeblieben war und wieder beschleunigte. Diese Aufnahme und der Beifang sind zu sehen bei „Vor der Haustür“ Teil 4

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Der 20. Juni brachte drei Bilder ins Postfach von einem, der mit dabei war, als Andere fotografierten . . . Wir sind also quasi von hinten fotografiert worden, als wir Züge geknipst haben – Das ist mal was Besonderes und ist bemekenswert gut geworden. Daher kann ich nun zwei Bilder vorstellen als fertiges Ergebnis und gleichzeitig als Dokumentation der Entstehung > Vielen Dank an Olaf Ott für diesen guten Joke! Schaut mal:

<300> Da! Fuzzies bei der Arbeit! Gleich vier bekannte Bahnfotografen in Duisburg-Hochfeld auf der Pirsch nach Motiven. Und hier kann ich genau das Ergebnis gegenüberstellen, das in diesem Moment entstanden ist:
<301> Das war der Hauptdarsteller: 4185 037 von DuisPortRail in Duisburg Hochfeld Vorbahnhof
<302> Noch ein Beispiel? Ja gerne! Diesmal sind es sogar fünf Freunde, die gemeinsam knipsen. Einer tanzt aus der Reihe, weil er (ich) das Motiv gerne von unten hätte . . .
<303> Und dieses Mal ist es die 186 427, die zum Fotoobjekt wurde > Dies ist das Ergebnis der vorstehend zu sehenden Bemühungen!
<304> Und hier sehen wir die erlauchte Schar der Protagonisten. Allesamt sehr bekannte Fotografen aus DSO, deren Namen hier aber keine Rolle spielen sollen. Ich nenne nur den Bildautor Olaf Ott (ganz links) und meine Wenigkeit (dritter von links). Vielen Dank an Olaf für diese ungewöhnlichen Bilder!

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Bis zum 18. Juni kamen keine neuen Bilder hinzu, aber eine neue Galerie: Und zwar eine Unter-Seite im Ordner 17 „Lok-Portraits“, die sich speziell mit der 140 003 beschäftigt (welche immer noch im täglichen Einsatz steht bei RCC). Dies wäre dann die Galerie Nr. 162 in dieser Homepage mit dem Titel „Kurzportrait der 140 003„:

<299> Dies ist das klickbare Beispielbild für die neue Galerie, es zeigt die 140 003 in ihrem letzten DB-Zustand, aber schon vor zwanzig Jahren in Oberhausen beim schon existierenden Centro, an der Fotostelle mit den (sehr!) alten Fahrleitungsbrücken

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Es wird wieder Zeit für zwei alte Bilder, denn wir hatten zwei „passende“ Besucher-Klickzahlen: Da war zum einen die 99 162, die wir mit dem Harz verbinden, obwohl sie NIX mit dem Harz zu tun hat (außer, daß sie seit langer Zeit dort aufbewahrt wird) und wir hatten die Klickzahl 99235, die an die Harzbahnlok 99 235 = 99 7235-7 erinnert, zu der ich wieder einmal eine ganz besondere Beziehung habe:

<297> Zunächst die 99 162, eine in jeder Beziehung sehr ungewöhnliche Lokomotive, eigentlich sogar eine Doppel-Lok. Es ist eine „Fairlie“-Lok mit einem doppelten Triebwerk und stellte für die Bauzeit im Jahre 1902 durchaus eine technische Innovation dar. Eine Fairlie zeichnet sich dadaurch aus, daß sie von einem Mittelführerstand aus zu beiden Seiten symmetrisch je einen Dampfkessel mit zwei Feuerbüchsen und Rauchkammern, sowie zwei Triebwerke besitzt – auch dazu weiß Wiki Rat. Diese Lok hier war nie im Harz im Einsatz, sondern immer in Reichenbach (Vogtland), nur mit einem kurzen Ausnahme-Einsatz zwischen Mosbach und Mudau. Es war die letzte und einzige Lok ihrer Art zur Zeit der Abstellung um 1970 herum und ging daher an das Verkehrsmuseum Dresden der DDR, welches die Lok aber wegen ihrer 1000 mm-Spurweite nirgends unterbringen konnte. Im Harz war noch Platz und seitdem wurde die Lok in Ilfeld aufbewahrt, bis sich nach der Wende ein Verein in ihrer ursprünglichen Gegend um sie gekümmert hat und sie in Oberheinsdorf bei Reichenbach in einem kleinen Museum pflegt
<Bild ohne Nummer> Klickzahl 99235 vom 16.06 2022
<298> Und die Ziffernfolge „99235“ paßt am Besten zum Schild der Harzbahnlok 99 235, die mit dem Baujahr 1955 eine Neubaulok ist, die bis heute im Harz vorhanden ist, aber zur Zeit nicht fährt => Sie steht leider schadhaft abgestellt seit 2019. Ein altes Schild von ihr erfreut mich jedesmal, wenn ich die Wohnungstür anfasse, darunter ein Betriebsbild von ihr und darüber ein in anderem Zusammenhang aufgehängtes „Bw Meiningen“, das natürlich nichts mit der 99 235 zu tun hat. Dieses Schild ist ein NAls-Schild, also „Niet, Aluminium, spitze Ziffern“, es könnte ein Herstellerschild sein aus 1955

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Dieser Tage lag die neue GDL-Zeitung im Briefkasten. Und zwar mit einem bemerkenswerten, sehr gut gemachten Titelbild, das ich hier mal in Gänze weitergeben möchte (weil es SOOOO gut ist!):