SICHTUNGEN Mai (210)

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News und Chroniken von Mai 2022

ÄNDERUNG zur bisherigen Praxis: Ich lasse die Vormonate stehen und füge oben laufend weitere Bilder ein

Hinweis: Die Zahl oben (in Klammern) gibt immer die Anzahl der in der Galerie enthaltenen Bilder an, das heißt: Auf den ersten Blick auf der Startseite könnt Ihr nun sehen, ob es etwas Neues gibt > Immer, wenn sich die Zahl verändert hat, gibts neue Inhalte. Die Jubiläums- Bilder, die bis zu 50 Jahre zurückreichen, sind nun im eigenen Jubiläums- Ordner zu finden!

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Der 26. Mai war ein Feiertag und er brachte ein paar neue Bilder. Infolge anderer Verpflichtungen aber nur in zwei sehr kurzen Zeitfenstern und darin mit guten Vormeldungen, für die ich sehr herzlich danke!

<204> Da fand zunächst 101 121 den Weg in die Speicherkarte, immerhin auch ein Werbelok (Ausfahrt EDG südwärts)
<205> Aber Hauptaugenmerk für diesen Fotopunkt war eine andere Werbelok: 101 005. Die war als Schieberling gemeldet am IC 2204 nach Emden, was dann nicht stimmte – Das geplante Motiv wäre dann ein etwas anderes gewesen. Aber so gings auch . . .
<206> Und am nachmittag gings nochmal nach Großenbaum für eine Vormeldung, die aber nicht diese Rohrpost betraf, sie kam tatsächlich völlig zufällig: Es ist 402 001 „Rheinsberg“ auf der Fahrt nach Norden; Mir ist nicht bekannt, welcher Zug es war (Ist aber auch nicht so wichtig)
<207> Wichtig ist eher die Beweisnummer
<208> Und dann kam die Vormeldung: 295 077 von AixRail mit der Überführung eines Flix-Wagens, der unschön „verziert“ war
<209> Und am Schluß lief die gern gesehene 218 461 mit, aber Achtung: Das ist ein Fake! Die Lok hatte natürlich einen „Schluß“ in Form von gleich zwei Schlußscheiben, die sind aber gerade elektronisch runtergefallen . . .
<210> Und dann kam zum Schluß (meines Zeitfensters; und zwar MIT Schluß . . . ) auch noch der gemeldete 406 001 vorbei, der mit leichter Verspätung Amsterdam zustrebte. Überhaupt hat man den Eindruck, er führe nur nach Brüssel und nach Amsterdam, woanders kommt er offenbar nicht vor

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<204> Besucher Aufrufe nach 21 Monaten der Homepage

Heute ist der 24. Mai, also der Monatstag der Homepage. Noch drei Monate bis zum zweiten Jahrestag. Wir haben fast 96.000 Besucherklicks erreicht und damit tatsächlich die gute Chance, die 100.000 in Kürze zu überschreiten – Vielen Dank dafür.

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Es soli ja gar nicht jeden Tag geknipst werden, aber heute ging es nicht anders: Am Morgen des 23. Mai war nochmals eine private 155 gemeldet in EDG:

<198> FWK 155 196 rouhat sich aus neben Gleis 1 am Duisburger Hbf
<199> Diese Bilder sind vom Bahnsteig 1/2 entstanden, also völlig legal
<200> Auch eine private 1206 kam des Weges: 1271 022 von Falkenhahn
<201> Dann gelangen kurz hintereinander drei Südfahrer bei ELOT auf unterschiedlichen Wegen: Hier 145 050 (rot) mit 145 013 (blau) auf dem geradeaus-Gleis Mathilde- Wedau- Troisdorf- rechter Rhein
<202> 185 143 auf dem anderen geradeaus-Gleis von Ruhrort-Hafen nach Rheinhausen- Krefeld- Neuss- Köln=West- linker Rhein
<203> Und noch eine gern gesehene (und gehörte!) 232 587, die, von Mathilde kommend, hier in Richtung Rheinhausen abbiegt, mit großer Wahrscheinlichkeit aber dennoch nicht den Rhein queren wird: Sie wird in Hochfeld wohl erneut abbiegen nach HKM (Hüttenwerke Krupp-Mannesmann) im Duisburger Süden. Auffällig ist an der 587, daß sie immer noch die Werbung für „RAILION Logistics“ trägt, die es seit langer Zeit schon nicht mehr gibt

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Am 22. Mai ist auch noch eine historische Aufnahme mit Beiwerk möglich: Wir haben bei den Klickzahlen die 95028 erreicht. Da war doch was? Aber ja, die Lok 95 028 gibts ja noch, und ein Schild von ihr hat ebenfalls überlebt und erfreut mich jeden Tag:

<195> Klickzahl 95.028
<196> Lok 95 028 vom Bw Saalfeld im April 1978 bei der Einfahrt nach Rauenstein mit einem planmäßigen Pz
<197> Und nicht nur die Lok hat (in Bochum-Dahlhausen) überlebt, auch ein altes Schild von ihr hat die Zeitläufte überdauert und befindet sich gar nicht weit weg von der Lok, es sind gerade mal knapp 30 Kilometer

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Auch der 22. Mai 22 brachte ein paar neue Bilder ins Archiv. Zunächst der „Hetzerather“ Sonderzug, dann der „Hai“, kuckst Du hier . . .

<190> Der „Hetzerather“ (ein Partyzug von der Mosel) lief heute mit dem Paradiesvogel 111 074
<191> Die 111 setzt an zum Endspurt nach Rheine
<192> Unten am modernen Teil des Bahnhofs von Duisburg kam einer der flammneuen Elektrobusse ins Visier, der 2152 der DVG. Wir werden sehen, ob dieser Buch auch in fünf Jahren noch seine Kreise zieht oder scheitert – Ich wünsche ihm und uns eher das Erstere!
<193> Und dann mußte am Abend nochmals eine Hunderunde exakt platziert werden für den Hai = 193 623
<194> Schön sauber war der „Hai“ heute trotz langen Weges von Bayern nach Rotterdam

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Am Abend des 21. Mai kam noch ein weiteres Bild hinzu:

<188> Die noch nie in unserer Gegend gesehene 187 101 von MRCE neben Gleis 1 am Duisburger Hbf
<189> Aber in einer anderen Gegend und in anderer Farbe ist sie mir bereits begegnet: Mit einem langen Zug kam sie in Eltville vorbei. Da war sie noch flammneu im Probeeinsatz und hatte noch keine endgültige Zulassung, siehe revidaten.de – Dort steht auch, daß sie erst seit 2021/06 schwarz lackiert ist

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Dann kam der 21. Mai, ein Samstag. Da war ein Fußball-Sonderzug angekündigt zum Wedau-Stadion, also zum Bahnhof Schlenk. Da dieser Auftrag wohl an TRI ging, war mit einer interessanten Bespannung zu rechnen. Daß es dann in kurzer Zeit sogar DREI Sonderzüge geben würde, war nicht vorauszuplanen. Ich wußte zwar von einer weiteren TRI-Lok, die mit einer privaten Rundfahrt unterwegs war, glaubte aber nicht, sie irgendwo sehen zu können, da keine Fahrzeiten bekannt waren. Und das kam dann dabei heraus: Ein unerwarteter Sonderzug, ein erhoffter Selbiger und der ursprünglich Erwartete:

<184> Der erste völlig unerwartete Sonderzug entpuppte sich danach als Überführung für DB Regio Mitte (möglicherweise nach Bremen). Und er war mit einer Dispolok der DB-Tochter MRCE bespannt, die ich nie zuvor gesehen hatte: 193 600
<185> Der zweite Sonderzug war der, von dem ich nur Eckdaten hatte, hier kam er mir überraschend in die Linse gebraust: 110 428 von TRI mit ihrer Rundfahrt von und nach Wuppertal (über Moers und Köln). Hier sehen wir auch den Fotopunkt: Bahnsteig Duisburg-Buchholz. Ganz rechts die Ferngleise, am Bahnsteig die Ortsgleise und ganz außen (mit der 110) ein zusätzliches Mehrzweckgleis, das zwischen Duisburg Hbf und Großenbaum existiert (links daneben die A59)
<186> Und dann kam sehr spät, nämlich mit etwa 45 Minuten Plus, der erwartete Sonderzug (ebenfalls von TRI), für den die Bespannung nicht bekannt war. Die TEE-farbene 112 268 war gerne gesehen und entschädigte für eine Stunde Wartezeit. Es ist eine Sonderfahrt für Fußballfreunde, die aus Wuppertal nach Wedau wollten, wohl für ein dortiges Spiel, von dem ich keine Kenntnis hatte/habe. Also eine Stunde für gleich 3 ungewöhnliche Sonderzüge, das war nicht schlecht!
<187> Und was ist das, erst später wahrgenommen: Mindestens eine Hand zum Gruße! Sehr nett, beste Grüße zurück und allzeit gute Fahrt! Und wie immer das Angebot: Der Kollege kann das Bild auch in großer Auflösung bekommen, er muß sich nur melden

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Am 19. Mai kamen etliche neue Bilder hinzu, die bei der Bergung der in Rheinhausen verunfallten 275 021 entstanden. Dabei kamen gleich zwei Großkräne der DBAG zum Einsatz, nämlich der „Bulldog“ aus Wanne-Eickel und der „Mammut“ aus Leipzig. Die Galerie ist fertig, es sind 55 Bilder zu sehen als Untergalerie im „Unfälle“-Ordner 21. Gute Unterhaltung, auch wenn es ein trauriges Thema ist – Immerhin gab es keinen Personenschaden, das ist wichtig zu wissen. Als klickbares Beispielbild habe ich dieses ausgewählt, es zeigt die Havaristen mit ihren Rettern:

<183> Die beiden Großkräne „Mammut“ (rechts) und „Bulldog“ (links) mühen sich gemeinsam, die 275 021 wieder aufs Gleis zu stellen. Diese Sondervorstellung gab es am 19. Mai 22 in Duisburg-Rheinhausen direkt am Bahnhof

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Der 18. Mai (ein Mittwoch) brachte genau einen Zug in die Kamera, aber einen Besonderen: Ein Chinakisten-Zug aus dem fernen Osten erreichte am Abend sein Ziel Rheinhausen, hier gsehen bei der Durchfahrt in Duisburg-Hochfeld, wo noch ein kurzer Signalhalt vor der Rheinbrücke wartete:

<180> Da kommt sie an nach langer Reise
<181> Se hat noch wenige Kilometer bis zum Ziel
<182> Und sie hat noch wenige Monate bis zur vorläufigen Abstellung: 23.11.22!

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Am 17. Mai kamen einige neue Bilder ins Archiv, die aber noch nicht bearbeitet sind. Dafür aber gelangten gleich 5 neue Galerien in die Homepage: Es sind 5 neue LEW-Prospekte (alle aus den 60er Jahren) aus der Sammlung von Thomas Laube, vielen Dank dafür! HINWEIS: Fü die am 17. Mi in EDG (Duisburg Hbf) gemachten Bilder muß ich ausnahmsweise mal an DSO verweisen, es fehlt einfach die Zeit, diese Bilder auch hier einzustellen, sorry. Die Bilder werden in Kürze im Ordner „Duisburg“ zu sehen sein

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Der 17. Mai brachte (vor einem heftigen Gewitter mit Starkregen) bei einer Hunderunde nur ein einziges Bild in die Kamera: Ein recht gut gewordener Schnappschuß (wie ich finde) vom „Klassiker“ der Lotharstraße (= Brücke Forsthausweg, km 3,7):

<179> Die aubere 185 026 müht sich, reichlich Schrott zu bewegen in Eaos-Wagen (ELOT südwärts)

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IN EIGENER SACHE:

Ich bin in das Interessengebiet von russischen Spamtreibenden geraten und habe täglich zahlreiche „Kommentare“, in denen Pornos und irgendetwas anderes angeboten werden, das ich nicht verstehen kann – aber sicher nicht hilfreich ist. Das ist der Grund, weshalb ich derzeit keine ernsthaften Kommentare bearbeiten und einstellen kann, weil ich eben zur Abwehr ganze Blöcke einfach löschen muß (ohne sie vorher gelesen zu haben). Ich suche noch nach einer Lösung des Problems!

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Am Wahlsonntag, dem 15. Mai entstanden ein paar Bilder, aber der Knaller des Tages 218 105 blieb ungeknipst, weil kurzfristig umgeleitet und vor Plan unterwegs:

<171> Hierher sollte die 218 105 kommen, ber ich hatte sie um wenige Minuten verpaßt. Frustlöser waren dann zwei Irgendwas-Bilder, denen hier schonmal der 403 020 „Weil am Rhein“ zum Opfer fiel
<172> Oder die 101 040 als Schieberling (Nachschuß) ebendort, nämlich in Großenbaum
<173> Und nachdem der erste Frust verflogen war, brachte mich diese zufällig entdeckte Werbung wieder auf die Palme: „Helfen Sie mit, Denkmale zu erhalten!“. Haha! Die Beispiele, in denen denkmalgeschützte Bahnanlagen und Fahrzeuge dann DOCH vernichtet wurden, paßt in kein Buch vom Umfang der Bibel!! Wozu ist der Denkmalschutz gut, wenn man nur warten muß, bis ein Gutachter „Nicht mehr zu erhalten“ bescheinigt, um es dann, dem Gusto der jeweiligen Stadt zupaß, doch wegzuwerfen ??
<174> Danach mußte ich wieder abreagieren . . . was mit einem schön blühenden Baum an der Lotharstraße gut gelang, dem sogar noch etwas Urlaubswillen entspringt, denn zufällig gelangte auch noch ein Ferienflieger ins Bild
<175> Dortselbst, an der Lotharstrasse, kam dann auch noch dieser schöne „Millionenzug“ mit der 152 100 vorbei, der zum Stadthafen Neuss wollte
<176> Auch der „Nievenheimer“ Aluzug mit der verunstalteten 152 091 wollte ins Bild. Ein Bild, das ich normalerweise nicht zeige, um den Schmierfinken keine Plattform zu bieten, aber bei diesem Zuge scheint es den Eignern egal zu sein, denn JEDER Wagen ist verziert, es scheint also Niemand einzugreifen (oder Alle haben bereits resigniert?). Neu ist, daß nun auch Loks derart beschmiert sind, wo doch eine Spezialbeschichtung gegen Grafitti neuzeitlicher Standard sein sollte
<177> Schließlich kam auch noch 077 032 mit ner Menge Frischstahl von HKM und mußte sich mächtig ins Zeug legen (mit Volllast)
<178> Und ganz zum Schluß meines Zeitfensters gelang noch diese auf den ersten Blick merkwürdige Aufnahme eines „Querfahrers“. Zunächst denkt man, der Zug sei entgleist. Das ist er aber natürlich nicht, er wechselt nur das Gleis und nutzt die Gelegenheit, die die Abzweigstelle Lotharstrasse bietet (1275 845 mit Kalk)

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Am Samstag, den 14. Mai 2022 gab es eine Sonderfahrt der besonderen Art: E03 001 mit einem TEE nach Berlin:

<170> E03 001 vom DB Museum Koblenz in EDG mit dem TEE 330 nach Berlin. Eine gute Reise !!

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Freitag, der 13. Mai > Der PECHMOMENT. Naja, wenn man nach einem Pechmoment sucht, findet man natürlich auch einen. Aber dieser war schon ziemlich ärgerlich:

<167> Hier sah es ja noch ganz gut aus als Omen für das erwartete Objekt: Mal draufgehalten auf die S-Bahn (422 009) flitzte hinten genau passend (mit 200) die 101 074 vorbei und ließ sich perfekt kombinieren = Das ist schon ein ziemlicher Glücksfall!
<168> Dann ergab sich eine zweite Aufnahme mit gleich zwei Zügen, die schon nicht mehr sehr vorteilhaft war, und dann kam der Haufen Müll:
<169> DAS sollte der Knips des Tages werden: 406 001 als ICE 125. Und er wurde gnadenlos zugefahren von einem anderen Zug -> Sowas ist großes Pech – Eben am Freitag, dem 13. Aber sowas ist wohl jedem Bahnfuzzy ebenfalls schon passiert . . . (Gottseidank kommt der 406 001 öfters hier vorbei)

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Freitag, der 13. Mai! Nun, es gab einen Pechmoment, aber insgesamt war es ein erfolgreicher Fototag ohne Unfälle und böse Überraschungen. Bei ELOT sah dieser Freitag zum Beispiel so aus:

<158> Damit wir wissen, wo wir sind: Die Tafel „Lotharstrasse“ ist im Bild (links Mitte), wir stehen also auf der Brücke Forsthausweg. Hier 193 337 mit Contis nordwärts (Richtung Ruhrort Hafen)
<159> Und dann kam schon (verfrüht) der Andernacher Leerzug, diesmal von der Westseite geknipst, was nur selten überhaupt möglich ist (wegen der Licht- und Wuchsverhältnisse). Und wir sehen: Diesmal läuft eine AK-151 vorne, nämlich die 151 106, zweite Lok ist die 151 141
<160> Beifang aus der Nordrichtung war z.B. 189 023
<161> Auch Beifang: Gravita 261 102
<162> Und TKS 541 = 1275 834

Und dann zwei ganz besondere Exoten, zwei Werbe-Einzelstücke:

<163> Gleich zwei Einzelstücke der Vectron-Familie wollten auf die Speicherkarte: 193 957 „40 Trucks/1Zug“ und 193 694 „Moveo ergo sum“
<164> Und noch eine Besonderheit, oder doch nicht? Diese neuen Sechsachser gibt es ja schon in großer Zahl, sie sind nicht mehr so selten wie am Anfang ihrer Karriere. Hier sehen wir 159 214 (Stadler 4059/17.12.2020)
<165> Nochmal ein Hochkantbild, diesmal von 185 172 mit dem „Nievenheimer“ Aluzug
<166> Was mal Gelegenheit bot, eine der Weichen der Lotharstrasse zu verewigen. Es ist die Weiche, die (von Ruhrort kommend) unterscheidet, ob es Richtung rechte oder linke Rheinstrecke südwärts geht (> Hier natürlich linksrheinisch FR Rheinhausen/Krefeld/Neuss/Köln West/Brühl/Bonn etc). Es ist wohl eine Weiche von fast 50 Metern Länge und offenbar mit zwei Stellmotoren

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Der 12. Mai beginnt mit zwei Bildern, die bereits am Abend des 11. Mai geschossen werden durften, allerdings von der Schattenseite. Eine Prüfung am Morgen des 12. Mai ergab dann, daß die Loks immer noch an selber Stelle verweilen, nun aber in der Morgensonne (welch krasser Unterschied!):

<151> Da hatte doch am 11.05. tatsächlich ein Vögelchen gezwitschert, in EDG stünde die (von mir noch nie gesehene) 155 049 von LDK!
<152> Und sie war noch da, die Schöne aus dem Osten, die leider nur sehr selten „hier“ ist. Dann sind auch Schattenbilder im Gegenlicht akzeptabel

ABER der Wunsch nach Sonnenbildern war groß . . . Und so begann der 12. Mai (der nächste Tag) mit einer Prüfung, ob die Loks noch dort stehen – und Bingo: Nun gab es auch Sonnenbilder:

<153> Sehr passend schien die Sonne genau auf die 155
<154> Das geht doch fast nicht besser, der Ausflug zum Bahnhof hat sich gelohnt
<155> Selbst die störenden Elemente des Hintergunds konnten noch weitgehend verdeckt werden , nur die Notfallsirene schaut noch heraus
<156> Da darf auch etas Werbung gezeigt werden = www.ldk.leipzig.de . Und siehe da: Erstmalig fällt mir auf, daß in dem sehr schön gemachten Logo der Skyline von Leipzig neben dem klassischen Messe-Symbol auch noch eine Dampflok (eindeutig eine 52) versteckt ist
<157> Und wo man nun schonmal am Bahnhof war, konnte man auch noch einen Güterzug „mitnehmen“, der das einzige noch verbliebene Gütergleis nimmt, das am Hbf Duisburg noch dran vorbei führt. Wir sehen die bereits Gestern gesichtete 1275 814, eine 1206 von 2000, die einmal die „RBH 827“ war

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Dann kam der 11. Mai, der bisher wärmste Tag des Jahres, aber ich hatte wenig Zeit zum Knipsen. Trotzdem gelangen einige neue Bilder fürs Archiv:

<139> Zunächst der Hinweis, wo wir uns befinden: In meinem Wohnzimmer . . . 😉

Am Schild mußte ich etwas herumbasteln, damit es gut lesbar wird, aber die Besonderheit ist eine andere: Dieses Schild ist die meiste Zeit des Jahres (manchmal über mehrere Jahre hinweg) zugewachsen und wird es auch in wenigen Tagen wieder sein! Daher wollte ich heute nochmal die Gelegenheit nutzen, dieses Schild (legal!) ins Bild zu zerren. Wir sind am km 3,6 von ELOT und der Fotopunkt ist frei zugänglich vom Uni-Parkplatz aus (Was aber -wie gesagt- in wenigen Tagen nicht mehr funzen wird wegen der nun explodierenden Begrünung der Natur > Wer das ebenfalls vorhat, möge sich beeilen!)

<140> In feinstem Licht und sehr gutem Lackzustand bot sich 185 204 am gewünschten Motiv an
<141> Auch „Railflex 3“ alias 1275 814 kam vorbei, nun mit den bestellten Fotowölkchen
<142> Und von der anderen Seite kam der „Nievenheimer“ Aluzug, der mit Roh-Primäraluminium und Alu-Vorprodukten von Nievenheim aus in den Osten fährt. Er fährt für den indischen Aditiya Birla- Konzern, dessen europäischer Markenname „Novelis“ ist
<143> Und so sieht frisches Primär-Aluminium aus, also erstmals gewonnenes Alu (nicht aus Recyclingmaterial)
<144> Etwas weitwinkliger bot sich 1275 112 an, damit das ganze Umfeld sichtbar wird, inclusive der Kilometertafel
<145> Hier isse, die km-Tafel 3,6 (die 16 Meter vom eigentlich richtigen Standort entfernt steht). Diese Tafel wird den Rest des Jahres wieder unzugänglich zugewachsen sein, jedenfalls vom Ufer aus
<146> Zu 1275 845 wurden die Schatten dann schon bedrohlich länger
<147> Und auch für 189 045 und 189 099 reichte es nur noch knapp. Die 045 hat AK (Automatische Kupplung), die schwarze 099 nicht!
<148> Dafür hat 189 099 ein „farbloses“ DB-Emblem (wie einige andere der 90er Reihe, aber nicht Alle)
<149> Und noch zwei Diesel kamen des Weges: Zum einen 077 010 aus Richtung Rheinhausen und . . .
<150> 285 114 von RHC aus Richtung Lintorf/Wedau

Soviel von heute zum Thema „Lotharstraße“, Tschüß bis demnext!

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Zum 9. Mai gab es dann einige wenige Bilder, die neu ins Archiv einzogen: Der blaugestreifte 406 001 war vorgemeldet und sollte in Grossenbaum umgesetzt werden, weil in einem Forum davon die Rede war, bis Angermund werde nach abgeschlossenen Bauarbeiten wieder viergleisig gefahren. Demn war aber leider NICHT so:

<134> Die Blaustreifen-Rohrpost 406 001 kam (leider) auf dem Ortsgleis, das nur hochkant und spitz „fuzzbar“ ist
<135> Hier ist der Grund sichtbar: Die Ferngleise rechts (mit LZB-Kabel) sind noch NICHT wieder befahren und von Flugrost bedeckt, während die Ortsgleise links quasi im Blockabstand von allen Zuggattungen genutzt wird, die sich gegenseitig im Weg sind
<136> Da ist dann sowas (mit 462 022) nur als Nachschuß möglich . . .
<137> . . . und auch der 412/812 072 (Tz 9472) ist ein Nachschuß
<138> Auch der „normale“ Krempel, der auf den Ortsgleisen zuhause ist, läßt sich hier nur schwer und nur spitz von vorne umsetzen, hier in Form von 422 016 (in FR Düsseldorf)

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Bis zum 8. Mai gab es leider keine weiteren neuen Bilder, aber die Jubiläumsbilder für Mai sind inzwischen im Jubi-Ordner zu finden, gute Unterhaltung!

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Ab Hier die Sichtungen von April 22:

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Und am 28. April kam noch ein KNIPS DER WOCHE hinzu, denn das Einzelstück 111 074 war am Ersatz- RB 48 in Wuppertal gemeldet, das wollte ich mir nicht entgehen lassen, nachdem die Lok mir schon mehrfach entwischt war:

<129> Da kommt die schöne Touristik-Lok 111 074 „Hilde“ (mit etwas Verspätung) angefahren
<130> Gleich wird sie ihr Ziel Wuppertal-Oberbarmen erreicht haben mit ihrer RB 48
<131> Und hier kommt sie schon wieder zurück und wird bis Bonn fahren als RB 48
<132> Okay, eine 111 in dieser Lackierung hat es nie gegeben, aber sie steht ihr trotzdem gut
<133> Ich wünsche ihr allzeit gute Fahrt! (Fotostelle: Wolkenburg-Straße Wuppertal Elberfeld)

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Der 26. April bot den KNIPS DER WOCHE, und zwar völlig unvorbereitet:

Es gibt Lokomotiven, die man in 50 Jahren Bahnknipserei immer wieder gesehen hat und solche, die man NIE vor eine Kamera bekam . . . > So war es bei mir mit der 143 822 in WEISSER Farbgebung (ältere Bilder habe ich von ihr). Als dann heute morgen eine WottsÄppel-Nachricht hereinsimste, die „Weisse Lady“ stünde in Mülheim-Styrum, war sofort Adrenalin im Kreislauf und der Tag wurde neu geplant . . .

<122> Und Tatsächlich, da stand sie, gemeinsam mit 156 002 ( > auch ein seltener Exot)
<123> Die letzte Neuentwicklung der DDR-Industrie: Die Mehrzwecklok 252 / 156 (LEW 1991)
<124> Und die 143 822 als Weisse Lady (in memoriam 143 001) als 243 822 der EBS. Erstmalig gesehen, diese STARKE Farbgebung!
<125> Aber den normalen Betrieb hat es nicht im geringsten gestört, daß zwei Exoten dort abgestellt waren
<126> In der neuen Farbgebung nie gesehen, aber in altrot: Kaiserslautern 1996/11 (als Neu-Mannheimer Lok)
<127> Und im August 2009 traf ich sie als Trierer Lok in Koblenz an in verkehrsrot
<128> Hier noch die Anschriften der 43 (= HU 20.04.20) mit den beiden unterschiedlichen Nummern und Kontrollziffern

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Aprilwetter hatten wir zum Beispiel heute, am 25.04.22. Da war nicht viel möglich. Aber bei einer Fahrt durch Rheinhausen konnte ein Werbe-Vectron („Kühne + Nagel“) erspäht werden, dessen Abfahrt nur abgewartet werden mußte, was bereits nach zehn Minuten erledigt war:

<121> Die Ausfahrt aus Rheinhausen Gbf konnte dann von der Schattenseite umgesetzt werden, da eben keine Sonne vorhanden war. Dafür kam aber eine Hektometertafel ins Bild, die den Rest des Jahres wieder zugewachsen sein wird. Wir befinden uns am Ende des Bahnsteiges „Rheinhausen Ost“

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Der 24. April ist der Monatstag, da diese HP am 24.08.2020 auf Sendung ging. Nun war ja mein Wunsch, zum Jahrestag am 24. August 2022 über 100.000 Klicks zusammen zu bekommen – was nunmehr ziemlich realistisch erscheint, denn bei gut über 90.000 sind wir bereits:

<Bild ohne Nr> Besucher-Klickzahl 91111 am 24.04.22, vielen Dank dafür!

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Am 23. April ab es eine bemerkenswerte Sonderfahrt eines „richtigen“ TEE und sogar mit einer passenden Lok in Form der fein geputzten 103 245 vom DB-Museum in Koblenz! Hier ein paar Bilder dises Zuges vom Morgen und Abend aus EDG:

<118> Da war zum Beispiel die Einfahrt in EDG zur Weiterfahrt nach Andernach => Wie in alten Zeiten!
<118> Und diese „alten Zeiten“ sind wörtlich zu nehmen, denn die Lok war um das Jahr 2000 herum schon mal an SELBER Stelle (!) unterwegs und mit Wagen, die kurz vorher ebenfalls noch beige/weinrot lackiert waren
<119> Was für ein Schmuckstück !!!
<120> Und dies ist die Rückfahrt am Abend (nach Dortmund)

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Und dann kam das Datum 22.04.22, aber wegen anderer Termine konnte nur eine einzige Aufnahme ins Archiv geraten, und zwar der „Hetzerather“ Säufer-Sonderzug von Rheine nach Wittlich/Hetzerath zum „Moselstrand“, der immer Freitags hinfährt und Sonntags zurück und sich großer Beliebtheit erfreut schon seit vielen Jahren:

<117> Heute hatte „Elfriede“ von Gebrauchtzug.de die Ehre, den Müller-Sonderzug zu befördern, hier gesehen in Angermund

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Der 20. April brachte gleich DREI 218er-Exoten an einem Tag in die Speicherkarte, das ist wohl Rekord!

<114> Da war am Morgen zunächst die altrote 218 155 der NeSa, die von Krefeld nach Gotha überführt wurde
<115> Dann gab es am Mittag die neue Touri- 218 443 in Duesseldorf Abstellbahnhof (ganz legal über die Mauer geknipst)
<116> Und am Abend gab es noch die CityBahn- 218 117 in Krefeld Linn, an sie kam man nicht näher legal heran. Offenbar wurde heute die 155 gegen die 117 für weitere Schwerlast-Transporte ausgetauscht (die immer von Krefeld Linn aus starten)

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Am Ostermontag sollten zwei grüne Exoten abgelichtet werden, nämlich die Flitzeflix- 182 509 und die Werbe- 101 005 der DB. Beides gelang, und zwar sogar an derselben Fotostelle – Eine Ausnahme, die ich sonst zu vermeiden suche. Was dabei herauskam bei zwei kurzen Ausflügen ist hier zusammengefaßt:

<101> Der Flitzeflix 1355 aus Hamburg nach Köln kam pünktlich durch Duisburg-Großenbaum
<102> Es führte 182 509 und das Helle im Fenster ist die bei 200 km/h noch winkende Hand des Lokführers (!), beste Grüße zurück! Im übrigen bekommt der Tf dieses Bild natürlich in großer Auflösung
<103> Und der zweite Exot des Tages war das Einzelstück 101 005 in „grün“. Diese Lok gelangte hier erstmals in meine Kamera, sie hatte sich mir bisher erfolgreich entzogen
<104> Auch von ihr gelangen zwei „brauchbare“ Bilder trotz der hohen Geschwindigkeit von 200 km/h

Nun kommt der Beifang des Tages, also vom 18. April, dem Ostermontag:

<105> Das erste Bild am Morgen war die Lage des Fotopunktes: Wir sehen die Kilometertafel 54,6 und im Hintergrund den Bahnhof Großenbaum, rechts die Ferngleise mit LZB, links die Ortsgleise. In diese Richtung liegt auch der Duisburger Hbf, und zwar an Km 63,0. Ich stehe auf der Ortsbrücke neben der Autobahn A524 an der Abfahrt „Duisburg Rahm“
<106> Dann wollte 147 568 aufs Bild, und zwar auf dem Ferngleis nach Düsseldorf/Köln . . .
<107> . . . und diese 422 014 und 033 auf dem Ortsgleis nach Düsseldorf (Süden)
<108> Auch ein ungewöhnlich kurzer IC mit der schiebenden 101 012 kam des Weges
<109> Und der RRX 462 023 als RE 11
<110> Hier sehen wir den Tz 19, der hinten den Kopf 401 519 hat, die Nummer des vorderen Kopfes ist allerdings nicht eindeutig als 019 erkennbar gewesen, jedenfalls heißt der Zug „Onsabrück“
<111> Und noch der 403 052 „Mönchengladbach“ (mit 403 057 „Esslingen“) lief noch unmittelbar vor dem Flixtrain
<112> Am Nachmittag dann beim zweiten Ausflug an dieselbe Stelle, aber von der anderen Lichtseite, war das erste Bild der Thalys TGV 4345 nach Paris
<113> Dann folgte 403 023 „Schaffhausen“ (mit 403 031 „Westerland“) in südliche Richtung, und der nächste Zug war dann die oben gesehene 101 005. Das war doch eine gute „Ausbeute“ für zwei kleine Zeitfenster an der Hauptbahn Duisburg- Köln, zu denen es auch einen DSO-Beitrag gibt.

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Und nicht nur Ostern gibts zu feiern, ich hab da noch was:

In diesen Tagen haben wir die 90.000er-Marke überschritten, es sieht also so aus, als würde mein Wunsch, bis zum Jahrestag am 24. August die 100.000er Marke zu erreichen, zu schaffen sein! Dank an Alle, die daran ihren Anteil haben!

<Bild ohne Nummer> Das Zählwerk hat die 90.000 erreicht seit dem 24.08.2020 – Vielen Dank dafür!

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Ostersonntag, 17. April 22.

Fröhliche Eiertage und Frieden in der Welt!

Ein paar ganz wenige Aufnahmen durften neu ins Archiv einziehen: Es kam die Info, der „Andernacher“ würde heute vrkehren, obwohl ein Feiertag ist. Also wurde eine Hunderunde „passend“ gelegt, aber „unpassend“ ausgeführt . . . ich habe den Zug (mit zwei 189ern) gesehen, aber knipstechnisch verpaßt, ich war wenige Sekunden zu spät und der Zug einige Minuten zu früh im Vergleich zum Fahrplan – Das war´s. Aber unmittelbar später kam von der anderen Seite (ganz zufällig) ein gern gesehener Ersatz, und zwar die neue NorthRail- 248 014 (Zulassung erst am 03.12.21):

<95> NR 248 014 im Elektro-Modus bei ELOT zu unbekanntem Ziel
<96> Sie kam (wie man unschwer erkennt) aus Richtung Rheinhausen
<97> Die „internationale“ Klimaanlage ist offenbar besser als die eingebaute Selbige . . .
<98> Und dann kam auch noch 247 007 um die Ecke (unterwegs nach HKM)
<99> Und der wiederum entgegen kam 1275 714
<100> Die Daten der schon vielgereisten Lok. Soviel für heute zum Ostersonntag

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Der 13. April brachte gleich mehrere interessante neue Aufnahmen ins Archiv:

<79> Da war zum Beispiel die schwarze 189 099 der DB (mit der 189 070), die irgendwie ungewöhnlich aussah
<80> Schwarze Nummer auf rotem Grund, schwarzes DB-Emblem! Das ist nicht „normal“!
<81> Bis vor Kurzem sah diese Lok noch ganz anders aus: 189 099 als „Distrirail“-Lok in Rheinhausen 2019/04
<82> Und noch davor war sie bereits schwarz, aber ganz ohne DB-Emblem und mit der Nummer „ES 64 F4-999“ im weißen Feld, E189 099 klein daneben, aber wir wissen jetzt, daß „schwarz“ der langjährige Lack war und „Distri“ nur Folie, jedoch die Ursprungsfarbe ist es NICHT, die war verkehrsrot!

Was ging heute noch ins Netz?

<83> Na, wie wäre es mit 247 011 mit Frischstahl von HKM
<84> . . . der auf Samms-Schwerlast-Wagen transportiert wird. Es sind Rohstahlbrammen, die dann woanders weiterverarbeitet werden, zum Beispiel zu Coils – oder Rohren – oder Draht – oder, oder, oder . . .
<85> In feinem Licht kam dann ein RBH-Zug des Weges, an diesem Fotopunkt, den jeder wohl sofort erkannt hat, oder? Wir sind bei ELOT, km 3,8 (Forsthausweg). Hier sehen wir die rote 145 040 und die blaue 145 059
<86> Und die Gelegenheit war günstig, auch den schlauen Werbe-Fuchs der RBH mal näher abzulichten
<87> Und auch eine Ludmilla kam vorbei = 232 654 auf dem Wege nach HKM (Hüttenwerke Krupp-Mannesmann)
<88> Dann kam 185 003 mit einer LÜ-Langsamfahrt (LÜ = Lademaßüberschreitung)
<89> Und in der Vergrößerung sehen wir: Es handelt sich um eine neue und vormontierte „DKW“ (Doppelte Kreuzungsweiche), wahrscheinlich aus Witten
<90> Und dann kam auch noch eine Werbelok vorbei = 1016 048 „Feuerwehr“ der ÖBB
<91> Und damit Jeder wirklich glaubt, daß wir bei ELOT sind, ist hier das alte Schild nochmals ins Bild gezerrt (mit 1275 112)
<92> Auch ein hier nicht heimisches Lebewesen kam außerhalb seines natürlichen Vorkommens vorbei: ESG 8 = 275 108 „Schwaben-Sprinter“
<93> Und dann wurde der Fotopunkt verlegt nach Duisburg-Schlenk, weil die weiße 101 003 vorgemeldet war mit dem 2217 nach Stuttgart. Wohltuend fällt auf, daß eine nicht mehr benutzte Industrieanlage (links) in Ukraine-Farben lackiert wurde (sehr schön!)
<94> Und diese hier noch ungewöhnliche Lok wollte unbedingt aufs Bild: 147 579 im Nachschuß mit Tz 4880

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Der 11. April brachte gleich drei Glücksgriffe in die Kamera, wenngleich ich auch 100 km dafür fahren mußte:

<76> Der Star des Tages und sozusagen die „Pflicht“ war die E94 088 (ex 1020.10 ÖBB) vor einem Güterzug nach Eifeltor
<77> Dann war die gern gesehene und nie vorher geknipste 192 024 (für DR DeltaRail) quasi die „Kür“. EDIT sagt, daß diese Lok NICHT mehr für Delta unterwegs ist, sondern anderweitig vermietet, nur die „DR“-Buchstaben sind spaßeshalber noch dran
<78> Und dann hüpfte als Bonus auch noch die Sieben-mal-Sieben auf dem Rückweg in Opladen in die Speicherkarte, das war ein erfolgreicher Tag, nur an der Tankstelle wurde die Freude ziemlich getrübt . . .

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Am 9. April gab es noch etwas Besonderes: Der 88.888ste Besucher war da!

<Bild ohne Nummer> Zählwerk 88888, vielen Dank an Alle, die daran mitgearbeitet haben!

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Eine TEE-farbene 218?

Aber JA! Heute war es soweit und ich konnte endlich 218 105 aufnehmen, die Lok, die mir schon so oft „entwischt“ ist und sich meiner Kamera immer entzogen hat (nur ältere altrote Bilder besitze ich von ihr). Heute fuhr sie einen Speno-Schleifzug von Köln-Mülheim aus nach Kiel und kam bei „Tante Mathilde“ vorbei.

Extra für sie kam sogar ein Tröpfchen Sonne zum Vorschein:

<73> NeSa 218 105 auf ihrem langen Weg nach Norden
<74> Übrigens mit dem Schleifer 99 84 9127 001-8 NL-SPENO, eine Matisa aus 2010 (Fabriknr. wahrscheinlich 56026)
<75> Vielen Dank für alle Vormeldungen! Und der stolzen 218 und ihrem Tf allzeit gute Fahrt!

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9. April. Beim Warten auf die besondere 218 kam zufällig ein Militärzug mit mir unbekanntem Kriegsgerät in die Kamera:

<72> 189 026 mit einem langen Zug voller Panzer und Panzerwagen, alle in „Wüstenfarben“ – so noch nie gesehen. Ich habe bei DSO eine Anfrage gestellt nach näheren Details und ob dies möglicherweise ein Transport Richtung Kiew ist -> Sollten dort sinnführende Antworten kommen, werde ich sie hier verlinken! Soviel schonmal dazu: Der Zug kam vom Niederländischen Seehafen Vlissingen und geht zunächst nach Polen (Nähe Posen kurz hinter der deutschen Grenze)

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8. April, früher Morgen.

Mir liegt daran, einen kleinen Kommentar zum Russland/Ukraine-Konflikt zu verfassen, obwohl ich z.B. bei DSO angegriffen worden bin für meine pro-Ukrainische Denkweise, dort gibt es unverständlicherweise mehr Russlandversteher und Putinanhänger. Meine ganz persönliche Meinung ist die, daß sich Wladimir Putin vom „Rasputin“ zum „Drecksputin“ entwickelt hat – Und mit dieser Entwicklung ist meine anfängliche Unterstützung seiner Aggression dem Westen gegenüber ins Gegenteil verkehrt worden, nämlich in Entsetzen und Abscheu. Von einem Staatsmann, der nachvollziehbare Sorge um seine Sicherheitsinteressen hat, ist er aus lauter Verzweiflung über den aus dem Ruder laufenden und nicht zu gewinnenden Krieg zum Massenmörder und Kriegsverbrecher geworden, der sich mit seinen Schergen in Den Haag rechtfertigen müßte und der nur aus seinen eigenen Reihen heraus gestoppt werden kann – ODER durch eine größere militärische Auseinandersetzung mit dem gesamten Westen, die SOWIESO über kurz oder lang erforderlich werden WIRD, weil Putin nach der Ukraine mit anderen Staaten weitermacht. Sollte es sich der Westen nochmals gefallen lassen, daß die Ukraine besetzt bleibt, wird Peking den zahnlosen Tiger NATO mißdeuten und Taiwan angreifen – Dann gnade Gott unserer Welt; Wir stecken gerade in einer Sackgasse ohne Wendemöglichkeit.

Das mußte jetzt mal raus, Punkt.

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Am 7. April war meine Rückreise von der Insel Sylt, es war schön wie immer dort !!

Das letzte Bild der Insel, schon vom Autozug aus, war dieses hier, wieder mit der schönen „Wumme“ 07:

<71> Ein letzter (wehmütiger) Blick in Westerland, vom schon fahrenden Autozug aus gesehen: Die schöne 251 007 wartet bereits aufs Umsetzen für den nächsten Autozug-Umlauf von RDC zum Festland

Nun also wieder vom Standort Duisburg aus: Dank für die Geduld in den letzten zwei Wochen.

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Der 5. April erbrachte ein paar Bilder, für die ich nochmal den ganzen Aufwand auf mich nehme und hier Bilder einstelle – zumindest möchte ich es versuchen. Heute war die neu gemachte 251 007 von RDC (vielleicht erstmalig?) als Reservelok für eine defektöse Vectron-247 im Einsatz und konnte SO eingefangen werden:

Bild 60, Ausfahrt Westerland in Tinnum
Bild 61, die Daten der sehr schön aufgearbeiteten Lok und der Name „Cindy“
Bild 62, ein normaler Autozug
Bild 63, Ausfahrt eines IC mit der Höchst-Nummern- 218 499 und 218 056 (= 454)
Bild 64, noch ein klassischer 218-geführter Autozug (421 und 389)
Bild 65, später zu errechneter Zeit nochmals am Bahnhof Westerland
Bild 66, denn da kam sie nochmal zurück und konnte länger bewundert werden
Bild 67, der angekommene „blaue“ Autozug
Bild 68, der Tf legt sich die Handweiche zurecht, alltäglich und problemlos
Bild 69, was für ein wunderbares, stolzes Schmuckstück!
Bild 70, mit dem Schild der Örtlichkeit. Der schönen Lok allzeit gute Fahrt!!

Die kurzen Texte bitte ich zu entschuldigen, mehr geht mit einem Finger am Tablet leider nicht . . .

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Grüsse aus dem Urlaub! Es funzt leider nicht mit dem Einstellen neuer Bilder. Und den folgenden Text habe ich geändert, weil harsche Kritik kam – Es gibt offenbar mehr Putin- Versteher als Gegner (wie mich), aber ich will keine politische Duskussion, Jeder soll seine eigene Meinung haben . . .

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Es ist leider unerwartet schwierig, mit meinem Eqiupment von Sylt aus hier Einfluss zu nehmen . . .

Aber Hurra, es ist gelungen, diese drei (plus1) Bilder einzustellen:

<56> Hauptmotiv sollte in den ersten Tagen auf der Insel immer noch die schwarz-weisse 218 497 sein, was mit dieser Aufahme im Top-Licht dann vorerst erledigt ist. Wir sehen den 2310 am 26.03.22, dem gestrigen Samstag. Zweite Lok ist 218 421
<57> Der Tag hielt aber noch eine Leider-Überraschung in der Hand, die vorher unkalkulierbar war: Ein Autozug von Niebüll war bei Klanxbüll liegengeblieben und brachte das ganze Syltsystem an seine Grenzen, denn durch den Ausfall mehrerer Autozüge staute sich der ablaufende Verkehr auf allen Zufahrtstrassen in Westerland – Chaos überall, und für die Wartenden keine genaue Information, man kennt das . . . Jedenfalls machte sich ein 218-Doppel auf, den Havaristen abzuschleppen. Und hier sehen wir die Ankunft des Abschleppers in Tinnum: 218 366 und 322 waren es, die 245 022 samt ihrem beladenen Zug auf die Insel brachten!
<58> Und genau die beiden Schlepploks machten sich einen Umlauf später wieder mit einem Zug auf zum Festland, ebenfalls in Tinnum gesehen. Der ungewohnt freundlich gruessende Tf wollte dabei augenscheinlich gerne geknipst werden . . .
<59> . . . Und soll „sein“ Bild natürlich auch bekommen! Wer kennt ihn oder kann einen Kontakt vermitteln ???

Soviel zunächst als Eindrücke von der Insel. Freundliche Grüsse in alle Welt! (Nur nicht nach Moskau)

22.03.22 und folgend: Ein kurzer URLAUB steht an. Ich befinde mich etwa zwei Wochen auf der Insel Sylt – Solange hat die Homepage Pause oder kann nur mit einzelnen, unbearbeiteten neuen Bildern erweitert werden (wenn die Netz-Empfangsstärke reicht und die dafür erforderliche Zeit vorhanden wäre). Ungefähr am 11. April geht es wieder mit fast täglichen Aktualisierungen weiter, bis dahin eine schöne Zeit für Alle (außer dem Problemfall aus Moskau)

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Kurz vor der Abreise gelang es in der Nacht noch, die Jubiläumsbilder für April zu bearbeiten und einzustellen, auch wenn dies natürlich noch ein paar Tage zu früh ist. Wer also die Jubi-Bilder für April bereits sehen möchte, sei herzlich eingeladen!

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Dies hier waren die Sichtungen von März 22:

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20. März = Frühlingsanfang!

Welch wunderbares Wort, das auch astronomisch betrachtet eine Bedeutung hat, denn es ist eine von zwei Tag-und-Nacht-Gleichen, an denen also der Tag genauso lang ist wie die Nacht. Nun brauchen wir nicht mehr mit Winterstürmen und tagelangem Schneechaos zu rechnen, nun wird alles besser. Aber die Kehrseite: Dieses war nun der ERSTE Winter in unserer Region, in dem es KEINEN Schnee gab! Das sind schon klare Zeichen des Klimawandels, die nicht mehr leugbar sind (!)

Ein TRANS-EUROP-EXPRESS fuhr genau an diesem 20. März im Auftrag von AKE-Sonderzugreisen nach Sylt. Dieser Zug sollte mit der blauz/weißen 111 174 gefahren werden wie letzte Woche, aber am späten Abend Gestern kam die Info, daß auf die rot/weiße ( äh . . . weinrot/beige) 111 212 getauscht wurde – Welche Freude! Das mußte heute am frühen Morgen funktionieren, obwohl das Ferngleis nei uns überall unzugänglich ist, man kommt nirgendwo auf die Sonnenseite. Erst an den Ruhrbrücken am Kaiserberg dreht der Zug wieder ins Licht, aber da ist es schon wieder zugewachsen, ergo kam in unserer Region nur Mülheim-Styrum in Betracht, und das war ein Volltreffer:

<52> Der 10-Wagen-TEE mit absolut passender Lok auf dem Weg nach Sylt, eine gute Reise!!
<53> Und hier sehen wir (ganz links), daß auch 111 212 personalisiert wurde und einen Ehrennamen bekommen hat: „Loreley“, ein ungemein passender Name für diese schöne Lok, die es zwar nie in dieser Farbgebung gegeben hat, die aber dennoch perfekt aussieht in diesem Kleid!
<54> Weil von Seiten eines anerkannten Meisterfotografen (Marcus Henschel) eine gewisse Kritik kam, der halbe Mast stehe in meinem Bild zu nah an der Lok (= womit er Recht hat!), schiebe ich hier die zweite entstandene Aufnahme noch nach, die unmittelbar vor der obigen Aufnahme entstand
<55> Und die letzte Aufnahme läßt sich noch in dieser Version darstellen, dann aber unter Verlust des Bahnhofsschildes. Man kann eben nicht alles haben . . . Man muß sich in solchen Situationen auf den Motor in der Kamera, bzw. das möglichst schnelle Abspeichern verlassen

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Der 18. März brachte ein paar neue Bilder. Ich hatte nur zwei kleine mögliche Zeitfenster, und beide nutzte ich an der Lotharstraße, einmal an einem Klassiker und einmal an einem neuen Fotopunkt, der nur nach Freischnitt nutzbar ist:

<41> Zunächst sollte bei bestem Fotowetter mal wieder der Andernacher „klassisch“ digitalisiert werden, was auch gelang, da der Zug relativ stabil fährt (d.h. immer um 10.30h – 11.ooh ab Oberhausen, zur Zeit wegen Bauarbeiten meistens via Rheinhausen/Krefeld (wie hier bereits deutlich erkennbar = Rheinhauser Gleis)
<42> Der Zug mit den Rollmöpsen war heute überdurchschnittlich lang
<43> Heute am Draht: 151 049 und 151 034 von RailPool München, die offensichtlich kürzlich mal gewaschen wurden
<44> Beifang in meinem kurzen Zeitfenster war 145 064 von RBH an selber Stelle wie der Andernacher, nur in der anderen Fahrtrichtung (also Richtung Oberhausen = nordwärts)
<45> Später konnte das zweite Zeitfenster an anderer Stelle bei ELOT genutzt werden, als sich der Verkehr sogar staute: 185 288 steht ebenso wie 212 902
<46> Und bei der Abfahrt der V100PA (eine von nur 10 gebauten Exemplaren!) gelang diese Typenaufnahme. Die RECHERCHE ergab, daß es sich um eine weitgereiste Lok handelt: Sie war 1965 nach Schweden geliefert worden, fuhr später in Dänemark und kam dann erst nach D, es ist die MaK 1000244, eine G 1300 BB, deren Drehgestelle unverkennbar von der West-V100 stammen
<47> Auch dieses Motiv (mit 185 306) war mal umsetzbar, an das man normalerweise nicht herankommt, da es das ganze Jahr über stark zugewachsen ist. Wir sind unter der Brücke an km 4,2 – deren Wartungsebene nach dem Freischnitt sogar (legal) von unten aus erreichbar ist
<48> Das gerade gesehene Motiv läßt sich sogar noch krasser umsetzen, es ist dieselbe Stelle! (Hier mit 185 387)
<49> Hier ist die Brücke zu sehen, unter der wir eben noch gestanden haben, nun sind wir ein paar Meter weiter bei km 4,0 und beobachten die grafittigeplagte 187 074
<50> Und hier ist auch die Km-Tafel 4,0 sichtbar. Daneben steht ein gerüst, an dem früher einmal ein zweites Schild „Abzw Lotharstraße“ stand, das aber seit Jahrzehnten bereits verschwunden ist. Und genau gegenüber von diesem Schild (links auf dem Damm) stand bis etwa 1970 das Stellwerk „Lotharstraße“
<51> Und mit diesem Wagen „50“ von Thyssen/Krupp, einem Sammnps 706- Schwerlastwagen, war die Sessuíon für heute beendet. Es ist der 31 80 4827 204-7 RIV D-DB, ein Sechsachser für die Beförderung von sehr heißen festen Stoffen, Gefahrklasse 99/3258. Dabei handelt es sich um glühende Rohstahlbrammen „oberhalb von 240° Celsius“, die durch eine spezielle, von oben abnehmbare Thermohaube vor Auskühlung geschützt werden

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Am 16. März (ein Mittwoch) war zeitweilig sehr gutes Fotowetter und ein kleines Zeitfenster konnte für einen „Bahndamm“ genutzt werden. Dazu wurde zunächst die vorgemeldete 101 110 angesteuert, danach für einige Minuten die Lotharstraße:

<32> Bei der 101 110 ergab sich ein ganz neues Motiv, denn: Der Zug 2216 nach Greifswald hatte zehn Minuten Verspätung, dadaurch wurde er sehr kurzfristig (wie für Duisburg gewohnt) auf ein anderes Gleis geleitet und dort konnte er vollkommen ungewohnt abgelichtet werden, wo normalerweise gar nichts geht. Nun war aber kürzlich alles radikal freigeschnitten worden und so ergab sich ein Sichtungsmotiv der neuen Art (vom Parkplatz am Osteigang hinaufgesehen zum Gleis 13)
<33> Auch die Werbung ließ sich dabei im Detail studieren
<34> Dieselbe Szenerie mit etwas mehr Umfeld bei der Abfahrt des IC 2216 in Richtung Ostsee
<35> An der Lotharstraße entstanden kurz danach drei vorzeigbare Bilder, wie hier 247 050 mit Frischstahl von HKM
<36> Dann kam eine französische „Prima“, und zwar die 37 029
<37> Und ein RBH-Zug mit 145 102 und 055, der ebenfalls südwärts wollte
<38> Die Vorspannlok nimmt dabei eine Sonderrolle ein: Gemeinsam mit der 145 101 war sie eine direkt für die RBH gebaute 145, die dort die internen Nummern 205 und 206 bekamen, angeschrieben waren „145 – CL 205“ (und -206), die NVR dieser 206 hier lautet 91 80 6145 102-2 D-RBH
<39> Und auch das Ladegut der RBH-Fuhre ließ sich mal festhalten: Ich tippe auf Feinkohle
<40> Und zum Schluß für heute zeige ich noch ein Bild vom Lost-Place-Bahnhof in Duisburg (Osteingang), der immer schlimmer und unzumutbarer wird: Dabei meine ich nicht in erster LInie die lustigen Panzertapes (die mag man ja noch als „Kunst“ gelten lassen), sondern die seit Monaten stillstehende Baustelle – Der Bauunternehmer ist pleite, ein Anderer noch nciht gefunden, also steht alles still und setzt Schimmel an. Völlig inakzeptabel: Dies ist der einzige Eingang des Bahnhofes, der bedingt behindertengerecht ist, und ausgerechnet hier gibt es seit Beginn der Bauarbeiten KEINEN EINZIGEN Behindertenparkplatz, und Niemand kümmert sich drum, Duisburg eben . . .

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Der 14. März brachte die Vormeldung, nach langer Zeit werde mal wieder eine 155 den Westen heimsuchen. Nach einigen Irritationen war klar: Der Weg von Aachen nach Leipzig würde über EMAF (Abzweig „Mathilde“ in Oberhausen) führen. Dafür musste sündhaft teurer Sprit (= Diesel 2,31 €!) genutzt werden:

<25> 155 191 der LDK „Leipziger DampfKulTour“ am Stellwerk „Mathilde“ (EMAF) auf dem langen Ritt nach Osten

Und völlig unerartet kam direkt vorher eine andere Ostlok um die Ecke:

<26> Delta 243 931 mit einem Kistenzug nach Frankfurt/Oder


Und sonst? Sonst gab es noch etwas Beifang:

<27> Der Aluzug fand den Weg in die Kamera. Er ist inzwischen nur noch zufällig zu erlegen, weil die Fahrzeiten zu unterschiedlich sind
<28> Captrain 187 012 Richtung ELOT oder Moers (vielleicht auch Ruhrort Hafen)
<29> 4185 010 mit einem langen Zug aus blauen Falns und einem „schwarzen Schaf“
<30> Und noch ein Doppelpark mit 189 051 und 023. Das Besondere ist aber nicht der Zug oder die Loks, sondern . . .
<31> . . . sondern dieser Wagen, seit langem der weitaus einzige Güterwagen ohne Grafitti. Und in der Tat hat er eine recht neue HU (vom 26.02.22 im Werk „1003“), bei der er aber nur halb lackiert wurde, der Rest wurde nur ausgebessert – Bis zur nächsten ungewollten Farbe . . .

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Am Sonntag, den 13. März konnte ein weiteres Mal 111 121 eingefangen werden, was willkommner Anlaß zum Hervorkramen von älteren Bildern ist. So kann das Leben der 111 121 mit 5 Bildern dokumentiert werden vom Baujahr 1980 bis zur Neuzeit 2022:

<20> Nun zu „DB Gebrauchtzug“ gehörend summt sie als Leihlok für den „Hetzerather“ am 11. März bei Duisburg südwärts zum Moselstrand
<21> Und dies ist im Abendlicht die Rückfahrt desselben Zuges am 13. März nach Münster
<22> Hier sehen wir dieselbe Lok in der Ursprungs-Farbgebung (in der sie vom Werk geliefert worden war). Sie darf in der Nähe von Bonn 1988 einem schnellen Fernzug und deren unpäßlicher (und leider unbekannten) 103 aushelfen
<23> Hier sehen wir wieder dieselbe Lok, und nun in ihrem nächsten Design, das nun „orientrot“ heißt. Die Farbe ist noch nicht trocken, das Revisionsdatum noch nicht angeschrieben. Später wird im Raster stehen: „HU AW Opladen 27.01.98“
<24> Und dies hier war ihr vorerst letztes Betätigungsfeld für den planmäßigen Dienst: Der RE 4 von Aachen nach Dortmund und zurück via Wuppertal. Nun also fährt sie im Sonderdienst für die Gebrauchtzug-Tochter der DBAG und hat vielleicht noch schöne und nicht mehr ganz so anstrengende Jahre vor sich – Vielleicht sogar in einer weiteren Farbgebung !? Ich jedenfalls wünsche ihr allzeit gute Fahrt!

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Der 12. März brachte einen TEE-Sonderzug der AKE (von Köln nach Papenburg). Dieser Zug hielt auch in Duisburg, mußte allerdings von der Schattenseite „erlegt“ werden, da die gesamte Strcke im hiesigen Raum von der Sonnenseite nicht zugänglich ist:

<16> Es wird wohl einen guten Grund dafür geben, daß an diesem Zuge NICHT die in TEE-Farben lackierte 111 212 eingesetzt war, aber die blau-weiße 111 174 macht sich ebenfalls gut vor diesem reinrassigen TEE (der aber ohne den hochwassergeschädigten Aussichtswagen unterwegs war)
<17> Ein Sprint erbrachte zusätzlich noch ein Standbild
<18> Und auch bei der Ausfahrt ließ sich noch ein Schild „Duisburg Hbf“ ins Bild integrieren – Gute Fahrt!
<19> Das alte Logo des „Trans Europ Express“ TEE und die verspiegelten Scheiben des ehemaligen 1.-Klasse-Luxuszuges

Wer sich für die Wagennummern der mitgeführten TEE-Wagen interessiert, bitte sehr:

D-AKE 56 80 18-95 001-0 Apmz 121.2

D-AKE 56 80 19-94 023-4 Avmz 111.0

D-AKE 56 80 19-94 038-2 Avmz 111.0

D-AKE 56 80 19-94 040-8 Avmz 111.0

D-AKE 56 80 89-80 600-0 WGmh

D-AKE 56 80 85-92 151-4 ARmh 217

D-AKE 56 80 88-94 306-9 WRmz 135.0

D-AKE 56 80 19-94 049-9 Avmz 111.0

D-AKE 56 80 19-94 005-1 Avmz 111.0

D-DB 61 80 19-95 021-0 Avmz 111.2 (DB Stiftung) = zusammen 10 Wagen

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10. März. Eine Überführung stand an: Das Museum Koblenz hatte den Fahrplan veröffentlicht, der aber etwas irreführend war: Es stand „Moers“ drin, es war aber „Mathilde“ gemeint (also direkter Weg via ELOT und kein Umweg über Moers). Also hatte ich einen Fotopunkt gesucht für das aus der Südrichtung schwierige Morgenlicht – Und wieder ging alles den Bach runter: Streckensperrung wegen PU in Düsseldorf Rath! Der Überführungszug wurde umgeleitet via Hauptstrecke . . . was eine sehr schnelle Verlagerung zum Hbf (EDG) erforderte und doch zum Pechbild wurde:

<13> Ich hatte gedacht, bei der Fahrt durch EDG in Richtung Oberhausen Hbf müßte in etwa ein solches Gleis genommen werden, wie es die 403 060 „Linz“ und 021 „Krefeld“ unmittelbar vor den 103ern bei der Einfahrt nach Duisburg nahmen, aber weit gefehlt . . .
<14> Manchmal hat man eben kein Glück, und manchmal kommt auch noch Pech dazu: Die 103er fuhren leider durch das vollkommen foto-ungeeignete Gleis 13 in Duisburg – sehr schade. Immerhin reichte es für die Feststellung, daß das Werk im Hintergrund rechts noch die „abellio“-Werbung zeigt
<15> Da gehen sie hin: 103 245, 103 113 und 103 001 von Koblenz zur Instandhaltung nach Seelze. Ich wünche anderen Fuzzy an der weiteren Strecke mehr Glück als ich dies heute hatte!

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So, wir haben nun die Nacht zum 9. März und ich bin wieder in Duisburg.

Nun geht es daran, die Bilder zu sichten, zu sortieren, zu beschriften, aber vor allem kann ich schonmal ein paar Highlights präsentieren, zu denen unbedingt auch das erste Bild gehört: Ein „einfacher“ Triebwagen, aber besetzt mit einem urigen, bayrrrischen Tf, der GERNE das Foto von sich haben wollte und wahrscheinlich (oder hoffentlich) sehnsüchtig auf die Einstellung hier wartet! Also, ein kurzer Rundumblick über einen Kurzurlaub, der auch ein paar Bahnbilder erlaubte:

<7> Der 622 477/977 bei der Ausfahrt aus München nach Lenggries am Samstag, den 5. März 22 um 13.47h. Wenn der Kollege Tf hier mitliest, bitte melden, natürlich bekommst Du das Bild in großer Auflösung! Sollte ihn Jemand kennen, darf gerne ein Tip weitergereicht werden !! Vielen Dank.
<7a> Jo mei, do isch der Kollege, do hob i amoil a fesche Vegrrrößrung gmocht, gell?! Do geb i amoil aan saubres „GLÜCKAUF“ aus Preißn dozua, jo Sacra !!
<8> Und dann war da noch eine 103, die sich auf keinen Fall verstecken muß: Sie hat ihren festen Platz in der Ahnenreihe von gleich drei Epochen Schnellverkehr in Deutschland! Hier steht sie zwishcne dem auch schon überalten 401 008 und dem 412/812 055 und macht noch eine sehr gute Figur, auch wenn die Farbe nicht so recht zu ihr passen will – Nun hier im direkten Vergleich paßt sie ausnahmsweise perfekt
<9> Auch sowas kam in die Kamera, ein genialer Winter-Sonnenuntergang an der Landstraße von Mering nach Königsbrunn – Dieses kurze Anhalten zum Knipsen MUSSTE einfach sein
<10> Und dann waren am 8. März noch ein paar Bilder „drin“ vor der Rückfahrt ins Ruhrgebiet: Zum Beispiel die „BRD“-Rohrpost 412 057 (Tz 9457) auf dem Wege nach München bei satten 200 km/h
<11> Und ebenso schnell kam ein Bezug zur Heimat vorbeigeflogen: Gut 600 km von zuhause entfent kam ausgerechnet der 401 060 „Mülheim an der Ruhr“ vorbei
<12> Und damit wir wis